Kurztitel
Lehrpläne - Akademie für Sozialarbeit
Kundmachungsorgan
BGBl. Nr. 456/1987 aufgehoben durch BGBl. Nr. 991/1994Bundesgesetzblatt Nr. 456 aus 1987, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Nr. 991 aus 1994,
Index
64/02 Bundeslehrer; 70/02 Schulorganisation; 70/07 Schule und Kirche
Beachte
Semesterweise gestaffeltes Außerkrafttretensdatum (Art. I §§ 4 und 5, BGBl. Nr. 991/1994)Semesterweise gestaffeltes Außerkrafttretensdatum (Artikel römisch eins, Paragraphen 4 und 5, Bundesgesetzblatt Nr. 991 aus 1994,)
31. 8. 1994 (1. Semester)
31. 1. 1995 (2. Semester)
31. 8. 1995 (3. Semester)
31. 1. 1996 (4. Semester)
31. 8. 1996 (5. Semester)
31. 1. 1997 (6. Semester)
31. 8. 1997 (7. Semester)
31. 1. 1998 (8. Semester)
Text
GEOGRAPHIE UND WIRTSCHAFTSKUNDE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Verständnis der Raum- und Naturbezogenheit des menschlichen Handels. Einsicht in gesellschaftliche Gegebenheiten der verschiedenen geographischen Räume. Kenntnisse der unterschiedlichen wirtschaftlichen Ordnungsvorstellungen. Kenntnis der Struktur und der Möglichkeiten des österreichischen Wirtschaftssystems.
Lehrstoff (2 Wochenstunden):
Die Landschaftsgürtel der Erde (Naturlandschaft - Kulturlandschaft, unterschiedliche Nutzungsformen).
Die charakteristischen Merkmale der verschiedenen Kulturräume:
Verbreitung und natürliche Gegebenheiten; Sozialstruktur und Lebensstil; fremde Einflüsse (insbesondere internationale Zusammenarbeit, die Rolle multinationaler Konzerne); wirtschaftliche und politische Bedeutung in der Gegenwart.
Wirtschaftssysteme der Gegenwart:
Verhältnis Staat - Gesellschaft - Wirtschaft (unter Berücksichtigung der Rolle des Einzelmenschen und seiner Einflußmöglichkeiten); Vergleich Marktwirtschaft - Zentralverwaltungswirtschaft (inklusive der Mischformen); Vergleich Entwicklungsländer - Industrieländer (Entwicklungsunterschiede und Bevölkerungsprobleme). Die Welt als globaler Wirtschaftsraum, Weltbank.
Wirtschaftspolitik in Österreich:
Soziale Marktwirtschaft; Ziele der Wirtschaftspolitik; Abstimmung der wirtschaftlichen Tätigkeit auf ökologische Erfordernisse; Unternehmensformen (private Unternehmer, Genossenschaften, Gemeinwirtschaft); Konjunkturpolitik; Geld- und Währungswesen.
Didaktische Grundsätze:
Herstellen von Aktualitätsbezügen als Grundlage der exemplarischen Auswahl des konkreten Lehrstoffes (auch durch Einbeziehung aktueller facheinschlägiger Beiträge in den Massenmedien).
Verstärkter Einsatz audiovisueller Hilfsmittel.
Herstellung von Querverbindungen vor allem zu Geschichte und Sozialkunde.