Rechtstracker.at

§ 6

Fassungen
01.01.1992 bis 30.06.1994 — BGBl. Nr. 275/1991 (Stammfassung)
InkrafttretenAußerkrafttretenKundmachung
§ 601.01.199230.06.1994 BGBl. Nr. 275/1991 (Stammfassung) · aufgehoben durch BGBl. Nr. 404/1994

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Geflügeluntersuchungsverordnung

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 275 aus 1991, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Nr. 404 aus 1994,

Typ

V

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 6

Inkrafttretensdatum

01.01.1992BGBl. Nr. 275/1991

Außerkrafttretensdatum

30.06.1994aufgehoben durch BGBl. Nr. 404/1994

Index

86/01 Veterinärrecht allgemein

Text

Paragraph 6, (1) Die Erlaubnis zur Schlachtung darf so lange nicht erteilt werden, als der begründete Verdacht besteht, daß die Verwendbarkeit des Fleisches als Lebensmittel durch Rückstände von Arzneimitteln oder Antibiotika oder Hormonen oder Antihormonen oder Stoffen mit hormonaler Wirkung oder den Hormonstoffwechsel spezifisch beeinflussenden Stoffen oder Schädlingsbekämpfungsmitteln oder Desinfektions- oder Reinigungsmitteln oder Pflanzenschutzmitteln oder sonstigen Stoffen, die geeignet sind, die menschliche Gesundheit zu gefährden, beeinträchtigt ist.

  1. Absatz 2,Ist die Klärung des Verdachtes auf das Vorliegen von Rückständen gemäß Absatz eins, nur durch die Untersuchung des Fleisches nach der Schlachtung möglich, so sind die Tiere zu schlachten und die Tierkörper bis zum Abschluß der Untersuchungen gesondert aufzubewahren.
  2. Absatz 3,Der begründete Verdacht auf das Vorliegen von Rückständen gemäß Absatz eins und der Nachweis von Rückständen bei Schlachttieren ist unverzüglich der Bezirksverwaltungsbehörde zu melden. In dieser Meldung ist auch anzuführen, ob der Verdacht auf das Vorliegen von Rückständen auch für andere Herden des jeweiligen Bestandes gilt.

Schlagworte

Desinfektionsmittel

Gesetzesnummer

10010672

Dokumentnummer

NOR12135649

Alte Dokumentnummer

N8199115386J