Kundmachungsorgan
BGBl. Nr. 390/1979 aufgehoben durch BGBl. II Nr. 374/1997Bundesgesetzblatt Nr. 390 aus 1979, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 374 aus 1997,
Index
82/02 Gesundheitsrecht allgemein, 82/04 Apotheken, Arzneimittel, 89/05 Suchtgifte
Text
§ 10. (1) Der Arzt darf an einem Tag für einen Kranken oder für den Praxisbedarf als Höchstmenge verschreiben:Paragraph 10, (1) Der Arzt darf an einem Tag für einen Kranken oder für den Praxisbedarf als Höchstmenge verschreiben:
1. Amphetamin .......................................... 0,2 g
2. Cocain .............................................. 0,1 g
3. Dexamphetamin ....................................... 0,2 g
4. Dextromoramid ....................................... 0,1 g
5. Hydrocodon .......................................... 0,2 g
6. Hydromorphon ........................................ 0,03 g
7. Ketobemidon ......................................... 0,1 g
8. Methadon ............................................ 0,1 g
9. Methamphetamin ...................................... 0,1 g
10. Methylphenidat ...................................... 0,1 g
11. Morphin ............................................. 2,000 g
12. Nicomorphin ......................................... 0,2 g
13. Normethadon ......................................... 0,15 g
14. Norpipanon .......................................... 0,06 g
15. a) Opium ............................................ 2,0 g
b) Opiumextrakt ..................................... 1,0 g
c) Opiumtinktur ..................................... 20,0 g
16. Oxycodon............................................. 0,2 g
17. Pantopon oder ähnliche suchtgifthältige Zubereitungen 0,4 g
18. Pentazocin .......................................... 0,5 g
19. Pethidin ............................................ 1,0 g
20. Phenmetrazin ........................................ 0,3 g
21. Piritramid .......................................... 0,15 g
(2)Absatz 2,Erweisen sich in besonders schweren Fällen die in Abs. 1 angeführten Mengen für einen Kranken als unzureichend, so ist die Verschreibung vom Arzt durch den als Überschrift anzubringenden Vermerk „praescriptio indicata'' zu kennzeichnen. Auf Dauerverschreibungen nach § 16 kann dieser Vermerk entfallen.Erweisen sich in besonders schweren Fällen die in Absatz eins, angeführten Mengen für einen Kranken als unzureichend, so ist die Verschreibung vom Arzt durch den als Überschrift anzubringenden Vermerk „praescriptio indicata'' zu kennzeichnen. Auf Dauerverschreibungen nach Paragraph 16, kann dieser Vermerk entfallen.
(3)Absatz 3,Die Beschränkungen der Abs. 1 und 2 finden auf die Verschreibungen für den Bedarf der Krankenanstalten keine Anwendung.Die Beschränkungen der Absatz eins und 2 finden auf die Verschreibungen für den Bedarf der Krankenanstalten keine Anwendung.