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§ 2 VVG 1950

Fassungen
01.09.1950 bis 31.01.1991 — BGBl. Nr. 172/1950 (Stammfassung)
InkrafttretenAußerkrafttretenKundmachung
§ 201.09.195031.01.1991 BGBl. Nr. 172/1950 (Stammfassung) · aufgehoben

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Verwaltungsvollstreckungsgesetz

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 172 aus 1950, wiederverlautbart durch Bundesgesetzblatt Nr. 53 aus 1991,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 2

Inkrafttretensdatum

01.09.1950BGBl. Nr. 172/1950

Außerkrafttretensdatum

31.01.1991

Abkürzung

VVG 1950

Index

40/01 Verwaltungsverfahrensgesetze

Text

Paragraph 2,

  1. Absatz eins,Bei Handhabung der in diesem Gesetz geregelten Zwangsbefugnisse haben die Vollstreckungsbehörden an dem Grundsatz festzuhalten, daß jeweils das gelindeste noch zum Ziele führende Zwangsmittel anzuwenden ist.
  2. Absatz 2,Geldleistungen dürfen nur insoweit zwangsweise eingebracht werden, als dadurch der notdürftige Unterhalt des Verpflichteten und der Personen, für die er nach dem Gesetze zu sorgen hat, nicht gefährdet wird.

Anmerkung

vgl. § 10 Abs. 2 lit c; § 14 Abs. 1 und § 53 Abs. 2 VStG 1950; und Lohnpfändungsgesetz, BGBl. Nr. 51/1955

Schlagworte

Verhältnismäßigkeitsgrundsatz, Schonungsprinzip

Zuletzt aktualisiert am

10.08.2026

Gesetzesnummer

10005223

Dokumentnummer

NOR12058497

Alte Dokumentnummer

N41950123140

European Legislation Identifier (ELI)

https://ris.bka.gv.at/eli/bgbl/1950/172/P2/NOR12058497