Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Diese Fassung ist nicht aktuell
Kurztitel
Bäderhygienegesetz – DV
Kundmachungsorgan
BGBl. Nr. 495/1978 aufgehoben durch BGBl. II Nr. 420/1998Bundesgesetzblatt Nr. 495 aus 1978, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 420 aus 1998,
§/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/Anlage
Anl. 1Anlage eins
Index
82/07 Sonstiges Gesundheitsrecht
Text
Anlage 1
---------
(zu § 22)
Zugelassene Desinfektionsmittel
Für die Desinfektion von Beckenwasser sind
Chlorgas,
Calciumhypochlorit,
Kaliumhypochloritlösungen,
Lithiumhypochlorit und Natriumhypochloritlösungen
zulässig.
In Bädern mit einer Beckengröße bis 130 m2 sind zur Desinfektion
von Beckenwasser ferner
Na-Dichlorisocyanurat,
Trichlorisocyanursäure und Brom-Chlor-dimethylhydantoin (DIHALO)
als alleinige Desinfektionsmittel zulässig, wobei bei DIHALO eine Mindestkonzentration von 0,5 mg an freiem wirksamen Halogen (DPD, 1) erforderlich ist.
In Bädern mit einer Beckengröße über 130 m2 ist die Verwendung
von
Na-Dichlorisocyanurat und Trichlorisocyanursäure
nur als zusätzliche Hilfschlorung (z. B. im Rahmen der Übergangsbestimmungen) gestattet.
Die im Beckenwasser vorhandene Konzentration an Isocyanursäure
darf 50 mg/l nicht überschreiten.
Zuletzt aktualisiert am
05.02.2025
Dokumentnummer
NOR12132726
Alte Dokumentnummer
N8197840510L