Rechtstracker.at

Anl. 2/20

Fassungen
01.09.1989 bis 27.11.2001 — BGBl. Nr. 425/1989 (Stammfassung)
InkrafttretenAußerkrafttretenKundmachung
Anl. 2/2001.09.198927.11.2001 BGBl. Nr. 425/1989 (Stammfassung) · aufgehoben durch BGBl. II Nr. 409/2001

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Lehrplan - land- und forstwirt. berufspädagogische Akademien

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 425 aus 1989, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 409 aus 2001,

Typ

V

Paragraph/Artikel/Anlage

Anlage 2 /, 20

Inkrafttretensdatum

01.09.1989BGBl. Nr. 425/1989

Außerkrafttretensdatum

27.11.2001aufgehoben durch BGBl. II Nr. 409/2001

Index

71 Land- und forstwirtschaftliche Schulen

Beachte

Anlage 2

Semesterweise gestaffeltes Inkrafttreten (Artikel römisch zwei, Absatz eins, Ziffer eins,)

Text

C. FREIGEGENSTÄNDE

Volkskunde und Agrarsoziologie

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Studierende soll den Stellenwert und die Methoden der Volkskunde kennen.

Der Studierende soll die sozialen Strukturen, Prozesse und Probleme des ländlichen Raums in Österreich kennen und bei der Beratung berücksichtigen.

Lehrstoff (1 Wochenstunde Vorlesung, 1 Wochenstunde Seminar):

Stellenwert der Volkskunde:

Abgrenzung, Aufgaben, Entwicklung. Methoden und Arbeitsweisen.

Probleme des soziokulturellen Lebens:

Heimat und Identität; Mobilität, Tourismus, Folklorismus.

Makro-Agrarsoziologie:

Wandel der ländlichen Gesellschaft (Bevölkerungs- und Berufsstrukturwandel, Probleme der bäuerlichen Identität, neue Funktionen der Landwirtschaft; Entstehung von Stadt-Land-Übergangszonen). Fremdenverkehr.

Mikro-Agrarsoziologie:

Dorfentwicklung, Dorferneuerung, Strukturwandel der bäuerlichen Familie (Veränderung der Rollen, Verkürzung der Generationsabstände, neue Formen der Betriebsübergabe, Berufskombinationen). Aktuelle Probleme des bäuerlichen Lebens (Erwerbsformen, Gesundheit, Sozialbeziehungen der Erwachsenen und der Jugendlichen, Freizeit; Bergbauernfragen).

Didaktische Grundsätze:

Hauptkriterien für die Lehrstoffauswahl sind der Beitrag zum Verständnis kultureller Prozesse, die Anwendbarkeit auf Erziehungs- und Beratungsaufgaben, der Bezug zu den einschlägigen Erfahrungen des Studierenden und die Aktualität. Daher erscheint das Ausgehen von Fallbeispielen besonders zweckäßig Anmerkung, richtig: zweckmaßig)

Schlagworte

Bildungsaufgabe, Bevölkerungsstrukturwandel, Erziehungsaufgabe

Gesetzesnummer

10009689

Dokumentnummer

NOR12122649

Alte Dokumentnummer

N7198910748X