Kurztitel
Lehrplan - land- und forstwirt. berufspädagogische Akademien
Kundmachungsorgan
BGBl. Nr. 425/1989 aufgehoben durch BGBl. II Nr. 409/2001Bundesgesetzblatt Nr. 425 aus 1989, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 409 aus 2001,
Index
71 Land- und forstwirtschaftliche Schulen
Beachte
Anlage 2
Semesterweise gestaffeltes Inkrafttreten (Art. II Abs. 1 Z 1)Semesterweise gestaffeltes Inkrafttreten (Artikel römisch zwei, Absatz eins, Ziffer eins,)
Text
C. FREIGEGENSTÄNDE
Volkskunde und Agrarsoziologie
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Studierende soll den Stellenwert und die Methoden der Volkskunde kennen.
Der Studierende soll die sozialen Strukturen, Prozesse und Probleme des ländlichen Raums in Österreich kennen und bei der Beratung berücksichtigen.
Lehrstoff (1 Wochenstunde Vorlesung, 1 Wochenstunde Seminar):
Stellenwert der Volkskunde:
Abgrenzung, Aufgaben, Entwicklung. Methoden und Arbeitsweisen.
Probleme des soziokulturellen Lebens:
Heimat und Identität; Mobilität, Tourismus, Folklorismus.
Makro-Agrarsoziologie:
Wandel der ländlichen Gesellschaft (Bevölkerungs- und Berufsstrukturwandel, Probleme der bäuerlichen Identität, neue Funktionen der Landwirtschaft; Entstehung von Stadt-Land-Übergangszonen). Fremdenverkehr.
Mikro-Agrarsoziologie:
Dorfentwicklung, Dorferneuerung, Strukturwandel der bäuerlichen Familie (Veränderung der Rollen, Verkürzung der Generationsabstände, neue Formen der Betriebsübergabe, Berufskombinationen). Aktuelle Probleme des bäuerlichen Lebens (Erwerbsformen, Gesundheit, Sozialbeziehungen der Erwachsenen und der Jugendlichen, Freizeit; Bergbauernfragen).
Didaktische Grundsätze:
Hauptkriterien für die Lehrstoffauswahl sind der Beitrag zum Verständnis kultureller Prozesse, die Anwendbarkeit auf Erziehungs- und Beratungsaufgaben, der Bezug zu den einschlägigen Erfahrungen des Studierenden und die Aktualität. Daher erscheint das Ausgehen von Fallbeispielen besonders zweckäßig (Anm.: richtig: zweckmaßig) Hauptkriterien für die Lehrstoffauswahl sind der Beitrag zum Verständnis kultureller Prozesse, die Anwendbarkeit auf Erziehungs- und Beratungsaufgaben, der Bezug zu den einschlägigen Erfahrungen des Studierenden und die Aktualität. Daher erscheint das Ausgehen von Fallbeispielen besonders zweckäßig Anmerkung, richtig: zweckmaßig)
Schlagworte
Bildungsaufgabe, Bevölkerungsstrukturwandel, Erziehungsaufgabe