Rechtstracker.at

Anl. 1/12

Fassungen
01.09.2006 bis 31.08.2019
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
Anl. 1/1201.09.200631.08.2019 § → § aufgehoben durch BGBl. II Nr. 262/2015
Anl. 1/1201.09.200331.08.2006 § → § BGBl. II Nr. 283/2003
Anl. 1/1201.09.199831.08.2003 BGBl. II Nr. 382/1998

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Lehrpläne - Höhere technische und gewerbliche Lehranstalten

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 302 aus 1997, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 262 aus 2015,

Typ

V

Paragraph/Artikel/Anlage

Anlage eins /, 12

Inkrafttretensdatum

01.09.2006

Außerkrafttretensdatum

31.08.2019aufgehoben durch BGBl. II Nr. 262/2015

Index

64/02 Bundeslehrer, 70/02 Schulorganisation, 70/07 Schule und Kirche

Beachte

Zum gestaffelten Außerkrafttreten vergleiche Paragraph 5, Absatz 5,

Text

                                                        Anlage 1.3.2

    LEHRPLAN DER HÖHEREN LEHRANSTALT FÜR WIRTSCHAFTSINGENIEURWESEN

                           I. STUNDENTAFEL *1)

           (Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen

                         Unterrichtsgegenstände)

--------------------------------------------------------------------

                                Wochenstunden               Lehrver-

A. Pflichtgegenstände                                        pflich-

                                  Jahrgang         Summe     tungs-

                            I. II. III. IV.  V.              gruppe

--------------------------------------------------------------------

1. Religion .............   2   2   2   2   2       10       (III)

2. Deutsch ..............   3   2   2   2   2                 (I)

3. Englisch .............   2   2   2   2   3                 (I)

4. Geschichte und

    politische Bildung ...   -   -   -   2   2                 III

5. Bewegung und Sport ...   2   2   2   1   1                (IVa)

6. Geographie und

    Wirtschaftskunde .....   2   2   -   -   -                (III)

7. Wirtschaft und Recht .   -   -   -   2   2                 III

8. Angewandte Mathematik    4   3   3   2   2                 (I)

9. Darstellende Geometrie

    *2) ..................   3   -   -   -   -                 (I)

10. Angewandte Physik ....   2   2   2   -   -                 (II)

11. Angewandte Chemie und

    Ökologie .............   3   2   -   -   -                  II

12. Betriebsinformatik ...   2   2   -   -   -                  I

13. Mechanik *2) .........   -   3   2   -   -                 (I)

14. Werkstoff- und

    Fertigungstechnik ....   2   3   2   2   2                  I

15. Maschinenelemente ....   -   3   2   -   -                  I

16. Betriebstechnik *3) ..   -   -   2   4   5                  I

17. Mitarbeiterführung ...   -   -   -   -   2                 III

18. Konstruktionsübungen .   3   3   2   2   -                  I

19. Werkstätte ...........   9   8   -   -   -                 (Va)

Pflichtgegenstände der

schulautonomen

Ausbildungsschwerpunkte

gemäß Abschnitt B ........   -   -  16  18  16

--------------------------------------------------------------------

Gesamtwochenstundenzahl     35- 35- 35- 35- 35-   185 *1)

                            39  39  39  39  39

--------------------------------------------------------------------

                                  Wochenstunden             Lehrver-

B. Pflichtgegenstände                                        pflich-

   der schulautonomen              Jahrgang         Summe    tungs-

   Ausbildungsschwerpunkte     III.   IV.   V.               gruppe

--------------------------------------------------------------------

B.1  Betriebsmanagement

1.1  Betriebsinformatik .....    2     2     -                 I

1.2  Mechanik ...............    1     2     -                (I)

1.3  Werkstoff- und

     Fertigungstechnik ......    1     2     1                 I

1.4  Qualitäts- und

     Umweltmanagement .......    -     3     -                 I

1.5  Maschinen und Anlagen ..    -     -     3                 I

1.6  Elektrotechnik und

     Elektronik .............    2     2     -                 I

1.7  Mess-, Steuerungs- und

     Regelungstechnik .......    -     2     2                 I

1.8  Konstruktionsübungen ...    1     1     4                 I

1.9  Laboratorium ...........    -     4     6                 I

1.10 Werkstätte .............    9     -     -                (Va)

     Wochenstundenzahl B.1 ..   16    18    16

B.2  Betriebsinformatik

2.1  Betriebsinformatik .....    2     2     3                 I

2.2  Programmieren und

     Projektentwicklung *4) .    5     7     5                 I

2.3  EDV-Netzwerke ..........    -     2     2                 I

2.4  Elektrotechnik,

     Steuerungs- und

     Regelungstechnik .......    2     3     2                 I

2.5  Laboratorium ...........    2     4     4                 I

2.6  Werkstätte .............    5     -     -                (Va)

     Wochenstundenzahl B.2 ..   16    18    16

--------------------------------------------------------------------

     Pflichtpraktikum .......  mindestens 8 Wochen in der

                               unterrichtsfreien Zeit vor Eintritt

                               in den V. Jahrgang

--------------------------------------------------------------------

                                Wochenstunden               Lehrver-

C. Freigegenstände,                                          pflich-

   Unverbindliche Übungen         Jahrgang                   tungs-

   Förderunterricht         I. II. III. IV.  V.              gruppe

--------------------------------------------------------------------

C.1  Freigegenstände

     Zweite lebende

     Fremdsprache *5) .....  2   2   2   2   2                (I)

C.2  Unverbindliche

     Übungen

     Bewegung und Sport ...  2   2   2   2   2               (IVa)

C.3  Förderunterricht *6)

     Deutsch

     Englisch

     Angewandte Mathematik

     Fachtheoretische

     Pflichtgegenstände

---------------------------------------------------------------------

*1) Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann von der Stundentafel abgewichen werden und sind die im Hinblick auf die Gesamtwochenstundenzahlen erforderlichen Abweichungen von der Wochenstundenaufteilung in den einzelnen Pflichtgegenständen festzulegen; siehe Anlage 1 Unterabschnitt römisch zwei b.

*2) Mit Übungen im Ausmaß von einer Wochenstunde.

*3) Einschließlich Marketing.

*4) Mit Übungen in Elektronischer Datenverarbeitung im Ausmaß von 4 Wochenstunden im römisch drei. und römisch fünf. und 5 Wochenstunden im römisch vier. Jahrgang. *5) In Amtsschriften ist die Bezeichnung der Fremdsprache anzuführen. *6) Bei Bedarf parallel zum jeweiligen Pflichtgegenstand bis zu 16 Unterrichtseinheiten pro Schuljahr; Einstufung wie der entsprechende Pflichtgegenstand.

römisch zwei. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL

Siehe Anlage 1.

Fachrichtungsspezifische Bildungsziele:

Die Höhere Lehranstalt für Wirtschaftsingenieurwesen vermittelt die theoretischen und praktischen Grundlagen auf dem Gebiet der Werkstoff- und Fertigungstechnik sowie einer umfassenden betriebstechnischen Ausbildung mit den Kernbereichen Betriebstechnik, Marketing, Mitarbeiterführung und Qualitätsmanagement. Einer Konstruktionslehre unter Miteinbeziehung elektrotechnischer und steuerungs- und regelungstechnischer Aufgabenstellungen und unter Einbeziehung computergestützter Konstruktions- und Fertigungsmethoden kommt dabei besondere Bedeutung zu. Im Rahmen der Gesamtausbildung wird auf eine allgemein bildende, kommunikative und fachzentrierte Ausbildung besonders Wert gelegt.

Die allgemeine Fachausbildung wird durch zwei alternative Ausbildungsschwerpunkte vertieft:

  • Strichaufzählung
    Im Ausbildungsschwerpunkt „Betriebsmanagement” erfolgt eine breite Ausbildung in allen Kernbereichen der Betriebstechnik wie Unternehmensorganisation, Kostenrechnung, Controlling, Sicherheitstechnik, Projektmanagement und Marketing. Aktuelle Schwerpunkte werden im Qualitäts- und Umweltmanagement gesetzt.
  • Strichaufzählung
    Im Ausbildungsschwerpunkt „Betriebsinformatik” liegt das Profil auf der Erstellung betrieblicher Informationssysteme in verschiedenen Programmiersprachen, Datenbanksystemen und Betriebssystemumgebungen mit modernen Techniken der Softwareentwicklung. Darüber hinaus erfolgt eine breite Ausbildung in den Kernbereichen der Betriebstechnik wie der Unternehmensorganisation, der Logistik, des Controllings und des Projektmanagements. Aktuelle Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung Client-Server basierender Kommunikations- und Informationssysteme in firmeninternen und weltweiten Netzen.

Die Einsatzbereiche der Absolventen liegen, aufbauend auf eine Ausbildung im Maschinenbau und der Fertigungstechnik, in der Projektierung, Fertigung, und Inbetriebnahme von Anlagen aller Art, im Vertrieb und Service technischer Produkte und in der Planung und Organisation technisch orientierten Dienstleistungen. Die Arbeitsbereiche Kostenrechnung samt Kalkulation, Marketing, Logistik, Qualitätssicherung und Informationswesen werden von den Absolventen der Fachrichtung besonders gut abgedeckt.

römisch drei. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN, DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE

Siehe Anlage 1.

römisch vier. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT

Siehe Anlage 1.

römisch fünf. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN DER UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE; AUFTEILUNG

DES LEHRSTOFFES AUF DIE SCHULSTUFEN

A. PFLICHTGEGENSTÄNDE

„Deutsch”, „Englisch”, „Geschichte und politische Bildung”, „Bewegung und Sport” und „Geographie und Wirtschaftskunde”:

Siehe Anlage 1.

7. WIRTSCHAFT UND RECHT

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die Bedeutung betriebswirtschaftlicher Überlegungen und volkswirtschaftlicher Zusammenhänge für die Produktion im Fachbereich,
  • Strichaufzählung
    die für die Unternehmensführung einschlägigen Rechtsvorschriften einschließlich der Vorschriften für Ausbilder im Lehrlingswesen,
  • Strichaufzählung
    die Grundlagen des betrieblichen Rechnungswesens und der Vertragstechnik kennen;
  • Strichaufzählung
    staatsbürgerliche und verfassungsmäßige Prinzipien und Handlungsweisen kennen und praktizieren können.

Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Volkswirtschaftslehre:

Wirtschaftssysteme, österreichische Wirtschaftsordnung; Produktionsfaktoren; Markt und Preis; Geld und Währung; Konjunktur und Wirtschaftswachstum; Budgetpolitik; Einkommen und Konsum, Außenhandel und Zahlungsbilanz; Weltwirtschaft, europäische Integration, bilaterale Wirtschaftsbeziehungen, Entwicklungshilfe.

Finanzbuchhaltung:

Rechtliche Grundlagen; Einnahmen- Ausgabenrechnung. Prinzip der doppelten Buchhaltung; Bilanz- und Erfolgsrechnung; österreichischer Kontenrahmen.

Recht:

Überblick über wesentliche Rechtsbereiche. Grundlagen aus dem ABGB und HGB im Hinblick auf die Vertragstechnik; Zahlungsverkehr, Scheck- und Wechselrecht. Grundlagen des Umweltrechts und Europarechts.

Kaufmännischer Schriftverkehr.

römisch fünf. Jahrgang:

Arbeits- und Sozialrecht:

Grundlagen des Arbeits-, Sozialrechts und Sozialversicherungsrechts. Grundzüge der Personalverrechnung. Rechtliche Grundlagen der Lehrlingsausbildung.

Steuerrecht:

Steuerarten, Bemessungsgrundlagen, Steuereinhebung.

Insolvenzrecht.

Gewerberecht:

Gewerberecht und gewerblicher Rechtsschutz; Schritte zur Gründung

eines Unternehmens. Finanzierung. Produkthaftung.

Österreichisches Rechtssystem und Bundesverfassung:

Grundsätze der Bundesverfassung (demokratisches, republikanisches, rechtsstaatliches und bundesstaatliches Prinzip, Gewaltentrennung). Parlament, Bundesregierung und Bundespräsident. Gesetzgebung des Bundes und der Länder, Verwaltung (Aufbau, Körperschaften mit Selbstverwaltung), Gerichtsbarkeit (Instanzen, Gerichtsverfahren), Kontrolle der Staatsgewalt (parlamentarische Kontrolle; Höchstgerichte, Volksanwaltschaft, Rechnungshof).

8. ANGEWANDTE MATHEMATIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Siehe Anlage 1.

Lehrstoff:

römisch eins. und römisch zwei. Jahrgang:

Siehe Anlage 1.

römisch drei. Jahrgang:

Analysis:

Zahlenfolgen, Grenzwert, Stetigkeit. Differenzialrechnung (Differenzen- und Differenzialquotient, Ableitungsregeln, Anwendungen der Differenzialrechnung). Integralrechnung (bestimmtes und unbestimmtes Integral, Integration elementarer Funktionen), Anwendungen der Integralrechnung).

Numerische Mathematik:

Fehlerabschätzung und -fortpflanzung; Konditionierungsproblematik; numerische Methoden zum Lösen von Gleichungen, numerische Integration; Interpolation.

römisch vier. Jahrgang:

Analysis:

Einfache Differenzen- und Differenzialgleichungen.

Lineare Algebra:

Matrizen (Operationen, Anwendungen), Determinaten.

Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik:

Diskrete und stetige Verteilungen, induktive Statistik (Parameterschätzung, Signifikanzprüfung).

römisch fünf. Jahrgang:

Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik:

Zusammenhangsanalysen (Korrelation, Regression).

Statistische Methoden des Qualitätsmanagements:

Auswertungsverfahren. Statistische Prozesslenkung.

Planungsmathematik:

Lineare Optimierung. Graphen und Netzwerke.

römisch drei. bis römisch fünf. Jahrgang:

Anwendungen aus dem Fachgebiet; Gebrauch der in der Praxis üblichen Rechenhilfen, rechnerunterstütztes Arbeiten in der Mathematik. In den Jahrgängen mit mindestens drei Wochenstunden vier, sonst zwei Schularbeiten.

9. DARSTELLENDE GEOMETRIE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    aus Rissen eines Objektes dessen Aufbau ablesen und die in der Zeichnung enthaltenen Informationen deuten, konstruktiv verwerten und räumliche Gegebenheiten in Handskizzen darstellen können;
  • Strichaufzählung
    geometrische Formen an technischen Objekten gemäß den Erfordernissen der einzelnen Fachrichtungen erkennen und mit Hilfe einer Konstruktionszeichnung erfassen sowie eigenständiges technisch-konstruktives Denken unter Anwendung geeigneter Abbildungsmethoden zeichnerisch umsetzen können;
  • Strichaufzählung
    durch Modellbildungen konstruktive Sachverhalte in Teilprobleme zerlegen und Lösungsalgorithmen entwickeln können;
  • Strichaufzählung
    mit der Erzeugung und den Gesetzmäßigkeiten der für die Fachrichtung bedeutsamen Kurven, Flächen und Körper vertraut sein.

Lehrstoff:

römisch eins. Jahrgang:

Räumliches Koordinatensystem.

Abbildungsmethoden (Projektionsarten).

Hauptrisse einfacher geometrischer und technischer Körper sowie

Axonometrie zur Übung im Erfassen der Gestalt eines Objekts aus

gegebenen Rissen.

Konstruieren in zugeordneten Normalrissen:

Strecke und Gerade, ebene Figur und Ebene in Hauptlage, in projizierender und allgemeiner Lage; Länge einer Strecke, Größe und Gestalt einer projizierenden Figur, Projizierendmachen einer Geraden und einer Ebene; orthogonale Lage einer Geraden und einer Ebene;

Schnitte ebenflächig begrenzter Objekte mit projizierenden Ebenen;

Kreis in Hauptlage und in projizierender Lage.

Normale Axonometrie eben- und krummflächig begrenzter Objekte.

Drehflächen. Ebene Schnitte von Drehflächen.

Durchdringungen.

3D-Konstruktionen.

10. ANGEWANDTE PHYSIK

Siehe Anlage 1.

  1. Ziffer 11
    ANGEWANDTE CHEMIE UND ÖKOLOGIE
Siehe Anlage 1.

12. BETRIEBSINFORMATIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    Aufbau und Wirkungsweise von Anlagen der elektronischen Datenverarbeitung kennen;
  • Strichaufzählung
    zur Lösung einfacher Aufgaben des Fachgebietes Programme in einer verbreiteten prozeduralen und objektorientierten Sprache erstellen, testen und dokumentieren können;
  • Strichaufzählung
    den Aufbau und die Wirkungsweise von Hardwarekomponenten und Betriebssystemsoftware kennen und anwenden können.

Lehrstoff:

römisch eins. Jahrgang:

Hardwarekomponenten von EDV-Systemen:

Aufbau, Funktion, Zusammenwirken, Schnittstellen.

Betriebssystem:

Arten der Betriebssysteme (Single-User, Multi-User). Grundlegende Befehle eines Betriebssystems. Dateisystem, Dateiverwaltung, Benutzeroberflächen.

Standardsoftware:

Textverarbeitung, Tabellenkalkulation.

Programmieren:

Methoden des Softwareentwurfs. Strukturierte Programmierung. Lösung einfacher Aufgaben in einer Programmiersprache.

römisch zwei. Jahrgang:

Programmieren:

Aufgaben aus verschiedenen Fachgebieten.

Standardsoftware:

Tabellenkalkulation. Datenbanken, Präsentationssoftware.

Einführung in das Internet und World-Wide-Web.

13. MECHANIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die theoretischen Grundlagen für technische Berechnungen und Konstruktionen der Fachrichtung beherrschen;
  • Strichaufzählung
    logische Zusammenhänge der mechanischen Berechnungen erkennen und auf Probleme des Ausbildungsschwerpunktes anwenden können.

Lehrstoff:

römisch zwei. Jahrgang:

Statik:

Masse, Kraft, Kraftmoment, Kräftepaar, Zerlegung von Kräften im Komponenten. Reibung. Ebene Kräftesysteme. Gleichgewicht von Kräften. Anwendungen auf Balken und Stäbe. Schwerpunkt von Linien, Flächen und Körpern. Momentenverteilung am Balken. Querkraft.

Festigkeit von Werkstoffen:

Beanspruchungsarten, Spannungsarten, Belastungsfälle. Festigkeit und zulässige Spannung. Spannungsberechnungen des Balkens (Biege-, Torsions- und Wärmespannungen).

römisch drei. Jahrgang:

Kinematik und Dynamik:

Bewegungsarten, Bewegungsgrößen, Bewegungsabläufe. Ebene Bewegung und Relativbewegung des starren Körpers. Dynamisches Grundgesetz für den Massenpunkt und den starren Körper. Energie-, Impuls- und Drehimpulserhaltung. Arbeitssatz. Massenmomente. Drallsatz. Einmassenschwingungen.

Hydrostatik:

Begriffe. Eigenschaften der Flüssigkeiten. Hydrostatik (Druck, Auftrieb).

  1. Ziffer 14
    WERKSTOFF- UND FERTIGUNGSTECHNIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die Arten und Eigenschaften der in der Praxis verwendeten Werkstoffe und die Verfahren zu ihrer Prüfung kennen;
  • Strichaufzählung
    die Fertigungsverfahren der Metallbearbeitung und Kunststofftechnik gründlich kennen;
  • Strichaufzählung
    auf Grund technischer, wirtschaftlicher und ökologischer Kriterien die zweckmäßige Werkstoffauswahl und Auswahl entsprechender Bearbeitungsverfahren für Einzel-, Serien- oder Massenfertigung treffen können;
  • Strichaufzählung
    den Einsatz von Werkzeugen, Vorrichtungen und Maschinen planen können;
  • Strichaufzählung
    mit den Methoden und Mitteln der Automatisierung und flexiblen Fertigung vertraut sein.

Lehrstoff:

römisch eins. Jahrgang:

Fertigungsverfahren:

Übersicht; spanlose und spanende Bearbeitungsverfahren, Maschinen

und Geräte.

Werkstoffe:

Einteilung und normgemäße Bezeichnung der Werkstoffe.

römisch zwei. Jahrgang:

Spanlose Fertigung:

Ur- und Umformverfahren wie Gießen, Warm- und Kaltwalzen, Ziehen, Richten, Strangpressen, Freiform- und Gesenkschmieden. Fügeverfahren. Herstellung elektronischer Bauelemente.

Werkstoffe:

Legierungen, Zustandsdiagramme, Wärmebehandlung (Glühen, Härten, Vergüten, Aushärten). Korrosion. Oberflächenschutz.

Prüfverfahren:

Statische und dynamische Verfahren der Werkstoffprüfung,

zerstörende und nichtzerstörende Prüfmethoden.

Kunststoffe:

Mechanische und thermische Eigenschaften. Herstellung und Anwendungsgebiete. Formteilherstellung aus Thermoplasten und Duroplasten. Verarbeitung von Fasern und Faserwerkstoffen.

römisch drei. Jahrgang:

Spanlose Fertigung:

Fügeverfahren wie Schweißen, Löten und Kleben. Plastische Verformbarkeit von Werkstoffen. Schneiden, Stanzen, Tiefziehen, Biegen, Rollen, Abkanten, Blechumformtechniken. Maschinen und Werkzeuge.

Spanende Fertigung:

Fertigungsverfahren, Fertigungswerkzeuge (Dreh-, Fräs-, Bohr-, Räum- und Schleifwerkzeuge), Schneidengeometrie, Spanbildung, Schnittkräfte und Schnittleistung. Schneidwerkstoffe, Kühlmittel, Standzeit, Verschleiß. Herstellung von textilen Flächen.

römisch vier. Jahrgang:

Vorrichtungen:

Bestimmen, Positionieren und Spannen, Spannkräfte, genormte

Bauteile, Baugruppen.

Werkstück- und Werkzeugtransport:

Magazine und Speicher, Greifeinrichtungen, Transporteinrichtungen.

Werkzeugmaschinen:

Werkzeugmaschinen aller Art; CNC-Verfahren und CNC-Maschinen. Bearbeitungszentren. Flexible Fertigung. Fundamente. Textile Produktionsmaschinen.

römisch fünf. Jahrgang:

Werkzeugbau:

Trenn-, Umform- und Fügewerkzeuge, Formenbau.

Sonderbearbeitungsverfahren und -maschinen:

Feinstbearbeitung. Anwendung von Laserstrahlen,

Elektronenstrahlen, Flüssigkeitsstrahlen, Ultraschall, Erosion;

Feinschmieden, Ätzverfahren.

Herstellung von Textilien.

15. MASCHINENELEMENTE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die im Fachgebiet gebräuchlichen Maschinenelemente unter Berücksichtigung technischer Erfordernisse, einschlägiger Normen und der Wirtschaftlichkeit berechnen und gestalten können.

Lehrstoff:

römisch zwei. Jahrgang:

Verbindungselemente:

Lösbare und nicht lösbare Verbindungselemente; Sicherungselemente.

Elemente der drehenden Bewegung:

Achsen, Wellen, Mitnehmerverbindungen, Wälz- und Gleitlager.

Konstruktionsregeln:

Schweiß-, Guss- und Schmiedekonstruktionen.

römisch drei. Jahrgang:

Elemente der drehenden Bewegung:

Kupplungen.

Federelemente:

Zug-, Druck-, Torsions- und Biegefedern, Silentelemente.

Getriebe:

Ebene Verzahnungen. Zahnräder und Zahnradgetriebe. Zugmitteltriebe.

16. BETRIEBSTECHNIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    einzelne und vernetzte Aufgaben der betrieblichen Planung, Durchsetzung und Kontrolle analysieren, beurteilen und lösen können;
  • Strichaufzählung
    den Einsatz der Produktionsfaktoren aufeinander abstimmen und optimieren können;
  • Strichaufzählung
    die Ergebnisse dieser Prozesse beurteilen und bewerten können;
  • Strichaufzählung
    betriebliche Aktivitäten an den Kundenbedürfnissen orientieren können und Marketinginstrumente kennen und anwenden können.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Unternehmensorganisation:

Unternehmensfunktionen. Wirtschaftliche, soziale und ökologische

Ziele. Aufbau- und Ablauforganisation.

Arbeitsstudium:

Arbeitsgestaltung und Ergonomie. Rationelle und humane

Arbeitssysteme. Zeitwirtschaft.

Kostenrechnung:

Kostenarten, Kostenstellen, Kostenträger, Kostenerfassung.

römisch vier. Jahrgang:

Logistik:

Materialwirtschaft, Lagersysteme, Transportwesen.

Arbeitsvorbereitung:

Produktionsplanung und -steuerung. Betriebsmitteleinsatz und

-instandhaltung.

Personalwirtschaft:

Personalplanung. Anforderungsermittlung und Entlohnung.

Arbeitspädagogik.

Kostenrechnung:

Voll- und Teilkostenrechnung (Deckungsbeitragsrechnung),

periodische Erfolgsrechnung.

Projektmanagement:

Einbettung von Projekten in die Gesamtorganisation. Projektplanung und -entwicklung einschließlich EDV-Unterstützung. Projekteinführung und Projektanalyse.

römisch fünf. Jahrgang:

Betriebsstättenplanung:

Neuplanung, Umplanung, Betriebserweiterung.

Sicherheitstechnik und Umweltschutz:

Rechtliche Vorschriften, Schutzmaßnahmen und betriebliche

Sicherheitseinrichtungen, umweltschonender Einsatz betrieblicher

Ressourcen.

Controlling:

Spezielle Kostenmodelle und Kostenfunktionen. Plankostenrechnung, Soll-Ist-Vergleich, Kostenabweichungsanalyse. Wirtschaftlichkeits- und Investitionsrechnung, Finanzplanung und Finanzierung. Bilanzanalytik und betriebliche Kennzahlen. Planungs- und Entscheidungstechniken.

Marketing:

Marketingziele, Marktforschung. Marketinginstrumente und Marketingmix. Produktinnovationen und Produktmanagement. Erstellen

von Betriebs- und Serviceanleitungen.

Umfassendes Qualitätsmanagement.

17. MITARBEITERFÜHRUNG

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die Aufgaben der Führungskraft für die Erreichung des Unternehmensziels kennen;
  • Strichaufzählung
    Konflikte in Organisationen diagnostizieren und handhaben können;
  • Strichaufzählung
    das Leistungsklima positiv beeinflussen können.

Lehrstoff:

römisch fünf. Jahrgang:

Führungsaufgaben:

Ziele vereinbaren. Planen, organisieren und kontrollieren.

Projektmanagement.

Führungspersönlichkeit:

Stärken- und Schwächenanalyse, persönliche Arbeitstechnik (Time Management, effiziente Beschaffung und Weitergabe von Information). Rolle der Führungskraft im Analyse-, Entscheidungs- und Durchsetzungsprozess.

Menschenführung:

Kommunikation, Moderation, Motivation, Beurteilung, Aus- und Weiterbildung, Förderung.

18. KONSTRUKTIONSÜBUNGEN

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    Entwurfs-, Konstruktions- und Entwicklungsaufgaben des jeweiligen Ausbildungsschwerpunktes mit und ohne Rechnerunterstützung unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen und ökologischen Gegebenheiten sowie der Fertigung auf Grund praxisüblicher Konstruktionsunterlagen lösen, dokumentieren und präsentieren können;
  • Strichaufzählung
    selbständig sowie in Gruppen unter Einhaltung der gültigen Vorschriften und Normen arbeiten können.

Lehrstoff:

römisch eins. Jahrgang:

Grundlagen:

Zeichengeräte, händische und rechnergestützte Zeichentechniken, Normen, Bemaßung und Beschriftung, Toleranzen und Passungen; Oberflächenzeichen.

Methoden:

Skizzieren und Darstellen einfacher technischer Körper in den drei

Hauptrissen und in genormter Axionometrie mit Bleistift und Rechnerunterstützung.

Konstruktion:

Werkzeichnungen einfacher Normteile und Bauteile nach

Zeichnungsvorlage und Modell; Stücklisten.

römisch zwei. Jahrgang:

Methoden:

Aufgabenanalyse, Entwurf, Berechnung und Konstruktion im Regelkreis der konstruktiven Gestaltung.

Konstruktion:

Einzelteile und einfache Baugruppen grundlegender

Verbindungselemente.

römisch drei. Jahrgang:

Methoden:

Aufgaben- und Funktionsanalyse. Arbeiten mit Norm- und Herstellerdatenblättern sowie Katalogen. Großformatiger Entwurf. Vertiefung der CAD-Kenntnisse. Einführung in die Teamarbeit.

Konstruktionen:

Konstruktionen von Einzelteilen und Baugruppen.

römisch vier. Jahrgang:

Methoden:

Techniken der Teamarbeit und Vertiefung der methodischen Konstruktionslehre; technische Beschreibung und Dokumentation. Arbeiten mit computergestützten Arbeitshilfen.

Konstruktionen:

Komplexe Baugruppen aus den jeweiligen Fachgebieten.

19. WERKSTÄTTE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die im Fachgebiet verwendeten Einrichtungen, Werkzeuge, Maschinen und Arbeitsbehelfe wirtschaftlich handhaben und instandhalten können;
  • Strichaufzählung
    die Eigenschaften sowie die Bearbeitungs- und Verwendungsmöglichkeiten der für die Fachrichtung bedeutsamen Werk- und Hilfsstoffe kennen;
  • Strichaufzählung
    facheinschlägige Erzeugnisse nach normgerechten Zeichnungen und Schaltplänen herstellen sowie facheinschlägige praktische Tätigkeiten ausführen können;
  • Strichaufzählung
    die Arbeitsgänge und Arbeitsergebnisse in exakter Fachsprache analysieren können;
  • Strichaufzählung
    die einschlägigen Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften und umweltrelevante Bestimmungen kennen und beachten.

Lehrstoff:

römisch eins. Jahrgang:

Arbeitsmethoden:

Werkstättenbetrieb, Werkstättenordnung, Unfallverhütung; Sicherheitsvorschriften, Schutzmaßnahmen. Führung von Aufzeichnungen und Arbeitsprotokollen.

Mechanische Grundausbildung:

Fertigkeiten (Messen, Anreißen, Körnen, Feilen, Schleifen von Hand, Meißeln, Sägen, Senken, Gewindeschneiden von Hand, Schaben, Stempeln, Schleifen, Passen, Reiben von Hand). Bohren.

Blechbearbeitung und Stahlbau:

Richten, Biegen, Nieten, Abkanten, Schneiden, Weichlöten. Oberflächenschutz durch Anstrich. Kleben. Grundkenntnisse der gebräuchlichen Beschläge.

Mechanische Werkstätte:

Drehen (Innen- Außen- und Plandrehen); Fräsen (Stirn- und Nutfräsen); maschinelles Gewindeschneiden.

Schmiede:

Freiformschmieden, Strecken, Breiten, Spitzen, Stauchen, Lochen, Spalten, Absetzen, Richten, Biegen, Kröpfen. Einfache Glüh- und Härtearbeiten.

römisch zwei. Jahrgang:

Mechanische Werkstätte:

Stirn- und Umfangfräsen. Einfache Teilkopfarbeiten. Einfache Arbeiten an programmmgesteuerten Fräs- und Drehmaschinen. Dreharbeiten zwischen Spitzen, mit Setzstöcken, Planscheiben und Drehdornen. Herstellen von Innen- und Außengewinden, Rändeln, Federwickeln. Einfache Arbeiten an programmgesteuerten Maschinen.

Schweißerei:

Sicherheitsvorschriften für die Durchführung von Schweißarbeiten. Gasschmelz-, Elektro- und Schutzgasschweißen (Arbeitsweise und Bedienung von Schweißgeräten. Schweißen von Stumpf-, Kehl- und Ecknähten an verschiedenen Werkstücken und in verschiedenen Positionen, Blech- und Rohrschweißen); Hartlöten, Brennschneiden. Punktschweißen, Stahlbauarbeiten.

Montage und Installationstechnik:

Zerlegen und Zusammenbau von Maschinen, Baugruppen und Geräten. Justieren, Prüfen und Instandsetzen. Feststellen und Beheben von mechanischen Störungen. Zurichten, Verlegen und Prüfen von druckmittelführenden Leitungen. Installationsarbeiten. Heizungsanlagen. Wasserversorgung und Pumpen.

Kunststofftechnik:

Verarbeitung thermoplastischer Halbzeuge und duroplastischer Faserverbundwerkstoffe. Spanende Bearbeitungsverfahren (Sägen, Fräsen, Bohren, Feilen, Drehen). Schweiß- und Klebetechnik.

Formenbau:

Modelltischlerei (Anwendung im Modellbau, Fertigkeiten, Holzverbindungen). Anfertigen einfacher Modelle aus verschiedenen Werkstoffen. Formgestaltung, Formaufbereitung und Formprüfung. Herstellen von Formen nach unterschiedlichen Techniken und Verfahren.

B. PFLICHTGEGENSTÄNDE DER SCHULAUTONOMEN AUSBILDUNGSSCHWERPUNKTE

B.1 BETRIEBSMANAGEMENT

1.1 BETRIEBSINFORMATIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    zur Lösung betrieblicher Aufgaben Standardsoftware auswählen und anwenden können;
  • Strichaufzählung
    die für den Produktionsbetrieb eines EDV-Systems notwendigen Tätigkeiten kennen und innerbetriebliche Einsatzmöglichkeiten planen können;
  • Strichaufzählung
    die wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Auswirkungen des EDV-Einsatzes beurteilen.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Programmieren:

Aufgaben des Fachgebietes; Programme von

Informationsverarbeitungssystemen.

Datensysteme:

Dateien, Arten der Datenorganisation, Datenbanksysteme. Client-Server-Systeme. Abfragesprachen (Structured Query Language).

Kommunikation:

ISO/OSI-Schichtenmodell, Netzwerkkomponenten, Datenübertragung, Datenfernübertragung, öffentliche Netze und Dienste.

Standardsoftware:

Anwendungen der Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Datenbanken.

römisch vier. Jahrgang:

Betriebssysteme:

Systemverwaltungsfunktionen, Konfigurationen, Benutzerverwaltung.

Innerbetriebliche Informationsverarbeitung:

Datenbeschaffung, Erfassen und Darstellen des Informationsflusses, Methoden und Verfahren zur Planung und Gestaltung betrieblicher Abläufe und Strukturen.

Praktisches Datenmanagement:

Erstellung von Leistungsverzeichnissen, Auswertung von Angeboten,

Einführungsstrategien, Kosten-Nutzen-Rechnung.

Auswirkungen der Informatik:

Betriebliche und soziale Auswirkungen.

Mensch-Maschine-Kommunikation. Datenschutz. Datensicherheit.

1.2 MECHANIK

Ergänzung und Fortführung des Pflichtgegenstandes „Mechanik” im Abschnitt A.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Festigkeit von Werkstoffen:

Berechnung der Formänderung bei Zug-, Druck-, Torsions- und Biegebeanspruchung. Superposition und zusammengesetzte Beanspruchung. Vergleichsspannung. Stabilitätsphänomene (Knickung, Beulung).

römisch vier. Jahrgang:

Hydrodynamik:

Kontinuitäts- und Bernoulligleichung. Rohrreibung. Ausfluss aus Gefäßen und Mündungen. Kraftwirkung strömender Flüssigkeiten.

Thermodynamik:

Thermodynamisches System. Zustandsgrößen. Prozessgrößen (Arbeit, Wärme). Anwendungen des ersten Hauptsatzes der Thermodynamik. Zustandsgleichungen und -änderungen idealer und realer Gase. Zweiter Hauptsatz der Thermodynamik. Kreisprozesse. Wärmeübertragung.

1.3 WERKSTOFF- UND FERTIGUNGSTECHNIK

Ergänzung des Pflichtgegenstandes „Werkstoff- und Fertigungstechnik” im Abschnitt A.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Werkstoffe:

Vertiefung im Bereich der Herstellung, Eigenschaften und Verwendung der wichtigsten technischen Werkstoffe.

römisch vier. Jahrgang:

Vorrichtungen:

Deformationen, Spannvorrichtungen. Genormte Bauteile und Baugruppen.

Werkzeugmaschinen:

Vertiefungen in den Stoffgebieten Werkstück- und Werkzeugtransport

sowie Werkzeugmaschinen.

römisch fünf. Jahrgang:

Kunststoffverarbeitung:

Laminieren, Faserverbundwerkstoffe, Recycling von Kunststoffen.

Pulvermetallurgie:

Verfahren, Werkstoffe.

1.4 QUALITÄTS- UND UMWELTMANAGEMENT

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    statistische Gesetzmäßigkeiten des Qualitätsmanagement anwenden können;
  • Strichaufzählung
    den betriebswirtschaftlichen Einsatz des Qualitäts- und Umweltmanagements kennen;
  • Strichaufzählung
    die für die Berufspraxis notwendige Sicherheit in der Anwendung von Techniken des Qualitäts- und Umweltmanagements besitzen.

Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Qualitätssicherungssystem:

Normen; Aufbau eines Qualitätssicherungssystems. Qualitätsaudits. Kosten. Zertifizierungen nach ISO-9000-Normen. Erstellen eines Qualitätshandbuches. Auswirkungen der Qualitätssicherung auf innerbetriebliche und zwischenbetriebliche Strukturen und Abläufe. Anwendung praxisüblicher statistischer Methoden.

Qualitätsorganisation:

Prüfplanung. Lieferantenbeurteilung, Zuverlässigkeitsplanung.

Qualitätsbewertung.

Qualitätsbetriebswirtschaft:

Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems. Methoden und Werkzeuge der ständigen Qualitätsverbesserung. Auditierung, Zertifizierung, Akkreditierung. Qualitätsmotivation und -entlohnung. Qualitätscontrolling und Qualitätskennzahlen.

Grundzüge des Umweltmanagements:

Ökobilanz; Input-Outputanalyse, Wirkungsbeurteilung. EMAS-Verordnung; Schnittstellen zwischen Zertifizierungen nach ISO-9000 und ISO-14000.

1.5 MASCHINEN UND ANLAGEN

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

- den Aufbau, die Arbeitsweise, das Betriebsverhalten und die Regelung von Kraft- und Arbeitsmaschinen sowie von Anlagen der Energie-, Haus- und Umwelttechnik kennen.

Lehrstoff:

römisch fünf. Jahrgang:

Fördermaschinen:

Hebemaschinen (Winden, Kräne, Aufzüge). Stetigförderer,

Flurförderer.

Pumpen und Verdichter:

Bauarten, Betriebsverhalten. Anwendungen.

Verbrennungskraftmaschinen:

Bauarten, Betriebsverhalten: Einsatzbereiche.

Anlagen der Haus- und Umwelttechnik:

Heizungs-, Klima- und Lüftungsanlagen, Wärmepumpen. Nutzung alternativer Energien. Anlagen der Luft- und Gewässerreinhaltung.

1.6 ELEKTROTECHNIK UND ELEKTRONIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die für die Fachrichtung bedeutsamen Gesetze der Elektrotechnik und der industriellen Elektronik sowie die Bauarten, die Wirkungsweise und das Betriebsverhalten von elektrischen Betriebsmitteln kennen;
  • Strichaufzählung
    die einschlägigen Vorschriften, Normen und Sicherheitsmaßnahmen kennen und beachten.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Begriffe:

Größen und Einheiten. Elektrisches und magnetisches Feld.

Stromarten. Messgeräte.

Gleichstromtechnik:

Stromleitung in Metallen. Begriffe, Gesetze, Schaltungen von

Widerständen, Spannungsquellen und Kondensatoren.

Wechselstrom- und Drehstromtechnik:

Begriffe, Kennwerte (Spitzen-, Effektiv- und Gleichrichtmittelwert). Wechselstromwiderstände. Zeigerbild.

Gesetze. Schaltungen.

Elektroinstallationen:

Normen. Schaltpläne. Schutzmaßnahmen.

römisch vier. Jahrgang:

Elektrische Maschinen und Transformatoren:

Aufbau, Wirkungsweise, Betriebsverhalten.

Bauelemente der Elektronik:

Passive und aktive Bauelemente (Aufbau, Wirkungsweise, Kennlinien, Anwendungen). Stromrichter.

Kommunikationstechnik.

Mikrocomputertechnik:

Mikroprozessoren. Speicher. Bussysteme. Schnittstellen.

1.7 MESS-, STEUERUNGS- UND REGELUNGSTECHNIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die für die Fachrichtung bedeutsamen Verfahren der Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik sowie die Bauarten und die Wirkungsweise der in der Praxis verwendeten Geräte kennen;
  • Strichaufzählung
    die einschlägigen Vorschriften und Normen kennen und beachten.

Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Messgeräte:

Kenngrößen von Messgeräten. Messwertaufnehmer, Messwertumformung

und -übertragung.

Analoge Messverfahren:

Verfahren für elektrische und nichtelektrische Größen. Sensoren und Messwertumformer. Messwertübertragung. Anzeigegeräte.

Digitaltechnik:

Kenngrößen. Logische Verknüpfungen. Codierung. Digitale Messverfahren (Messverfahren für Zählgrößen, Analog-Digital-Wandler, Digital-Analog-Wandler). Mikrocomputertechnik.

Steuerungstechnik:

Unterscheidungsmerkmale und Grundstrukturen von Steuerungen. Gesetzmäßiges Erfassen von Steuerungsaufgaben. Bauelemente von Steuerungen.

römisch fünf. Jahrgang:

Steuerungstechnik:

Elektromechanische, elektronische, pneumatische und hydraulische

Steuerungssysteme. Programmierbare Steuerungen.

Regelungstechnik:

Regelgrößen, Führungsgröße, Störgröße, Regelabweichung, Regelkreis, Regler, Regelstrecke. Regelkreisglieder (Arten, Zeitverhalten, Kennlinien). Stabilitätskriterien und Optimierung von Regelkreisen. Mehrpunktregelungen.

Stelltechnik:

Übersicht. Stellantriebe, Stellglieder.

1.8 KONSTRUKTIONSÜBUNGEN

Ergänzung des Pflichtgegenstandes „Konstruktionsübungen” im Abschnitt A.

Lehrstoff:

römisch drei. und römisch vier. Jahrgang:

Projekte aus den Stoffgebieten der Pflichtgegenstände „Werkstoff- und Fertigungstechnik” und „Maschinenelemente”.

römisch fünf. Jahrgang:

Projektphasen:

Pflichtenheft; Termin- und Zeitplan; unterschiedliche Konstruktionsmethoden, Variantenauswahl und -beurteilung. Konstruktionsstrategien, Kostenberechnungen. Variantenkonstruktion; Variantenpräsentation; Endauswahl und Angebotsvergleich, Vergabe. Dokumentation.

Konstruktionen:

Mindestens ein komplexes Projekt, das die typenbildenden Pflichtgegenstände des Ausbildungsschwerpunktes mit einschließt. Fertigungs- und Montageplanung.

1.9 LABORATORIUM

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    Planungs-, Mess- und Prüfaufgaben der betrieblichen Praxis selbstständig und sorgfältig ausführen sowie kritisch auswerten können;
  • Strichaufzählung
    für die jeweilige Aufgabe geeignete Methoden und Geräte unter Beachtung der Sicherheits- und Qualitätserfordernisse auswählen können;
  • Strichaufzählung
    Untersuchungsberichte zusammenstellen, auswerten und die Ergebnisse interpretieren können.

Lehrstoff:

römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang:

Methoden:

Führung eines Übungsprotokolls und die Ausarbeitung eines Laboratoriumsberichtes. Qualitätsstandards. Schutzmaßnahmen.

Übungen zur Vertiefung von wirtschaftlichen, technischen und naturwissenschaftlichen Fachgegenständen.

Übungen aus den Stoffgebieten der Pflichtgegenstände „Mechanik”, „Werkstoff- und Fertigungstechnik”, „Betriebstechnik”, „Mitarbeiterführung”, „Werkstätte”, „Betriebsinformatik”, „Qualitäts- und Umweltmanagement”, „ Maschinen- und Anlagen”, „Elektrotechnik und Elektronik” und „Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik” sowie chemisch-technologische Untersuchungen.

1.10 WERKSTÄTTE

Fortführung des Pflichtgegenstandes „Werkstätte” im Abschnitt A.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Mechanische Werkstätte:

Fräs- und Bohrarbeiten mit steigendem Schwierigkeitsgrad. Verzahnungen mit Teilapparat. Fräsen und Bohren nach Koordinatensystem. Dreharbeiten mit steigendem Schwierigkeitsgrad. Formdrehen, Außermittedrehen, Kegeldrehen, Gewindesonderformen, mehrgängige Innen- und Außengewinde, Arbeiten an numerisch gesteuerten Maschinen. Erstellen von CNC-Programmen.

Werkzeug- und Vorrichtungsbau:

Herstellen von Vorrichtungen, Schnitt-, Spritz- und Druckgusswerkzeugen. Wärmebehandlung des Stahles, Härteprüfung. Schleifen und Abziehen von Schneidewerkzeugen. Rund-, Form- und Flachschleifen.

Arbeitsvorbereitung:

Rechnerunterstützte Arbeitsplanung und Arbeitssteuerung. Arbeitsaufträge. Vor- und Nachkalkulation. Werkstattzeichnungen. Beschaffungswesen. Führung praxisüblicher Dateien. Lagerhaltung.

Elektrotechnik und Elektronik:

Niederspannungsinstallation, Zurichten und Verlegen von Leitungen, Herstellen von Verbindungen. Installationsschaltungen. Inbetriebnahme und Wartung von Verteil-, Sicherungs- und Schalteinrichtungen unter Beachtung der elektrischen und mechanischen Schutzmaßnahmen. Inbetriebsetzen elektrischer Geräte. Anschließen von elektrischen Maschinen. Fehlersuche an elektrischen und elektronischen Geräten und Systemen.

B.2 BETRIEBSINFORMATIK

2.1 BETRIEBSINFORMATIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    zur Lösung betrieblicher Aufgaben Standardsoftware auswählen und anwenden können;
  • Strichaufzählung
    die für den Produktionsbetrieb eines EDV-Systems notwendigen Tätigkeiten kennen und planen können;
  • Strichaufzählung
    den Einsatz betrieblicher Informationssysteme planen und die Integration von Datenverarbeitungskonzepten in Betrieben organisieren können;
  • Strichaufzählung
    die wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Auswirkungen des EDV-Einsatzes beurteilen.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Aussagenlogik:

Boolesche Algebra. Aussagenlogische Verknüpfungen, Wahrheitsfunktionen, Tautologien, Kontradiktionen, Normalformen, Vereinfachung von aussagenlogischen Ausdrücken, Anwendung der Aussagenlogik auf Schaltkreise.

Datenbanksysteme:

Dateien, Arten von Dateiorganisationen (sequenziell, indexsequenziell, random). Dateizugriffsverfahren. Datenbanksysteme (Konzepte, Aufbau, Zugriffsmöglichkeiten, Transaktionen, Einsatzmöglichkeiten, Datenkonsistenz, verteilte Systeme). Datenmodellierung (Entwurf von Datenmodellen für die Anwendung in Datenbanksystemen).

Informationsbeschaffung:

Datenbankabfragesprachen (Syntax und Semantik). Durchführung

interaktiver Datenbankabfragen; Benützen von allgemein zugänglichen

öffentlichen Datenbanken.

Standardsoftware:

Einsatz aktueller Standardsoftware für fachspezifische Probleme.

Präsentationssoftware.

römisch vier. Jahrgang:

Betriebssysteme:

Aufgaben des Betriebssystems (Datenmanagement, Jobsteuerung, Systemsteuerung), Betriebssystemaufbau, Arten von Betriebssystemen (Betriebsformen und ihre technische Realisierung), Systemgenerierung, Rechnerkonfiguration.

Innerbetriebliche Informationsverarbeitung:

Datenbeschaffung, Erfassen und Darstellen des Informationsflusses, Methoden und Verfahren zur Planung und Gestaltung betrieblicher Abläufe und Strukturen. Richtlinien zur Gestaltung von Benutzerschnittstellen (Formen, Formulare, Beleggestaltung).

Datenmodellierung:

Strategien zur Ermittlung eines unternehmensweiten Datenmodells, Projektabgrenzung durch Einsatz der Clusteranalyse.

Praktisches Datenverarbeitungsmanagement:

Erstellen von Leistungsverzeichnissen und Auswerten von Angeboten, Einführungsstrategien. Bewertungsgrundsätze, Richtlinien für die Ausschreibung, Offertbeurteilung, Kosten-Nutzen-Rechnung; organisatorisch-technische Grundlagen.

römisch fünf. Jahrgang:

Integration der EDV im Unternehmen:

Berücksichtigung der betrieblichen Organisation bei der Realisierung von EDV-Lösungen, Straffung und Umgestaltung von Arbeitsabläufen, Varianten des EDV-Einsatzes (zentrale, dezentrale Datenverarbeitung, Inanspruchnahme von externen EDV-Dienstleistungen), Wirtschaftlichkeitsüberlegungen (Kosten-Nutzen-Schätzung).

Datensicherheit und Datenschutz:

Organisatorische Maßnahmen. Qualitätsbeurteilung der Informationsproduktion, Methoden und Strategien der Datensicherung (vorbeugender Katastropheneinsatz), Konzepte der Datensicherheit (Computerkriminialität).

Künstliche Intelligenz:

Wissensrepräsentation; Neuronale Netze, Fuzzylogik, Spielstrategien; Prinzip natürlichsprachlicher Systeme, Expertensysteme, Deduktionssysteme; Robotik, Probleme des Bilderkennens.

2.2 PROGRAMMIEREN UND PROJEKTENTWICKLUNG

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    ein den Aufgabenstellungen eines Unternehmens adäquate, flexible Datenverarbeitungslösung bestimmen und die diesem zu übertragenden Aufgaben auswählen können;
  • Strichaufzählung
    den Einsatz der elektronischen Datenverarbeitung planen, organisieren und den Einsatz von computerunterstützten Entwicklungstechniken zur Produktivitätssteigerung verstehen und anwenden können;
  • Strichaufzählung
    zur Lösung von Aufgaben des Fachgebietes Programme in einer geeigneten Programmiersprache erstellen, testen und dokumentieren können;
  • Strichaufzählung
    mindestens zwei unterschiedliche Programmiersprachenkonzepte zur Problemlösung einsetzen können und eigene und fremde Programme verändern können;
  • Strichaufzählung
    symbolische und graphische Darstellungen sowie Methoden moderner Softwareentwicklung mit und ohne Einbeziehung von computerunterstützten Entwurfsinstrumenten, kennen und anwenden können;
  • Strichaufzählung
    den Aspekt der Software-Qualitätssicherung im ganzen Lebenszyklus der Softwareentwicklung anwenden können;
  • Strichaufzählung
    moderne Methoden der Datenerfassung und -speicherung sowie der internen Datenorganisation kennen und anwenden können;
  • Strichaufzählung
    die Lösung häufiger Aufgaben der Datenorganisation unter besonderer Berücksichtigung der Verarbeitungszeiten und der Datenpflege planen können.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Programmiersprachen :

Syntax und Semantik. Entwerfen, Kodieren und Testen von Programmen, Fehlersuche, Programmdurchführung. Organisation größerer Datenmengen (intern und extern). Zugriffe auf Dateien. Programmoptimierung hinsichtlich Laufzeit und Wartungsfreundlichkeit. Programmdokumentation.

Programmdesign:

Programmiersprachenunabhängige Methoden, Hilfsmittel und Normen für Entwurf und Darstellung von Programmabläufen und Programmstrukturen. Kriterien für Zerlegung, Zusammenfassung und Gestaltung von Modulen, Prozeduren und Funktionen (Arten der Parameterübergabe, Sichtbarkeitsregeln, Gültigkeitsbereiche).

Projektvorplanung:

Zielsetzungen, Kompetenzfragen, Teambildung. Fixierung der Aufgabenstellung, Dokumentationsstandards, Terminplan, Kontrolle des Arbeitsfortganges, Berichterstattung.

Planungsphasen:

Projektanalyse mit Ermittlung des Anforderungsprofils, Projektentwicklung (Grob- und Feinprojektierung), Projekteinführung (Implementierungsvorbereitung, Implementierung). Aufwandschätzung (Kosten- und Zeitschätzungen, voraussichtliche Datenmengen), Netzpläne.

Programmieranwendungen:

Fallbeispiele und praktische Anwendungen von Datei- und Datenbanksystemen. Programmoptimierungen hinsichtlich Dateiorganisation und Datenbanksystem (Optimierung der Datenbasis, Datenbankadministration). Aufbau von relationalen Datenbanken anhand bestehender Strukturdiagramme. Erstellen prozeduraler Module mit Datenbankzugriffen.

römisch vier. Jahrgang:

Algorithmen und Datenstrukturen:

Sortieralgorithmen, Suchalgorithmen; Laufzeitbeurteilung von Algorithmen. Baumstruktur, lineare und zyklische Datenstrukturen.

Realisierung von Anwendungsbeispielen.

Analyseverfahren und Planungsmethoden:

Softwarelebenszyklus, Prinzipien der modernen Analyseverfahren, Strukturierungsmethoden, Methoden graphischer Ablaufdarstellungen, Datenflussuntersuchungen. Entwicklung von Programmiervorgaben.

Programmieren:

Einsatz von Programmgeneratoren und rechnergestützten

Entwicklungswerkzeugen.

Software - Qualitätssicherung:

Grundlagen, Verfahren, Normen und Prinzipien.

Projektarbeit und Fallstudien:

Komplexe Projekte (betriebliche Funktionsbereiche), integrierte Datenverarbeitung, bereichsübergreifende Aufgaben. Mitwirkung an interdisziplinären Aufgaben. Projekterweiterungen (Analyse des zusätzlichen Nutzens, Anpassung).

römisch fünf. Jahrgang:

Weitere Programmiersprachen:

Vergleich von Programmiersprachen, einschließlich Programmiersprachen der Künstlichen Intelligenz (Übersicht, Merkmale, Anwendungsbereiche, Meta- und Objektsprache). Jeweilige Besonderheiten gegenüber den bisher erlernten Sprachen. Ableiten von Kriterien zur Wahl der für ein Problem am besten geeigneten Programmiersprache.

Themenübergreifende Projekte und Fallstudien:

Praxisrelevante komplexe Projekte aus den Bereichen der Betriebsinformatik (Produktionsplanungsysteme, Management-Informations-Systeme, Controlling Systeme, Qualitätsmanagementsysteme).

2.3 EDV-NETZWERKE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    ein den Aufgabenstellungen eines Unternehmens adäquates Netzwerk planen, entwerfen, spezifizieren, analysieren, ausschreiben und in groben Zügen realisieren können;
  • Strichaufzählung
    in der Lage sein, für gestellte Anforderungen geeignete Netzwerkarchitekturen, Netzwerkkomponenten, Übertragungsmedien auswählen und ein Vernetzungskonzept erstellen können;
  • Strichaufzählung
    für gewünschte Services die erforderlichen Netzwerkprotokolle bestimmen können;
  • Strichaufzählung
    Client-server-basierende Kommunikations- und Informationssysteme in firmeninternen und weltweiten Netzen planen, entwerfen, konfigurieren und deren Kosten kalkulieren können.

Lehrstoff:

römisch vier. Jahrgang:

Architekturen:

Netzwerkarchtitekturen (Stern-, Bus- Ringsysteme und Mischformen);

Übertragungsmedien. Netzwerkkomponenten.

Standards:

Netzwerkschichtenmodelle. Netzwerk-Standards (Ethernet, Token Ring, usw.)

Protokolle:

Protokollfamilie TCP/IP; Protokolle der Netzwerk-, Transport- und Anwenderschicht.

Client-Server-Konfigurationen:

Client-Server-Software der Internet Services. Kosten und Alternativen einer lokalen und wide-area Netzwerkanbindung.

römisch fünf. Jahrgang:

Netzwerkmanagement:

Namens- und Zugangsvergaben. Routing; Monitoring.

Protokolle:

LAN- und WAN-Protokolle.

Datensicherheit:

Sicherheits-, Authentizitäts- und Verschlüsselungssysteme.

Planung und Entwurf:

Planung, Entwurf, Spezifikation und Ausschreibung von firmeninternen Netzen (Intranet) und weltweiten Netzzugängen (mit Informationsangeboten, Online-Diensten, Datenbankverknüpfungen).

2.4 ELEKTROTECHNIK, STEUERUNGS- UND REGELUNGSTECHNIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    die für die Fachrichtung bedeutsamen Gesetze der Elektrotechnik und der industriellen Elektronik sowie die für die Fachrichtung bedeutsamen Verfahren der Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik kennen;
  • Strichaufzählung
    Bauarten, Wirkungsweise und Betriebsverhalten von elektrischen Betriebsmitteln sowie von den in der Praxis verwendeten Geräten kennen;
  • Strichaufzählung
    soll die einschlägigen Vorschriften, Normen und Sicherheitsmaßnahmen kennen und beachten.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Gleich- und Wechselstromtechnik:

Größen und Einheiten. Stromleitung in Metallen. Spannungsquellen. Stromarten. Kennwerte (Spitzenwert, Effektivwert, Mittelwerte). Widerstände. Gleichstrom-, Wechselstrom- und Drehstromschaltungen. Schutzmaßnahmen.

Bauelemente der Elektronik:

Passive und aktive Bauelemente (Aufbau, Wirkungsweise, Kennlinien, Anwendungen).

Stromrichter und Motoren:

Betriebsverhalten, Auswahlkriterien

römisch vier. Jahrgang:

Digitaltechnik:

Logische Verknüpfungen. Codierung. Analog-Digital-Wandler,

Digital-Analog-Wandler.

Messverfahren:

Verfahren für elektrische und nichtelektrische Größen.

Messwertaufnehmer, Messwerterfassung, Messwertumformung und

-übertragung.

Steuerungstechnik:

Unterscheidungsmerkmale und Grundstrukturen von Steuerungen. Gesetzmäßiges Erfassen von Steuerungsaufgaben. Elektromechanische, elektronische und pneumatische Steuerungssysteme, insbesondere Montage- und Transportsteuerung sowie Antriebe von CNC-Werkzeugmaschinen.

römisch fünf. Jahrgang:

Mikrocomputertechnik:

Mikroprozessoren. Speicher. Bussysteme. Schnittstellen.

Programmierbare Steuerungen.

Regelungstechnik:

Einfacher Regelkreis (Regelkreiselemente und Kenngrößen). Regelstrecke und Regler (Arten, Zeitverhalten, Kennlinien). Stabilitätskriterien und Optimierung von Regelkreisen. Analoge und digitale Regelungen.

Leittechnik:

Integration von dezentralen Steuer-, Regel- und Messeinrichtungen

einer Produktionsanlage zu einem Leitsystem.

2.5 LABORATORIUM

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

  • Strichaufzählung
    Planungs-, Mess- und Prüfaufgaben der betrieblichen Praxis selbstständig und sorgfältig ausführen sowie kritisch auswerten können;
  • Strichaufzählung
    für die jeweilige Aufgabe geeignete Methoden und Geräte unter Beachtung der Sicherheits- und Qualitätserfordernisse auswählen können;
  • Strichaufzählung
    Untersuchungsberichte zusammenstellen, auswerten und die Ergebnisse interpretieren können.

Lehrstoff:

römisch drei. bis römisch fünf. Jahrgang:

Methoden:

Führung eines Übungsprotokolls und die Ausarbeitung eines Laboratoriumsberichtes. Qualitätsstandards. Schutzmaßnahmen.

Übungen zur Vertiefung von wirtschaftlichen, technischen und naturwissenschaftlichen Fachgegenständen.

Übungen aus den Stoffgebieten der Pflichtgegenstände „Mechanik”, „Werkstoff- und Fertigungstechnik”, „Betriebstechnik”, „Mitarbeiterführung”, „Betriebsinformatik”, „Programmieren und Projektentwicklung”, „EDV-Netzwerke” und „Elektrotechnik, Steuerungs- und Regelungstechnik”.

2.6 WERKSTÄTTE

Fortführung des Pflichtgegenstandes „Werkstätte” im Abschnitt A.

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Mechanische Werkstätte:

Fräs- und Bohrarbeiten mit steigendem Schwierigkeitsgrad. Verzahnungen mit Teilapparat. Fräsen und Bohren nach Koordinatensystem. Dreharbeiten mit steigendem Schwierigkeitsgrad. Formdrehen, Außermittedrehen, Kegeldrehen, Gewindesonderformen, mehrgängige Innen- und Außengewinde, Arbeiten an numerisch gesteuerten Maschinen. Erstellen von CNC-Programmen.

Arbeitsvorbereitung:

Rechnerunterstützte Arbeitsplanung und Arbeitssteuerung. Arbeitsaufträge. Vor- und Nachkalkulation. Werkstattzeichnungen. Beschaffungswesen. Führung praxisüblicher Dateien. Lagerhaltung.

Elektrotechnik und Elektronik:

Niederspannungsinstallation, Zurichten und Verlegen von Leitungen, Herstellen von Verbindungen. Installationsschaltungen. Inbetriebnahme und Wartung von Verteil-, Sicherungs- und Schalteinrichtungen unter Beachtung der elektrischen und mechanischen Schutzmaßnahmen. Inbetriebsetzen elektrischer Geräte. Anschließen von elektrischen Maschinen. Fehlersuche an elektrischen und elektronischen Geräten und Systemen.

PFLICHTPRAKTIKUM

Siehe Anlage 1.

C. FREIGEGENSTÄNDE, UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN, FÖRDERUNTERRICHT

C.1 FREIGEGENSTÄNDE

ZWEITE LEBENDE FREMDSPRACHE

Siehe Anlage 1.

C.2 UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN

BEWEGUNG UND SPORT

Siehe Anlage 1.

C.3 FÖRDERUNTERRICHT

Siehe Anlage 1.

Zuletzt aktualisiert am

21.10.2015

Gesetzesnummer

10009056

Dokumentnummer

NOR40078044