Rechtstracker.at

Anl. 2 AEV Textil-, Leder- und Papierhilfsmittel

Fassungen
18.07.2001 bis 23.05.2019 — BGBl. II Nr. 215/2000 (Stammfassung)
InkrafttretenAußerkrafttretenKundmachung
Anl. 218.07.200123.05.2019 BGBl. II Nr. 215/2000 (Stammfassung) · aufgehoben durch BGBl. II Nr. 128/2019

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Begrenzung von Abwasseremissionen aus der Herstellung von Textil-, Leder- und Papierhilfsmitteln

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 215 aus 2000, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 128 aus 2019,

Typ

römisch fünf

Paragraph/Artikel/Anlage

Anlage 2

Inkrafttretensdatum

18.07.2001BGBl. II Nr. 215/2000

Außerkrafttretensdatum

23.05.2019aufgehoben durch BGBl. II Nr. 128/2019

Abkürzung

AEV Textil-, Leder- und Papierhilfsmittel

Index

81/01 Wasserrechtsgesetz 1959

Text

Anlage B

Methodenvorschriften gemäß Paragraph 4

  1. Ziffer eins
    Die Parameter Nr. 2, 5 bis 15 und 17 bis 25 der Anlage A sind an Hand mengenproportionaler nicht abgesetzter homogenisierter Tagesmischproben zu bestimmen. Bei diskontinuierlicher Entleerung eines Stapelbehälters gilt die Stichprobe als mengenproportionale Probenahme für das entleerte Abwasservolumen.
  2. Ziffer 2
    Die Parameter Nr. 1, 3, 4, 16 und 26 der Anlage A sind an Hand von Stichproben zu bestimmen. Tägliche Häufigkeit und Intervalle der Stichprobenahmen sind in Abhängigkeit vom Abflussverhalten der Abwasserinhaltsstoffe (Eigenschaften) festzulegen; Konzentrationen und Frachten sind mengenproportional zu ermitteln.
  3. Ziffer 3
    Die Emissionsbegrenzungen der Parameter Nr. 2, 3, 5 bis 10, 13, 14, 17 bis 24 und 26 der Anlage A beziehen sich auf Gesamtgehalte.
  4. Ziffer 4
    Analysenmethoden
  5. 4 Punkt eins
    Den Emissionswerten der Parameter Nr. 6, 13, 14 und 25.1 der Anlage A liegen folgende oder gleichwertige Analysenmethoden zugrunde. Für den Parameter Nr. 6 der Anlage A gilt eine Analysenmethode als gleichwertig, wenn ihre Bestimmungsgrenze kleiner ist als die Emissionsbegrenzung. Für die Parameter Nr. 13 oder 14 der Anlage A gilt eine Analysenmethode als gleichwertig, wenn ihre Bestimmungsgrenze kleiner ist als 0,5 mg/l (ber. als N oder P). Für den Parameter Nr. 25.1 der Anlage A gilt eine Analysenmethode als gleichwertig, wenn ihre Bestimmungsgrenze kleiner ist als 0,01 mg/l (ber. als DSDMAC).

Nr. 

Parameter

Analysenmethode

6

Antimon

ÖNORM EN ISO 11885, März 1998

13

Gesamter gebundener

DIN 38409-H27, Juli 1992

 

Stickstoff TNb

 

14

Phosphor – Gesamt

ÖNORM EN ISO 11885, März 1998

25.1

Kationische Tenside

DIN 38409-H20, Juli 1989

  1. 4 Punkt 2
    Die Bestimmung der aeroben biologischen Abbaubarkeit der durch die Parameter TOC und CSB der Spalte römisch zwei der Anlage A (Nr. 17 und 18) erfassten Abwasserinhaltsstoffe hat mit der folgenden Analysenmethode zu erfolgen:

Bestimmung der aeroben biologischen

ÖNORM EN ISO 9888, September

Abbaubarkeit

1999,

 

modifizierter

 

Zahn-Wellens-Test über

 

7 Tage, durchgeführt an der

 

filtrierten

 

mengenproportionalen

 

Tagesmischprobe. Als

 

Inoculum ist die Biomasse

 

der von der Einleitung

 

betroffenen öffentlichen

 

Abwasserreinigungsanlage mit

 

1 g/l Trockenmasse im

 

Testansatz zu verwenden. Die

 

Anfangskonzentration für DOC

 

oder CSB (filtriert) zu

 

Testbeginn ist gemäß Kap. 4

 

einzustellen. Die

 

Abbaubarkeit (ausgedrückt

 

als Mindestabbauleistung)

 

bezieht sich auf die

 

Anfangs- bzw.

 

Endkonzentration für DOC

 

oder CSB (filtriert) zu

 

Testbeginn bzw. Testende.

Schlagworte

Anfangskonzentration

Zuletzt aktualisiert am

11.11.2025

Gesetzesnummer

20000782

Dokumentnummer

NOR40009220