Rechtstracker.at

§ 2

Fassungen
21.08.1991 bis 31.08.2001 — BGBl. Nr. 448/1991 (Stammfassung)
InkrafttretenAußerkrafttretenKundmachung
§ 221.08.199131.08.2001 BGBl. Nr. 448/1991 (Stammfassung) · aufgehoben durch BGBl. II Nr. 304/2001

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Trinkwasser-Pestizidverordnung

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 448 aus 1991, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 304 aus 2001,

Typ

V

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 2

Inkrafttretensdatum

21.08.1991BGBl. Nr. 448/1991

Außerkrafttretensdatum

31.08.2001aufgehoben durch BGBl. II Nr. 304/2001

Index

82/05 Lebensmittelrecht

Text

Paragraph 2, (1) Es ist verboten, Trinkwasser in Verkehr zu bringen, das einen höheren Gehalt an Pestiziden aufweist, als im folgenden Stufenplan angegeben ist:

  1. Ziffer eins
    ab dem der Kundmachung dieser Verordnung folgenden Tag:
    1. Litera a
      0,03 myg Aldrin und Dieldrin, insgesamt als Dieldrin pro Liter 0,1 myg Chlordan pro Liter
      0,1 myg Heptachlor und Heptachlorepoxid, insgesamt als
      Heptachlor pro Liter
      0,01 myg Hexachlorbenzol pro Liter
    2. Litera b
      2,0 myg Atrazin pro Liter
  2. Ziffer 2
    ab 1. Jänner 1993:
    0,5 myg Atrazin pro Liter
    0,3 myg Alachlor pro Liter
  3. Ziffer 3
    ab 1. Juli 1994:
    0,1 myg für jedes nicht in Ziffer eins, Litera a, genannte Pestizid pro
    Liter, ausgenommen Atrazin
  4. Ziffer 4
    ab 1. Juli 1995:
    0,1 myg Atrazin pro Liter
  1. Absatz 2,Wird ein in Absatz eins, genannter Wert überschritten, so hat der Betreiber der Trinkwasserversorgungsanlage unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von zwei Monaten, die Untersuchung einer Nachprobe zu veranlassen. Die Rechtsfolgen der Wertüberschreitungen (Absatz eins,) treten dann ein, wenn die Nachprobe die Überschreitung bestätigt.

Anmerkung

myg = nicht direkt darstellbar

Gesetzesnummer

10010676

Dokumentnummer

NOR12135670

Alte Dokumentnummer

N8199116674J