Kurztitel
Lehrpläne - Berufspädagogische Akademien
Kundmachungsorgan
BGBl. Nr. 307/1984 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 708/1990Bundesgesetzblatt Nr. 307 aus 1984, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Nr. 708 aus 1990,
Index
64/02 Bundeslehrer, 70/02 Schulorganisation, 70/07 Schule und Kirche
Beachte
Anlage VAnlage römisch fünf
Semesterweise gestaffeltes Inkrafttreten (Art. II Z 4,Semesterweise gestaffeltes Inkrafttreten (Artikel römisch zwei, Ziffer 4,,
BGBl. Nr. 708/1990)Bundesgesetzblatt Nr. 708 aus 1990,)
1. 9. 1990 (1. und 3. Semester)
1. 2. 1991 (2. und 4. Semester)
1. 9. 1991 (5. Semester)
1. 2. 1992 (6. Semester)
Text
B. Freigegenstände
STENOTYPIE UND PHONOTYPIE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Befähigung, etwa 100 Silben pro Minute bzw. 1 500 Reinanschläge in zehn Minuten zu schreiben.
Lehrstoff:
Kurzschrift:
Verkehrsschrift und Elemente der Eilschrift. Diktate mit steigender Geschwindigkeit, Schnellschreibübungen, Lesen und Übertragen von eigenen Stenogrammen.
Maschinschreiben:
Methodische Erarbeitung des Tastenfeldes im Zehn-Finger-Blindschreiben einschließlich der Umlaute und Satzzeichen sowie der Zahlen und Zeichen nach den geltenden ÖNORMEN; richtige Anwendung der Hervorhebungsarten.
Geläufigkeitsübungen zur Leistungssteigerung.
Grundsätze der Übertragungstechnik (Diktiergeräte).
Anfertigung von Abschriften. Die äußere Form und der Aufbau des Geschäftsbriefes.
Kenntnis der wichtigsten Vervielfältigungsverfahren.
Maschinenkunde: Bedienung aller Einrichtungen der Schreibmaschine. Pflege der Schreibmaschine.
Didaktische Grundsätze:
Die Auswahl des Lehrstoffes ist unter Berücksichtigung des in der Vorbildung erreichten Ausbildungsniveaus und unter Bedachtnahme auf die Aufgaben der Höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe, der Höheren Lehranstalt für Land- und Hauswirtschaft bzw. der Höheren Lehranstalt für Fremdenverkehrsberufe vorzunehmen.
Die Erarbeitung der Lehrinhalte soll unter Berücksichtigung der in der höheren Schule erworbenen kognitiven Fähigkeiten erfolgen.