Text
Anlage 1c
SPEZIFIKATIONEN
Teil A: Allgemeine Spezifikationen
(später festzulegen)
Teil B: Sonstige Spezifikationen
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PM/REF.-Nr. Sonstige Spezifikationen
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18888 3-HYDROXYBUTTERSÄURE-3-HYDROXYVALERIANSÄURE-
COPOLYMER
Definition Diese Copolymere werden durch
kontrollierte Fermentation von
Alcaligenes eutrophus gewonnen,
wobei Mischungen von Glucose und
Propionsäure als
Kohlenstoffquellen eingesetzt
werden. Der verwendete
Organismus wurde nicht
gentechnisch gewonnen, sondern
entstammt einem einzigen
Wiildstamm von Alcaligenes
eutrophus (H16 NCIMB 10442). Die
Ausgangsstämme werden
gefriergetrocknet in Ampullen
gelagert. Anhand der
Ausgangsstämme werden Teilstämme
für die Herstellung gewonnen,
die in flüssigem Stickstoff
gelagert werden. Sie dienen der
Herstellung von Impfmaterial für
den Fermenter. Proben aus dem
Fermenter werden täglich
mikroskopisch sowie im Hinblick
auf morphologische Veränderungen
der Kolonien auf
unterschiedlichen Nährböden bei
verschiedenen Temperaturen,
untersucht. Die Copolymere
werden aus den hitzebehandelten
Bakterien durch kontrollierte
Digestion der anderen
Zellbestandteile, Waschen und
Trocknen isoliert. Die
Copolymere werden normalerweise
als durch Schmelzen
konfektioniertes Granulat mit
Zusatzstoffen wie
kristallkeimbildende Mittel,
Weichmacher, Füllmaterial,
Stabilisatoren und Pigmenten
angeboten, die alle den
allgemeinen und besonderen
Spezifikationen entsprechen.
- Chemische Poly(3-D-hydroxybutyrat-co-
Bezeichnung 3-D-hydroxyvalerianat)
- C.A.S.-Nummer 80181-31-3
- Strukturformel CH3
CH3 O CH2 O
(-O-CH-CH2-C-)m - (O-CH-CH2-C-)n
wobei n/(m + n) größer als 0 und
kleiner als 0,25
- durchschnitt- Mindestens 150 000 Dalton
liches (gemessen durch
Molekular- Gel-Permeations-Chromatographie)
gewicht
- Gehalts- Mindestens 98% Poly(3-D-
bestimmung Hydroxybutyrat-co-3-D-
hydroxyvalerianat), ermittelt
nach Hydrolyse als Mischung von
3-D-Hydroxybuttersäure und
3-D-Hydroxyvalerianat.
Beschreibung Nach Isolierung weißes bis
cremefarbenes Pulver
Eigenschaften
- Identifikati-
onsprüfungen:
- Löslichkeit Löslich in
Chlorkohlenwasserstoffen (z. B.
Chloroform, Dichlormethan),
jedoch praktisch unlöslich in
Ethanol, aliphatischen Alkanen
und Wasser
- Migration Der Migrationswert für
Crotonsäure darf höchstens
0,05 mg/kg des Lebensmittels
betragen.
- Reinheit Vor dem Granulieren darf der
Ausgangsstoff (Copolymerpulver)
enthalten:
- Stickstoff höchstens 2 500 mg/kg Kunststoff
- Zink höchstens 100 mg/kg Kunststoff
- Kupfer höchstens 5 mg/kg Kunststoff
- Blei höchstens 2 mg/kg Kunststoff
- Arsen höchstens 1 mg/kg Kunststoff
- Chrom höchstens 1 mg/kg Kunststoff
23547 POLYDIMETHYLSILOXAN (Mw > 6 800)
Mindestviskosität 100 x 10 hoch -6 m2/s
(= 100 centistokes) bei 25 °C
25385 TRIALLYLAMIN
40 mg/kg Hydrogel bei einem Verhältnis von 1 kg
Lebensmittel zu höchstens 1,5 Gramm Hydrogel. Nur
zur Verwendung in Hydrogelen, die bestimmungsgemäß
nicht unmittelbar mit Lebensmitteln in Berührung
kommen.
38320 4-(2-BENZOXAZOLYL)-4`-(5-METHYL-2-BENZOXAZOLYL)
STILBENE
Höchstens 0,05% w/w (Stoff bezogen auf die
Formulierung)
76721 POLYDIMETHYLSILOXAN (Mw > 6 800)
Mindestviskosität 100 x 10 hoch -6 m2/s
(= 100 centisokes) bei 25 °C
88640 SOJABOHNEÖL, EXPOXIDIERT
Oxiran < 8%‚ Jodzahl < 6
95859 WACHSE, RAFFINIERT, DIE AUS ERDÖL ODER AUS
SYNTHETISCHEN KOHLENWASSERSTOFFEN GEWONNEN WERDEN
Das Produkt sollte folgenden Spezifikationen
entsprechen:
- Der Gehalt an mineralischen Kohlenwasserstoffen
mit einer Kohlenstoffzahl kleiner als 25: nicht
mehr als 5 Gew.%
- Viskosität mindestens 11 x 10 hoch -6 m2/s
(= 11 centistoke) bei 100 °C
- durchschnittliches Molekulargewicht:
mindestens 500
95883 WEISSE MINERALÖLE, PARAFFINISCH, DIE AUS
KOHLENWASSERSTOFFEN AUF DER BASIS VON ERDÖL
GEWONNEN WERDEN
Das Produkt sollte folgenden Spezifikationen
entsprechen:
Der Gehalt an mineralischen Kohlenwasserstoffen mit einer Kohlenstoffzahl kleiner als 25: nicht mehr als 5 Gew.%
Viskosität mindestens 8,5 x 10 hoch -5 m2/s (= 8,5 centistoke) bei 100 °C
Durchschnittliches Molekulargewicht mindestens 480