Rechtstracker.at

Anl. 1/11

Fassungen
01.09.1998 bis 31.08.2003 — BGBl. II Nr. 382/1998
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
Anl. 1/1101.09.200631.08.2015 § → § aufgehoben durch BGBl. II Nr. 298/2011
Anl. 1/1101.09.200331.08.2006 § → § BGBl. II Nr. 283/2003
Anl. 1/1101.09.199831.08.2003 BGBl. II Nr. 382/1998

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Lehrpläne - Höhere technische und gewerbliche Lehranstalten

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 302 aus 1997, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 382 aus 1998,

Typ

V

Paragraph/Artikel/Anlage

Anlage eins /, 11

Inkrafttretensdatum

01.09.1998BGBl. II Nr. 382/1998

Außerkrafttretensdatum

31.08.2003danach: BGBl. II Nr. 283/2003

Index

64/02 Bundeslehrer, 70/02 Schulorganisation, 70/07 Schule und Kirche

Beachte

Jahrgangsweise gestaffeltes Inkrafttreten vergleiche Paragraph 4, in der Fassung Bundesgesetzblatt römisch zwei

Nr. 382 aus 1998,.

Text

                                                        Anlage 1.3.1

LEHRPLAN DER HÖHEREN LEHRANSTALT FÜR ELEKTRONISCHE DATENVERARBEITUNG

                            UND ORGANISATION

                           I. STUNDENTAFEL *1)

             (Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen

                         Unterrichtsgegenstände)

--------------------------------------------------------------------

                                Wochenstunden               Lehrver-

A. Pflichtgegenstände                                        pflich-

                                  Jahrgang         Summe     tungs-

                            I. II. III. IV.  V.              gruppe

--------------------------------------------------------------------

1. Religion .............   2   2   2   2   2       10       (III)

2. Deutsch ..............   3   2   2   2   2       11        (I)

3. Englisch .............   2   2   2   3   2       11        (I)

4. Geschichte und

    politische Bildung ...   -   -   -   2   2        4        III

5. Leibesübungen ........   2   2   2   1   1        8       (IVa)

6. Geographie und

    Wirtschaftskunde .....   2   2   -   -   -        4       (III)

7. Wirtschaft und Recht .   -   -   -   -   2        2        III

8. Angewandte Mathematik    4   4   3   2   2       15        (I)

9. Angewandte Physik ....   2   2   2   2   -        8        (II)

10. Angewandte Chemie und

    Ökologie .............   3   2   -   -   -        5         II

11. Grundlagen der

    Elektronischen

    Datenverarbeitung ....   4   5   -   -   -        9         I

12. Prozessregelung und

    Rechnerverbund mit

    Laborübungen *2) .....   -   -   4   4   2       10         I

13. Programmieren *3) ....   4   7   4   -   -       15         I

14. EDV-Betriebssysteme ..   -   -   3   -   -        3         I

15. Angewandte

    Datentechnik .........   -   -   4   -   -        4         I

16. Projektentwicklung *4)   -   -   2   3   7       12         I

17. Rechnungswesen *5) ...   2   3   2   -   -        7         I

18. Betriebliche

    Organisation .........   2   2   3   -   -        7         II

19. Computergestützte

    Textverarbeitung .....   3   -   -   -   -        3        III

Pflichtgegenstände der

schulautonomen

Ausbildungsschwerpunkte

gemäß Abschnitt B ........   -   -   -  14  13       27

--------------------------------------------------------------------

Gesamtwochenstundenzahl ..  35  35  35  35  35      175

--------------------------------------------------------------------

                                  Wochenstunden             Lehrver-

B. Pflichtgegenstände                                        pflich-

   der schulautonomen               Jahrgang       Summe     tungs-

   Ausbildungsschwerpunkte         IV.     V.                gruppe

--------------------------------------------------------------------

B.1  Kommerzielle

     Datenverarbeitung

1.1  Programmieren *3) ......       3       2         5        I

1.2  Angewandte Datentechnik

     *6) ....................       3       2         5        I

1.3  System- und

     Einsatzplanung *7) .....       3       3         6        I

1.4  Rechnungswesen .........       3       2         5        I

1.5  Betriebliche

     Organisation ...........       2       2         4        II

1.6  Betriebs- und

     Führungspraxis .........       -       2         2       III

     Wochenstundenzahl B.1 ..      14      13        27

B.2  Netzwerktechnik

2.1  Datenbanksysteme .......       2       -         2        I

2.2  Netzwerktechnologien *8)       3       4         7        I

2.3  Telekommunikation *7) ..       2       3         5        I

2.4  Hardwarepraktikum *9) ..       3       -         3        I

2.5  Komplexe Systeme *7) ...       2       2         4        I

2.6  Datensicherheit und

     Datenschutz ............       2       -         2        I

2.7  Kommunikation in Netzen        -       2         2        II

2.8  Qualitätsmanagement ....       -       2         2        II

     Wochenstundenzahl B.2 ..      14      13        27

B.3  Medientechnik und

     Medienwirtschaft

3.1  Datenbanksysteme .......       2       -         2        I

3.2  Multimediatechniken *8)        3       4         7        I

3.3  Telekommunikation *7) ..       2       3         5        I

3.4  Multimedia-Hardware *9)        3       -         3        I

3.5  Multimediapublikationen

     in Netzen *7) ..........       2       2         4        II

3.6  Kommunikation in Netzen        -       2         2        II

3.7  Medienwirtschaft .......       2       2         4       III

     Wochenstundenzahl B.3 ..      14      13        27

--------------------------------------------------------------------

     Pflichtpraktikum .......  mindestens 8 Wochen in der

                               unterrichtsfreien Zeit vor Eintritt

                               in den V. Jahrgang

--------------------------------------------------------------------

                                Wochenstunden               Lehrver-

C. Freigegenstände,                                          pflich-

   Unverbindliche Übungen         Jahrgang                   tungs-

   Förderunterricht         I. II. III. IV.  V.              gruppe

--------------------------------------------------------------------

C.1  Freigegenstände

     Zweite lebende

     Fremdsprache *10) ....  2   2   2   2   2                (I)

     Kommunikation und

     Präsentationstechnik .  2   2   2   2   2                (I)

C.2  Unverbindliche

     Übungen

     Leibesübungen .......   2   2   2   2   2               (IVa)

C.3  Förderunterricht *11)

     Deutsch

     Englisch

     Angewandte Mathematik

     Fachtheoretische

     Pflichtgegenstände

---------------------------------------------------------------------

*1) Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann von dieser Stundentafel im Rahmen des Abschnittes römisch drei abgewichen werden. *2) Mit Übungen im Laboratorium im Ausmaß von 2 Wochenstunden im römisch drei. Jahrgang und 2 Wochenstunden im römisch vier. Jahrgang.

*3) Mit Übungen in Elektronischer Datenverarbeitung im Ausmaß von je 4 Wochenstunden im römisch eins., römisch zwei. und römisch drei. Jahrgang und im schulautonomen Ausbildungsschwerpunkt „Kommerzielle Datenverarbeitung'' im Ausmaß von 3 Wochenstunden im römisch vier. und 2 Wochenstunden im römisch fünf. Jahrgang. *4) Mit Übungen in Elektronischer Datenverarbeitung im Ausmaß von 2 Wochenstunden im römisch vier. und 5 Wochenstunden im römisch fünf. Jahrgang. *5) Mit Übungen in Elektronischer Datenverarbeitung im Ausmaß von 2 Wochenstunden im römisch zwei. Jahrgang.

*6) Mit Übungen in Elektronischer Datenverarbeitung im Ausmaß von 2 Wochenstunden im römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang.

*7) Mit Übungen in Elektronischer Datenverarbeitung im Ausmaß von 2 Wochenstunden im römisch fünf. Jahrgang.

*8) Mit Übungen in Elektronischer Datenverarbeitung im Ausmaß von 3 Wochenstunden im römisch vier. und 2 Wochenstunden im römisch fünf. Jahrgang. *9) Mit Übungen in Elektronischer Datenverarbeitung im Ausmaß von 2 Wochenstunden im römisch vier. Jahrgang.

*10) In Amtsschriften ist die Bezeichnung der Fremdsprache anzuführen.

*11) Bei Bedarf parallel zum jeweiligen Pflichtgegenstand bis zu 16 Wochenstunden pro Schuljahr; Einstufung wie der entsprechende Pflichtgegenstand.

römisch zwei. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL

Siehe Anlage 1.

Fachrichtungsspezifische Bildungsziele:

Die Höhere Lehranstalt für Elektronische Datenverarbeitung und Organisation vermittelt neben einer fundierten Allgemeinbildung - ua. technischem Englisch - EDV-Kenntnisse sowohl auf dem Gebiet der Software als auch Hardware, Planung und Abwicklung von Projekten, insbesondere auf dem Gebiet der Softwareentwicklung, sowie kaufmännische Kenntnisse in betrieblicher Organisation und Rechnungswesen. Durch die praxisnahe Ausbildung erfolgt eine Vorbereitung auf Führungsaufgaben in verschiedensten Betrieben, Planungsbüros und öffentlichen Ämtern.

Diese allgemeine Fachausbildung wird durch drei alternative Ausbildungsschwerpunkte vertieft:

  • Strichaufzählung
    Im Ausbildungsschwerpunkt „Kommerzielle Datenverarbeitung'' wird speziell auf Software-Engineering, Datenbanksysteme und Netzwerkstrukturen, wie sie in der betrieblichen Praxis eingesetzt werden, eingegangen. Im kommerziellen Bereich erfolgt eine Vertiefung auf den Gebieten Rechnungswesen und Betriebliche Organisation.
  • Strichaufzählung
    Im Ausbildungsschwerpunkt „Netzwerktechnik'' stehen vor allem die technischen Aspekte wie Kommunikationstechniken, Prozesssteuerungen und Programmierung technisch komplexer Systeme im Vordergrund.
  • Strichaufzählung
    Im Ausbildungsschwerpunkt „Medientechnik und Medienwirtschaft'' werden die technischen und kaufmännischen Fähigkeiten für die Planung, die Entwicklung und den praktischen Einsatz von Multimediaprodukten vermittelt, wobei besonderes Gewicht auf die aktuellen Soft- und Hardwareumgebungen dieser Produkte gelegt wird.

Die Haupteinsatzgebiete der Absolventen liegen in der Analyse, Betreuung und Administration von Computer- und Netzwerksystemen, Erstellung, Test und Wartung von Software, sowie als Organisator und Controller in verschiedensten Unternehmensbereichen.

Das Tätigkeitsspektrum reicht von der Sachbearbeitung bis zur leitenden Funktion im mittleren Management eines Klein-, Mittel- oder Großbetriebes.

römisch drei. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN, DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE

Siehe Anlage 1.

römisch vier. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT

Siehe Anlage 1.

römisch fünf. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN DER UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE; AUFTEILUNG

DES LEHRSTOFFES AUF DIE SCHULSTUFEN

A. PFLICHTGEGENSTÄNDE

„Deutsch'', „Englisch'', „Geschichte und politische Bildung'', „Leibesübungen'' und „Geographie und Wirtschaftskunde'':

Siehe Anlage 1.

7. WIRTSCHAFT UND RECHT

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll die im Fachgebiet bedeutsamen Rechtsvorschriften kennen.

Lehrstoff:

römisch fünf. Jahrgang:

Unternehmerrecht:

Privatrecht, Handelsrecht (Kaufmann, Firmenbuch, Dienstleistungen, Handelsgeschäfte, Handelskauf). Wettbewerbsrecht. Gewerberecht (Antritt und Ausübung eines Gewerbes). Schutz geistigen Eigentums.

Vertragsrecht:

Formale Gesichtspunkte (Zustandekommen von Verträgen, Auslegungsfragen, Nebenabreden, Rücktritt, Vertragsbruch, Schadenersatz).

Verträge der Eigentumsübertragung, der Arbeitsleistung (Werkvertrag, Werklieferungsvertrag, Beförderungsvertrag, besondere Probleme von EDV-Leistungsverträgen, der Gebrauchsüberlassung (Mietvertrag, Pachtvertrag, Verwahrungsvertrag, Darlehensvertrag), der Geschäftsbesorgung, der Risikoübernahme.

Datenschutzgesetz:

Bestimmungen, Auslegungen, Verfahren.

Arbeitnehmerrecht:

Arbeitsrecht (Arbeitsvertrag, Rechte und Pflichten der Vertragspartner, Auflösung von Arbeitsverhältnissen; Angestelltengesetz; Arbeiter, Lehrling), Arbeitsschutz (Arbeitszeitschutz, allgemeiner und besonderer technischer Arbeitsschutz, Aushangpflicht; Sozialversicherung).

Fertigkeiten:

Handhabung von Gesetzen, Gesetzeskommentaren und öffentlichen Verzeichnissen. Abfassung einfacher Schriftstücke zu Problemen des Arbeitsrechts.

Weiterbildung:

Nachschlagwerke, Zeitschriften, Institutionen.

8. ANGEWANDTE MATHEMATIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Siehe Anlage 1.

Lehrstoff:

römisch eins. und römisch zwei. Jahrgang:

Siehe Anlage 1.

römisch drei. Jahrgang:

Analysis: Zahlenfolgen, Grenzwert, Stetigkeit.

Differenzialrechnung (Differenzen- und Differenzialquotient, Ableitungsregeln, Anwendungen der Differenzialrechnung). Integralrechnung (bestimmtes und unbestimmtes Integral, Integration elementarer Funktionen, Anwendungen der Integralrechnung). Funktionen in zwei unabhängigen Variablen.

Numerische Mathematik:

Fehlerabschätzung und -fortpflanzung; Konditionsproblematik; numerische Methoden zum Lösen von Gleichungen, numerische Integration; Interpolation.

römisch vier. Jahrgang:

Analysis:

Einfache Differenzen- und Differenzialgleichungen.

Lineare Algebra und analytische Geometrie:

Matrizen (Operationen, Anwendungen), Determinanten. Geraden und Ebenen; Kegelschnitte in Hauptlage.

römisch fünf. Jahrgang:

Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik:

Diskrete und stetige Verteilungen, induktive Statistik (Parameterschätzung, Signifikanzprüfung). Statistische Methoden des Qualitätsmanagments. Anwendungen.

Aktuelle Themen der angewandten Mathematik mit besonderer Berücksichtigung der Fachrichtung.

römisch drei. bis römisch fünf. Jahrgang:

Anwendungen aus dem Fachgebiet; Gebrauch der in der Praxis üblichen Rechenhilfen, rechnerunterstütztes Arbeiten in der Mathematik.

In Jahrgängen mit mindestens drei Wochenstunden vier Schularbeiten, sonst zwei Schularbeiten.

9. ANGEWANDTE PHYSIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    Vorgänge in der Natur beobachten, beschreiben und Arbeitsbereichen der Physik zuordnen können;
  • Strichaufzählung
    wesentliche physikalische Zusammenhänge an Experimenten und Simulationen unter Einsatz moderner medialer Hilfen erfahren;
  • Strichaufzählung
    physikalische Methoden verstehen, anwenden und auf physikalisch-technische Aufgabenstellungen unter Verwendung (einfacher) mathematischer Symbolik übertragen können;
  • Strichaufzählung
    Zusammenhänge verbal, in der Symbol- und Fachsprache, grafisch und in Form von Tabellen und Formeln beschreiben können;
  • Strichaufzählung
    Größenordnungen abschätzen und die Plausibilität von Ergebnissen beurteilen können;
  • Strichaufzählung
    die physikalischen Gesetze, die für die Herstellung und Anwendung der in der Berufspraxis gebräuchlichen Werkstoffe, Geräte, Maschinen, Anlagen und Verfahren bedeutsam sind, kennen und anwenden können, insbesondere die Technologien der Energienutzung kennen und ihre Auswirkungen auf die Umwelt beschreiben können;
  • Strichaufzählung
    die Denk- und Arbeitsweise der klassischen modernen Physik kennen, sich der Natur physikalischer Modellvorstellungen und ihrer Grenzen bewusst sein und zu aktuellen naturwissenschaftlichen Themen kritisch Stellung nehmen können;
  • Strichaufzählung
    grundlegende Kenntnisse auf den für die elektronische Datenverarbeitung wichtigen Teilgebieten der Physik, insbesondere der Halbleiterphysik und Digitalelektronik aufweisen.

Lehrstoff:

römisch eins. Jahrgang:

Allgemeine Physik:

Bedeutung und Arbeitsweise der Physik. Internationales

Einheitensystem (SI).

Mechanik des Massenpunktes:

Kinematik (Geschwindigkeit, Beschleunigung, drehende Bewegung, zusammengesetzte Bewegung). Dynamik (Trägheit, Kraft, Masse, die Newton'schen Axiome). Arbeit, Energie, Impuls, Energiesatz, Impulssatz, Leistung, Reibung. Zentralkräfte, Gravitation. Aeromechanik und Hydromechanik:Druck, Auftrieb, Strömungen. Molekularkräfte.

Elektrizität:

Elektrische Ladung, elektrisches Feld.

römisch zwei. Jahrgang:

Schwingungen und Wellen:

Schwingungen und Wellen in Mechanik, Optik und Elektromagnetismus; Resonanz; Ausbreitung von Wellen, stehende Wellen, Interferenz, Beugung und Streuung; Modulation; Akustik.

Wellen- und Strahlenoptik:

Interferenz, Beugung, Reflexion, Brechung, Polarisation,

Dispersion, Auflösungsvermögen optischer Geräte, Dualismus des Lichtes.

Optik:

Reflexion, Brechung, Totalreflexion, Lichtgeschwindigkeit; Abbildung durch optische Systeme. Beugung am Spalt und am Gitter, Auflösungsvermögen optischer Geräte, Interferenz dünner Schichten, Polarisation, Spannungsoptik, Streuung. Licht und Farbe, Emissions- und Absorptionsspektren; Photometrie.

römisch drei. Jahrgang:

Elektrizität und Magnetismus:

Elektrischer Strom. Wirkungen des elektrischen Stromes.

Elektrische Leitung in Festkörpern, Flüssigkeiten und Gasen. Aufbau des magnetischen Feldes, magnetische Eigenschaften der Stoffe, magnetische Felder von Strömen. Elektromagnetische Induktion.

Elektrische Leitung im Vakuum. Elektromagnetische Schwingungen und Wellen. Technische Anwendungen der Elektrodynamik und Impulstechnik.

Digitalelektronik:

Bauelemente, Gatter, Schaltungen. Optoelektronik.

römisch vier. Jahrgang:

Thermodynamik:

Temperatur; Wärmeenergie, Wärmetransport, Wärmedämmung; Zustandsgleichung der idealen Gase (Aggregatszustände, Zustandsdiagramme); Hauptsätze der Wärmelehre, Gaskinetik, Diffusion. Gesetze der Temperaturstrahlung.

Grundgedanken der Quantenmechanik:

Welle-Teilchen-Dualismus, Energiequantisierung, Unschärferelation,

Materiewellen. Laser.

Grundgedanken der Relativitätstheorie:

Konstanz der Lichtgeschwindigkeit, Äquivalenz von Masse und Energie, Raum-Zeit-Kontinuum, Gedankenexperimente.

Atom- und Kernphysik:

Aufbau der Atome und Kerne, Radioaktivität; Kernspaltung,

Kernverschmelzung; Wirkung radioaktiver Strahlung, Strahlenschutz,

Anwendung radioaktiver Isotope.

Energienutzung:

Technologien der Energienutzung und -umwandlung;

Energieversorgung; Nutzung der Solarenergie; Entropie und ökologisches Gleichgewicht; Energiehaushalt der Erde.

  1. Ziffer 10
    ANGEWANDTE CHEMIE UND ÖKOLOGIE
Siehe Anlage 1.

  1. Ziffer 11
    GRUNDLAGEN DER ELEKTRONISCHEN DATENVERARBEITUNG

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    Aufbau und Wirkungsweise von Anlagen der elektronischen Datenverarbeitung kennen;
  • Strichaufzählung
    die den Programmiersprachen zu Grunde liegenden algorithmischen, maschinen- und problemorientierten Überlegungen nachvollziehen und die wesentlichen Merkmale der am häufigsten verwendeten Programmiersprachen angeben können;
  • Strichaufzählung
    Umformungen aus verbaler in symbolische Darstellungsweise und umgekehrt vornehmen können;
  • Strichaufzählung
    er soll Widersprüche und Mehrdeutigkeiten im Ausgangsmaterial identifizieren und beheben und je nach Aufgabenstellung ein geeignetes Strukturmodell erstellen können;
  • Strichaufzählung
    neu hinzugekommene Informationen sicher in eine bestehende Struktur einordnen bzw. diese erforderlichenfalls abändern können.

Lehrstoff:

römisch eins. Jahrgang:

Daten und Datenträger:

Begriff der Datenverarbeitung, Daten und Programme, Codes, Arten der Datenträger, periphere Geräte zur Erfassung und Verwaltung von Daten.

EDV-System:

Funktion und Aufbau der Bestandteile, Betriebsarten, Anwendungsbereiche. Zusammenwirken von Hard- und Software.

Zahlensysteme:

Darstellung, Verknüpfung und Umrechnung von Zahlen in beliebigen Zahlensystemen, rechnerinterne Zahlendarstellung und Zahlenverarbeitung.

Aussagenlogik:

Boolesche Algebra. Aussagenlogische Verknüpfungen, Übertragung von Sachverhaltsdarstellungen im Deutschen in aussagenlogische Symbolik und umgekehrt, Wahrheitsfunktionen, Tautologien, Kontradiktionen, Einsetzung und Ersetzung; Junktorenbasen und Normalformen. Vereinfachung von aussagenlogischen Ausdrücken.

römisch zwei. Jahrgang:

Schaltalgebra:

Anwendung der Aussagenlogik auf Schaltkreise, Analyse und Synthese von Schaltungen, kombinatorische und sequenzielle Bausteine, Darstellungsarten.

Hardware:

Rechnerarchitekturen; Überblick über den aktuellen

Entwicklungsstand.

Softwaretechnik:

Grundlegende Algorithmen; Standard-Software, Individual-Software;

System- und Anwendungs-Software.

Programmiersprachen:

Übersicht, Merkmale, Anwendungsbereiche, Meta- und Objektsprache,

syntaktische Beschreibungsmethoden von Programmiersprachen.

Syntaxanalyseverfahren für Sprachen.

Logik:

Prädikatenlogik, mehrwertige Logik.

  1. Ziffer 12
    PROZESSREGELUNG UND RECHNERVERBUND MIT LABORÜBUNGEN

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    Computer in Regelungs- und Datenkommunikationssystemen einsetzen können;
  • Strichaufzählung
    die Funktion und Struktur von Computernetzen verstehen und solche einrichten und administrieren können;
  • Strichaufzählung
    die Sicherheitsprobleme bei Netzwerken und die Maßnahmen zur Gewährleitung von Datensicherheit und Datenschutz kennen;
  • Strichaufzählung
    Netzwerkdienste einrichten und administrieren, sowie verteilte Anwendungen programmieren können.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Datenaustausch zwischen Rechner und Peripherie, (Aufbau und Programmierung von Bussystemen und Schnittstellen). Grundlagen der Mess- und Prozesstechnik. Grundlagen der Datenkommunikation. DFÜ-Softwareschichten (Grundlagen und Implementierung von Protokollen). Hardware- und Softwarekomponenten von DFÜ-Systemen. Öffentliche Telekommunikations- und Datendienste.

römisch vier. Jahrgang:

Netzwerkplanung.

Implementierung und Administration von Netzwerken.

Programmieren verteilter Anwendungen in lokalen und Weitverkehrsnetzwerken. Netzwerkdienste. Netzwerksicherheit.

römisch fünf. Jahrgang:

Netzwerkmanagement.

Steuerung und Regelung:

Begriffe. Automatisierung. Der Computer als Steuer- und Regelorgan, Aufbau von Steuer- und Regelkreisen.

Im römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang spezifische Themen des jeweiligen schulautonomen Ausbildungsschwerpunkts.

13. PROGRAMMIEREN

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    in mindestens drei aktuellen, unabhängigen Programmiersprachen für kaufmännisch-administrative Aufgaben und deren mathematische und technische Teilaspekte selbständig Programme entwerfen, verknüpfen, kodieren, testen, von Fehlern befreien und dokumentieren können;
  • Strichaufzählung
    die Anwendbarkeit von Programmstrukturen und deren Notation sowie von Programmiersprachen auf ein gegebenes Problem beurteilen können;
  • Strichaufzählung
    Standards und Methoden für Entwurf und Erstellung von Programmabläufen und Dokumentationen kennen und ökonomisch anwenden können;
  • Strichaufzählung
    bei der Problemlösung in Gruppenarbeit das Gruppenziel unterstützen und die ihm zugeteilte Rolle erfüllen;
  • Strichaufzählung
    bei langwierigen Aufgaben Mut und Geduld nicht verlieren;
  • Strichaufzählung
    auch genügend theoretisches Wissen besitzen, um neuere Entwicklungen von Programmiersprachen zu verstehen.

Lehrstoff:

römisch eins. Jahrgang:

Algorithmik:

Logischer Ablauf von Programmen (Eingabe, Verarbeitung, Ausgabe). Konstrukte der Ablaufsteuerung, Darstellungsformen.

Erste Programmiersprache:

Semantik und Syntax. Entwerfen, Kodieren, Testen von Programmen, Fehlersuche, Programmdurchführung. Zusammenhang mit dem verwendeten Betriebssystem.

Programmiermethoden:

Hilfsmittel, Standards und unterstützende Software für die Erstellung von Programmabläufen.

römisch zwei. Jahrgang:

Algorithmik:

Vergleichende Betrachtung von verschiedenen Strukturdiagrammen,

Problemanalysen, Modellbildung.

Programmiersprachen:

Semantik und Syntax ohne Organisation größerer Datenmengen. Entwerfen, Kodieren, Testen von Programmen, Fehlersuche, Programmdurchführung.

Verbindung von Programmteilen und Integration von Bibliotheken.

Programmiermethoden:

Modularisierung. Softwarelebenszyklus. Prinzipien der modernen Programmiermethoden. Einsatzmöglichkeiten von Programmierwerkzeugen.

römisch drei. Jahrgang:

Programmiersprachen:

Organisation größerer Datenmengen. Programmoptimierung hinsichtlich Laufzeit, Sicherheit und Wartungsfreundlichkeit. Programmdokumentation. Jeweilige Besonderheiten der bisher erlernten Sprachen. Ableiten von Kriterien zur Wahl der für ein Problem geeignetsten Programmiersprache.

Abfragesprachen. Dialogverarbeitung.

Programmieranwendungen:

Programme und Programmodule (kaufmännische und technische Themen),

Anwendung der Speicherung von Massendaten.

14. EDV-BETRIEBSSYSTEME

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    den Aufbau und die Wirkungsweise der Systemsoftware in ihren Grundzügen sowie für aktuelle Betriebssysteme ausführlich kennen, indem er über den modularen Aufbau und die Funktionsweise Bescheid weiß;
  • Strichaufzählung
    Unterschiede der Betriebssysteme und ihre Vor- und Nachteile im Hinblick auf deren Einsatzbereich beurteilen können.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Aufgaben des Betriebssystems:

Programmübersetzung, Datenmanagement (physische Speicherung, Umsetzen der logischen in die physische Ein- und Ausgabe), Jobsteuerung, Systemsteuerung, Verbesserung von Durchsatz und Auslastung zur Programm- und Datenpflege, Netzwerkfähigkeit.

Betriebssystemaufbau:

Systemkern, Monitore, Bibliothekskonzepte, Systemdateien, betriebsicherheitsrelevante Schutzmechanismen. Konzepte der Systemprogrammierung, relevante Dienst- und Hilfsprogramme.

Arten von Betriebssystemen:

Unterschiede von Betriebsformen und ihre technische Realisierung, Betriebssysteme und Anwendungen, anwendungsoptimale Betriebssysteme, anwendungspezifische Betriebssysteme.

Systemdesign:

Hardwarebedarf, modularer Aufbau von Betriebssystemen,

Systemgenerierung.

  1. Ziffer 15
    ANGEWANDTE DATENTECHNIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die Methoden der Datenerfassung, der internen und externen Datenspeicherung, der Datenwiedergewinnung und der Datenorganisation kennen;
  • Strichaufzählung
    den elementaren Datenbankentwurf beherrschen.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Datenerfassungssysteme im betrieblichen Umfeld. Datenträger. Dateiverwaltung auf Betriebssystemebene. Interne und externe Speicherungs- und Adressierungsformen. Organisations- und Zugriffsformen bei Dateien. Grundlagen der Datenmodellierung. Sprachen für die Datendefinition und -verwaltung. Grundlagen der Datenintegrität.

16. PROJEKTENTWICKLUNG

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    Methoden zur Planung, Durchführung und Steuerung von EDV-Projekten beherrschen;
  • Strichaufzählung
    die Notwendigkeit sowie die Vorteile projektorientierten Arbeitens erkennen;
  • Strichaufzählung
    in der Lage sein, Projektaufgabe und -ablauf zu strukturieren und dabei sowohl Einzelheiten als auch Gesamtzusammenhänge zu berücksichtigen;
  • Strichaufzählung
    bei der Durchführung der Projekte die einschlägigen Standards berücksichtigen und symbolische und grafische Darstellungen sowie Hilfsmittel zweckmäßig verwenden können;
  • Strichaufzählung
    bei der Problemlösung in Gruppenarbeit das Gruppenziel unterstützen, die für ihn geeignete Rolle erkennen und übertragene Aufgaben erfüllen können;
  • Strichaufzählung
    die Kommunikation in der Gruppe fördern, Konflikte handhaben und Verantwortung übernehmen können;
  • Strichaufzählung
    getroffene Entscheidungen vertreten und Ergebnisse in geeigneter Form präsentieren können.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Methoden des Projektmanagement:

Methoden zur Findung, Setzung und Bewertung von Zielen;

Projektorganisation (Teambildung, Funktionen, Verantwortungen);

Steuerung und Kontrolle; Kommunikation und Dokumentation (Projektberichte).

Projektphasen:

Projektidee, Vorstudie (Machbarkeitsstudie, Variantenbildung, Projektentscheid, Projektauftrag), Projektplanung (Definition, Analyse, Realisierungsplanung), Projektdurchführung (Implementierung, Test, Integration), Wartung. Phasenmodelle.

Methoden im Software-Engineering-Projekt:

Zeit- und Kostenplanung, Methoden zur Istzustands-Aufnahme und Istzustands-Analyse, Darstellungstechniken, Methoden zur Strukturierung und für den Entwurf. Testen und Qualitätssicherung.

Kommunikation und Dokumentation:

Pflichtenheft, Projektdokumentation, Produktdokumentation, Online-Hilfe; Kommunikation im Team, Verhandeln mit Partnern, Moderation und Präsentation.

römisch vier. Jahrgang:

Computerunterstützte Projektentwicklung:

Computerunterstützung bei Teamarbeit, Kosten- und Zeitschätzung, bei Entwurf, Realisierung, Wartung und Dokumentation.

Fallstudien:

Fallstudien aus den Bereichen der Betriebswirtschaft, der betrieblichen Organisation und technischen Teilbereichen. Einfache, angeleitete Projekte; Projektreflexion.

römisch fünf. Jahrgang:

Fallstudien:

Komplexe Fallstudien (betriebliche Funktionsbereiche, integrierte Datenverarbeitung, bereichsübergreifende Aufgaben. Mitwirkung an interdisziplinären Aufgaben.)

Praxisprojekt:

Durchführung eines komplexen, arbeitsteilig zu bewältigenden Projektes für betriebswirtschaftlich-technisch orientierte Endbenutzer, Integration beim Kunden.

Im römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang spezifische Themen des jeweiligen schulautonomen Ausbildungsschwerpunkts.

17. RECHNUNGSWESEN

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die Rechtsgrundlagen des Rechnungswesens kennen;
  • Strichaufzählung
    die verschiedenen Buchhaltungssysteme kennen, die häufigsten Geschäftsfälle verbuchen können und einen einfachen Jahresabschluss vornehmen können;
  • Strichaufzählung
    die auf häufige wirtschaftliche Vorgänge anwendbaren Teile des Steuerrechts kennen und anwenden können;
  • Strichaufzählung
    die gebräuchlichsten Kostenrechnungssysteme kennen und einschlägige Berechnungen durchführen können;
  • Strichaufzählung
    Datenverarbeitungsanlagen im Rechnungswesen einsetzen können.

Lehrstoff:

römisch eins. Jahrgang:

Grundlagen des Rechnungswesens:

Begriff, Gliederung und Aufgaben des Rechnungswesens. Rechtliche Grundlagen mit besonderer Berücksichtigung der EDV-Buchhaltung. Belegwesen. Buchhaltungssysteme.

Doppelte Buchhaltung:

Begriff und Merkmale, Arten der Bücher, Bilanz. Kontenrahmen und Kontenplan.

Eröffnung der Konten, Verbuchung laufender Geschäftsfälle im Hauptbuch, Hauptbuchabschluss.

Steuern:

Umsatzsteuer (Begriff, rechtliche Grundlagen, Auswirkungen im Beschaffungs- und Absatzbereich)

römisch zwei. Jahrgang:

Bilanzlehre:

Bilanzierungsgrundsätze, Bewertung der einzelnen Aktiva und Passiva, ausgewählte Kennzahlen.

Doppelte Buchhaltung (mit Buchhaltungsprogrammen):

Vertiefung der Verbuchung laufender Geschäftsfälle im Hauptbuch.

Einsatz von Buchhaltungsprogrammen.

römisch drei. Jahrgang:

Kostenrechnung:

Aufgaben und Stellung der Kostenrechnung im Rechnungswesen, Kostenbegriff, Kostenarten, Vollkostenrechnung (Kostenartenrechnung, Kostenstellenrechnung, Kostenträgerrechnung), Erfolgsrechnung, Teilkostenrechnung als Instrument der Unternehmensführung (Begriffe, Anwendungen).

Grundzüge der Personalverrechung.

  1. Ziffer 18
    BETRIEBLICHE ORGANISATION

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    Aufgaben und Struktur eines Wirtschaftsbetriebs kennen;
  • Strichaufzählung
    Methoden und Techniken zur Durchführung von Organisationsaufgaben kennen und anwenden können;
  • Strichaufzählung
    Methoden kennen, die der Realisierung der betrieblichen Zielvorstellungen, der Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und der Humanisierung der menschlichen Arbeit dienen.

Lehrstoff:

römisch eins. Jahrgang:

Wirtschaftliche Grundbegriffe:

Elemente der Wirtschaft, Markt, Betrieb, Unternehmen.

Rechtliche Grundlagen der betrieblichen Leistungserstellung:

Rechtsformen der Unternehmung, Kaufmann, Firma, Firmenbuch; Mitarbeiter.

Kaufvertrag.

römisch zwei. Jahrgang:

Grundlagen der Organisation:

Organisationsbegriff, Grundlagen, Aufbau- und Ablauforganisation.

Betriebliche Leistungserstellung und deren Organisation allgemein:

Materialwirtschaft, Marketing.

Betriebliche Leistungsbereiche unter besonderer Berücksichtigung des EDV-Einsatzes (warenproduzierende Betriebe):

Forschung und Entwicklung, Produktion, Qualitätskontrolle, Auftragsbearbeitung.

Lösung funktioneller Problemstellungen; Einsatz von EDV-Systemen, die diesen Bereich unterstützen.

römisch drei. Jahrgang:

Branchenspezifische Besonderheiten der betrieblichen Leistungsbereiche unter besonderer Berücksichtigung des EDV-Einsatzes (nicht warenproduzierende Betriebe):

Die Erstellung von Dienstleistungen, Handel (mit Warenwirtschaftssystem), Banken, Versicherungen, öffentliche Verwaltung und sonstige Dienstleistungsbereiche.

Organisation:

Organisationsmodelle und deren Darstellung, Phasen der Organisation (Organisationskreislauf, Reorganisation), Widerstände, formale und informale Organisation, Methoden und Techniken der Durchführung und Dokumentation in den einzelnen Phasen; Organisationsprojekte.

Lösung organisatorischer Problemstellungen; Einsatz von EDV-Systemen, die diesen Bereich unterstützen.

  1. Ziffer 19
    COMPUTERUNTERSTÜTZTE TEXTVERARBEITUNG

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    Texte im Zehnfingersystem unter Verwendung einer computerunterstützten Textverarbeitung schreiben können;
  • Strichaufzählung
    Texte aus dem Geschäfts-, Behörden- und Privatbereich unter praxisgerechter Anwendung der computerunterstützten Textverarbeitung sicher und einwandfrei nach den geltenden Normen unter verschiedensten computergerechten Formgestaltungsmöglichkeiten erstellen können;
  • Strichaufzählung
    Schriftstücke unter Verwendung bzw. Einbindung von aktuellen Tabellenkalkulations- und Grafikprogrammen gestalten können;
  • Strichaufzählung
    die Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen selbstständig vornehmen und ergonomische Aspekte erkennen können.

Lehrstoff:

römisch eins. Jahrgang:

Normen und Usancen:

Wesen und Art der Formatanordnung und der formalen Gliederung; äußere Form kaufmännischer Schriftstücke; genormte und ungenormte Geschäftsbriefe; Ausführung von Schriftstücken nach Konzepten und ungegliederten Vorlagen.

Textverarbeitung:

Computerunterstütztes Anlegen, Bearbeiten, Speichern, Ausdrucken und Versenden von Schriftstücken nach handschriftlichen und maschinschriftlichen Unterlagen sowie nach Diktat und von Datenträgern.

Erstellen von Serien- und Standardbriefen; Bausteinkorrespondenz. Einbindung von aktuellen Tabellenkalkulations- und Grafikprogrammen. Ergonomie am Bildschirmarbeitsplatz.

B. PFLICHTGEGENSTÄNDE DER SCHULAUTONOMEN AUSBILDUNGSSCHWERPUNKTE

B.1 KOMMERZIELLE DATENVERARBEITUNG

1.1. PROGRAMMIEREN

Fortführung des Pflichtgegenstandes „Programmieren'' im Abschnitt A.

Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Programmieranwendungen:

Programme und Programmodule (kaufmännische und technische Themen), Anwendung der Speicherung von Massendaten. Bildschirmprogrammierung.

Unterstützende Software:

Benutzeroberflächen. Anwendung und Adaptierung von Generatoren und Fremdsoftware. Bibliotheken. Prototyping.

Systemprogrammierung:

Interprozesskommunikation. Systemnahe Software.

römisch fünf. Jahrgang:

Aktuelle Anwendungen (Aufgabenarten, praktische Umsetzung). Portabilitätsüberlegungen. Vertiefung der praktischen Kenntnisse durch theoretischen Unterbau.

1.2 ANGEWANDTE DATENTECHNIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    den Umgang mit in der Praxis verwendeten Datenbanksystemen beherrschen und mit dem einschlägigen Fachvokabular vertraut sein. Dabei sind die Gesichtspunkte der Datensicherheit, der Datenpflege, des Datenschutzes sowie der Verarbeitungszeiten bei Massendaten zu beachten;
  • Strichaufzählung
    die Techniken des konzeptionellen und physischen Datenbankentwurfs praktisch umsetzen können.

Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Datenmodelle mit Implementierungen. Relationenmodell und Normalformen. Konzeptioneller Datenbankentwurf. Datenmodellierung für Standardaufgaben der betrieblichen Datenorganisation. Sprachen für die Datenbankadministration, für komplexe Datenkbankabfragen und Datenmanipulationen; Schnittstellen zu Programmiersprachen. Datenverschlüsselung und Datenkomprimierung.

römisch fünf. Jahrgang:

Transaktionsverarbeitung und Datenkonsistenz. Interne Organisation von Datenbanksystemen unter Berücksichtigung von Massendaten und hohem Transaktionsvolumen. Performance-Analyse und -Verbesserung. Verteilte Datenhaltung. Sicherheits- und Sicherungsstrategien. Datenbank-Programmiertechniken mit Implementierungsbeispielen. Realisierung von betrieblichen Anwendungen vom Entwurf bis zur Implementierung.

1.3 SYSTEM- UND EINSATZPLANUNG

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    Begriffe, Grundlagen und Methoden beherrschen und sowohl die technischen Möglichkeiten, als auch die praxisorientierten und betrieblichen Gesichtspunkte kennen, um den Einsatz der EDV organisieren zu können;
  • Strichaufzählung
    alle für eine EDV-Ausschreibung notwendigen Begriffe, Richtlinien, Normen und Standards kennen;
  • Strichaufzählung
    die Aufbau- und Ablauforganisation bezüglich der EDV planen können;
  • Strichaufzählung
    Konzepte für Datensicherheit, -schutz und -sicherung erstellen können;
  • Strichaufzählung
    Abschätzungen und Kalkulationen für Systemkomponenten abwägen können;
  • Strichaufzählung
    Rechnersysteme installieren und integrieren können.

Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

EDV im Unternehmen:

Informationswesen und betriebliche Organisation; Einsatzformen; Ablauforganisation des Informationswesens, Berufsbilder. Anwendungsbereiche der Informationstechnologie; Einsatz der Informationstechnologie in verschiedenen Funktionsbereichen.

Funktionen innerhalb der EDV:

Systemplanung, Systemanalyse, System- und Anwendungsprogrammierung, Archivierung und Systemwartung, Arbeitsvorbereitung, Operating, Qualitätssicherung und Controlling.

Planung einer EDV-Abteilung:

Datenflussuntersuchungen, Kommunikationsbedarf, Wirtschaftlichkeitsüberlegungen (Kosten- und Zeitschätzungen, voraussichtliche Datenmengen).

Ergonomische Gestaltung des EDV-Arbeitsplatzes.

Strategisches IT-Management, Zugriff zur EDV vom Arbeitsplatz -

Teleworking.

Installation und Integration von Standardsoftware, Betriebssystemen, Netzwerken, Datenbanken.

römisch fünf. Jahrgang:

EDV-Systemeinsatz:

Organisatorische Vorbereitung und Massnahmen für den Systemeinsatz; Systemeinführung, Systempflege, Systemintegration; Dimensionierung der Systemkomponenten; Tuning.

Hardware- und Softwareanpassungen:

Aktuelle Hard- und Software, Probleme der Systemumstellung.

Auswahl von Komponenten der Informationstechnologie:

Vorgehensrahmen für die Beschaffung, Pflichtenheft und Kriterienkatalog; Richtlinien für die Ausschreibung; Standards;

Angebotserstellung; Offertbeurteilung; Evaluierung.

Datensicherheit und Datenschutz:

Grundlagen, Technische und organisatorische Maßnahmen;

vorbeugender Katastrophenschutz.

1.4 RECHNUNGSWESEN

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die Bedeutung des Rechnungswesens für die Unternehmung kennen und das Rechnungswesen als Instrument zur Unternehmensführung einsetzen können;
  • Strichaufzählung
    die Zahlen des Rechnungswesens aufbereiten und auswerten können;
  • Strichaufzählung
    Bilanzen verstehen, erstellen und analysieren können;
  • Strichaufzählung
    häufige Aufgaben der Personalverrechnung lösen können;
  • Strichaufzählung
    Kenntnisse der wichtigsten Bestimmungen des Steuer- und Abgabenverfahrensrechts vorweisen können;
  • Strichaufzählung
    komplexe, fachübergreifende Probleme des Rechnungswesens lösen können.

Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Einnahmen-Ausgaben-Rechnung:

Gesetzliche Grundlagen, Durchführung.

Personalverrechnung:

Abrechnung von laufenden und sonstigen Bezügen, Verrechnung mit dem Finanzamt, den Sozialversicherungsträgern und der Gemeinde.

Jahresabschlüsse:

Rücklagen. Bilanzen von Einzel- und Gesellschaftsunternehmungen.

Steuern:

Steuersystematik, Einkommensteuer einschließlich Lohn- und Kapitalertragssteuer, Abgabeverfahrensrecht.

Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland.

EDV-Einsatz im Rechnungswesen.

römisch fünf. Jahrgang:

Bilanzanalyse:

Auswertung der Zahlen des Rechnungswesens. Gewinnung, Aufbereitung und Darstellung des Zahlenmaterials, Kennzahlen, Bilanzanalyse und Betriebsvergleich.

Finanzplanung:

Erstellen von Finanzplänen, Einbindung in die Gesamtplanung des Unternehmens.

Controlling.

Komplexe Probleme des Rechungswesens. Fallstudien.

1.5 BETRIEBLICHE ORGANISATION

Fortführung des Pflichtgegenstands „Betriebliche Organisation'' im Abschnitt A.

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    betriebswirtschaftliche Probleme im kommerziellen, administrativen Bereich analysieren und Lösungsvorschläge erarbeiten können;
  • Strichaufzählung
    die Zusammenhänge von zielorientiertem Vorgehen mit organisationspsychologischen Vorgängen und Management in einem Betrieb erkennen;
  • Strichaufzählung
    Grundlagen für eine berufliche Selbständigkeit erwerben.

Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Instrumente zur Überprüfung von wirtschaftlichen Konzepten auf ihre Realisierbarkeit (Investition und Finanzierung).

Organisationspsychologie und Soziologie:

Grundannahmen menschlichen Verhaltens, Individuum, Gruppe,

Motivation, Konflikte, Arbeitsgestaltung, Organisationsentwicklung,

Organisationsberatung.

Führung in Organisationen:

Bedeutung der Funktionen der dispositiven Arbeit, Führung

(Theorien, Führungsformen und -stile, Führungstechniken).

Theorie der Entscheidungen:

Entscheidungsfindung, Entscheidungstechniken.

Einführung in die inner- und zwischenbetriebliche Kommunikation:

Grundlagen, Methoden und Techniken, Kommunikationsmöglichkeiten, Informationsverarbeitung.

Umfassende Lösung organisatorischer Problemstellungen; Einsatz von EDV-Systemen, die diesen Bereich unterstützen.

römisch fünf. Jahrgang:

Personalwirtschaft:

Planung, Beschaffung, Auswahl, Bewerbung, Entlohnung, Beurteilung.

Unternehmensgründung:

Rechtliche und wirtschaftliche Voraussetzungen, Standort, Risiko, Sozialversicherungen und Steuern, Rechnungswesen, Mitarbeiter und deren Vollmachten, Unternehmenskonzepte; Zusammenschlüsse;

Entflechtungen.

Lösung komplexer wirtschaftlich-organisatorischer Problemstellungen;

Einsatz von EDV-Systemen, die diesen Bereich unterstützen.

1.6 BETRIEBS- UND FÜHRUNGSPRAXIS

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll:

  • Strichaufzählung
    häufige Aufgaben des Managements wahrnehmen können;
  • Strichaufzählung
    sich in Bewerbungssituationen und bei beruflichen Anlässen optimal präsentieren können;
  • Strichaufzählung
    effektive und harmonische Kommunikationsbeziehungen herstellen können;
  • Strichaufzählung
    die Bedeutung der Weiterbildung für seine persönliche und berufliche Entwicklung erkennen und entsprechende Maßnahmen setzen können.

Lehrstoff:

römisch fünf. Jahrgang:

Management-Fallbeispiele unter Berücksichtigung aktueller Trends in der Unternehmensführung; Weiterbildung im Bereich des Managements (insbesondere unter Berücksichtigung moderner Fachliteratur).

Persönlichkeitsentwicklung:

Kommunikation; Rhetorik, Präsentation; Verhandlungstechnik.

Karriereplanung:

Bewerbung, weitere Berufsplanung.

B.2 NETZWERKTECHNIK

2.1 DATENBANKSYSTEME

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die Medien, Methoden und Systeme der Datenspeicherung und der Datenwiedergewinnung sowie die Logik der internen Verarbeitung in Netzwerken und verteilten Systemen kennen und anwenden können.
  • Strichaufzählung
    die Lösung häufiger Aufgaben der Datenhaltung mit Hilfe von Datenbanken in Netzwerken unter Berücksichtigung der Datenintegrität, der Wartbarkeit, der optimalen Speicherplatznutzung und der daraus folgenden Verarbeitungszeit planen und durchführen können.

Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Graphentheoretische Grundlagen für Datenstrukturen und Netzwerke. Verschlüsselung und Komprimierung von Daten. Medien und Strukturen der Datenspeicherung und Methoden der Datenwiedergewinnung. Verteilte Datenhaltung. Theorie und Praxis von Datenbanksystemen und deren Einbindung in Netzwerken.

2.2 NETZWERKTECHNOLOGIEN

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    Netzwerke als Erweiterung eines Computers einsetzen können.
  • Strichaufzählung
    ein Rechnernetz entwerfen und bei der Generierung eines solchen Netzes mitarbeiten können;
  • Strichaufzählung
    die Verwendung fertiger Software und von Netzwerkbetriebssystemen sowie die Integration von Softwareapplikationen in bestehenden öffentlichen Netzwerken kennen;
  • Strichaufzählung
    die Probleme, die bei der Vernetzung von Computern auftreten können, sowie Lösungsansätze dazu kennen und einsetzen können.

Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Installation von Komponenten:

Überblick über die wichtigsten Netzwerkbetriebssysteme und deren Einsetzbarkeit; Planung und Installation von Servern, Arbeitsstationen, Peripherie und Applikationen.

Operator:

Betreuung von Arbeitsgruppen, Applikationen, Drucksystemen, Wartungstätigkeiten bei Netzwerkhardware und Software.

römisch fünf. Jahrgang:

Intranet und Internet:

Heterogene Netzwerke; spezielle Protokolle und deren Zusammenwirken; firmenweite und firmenübergreifende Datenverarbeitung; spezielle Software für Arbeitsgruppen, Dokumentenmanagement. Planung kompletter Netzwerke;

Gegenüberstellung der wichtigsten Netzwerkkomponenten;

Internetdienste.

Management und Troubleshooting:

Managementsysteme und deren Einsatz in konkreten Netzwerken. Softwaredistribution und Inventarisierung, Lizensierungsstrategien und deren Überwachung. Messgeräte für Netzwerke und Messungen in bestehenden Netzen, um Engpässe und Fehler zu finden.

2.3 TELEKOMMUNIKATION

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    Computer in der Telekommunikation einsetzen können;
  • Strichaufzählung
    den Einsatz der Telekommunikation in Rechnernetzen entwerfen und beim Aufbau solcher Netze mitarbeiten können;
  • Strichaufzählung
    Kenntnisse über alle Telekommunikationsmöglichkeiten und deren Einbindung in die EDV-Landschaft eines Unternehmens kennen;
  • Strichaufzählung
    die Probleme, die vor allem beim Einsatz der Telekommunikation auftreten, und Lösungsansätze dazu kennen.

Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Überblick über Telekommunikationsdienste und ihre Einsatzmöglichkeiten in der Datenverarbeitung. Anwendungen von Multiplexverfahren, Anwendungen der Basis- und Breitbandtechniken, Kapazitätsüberlegungen. Zusammenspiel von klassischen Nicht-EDV-Telekommunikationsdiensten und EDV-Diensten.

römisch fünf. Jahrgang:

Einsatz konkreter Produkte an Hand einiger Beispiele. Einbindung mobiler, dezentraler externer Mitarbeiter.

2.4 HARDWAREPRAKTIKUM

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    sowohl an Hand einfacher Schaltungen für Steuerungs- und Regelungsvorgänge als auch mittels einfacher Netzwerkkomponenten den Umgang mit Hardware erlernen und diese Kenntnisse in der betrieblichen Praxis einsetzen können;
  • Strichaufzählung
    gezielte Hardwarekomponenten auswählen und ihr Zusammenspiel zu einem Gesamtsystem einschätzen können;
  • Strichaufzählung
    in Zusammenarbeit mit den zuständigen Fachleuten die Installation eines Netzwerkes planen und überwachen können.

Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Aufbau von einfachen Schaltungen zu regelungstechnischen Aufgaben und deren Verbindung zu einem Gesamtsystem. Einbindung von Mikrokontrollern in Netzwerke und deren Kommunikation über einfache Schnittstellen.

Verwendung und Konfigurationen von Netzwerkkomponenten (Schnittstellen, Repeater, Hub, Switch); Eigenschaften von Netzwerkverkabelung; Störquellen und Störfestigkeit; Aufbau einer Übertragungsstrecke.

2.5 KOMPLEXE SYSTEME

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    Wissen aus mehreren Teilbereichen auf komplexe Systeme anwenden können, dabei insbesondere in Teamarbeit seine persönlichen Stärken einbringen und an der Lösung größerer Probleme mitwirken können;
  • Strichaufzählung
    auch komplexe Systeme in der Datenverarbeitung beherrschen und einsetzen können.

Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Übersicht über komplexe Systeme in der Datenverarbeitung;

Einsetzbarkeit solcher Systeme für aktuelle Aufgabenstellungen;

Materialsuche in internationalen Datennetzen.

römisch fünf. Jahrgang:

Aktuelle Fallstudien:

Umsetzung von Projekten an Hand von Aufgabenstellungen, die sich klassischen Lösungsansätzen verschließen oder mit diesen nur mit enormen bzw. nicht vertretbarem Aufwand bewältigen lassen.

2.6 DATENSICHERHEIT UND DATENSCHUTZ

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die Probleme der Datensicherheit und des Datenschutzes kennen und den einschägigen Gefahren in diesem Bereich begegnen können;
  • Strichaufzählung
    in einem EDV-System Vorsorgestrategien planen und implementieren können, dabei auch die Güte der verwendeten Strategie abschätzen und testen können;
  • Strichaufzählung
    bei der Erstellung eines Katastrophenhandbuches an führender Stelle mitarbeiten können.

Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Datenschutz:

Einführung und Begriffe, Zutritts- und Zugriffsschutz, Verschlüsselungsverfahren, Authentizitätsprüfung und Schlüsselverteilung, Einbindung der Sicherheitsmechanismen in ein Netzwerkreferenzmodell, Normen. Realisierung mindestens einer Datenschutzeinrichtung.

Datensicherheit:

Einführung und Begriffe, Störprogramme, Netzwerkbackupstrategien, redundante Speicherformen, Ausfallssicherheit, Planen einer Vorsorgestrategie, Erstellen eines Katastrophenhandbuches, Durchführung einer Desaster Recovery.

2.7 KOMMUNIKATION IN NETZEN

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

- die einschlägigen Fachvokabel, den notwendigen Wortschatz und

die Sprachstrukturen beherrschen, englische Fachliteratur und Handbücher verstehend lesen, Programme in englischer Sprache dokumentieren, Vorträge in englischer Sprache verfassen und halten sowie mittels E-Mail aktiv kommunizieren können.

Lehrstoff:

römisch fünf. Jahrgang:

Projektanbahnung mit einer fremdsprachigen Institution, Literaturbeschaffung, Diskussionen in englischer Sprache, Dokumentationen erstellter Projekte in englischer Sprache. Präsentation mit modernen Hilfsmitteln; Weiterführung des Projektes; Fachvokabel. Grundlagen des Schriftverkehrs, Wortschatz und Sprachstrukturen.

2.8 QUALITÄTSMANAGEMENT

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die Aspekte der Gesamtführungsaufgabe, welche die Qualitätspolitik festlegt und verwirklicht, kennen und bei der Erfüllung dieser Aufgabe mitwirken können;
  • Strichaufzählung
    die dazu notwendigen Qualitätssicherungssysteme kennen und sie in die betriebliche Praxis, insbesondere im EDV-Bereich umsetzen und deren Einhaltung überprüfen können;
  • Strichaufzählung
    in allen Teilbereichen des Qualitätsmanagement, insbesondere bei der Qualitätsplanung, der Qualitätsbewertung und der Einführung und Überwachung qualitätsichernder Maßnahmen, mitwirken können.

Lehrstoff:

römisch fünf. Jahrgang:

Qualitätssicherung und -management:

Einschlägige Gesetze, Verordnungen, Normen und Vorschriften;

QS-Systeme; QM-Maßnahmen; Auswirkungen auf innerbetriebliche und zwischenbetriebliche Strukturen; QM-Handbuch; Audit, Zertifizierung;

Abläufe und Kosten; TQM-Strategien; Aktuelle QM-Entwicklungen;

praxisorientierte voraussehbare Zukunftsentwicklungen.

B.3 MEDIENTECHNIK UND MEDIENWIRTSCHAFT

3.1 DATENBANKSYSTEME

Siehe den Pflichtgegenstand „Datenbanksysteme'' in Abschnitt B.2.

3.2 MULTIMEDIATECHNIKEN

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    einen Überblick über die Multimediatechniken erhalten und deren spezifische Einsatzmöglichkeiten kennen;
  • Strichaufzählung
    die grundlegenden Techniken der Medienproduktion beherrschen und die Programmiertechniken in Multimedia-Anwendungen kennen lernen und anwenden können;
  • Strichaufzählung
    unter Verwendung eines ausgewählten Autorensystems ein Multimediaprojekt planen und durchführen können;
  • Strichaufzählung
    die theoretischen Ausarbeitungen für ein derartiges Projekt erstellen können.

Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Multimediabereiche:

Grundlagen der Kombination von Text, Bild, Ton und bewegtem Bild.

Fotografie:

Digitale Bildaufzeichnung. Aufnahmetechniken und Endfertigung.

Film:

Produktionsmöglichkeiten, Kamera- und digitale Aufnahmetechnik.

Schnitt. Studioausstattung.

Video:

Grundausstattung und Zubehör. Aufnahmetechnik, Schnitt und Aufzeichnung auf den aktuellen Medien.

Grundlagen der Gestaltung unter Verwendung der aktuellen multimedialen Datenformate.

römisch fünf. Jahrgang:

Computeranimation:

Konzeption, Geräte, Verfahren und Programmiertechniken zur Umsetzung.

Virtual Reality:

Geräte- und Programmiertechniken. Einsatzmöglichkeiten.

Mediensoftware:

Einführung in handelsübliche Softwarepakete für Multimedia-Erstellung und Präsentations-Techniken und ihre Anwendung anhand praktischer Beispiele. Analysieren derartiger Pakete und Erkennen der Vor- und Nachteile.

Praktische Anwendung im Rahmen eines Projekts:

Definition des Projektziels. Projektstrukturplan. Ressourcen- und Kostenplanung.

Projektbegleitung:

Entscheidungsfindung. Berichtswesen. Präsentation und Visualisierung von Zwischen- und Endergebnissen.

3.3 TELEKOMMUNIKATION

Siehe den Pflichtgegenstand „Telekommunikation'' in Abschnitt B.2.

3.4 MULTIMEDIA-HARDWARE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die aktuelle Hardware- und Geräteausstattung sonstiger Art für den Multimediabereich kennenlernen und einwandfrei bedienen können;
  • Strichaufzählung
    in der Lage sein anwendungsspezifisch erforderliche Ein- und Umbauten sowie kleinere Reparaturen selbst durchführen zu können;
  • Strichaufzählung
    Softwaretools und multimediale Produkte in Datennetzen sowie auf gängigen Datenträgern installieren können und die einschlägigen Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften kennen und beachten.

Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Bildtechnik:

Kameras (Fotografie, Film, Video, digitale Bildaufzeichnung).

Audiotechnik:

Geräte der Ton-Studioausstattung, Sprachein- und ausgabegeräte.

Visualisierungstechnik:

Bildschirm und Projektionsgeräte.

Multimedia-Hardware:

Computer und Computerperipherie. Hardware der Vermittlungstechnik unter besonderer Berücksichtigung der mobilen Kommunikationseinrichtungen sowie der Hardware für Steuerungs- und Regelungstechnik.

Sicherheitsvorschriften und Unfallverhütung Projektspezifische Sonderthemen.

3.5 MULTIMEDIAPUBLIKATIONEN IN NETZEN

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    lokale und internationale Datennetze kennen und bedienen können;
  • Strichaufzählung
    sowohl ökonomische als auch werbewirksame Maßnahmen von Publikationen kennen und anwenden können;
  • Strichaufzählung
    aber auch in der Lage sein, derartige Publikationen mit den gebräuchlichen Tools zu erstellen und in Netzen zu installieren;
  • Strichaufzählung
    sich schließlich der ethischen Verantwortung derartiger Publikationen gegenüber der Gesellschaft bewusst sein und diese in seiner Arbeit stets beachten.

Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Medieninhalte:

Information, Infotainment, Kunst, Kultur und weitere Beispiele aus

dem Berufsleben.

Medienproduktion:

Herstellung von Medienprodukten in Theorie und Praxis. Beispiele

aus dem Berufsleben.

Medien für Werbung und Marketing:

Maßnahmen für die Benutzung verschiedener multimedialer

Werbemedien.

römisch fünf. Jahrgang:

Online-Direktmarketing:

Dialogorientierte Telekommunikationsdienste und ihre Verwendung.

Erstellung von praxisgerechten Beispielen.

Multimedia-Kataloge:

Produktpräsentation in neuen Medien. Erstellung von

praxisgerechten Beispielen.

Multimedia-KIOSK-Systeme:

Architektur und Implementierung eines verteilten multimedialen KIOSK-Systems in einem oder mehreren Bereichen der folgenden

Möglichkeiten: Präsentation, Transaktion, Beratung, Information und Schulung.

Medienethik:

Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Gesellschaftspolitische Wirkung der Medien, Kontrolle und Selbstbeschränkung.

3.6 KOMMUNIKATION IN NETZEN

Siehe den Pflichtgegenstand „Kommunikation in Netzen'' in Abschnitt B.2.

3.7 MEDIENWIRTSCHAFT

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die Entwicklung und Arbeitsweisen der Medienwirtschaft kennen;
  • Strichaufzählung
    Methoden der Werbeplanung und Werbepsychologie anwenden können;
  • Strichaufzählung
    medienrelevante Bestimmungen und Gesetze kennen;
  • Strichaufzählung
    innerbetriebliche Zusammenhänge von und betriebliche Entscheidungsvorgänge in Medienbetrieben verstehen können;
  • Strichaufzählung
    die Kosten von Erzeugnissen des Fachgebietes kalkulatorisch zusammenstellen und Kostenstellen bewerten können.

Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Grundzüge der Medienwirtschaft:

Entwicklung der Medien. Presse- und Meinungsfreiheit, verfassungsrechtliche Bezüge. Arbeitsweisen (Redaktion, Nachrichtenagentur, Produktagenturen, Herstellung und Vertrieb).

Grundlagen der Werbung:

Werbung als Form der Marktkommunikation. Werbeplanung (Analysen des Konsumentenverhaltens, Marktsegmentierung). Werbebotschaft. Grenzen der Werbung. Marktforschung. Medien und Mediaplanung. Media-Analyse.

Werbepsychologie:

Gestalt-, Farb- und Lernpsychologie. Tiefenpsychologische Aspekte.

Zielgruppenverhalten in der Werbung. Präsentation von

Medienproduktionen.

Urheber- und Medienrecht. Wettbewerbsrecht.

römisch fünf. Jahrgang:

Unternehmensführung bei Medienbetrieben:

Aufbauorganisation von Betrieben der Informationsbeschaffung, -verarbeitung und -distribution. Informations- und Telekommunikationsdienste. Kapitalaufbringung, Haftung, steuerliche Aspekte. Kooperation zwischen Medienbetrieben. Vertriebswege in der Medienwirtschaft.

Kalkulation von Medienprodukten:

Kalkulationsdaten. Kalkulation technischer Arbeitsabläufe. Material- und Sachkostenberechnung. Lohn- und Gehaltsschemata, Betriebsstrukturen. Preisgestaltung. Kalkulation spezifischer Medienprodukte.

Medienökonomie:

Medienforschung. Volkswirtschaftliche Bedeutung klassischer und

„neuer'' Medien.

PFLICHTPRAKTIKUM

Siehe Anlage 1.

C. FREIGEGENSTÄNDE, UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN, FÖRDERUNTERRICHT

C.1 FREIGEGENSTÄNDE

ZWEITE LEBENDE FREMDSPRACHE

Siehe Anlage 1.

KOMMUNIKATION UND PRÄSENTATIONSTECHNIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    Sprache und nonverbale Signale gezielt einsetzen, Emotionen in der Diskussion kontrollieren sowie Gespräche, Vorträge und Präsentationen in deutscher und englischer Sprache führen können;
  • Strichaufzählung
    seine eigene Persönlichkeit sowie Inhalte mit technischen Hilfsmitteln wirksam präsentieren können;
  • Strichaufzählung
    Diskussionen, Arbeitsbesprechungen und Konferenzen gezielt leiten und koordinieren können.

Lehrstoff:

römisch eins. bis römisch fünf. Jahrgang:

Kommunikation, Rhetorik und Redetechnik:

Rede- und Referatsvorbereitung, Sprachformulierungen,

Präsentationshilfen.

Präsentation:

Technischer und strategischer Aufbau, Gestaltung von

Präsentationsmitteln, technische Hilfsmittel.

Moderation:

Diskussionsführung, Zusammenfassen von Statements, Zeit- und Konfliktmanagement.

C.2 UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN

LEIBESÜBUNGEN

Siehe Anlage 1.

C.3 FÖRDERUNTERRICHT

Siehe Anlage 1.

Gesetzesnummer

10009056

Dokumentnummer

NOR12115102

Alte Dokumentnummer

N6199812849O