Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Kurztitel
Übereinkommen über die Vorrechte und Immunitäten des Internationalen Seegerichtshofs
Kundmachungsorgan
BGBl. III Nr. 51/2002Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 51 aus 2002,
Typ
Vertrag - Multilateral
§/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/Anlage
Art. 1Artikel eins
Index
19/06 Privilegien und Immunitäten
Text
Artikel 1
Begriffsbestimmungen
Im Sinne dieses Übereinkommens gelten die folgenden Begriffsbestimmungen:
“Seerechtsübereinkommen” bezeichnet das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen 1) vom 10. Dezember 1982;
“Statut” bezeichnet das in Anlage VI des Seerechtsübereinkommens enthaltene Statut des Internationalen Seegerichtshofs;“Statut” bezeichnet das in Anlage römisch sechs des Seerechtsübereinkommens enthaltene Statut des Internationalen Seegerichtshofs;
“Vertragsstaaten” bezeichnet Staaten, die Vertragsparteien dieses Übereinkommens sind;
“Gerichtshof” bezeichnet den Internationalen Seegerichtshof;
“Mitglied des Gerichtshofs” bezeichnet ein gewähltes Mitglied des Gerichtshofs oder eine nach Artikel 17 des Statuts für die Zwecke eines besonderen Falles bestimmte Person;
“Kanzler” bezeichnet den Kanzler des Gerichtshofs und schließt jeden Bediensteten des Gerichtshofs ein, der als Kanzler tätig wird;
“Bedienstete des Gerichtshofs” bezeichnet den Kanzler sowie das sonstige Personal der Kanzlei;
“Wiener Übereinkommen” bezeichnet das Wiener Übereinkommen vom 18. April 1961 über diplomatische Beziehungen 2).
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1) Kundgemacht in BGBl. Nr. 885/19951) Kundgemacht in Bundesgesetzblatt Nr. 885 aus 1995,
2) Kundgemacht in BGBl. Nr. 66/19662) Kundgemacht in Bundesgesetzblatt Nr. 66 aus 1966,
Zuletzt aktualisiert am
04.02.2021
Dokumentnummer
NOR40029753