Rechtstracker.at

§ 11 FAV

Fassungen
01.04.2012 bis 04.10.2019 — BGBl. II Nr. 312/2011
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 1101.04.201204.10.2019 § → § BGBl. II Nr. 312/2011 · aufgehoben durch BGBl. II Nr. 293/2019
§ 1101.06.199831.03.2012 BGBl. II Nr. 331/1997 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Feuerungsanlagen-Verordnung

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 331 aus 1997, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 293 aus 2019,

Typ

römisch fünf

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 11

Inkrafttretensdatum

01.04.2012BGBl. II Nr. 312/2011

Außerkrafttretensdatum

04.10.2019aufgehoben durch BGBl. II Nr. 293/2019

Abkürzung

FAV

Index

50/01 Gewerbeordnung

Beachte

zum Bezugszeitraum vergleiche Paragraph 29

Text

2. Abschnitt

Biomassefeuerungsanlagen

Paragraph 11,

  1. Absatz eins,Holzfeuerungsanlagen dürfen entsprechend der für die jeweilige Feuerungsanlage vorgesehenen höchsten Brennstoffwärmeleistung folgende Emissionsgrenzwerte für CO und HC nicht überschreiten:

Schadstoff

Brennstoffwärmeleistung (MW)

≤ 0,1

> 0,1-0,35

> 0,35-2

> 2-5

> 5-10

> 10

CO           mg/m3

800 **)

800

250

250

100

100

HC           mg/m3

50

50

20

20

20

20

  1. **
    bei Teillastbetrieb mit 30% der Nennwärmeleistung darf der Grenzwert um bis zu 50% überschritten werden.
  1. Absatz 2,Holzfeuerungsanlagen dürfen entsprechend der für die jeweilige Feuerungsanlage vorgesehenen höchsten Brennstoffwärmeleistung folgende Emissionsgrenzwerte für Staub und NOx nicht überschreiten:

Schadstoff

Brennstoffwärmeleistung (MW)

<1

1 – 2

> 2 – 10

> 10

Staub

mg/m3

150

50

20

20

NOx

mg/m3

 

 

 

 

Biomasse (Buche, Eiche, naturbelassene Rinde, Zapfen, Reisig oder Kork)

300

300

300

150

NOx

mg/m3

250

 

 

 

Biomasse (sonstiges naturbelassenes Holz zB in Form von Stücken, Scheiten, Hackgut oder Presslingen)

 

250

250

150

NOx

mg/m3

 

 

 

 

Reste von Holzwerkstoffen oder Holzbauteilen (auch Spanplattenreste), deren Bindemittel, Härter, Beschichtungen und Holzschutzmittel schwermetall- und halogenverbindungsfrei sind

500

400

400

200

  1. Absatz 3,Feuerungsanlagen für die Verbrennung von Stroh oder ähnlichen bzw. anderen pflanzlichen Stoffen (zB Getreidepflanzen, Getreidekörner, Getreidebruchkörner, Gräser, Miscanthus) dürfen je nach der für die jeweilige Feuerungsanlage vorgesehenen höchsten Brennstoffwärmeleistung folgende auf 11% O2 bezogene Emissionsgrenzwerte nicht überschreiten:

Schadstoff

Brennstoffwärmeleistung (MW)

<0,4

0,4 – < 1

1-2

> 2-10

> 10

Staub

mg/m3

150

50*

50

20

20

CO

mg/m3

800**

250

250

250

100

HC

mg/m3

50

20

20

20

20

NOx

mg/m3

500

500

400

400

200

SO2***

mg/m3

350

350

350

350

350

HCl***

mg/m3

30

30

30

30

30

*) Für die Verbrennung von Miscanthus und anderen standardisierten biogenen Brennstoffen 150 mg/m3.

**) Bei Feuerungsanlagen bis 100 kW darf bei Teillastbetrieb mit 30% der Nennwärmeleistung der Grenzwert um bis zu 50% überschritten werden.

***) Gilt nicht für die Verbrennung von Miscanthus und anderen standardisierten biogenen Brennstoffen.

  1. Absatz 4,Für die gleichzeitige Verfeuerung mehrerer Holzbrennstoffarten gilt Paragraph 19, sinngemäß.

Anmerkung

Fassung zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 312/2011

Im RIS seit

29.09.2011

Zuletzt aktualisiert am

18.10.2019

Gesetzesnummer

10007873

Dokumentnummer

NOR40131955