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Art. 1 § 26a LAG

4 Rechtssätze zu LAG
Fassungen
08.08.2001 bis 22.06.2004 — BGBl. I Nr. 103/2001
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
Art. 1 § 26a16.01.201931.12.2019 § → § BGBl. I Nr. 16/2019 · aufgehoben durch BGBl. I Nr. 14/2019
Art. 1 § 26a18.11.200915.01.2019 § → § BGBl. I Nr. 116/2009
Art. 1 § 26a31.12.200417.11.2009 § → § BGBl. I Nr. 160/2004
Art. 1 § 26a23.06.200430.12.2004 § → § BGBl. I Nr. 64/2004
Art. 1 § 26a08.08.200122.06.2004 § → § BGBl. I Nr. 103/2001
Art. 1 § 26a08.07.200007.08.2001 § → § BGBl. I Nr. 40/2000
Art. 1 § 26a01.07.199007.07.2000 BGBl. Nr. 408/1990

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Landarbeitsgesetz 1984

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 287 aus 1984, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 103 aus 2001,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Artikel eins, Paragraph 26 a

Inkrafttretensdatum

08.08.2001BGBl. I Nr. 103/2001

Außerkrafttretensdatum

22.06.2004danach: BGBl. I Nr. 64/2004

Abkürzung

LAG

Index

60/01 Arbeitsvertragsrecht

Text

Anspruch auf Karenz

Paragraph 26 a, (1) Dem männlichen Dienstnehmer ist auf sein Verlangen Karenz gegen Entfall des Arbeitsentgelts bis zum Ablauf des zweiten Lebensjahres seines Kindes, sofern im Folgenden nicht anderes bestimmt ist, zu gewähren, wenn er mit dem Kind im gemeinsamen Haushalt lebt, und

  1. Ziffer eins
    die Mutter nicht gleichzeitig Karenz in Anspruch nimmt, ausgenommen im Falle des Paragraph 26 b, Absatz 2,, oder
  2. Ziffer 2
    die Mutter keinen Anspruch auf Karenz hat.
  1. Absatz 2,In den Fällen des Absatz eins, Ziffer eins, beginnt die Karenz frühestens mit dem Ablauf eines Beschäftigungsverbotes der Mutter nach Geburt eines Kindes (Paragraph 99, Absatz eins,, gleichartige österreichische Rechtsvorschriften oder gleichartige Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes).
  2. Absatz 3,In den Fällen des Absatz eins, Ziffer 2, beginnt die Karenz frühestens mit dem Ablauf von acht bzw. bei Früh-, Mehrlings- oder Kaiserschnittgeburten zwölf Wochen nach der Geburt.
  3. Absatz 4,Die Karenz muss mindestens drei Monate betragen.
  4. Absatz 5,Nimmt der Dienstnehmer Karenz zum frühest möglichen Zeitpunkt (Absatz 2, oder 3) in Anspruch, hat er seinem Dienstgeber spätestens acht Wochen nach der Geburt Beginn und Dauer der Karenz bekannt zu geben. Der Dienstnehmer kann seinem Dienstgeber spätestens drei Monate vor dem Ende dieser Karenz bekannt geben, dass er die Karenz verlängert und bis wann. Unbeschadet des Ablaufs dieser Fristen kann Karenz nach Absatz eins, vereinbart werden.

Schlagworte

Frühgeburt, Mehrlingsgeburt

Gesetzesnummer

10008554

Dokumentnummer

NOR40022243