Rechtstracker.at

Anl. 1

Fassungen
ab 01.09.2020 — BGBl. II Nr. 395/2019
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
Anl. 1 heute01.09.2020 § → § BGBl. II Nr. 395/2019
Anl. 101.09.200231.08.2020 BGBl. II Nr. 201/2002 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Kurztitel

Lehrplan – Evangelischer Religionsunterricht an Hauptschulen

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 201 aus 2002, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 395 aus 2019,

Typ

K

Paragraph/Artikel/Anlage

Anlage eins

Inkrafttretensdatum

01.09.2020BGBl. II Nr. 395/2019

Außerkrafttretensdatum

Index

70/07 Schule und Kirche

Beachte

klassenweise aufsteigendes Inkrafttreten vergleiche Paragraph 2, Ziffer 2,, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 395 aus 2019,)

Text

Anlage Lehrplan für den evangelischen Religionsunterricht in der Mittelschule, Sonderschule (ab der 5. Schulstufe) und der Unterstufe der allgemeinbildenden höheren Schule

Bildungs- und Lehraufgabe

Der evangelische Religionsunterricht hat Teil am allgemeinen Bildungsziel der Schule (Paragraph 2, des Schulorganisationsgesetzes, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 242 aus 1962,) und leistet einen grundlegenden Beitrag zur religiös-ethisch-philosophischen Bildungsdimension der Schule, indem er die Schülerinnen und Schüler in ihrer Suche nach Sinn unterstützt. Neben der Entwicklung von Selbst- und Sozialkompetenz, emotionaler und methodischer Kompetenz, sowie dem Erwerb von Kenntnissen, kann der Religionsunterricht insbesondere Orientierungen zur Lebensgestaltung und Hilfen zur Bewältigung von Alltags- und Grenzsituationen im privaten und schulischen Leben anbieten.

Der evangelische Religionsunterricht an der Schule ist doppelt begründet: Einerseits im Verkündigungs- und Bildungsauftrag der Kirche, andererseits im Erziehungs- und Bildungsauftrag der öffentlichen Schule. Er nimmt als eigenes Fach die religiöse und ethische Dimension des umfassenden Bildungsauftrages der Schule wahr. Er bietet den Schüler*innen eine Begegnung mit der biblischen Verkündigung, wie sie in der Heiligen Schrift und in den Bekenntnissen bezeugt wird, sowie eine Begegnung mit dem Bildungsauftrag der Gesellschaft in einem gegenseitigen Dialog. In der Auseinandersetzung mit religiösen und ethischen Themen lernen sie Möglichkeiten der persönlichen Orientierung und Sinnfindung kennen, erproben ihre Fähigkeit zu Verständigung und Toleranz und üben sich in Solidarität.

Der evangelische Religionsunterricht ermöglicht Schülerinnen und Schülern sich selbst und andere als Geschöpfe Gottes mit individuellen Stärken und Schwächen wahrzunehmen. Er bestärkt sie im Sinne der Inklusion, sich und andere anzunehmen und im Blick auf gemeinsame Aufgaben Verantwortung für sich und die Gemeinschaft zu übernehmen. Er unterstützt die Heranwachsenden dabei, den Glauben als Möglichkeit zu entdecken, die Wirklichkeit zu deuten, ihr Leben zu gestalten und religiöse Sprach- und Gestaltungsfähigkeit zu entwickeln. Er fördert die Rückbesinnung auf die eigenen religiösen und kulturellen Wurzeln und eröffnet Räume des interreligiösen und interkulturellen Lernens. Er beteiligt sich an der Gestaltung der Schule als Lebens- und Erfahrungsraum, insbesondere durch die Mitgestaltung von Festen, Feiern und Gottesdiensten.

Kompetenzmodell

Der evangelische Religionsunterricht unterstützt den Erwerb von prozessorientierten Kompetenzen in folgenden Kompetenzbereichen:

  • Strichaufzählung
    Wahrnehmen und beschreiben (Perzeption)
  • Strichaufzählung
    Verstehen und deuten (Kognition)
  • Strichaufzählung
    Gestalten und handeln (Performanz)
  • Strichaufzählung
    Kommunizieren und (be)urteilen (Interaktion)
  • Strichaufzählung
    Teilhaben und entscheiden (Partizipation)

Dabei greift der evangelische Religionsunterricht auf folgende inhaltsbezogene Kompetenzdimensionen von Religion zurück:

  • Strichaufzählung
    Menschen und ihre Lebensorientierung
  • Strichaufzählung
    Gelehrte und gelebte Bezugsreligion
  • Strichaufzählung
    Religion in Gesellschaft und Kultur
  • Strichaufzählung
    Religiöse und weltanschauliche Vielfalt

Grundkompetenzen

Der evangelische Religionsunterricht will Schülerinnen und Schüler zu folgende Kompetenzen führen:

  • Strichaufzählung
    Sich selbst und das eigene Lebensumfeld offen und differenziert wahrnehmen
  • Strichaufzählung
    Beziehungen achtsam und wertschätzend gestalten
  • Strichaufzählung
    Grundlagen und Grundformen evangelischen Glaubens verstehen
  • Strichaufzählung
    Ausdrucksformen des Glaubens kennen, reflektieren, gestalten
  • Strichaufzählung
    Inhalte und Deutungsmuster eigener und anderer Konfessionen/Religionen/Weltanschauungen kennen und respektvoll kommunizieren sowie Zweifel und Kritik artikulieren
  • Strichaufzählung
    Herausforderungen unserer Welt wahrnehmen, auf Grund des evangelischen Glaubens Stellung beziehen und ethisch verantwortlich handeln

Didaktische Grundsätze

  1. Ziffer eins
    Die Lebenswelten und Lebenserfahrungen der Schülerinnen und Schüler, der Lehrerinnen und Lehrer stehen im Mittelpunkt. Sie sind Ausgangspunkt und Ziel zugleich.
  2. Ziffer 2
    Der Religionsunterricht nimmt das unterschiedliche Ausmaß kirchlicher Sozialisation bzw. religiöser Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler durch Differenzierung und Individualisierung ernst und wendet sich an alle Schülerinnen und Schüler, wie unterschiedlich ihre religiösen Einstellungen auch sein mögen.
  3. Ziffer 3
    Diese Auseinandersetzung führt alle im Lernprozess Beteiligten zu einem neuen, eigenverantwortlichen Umgang mit sich selbst, zu einer offenen Haltung der Umwelt gegenüber und zum Dialog mit Menschen, die anders sind als sie selbst.
  4. Ziffer 4
    Die Lehrerinnen und Lehrer im Unterrichtsgegenstand Evangelische Religion bieten vielfältige, schulartspezifische, individualisierte, subjektbezogene Lernformen. Die didaktisch-methodischen Entscheidungen der Lehrinnen und Lehrer werden in theologischer Verantwortung, die einerseits der Bibel und den Bekenntnisschriften und andererseits einer ökumenischen bzw. interreligiösen Dialogfähigkeit verpflichtet sind, und unter Berücksichtigung der fachspezifischen Besonderheiten (Groß-/Kleingruppen, Anzahl der Wochenstunden, oftmals jahrgangs- und schulübergreifend, Stadt/Land, Diasporasituation, regionale Besonderheiten) getroffen. Blockungen von Unterrichtsstunden zu größeren Einheiten können unter bestimmten organisatorischen und pädagogischen Bedingungen sinnvoll sein.

Zentrales fachliches Konzept

Der evangelische Religionsunterricht leistet einen grundlegenden Beitrag zur religiös-ethisch-philosophischen Bildungsdimension der Schule, indem er die Schülerinnen und Schüler in ihrer Suche nach Sinn begleitet, Kommunikation einübt, die Stellung des Menschen in der Gesellschaft kritisch wahrnimmt, ein förderliches Verhältnis zu Natur und Technik herstellt und Kreativität ganzheitlich Raum gibt. Er nimmt Schülerinnen und Schüler in ihrer Einzigartigkeit wahr und öffnet einen Raum für existenzielle Fragen und ihre spirituellen Dimensionen. Neben der Entwicklung von Selbst-, Sozial-, emotionaler und methodischer Kompetenz bietet er insbesondere Orientierung, die in christliche Tradition und das reformatorische Erbe eingebettet ist, sowie Hilfe zur Lebensgestaltung und zur Bewältigung von Alltags- und Grenzsituationen. Er fördert eine Kultur des Fragens und der kritischen Auseinandersetzung sowie des Miteinanders und der Solidarität.

Der evangelische Religionsunterricht begleitet den altersspezifischen Entwicklungsprozess der Schülerinnen und Schüler von Einstellungen und Verhaltensweisen zu religiösen und ethischen Themen. Dabei wird angestrebt, aus dem vermittelten Wissen eine grundlegende Bedeutung für den Einzelnen und sein Wirken in der Gesellschaft zu erreichen.

Kompetenzbeschreibungen pro Schulstufe

Es gelten die sechs Grundkompetenzen für alle Schulstufen.

Anwendungsbereich

Für jede Schulstufe umfasst der Lehrplan zwei Lernschwerpunkte, die sich jeweils in mehrere Kernbereiche untergliedern. Es ist verbindlich, in der jeweiligen Schulstufe zwei Kernbereiche aus beiden Lernschwerpunkten zu unterrichten. Je nach Maßgabe der Stundenanzahl und der Gruppensituation werden weitere Kernbereiche aus beiden Lernschwerpunkten behandelt.

Jeder Kernbereich umfasst mehrere mögliche Themenfelder, die der Unterrichtsgruppe zur Auswahl stehen, aber auch ergänzt werden können. Es wird von der jeweiligen Situation einer Unterrichtsgruppe abhängen, welches Themenfeld sich für deren Lernstand anbietet.

In der praktischen Umsetzung soll die Differenziertheit der Unterrichtssituation wahr- und ernstgenommen werden, wodurch sich unterschiedliche Schwerpunktsetzungen ergeben können.

Für alle Kompetenz- und Inhaltsformulierungen des Lehrplanes gilt folgendes Prinzip: Die Aufstellung beschreibt keine Reihenfolge der einzelnen Elemente, sondern fordert deren Verschränkung. Die Inhalte sind den Grundkompetenzen zuzuordnen.

Für die 9. Schulstufe der Sonderschule für Jugendliche mit erhöhtem Förderbedarf und im Berufsvorbereitungsjahrgang der Sonderschule gilt:

Die Anwendungsbereiche bestehen in einer Vertiefung von Inhalten aus den vorangegangenen Semestern. Diese werden von der Lehrkraft unter Berücksichtigung der Interessen der Schülerinnen und Schüler und unter Bedachtnahme auf die konkrete Unterrichtssituation sowie den Schulschwerpunkt am Beginn des 1. Semesters festgelegt und bekanntgemacht.

Lehrstoff

1. Klasse: „Gott und Mensch“

Lernschwerpunkt: Ich – Du – Wir

Kernbereich 1

  • Strichaufzählung
    Einmalig und von Gott geliebt
  • Strichaufzählung
    Ankommen in der neuen Schule/Klasse
  • Strichaufzählung
    (Geschlechter-)Rollen, Familie, Freizeit
  • Strichaufzählung
    Kinderrechte

Kernbereich 2

  • Strichaufzählung
    Mein religiöser Hintergrund – religiöse Identität
  • Strichaufzählung
    Die Frage nach Gott
  • Strichaufzählung
    Evangelisch – Katholisch
  • Strichaufzählung
    Taufe
  • Strichaufzählung
    Weggeschichten: Menschen erfahren, dass Gott begleitet

Kernbereich 3

  • Strichaufzählung
    Leben in einer Gruppe
  • Strichaufzählung
    Alltag leben und Feste feiern
  • Strichaufzählung
    Christliche Lebensgestaltung: Rituale, Gebet, Spiritualität, Brauchtum
  • Strichaufzählung
    Musik und Lieder

Lernschwerpunkt: Gott erfahren

Kernbereich 1

  • Strichaufzählung
    Gotteserfahrungen und Gottesbilder/Menschenbilder
  • Strichaufzählung
    Entstehung und Aufbau der Bibel: Sprachen, Überlieferungsprozess, Kanon
  • Strichaufzählung
    Bibel lesen und verstehen: Sprachen, Übersetzungen, Auslegungen

Kernbereich 2

  • Strichaufzählung
    Gott und sein Volk Israel: Mose-Geschichten
  • Strichaufzählung
    Jesus – die Nähe Gottes: Weihnachten, Ostern
  • Strichaufzählung
    Die Freiheit gestalten: Zehn Gebote

Kernbereich 3

  • Strichaufzählung
    Gottes wunderbare Schöpfung
  • Strichaufzählung
    Bildhafte Sprache der Schöpfungstexte: Schöpfungsgeschichten und Schöpfungsmythen
  • Strichaufzählung
    Die Menschen in der Schöpfung: Gottebenbildlichkeit
  • Strichaufzählung
    Umgang mit der Schöpfung, Klimagerechtigkeit

2. Klasse: „Jesus und Kirche“

Lernschwerpunkt: Jesus

Kernbereich 1

  • Strichaufzählung
    Zeit und Umwelt Jesu: jüdischer Glaube, religiöse Gruppen
  • Strichaufzählung
    Jesus der Mensch, der Gottessohn und der Messias
  • Strichaufzählung
    Jesusgeschichten: Bergpredigt, Seligpreisungen, Jesus und die Ausgestoßenen
  • Strichaufzählung
    Jesus fordert heraus: Reich-Gottes-Gleichnisse, Streitgespräche, Wundergeschichten

Kernbereich 2

  • Strichaufzählung
    Tod und Auferstehung
  • Strichaufzählung
    Das Abendmahl
  • Strichaufzählung
    Unsere Glaubensbekenntnisse: Entstehung und Bedeutung
  • Strichaufzählung
    Symbole als Sprache der Religion

Lernschwerpunkt: Christsein in der Welt

Kernbereich 1

  • Strichaufzählung
    Anfänge des Christentums: Pfingsten, der Apostel Paulus
  • Strichaufzählung
    Christenverfolgungen damals und heute
  • Strichaufzählung
    Kirche und Staat

Kernbereich 2

  • Strichaufzählung
    Mut haben, anders zu leben: Franz von Assisi, Mönchtum
  • Strichaufzählung
    Christliche Spiritualität: Evang. Liedtradition, Konfirmationszeit, Taizé

Kernbereich 3

  • Strichaufzählung
    Menschen für Menschen: Diakonie: Geschichte und Gegenwart
  • Strichaufzählung
    Christ werden: Mission: Geschichte, Konzepte, Projekte
  • Strichaufzählung
    Entwicklungszusammenarbeit: global denken – lokal handeln

3. Klasse: „Identität und Begegnung“

Lernschwerpunkt: Evangelisch-Sein

Kernbereich 1

  • Strichaufzählung
    Die Reformation: Rechtfertigung, Luther, Zwingli, Calvin
  • Strichaufzählung
    Evangelische Vielfalt in Österreich: Lutheraner, Reformierte, Methodisten

Kernbereich 2

  • Strichaufzählung
    Evangelisch in Österreich in Geschichte und Gegenwart
  • Strichaufzählung
    Evangelisch und Katholisch

Kernbereich 3

  • Strichaufzählung
    Evangelische Bibelverständnisse
  • Strichaufzählung
    Evangelische Identität: religiöser Stammbaum, lokale Kirchengeschichte, meine Pfarrgemeinde

Lernschwerpunkt: Kirchen und Religionsgemeinschaften

Kernbereich 1

  • Strichaufzählung
    Andere christliche Kirchen: Orthodoxe Kirchen, Altkatholiken, Freikirchen
  • Strichaufzählung
    Geschichte der Ökumene, ökumenisch lernen und handeln
  • Strichaufzählung
    Dialog der Konfessionen: Miteinander reden, miteinander leben und feiern

Kernbereich 2

  • Strichaufzählung
    Grundzüge des Judentums
  • Strichaufzählung
    Grundzüge des Islam
  • Strichaufzählung
    Dialog der Religionen: Miteinander reden, miteinander leben und feiern

Kernbereich 3

  • Strichaufzählung
    Grundzüge des Hinduismus
  • Strichaufzählung
    Grundzüge des Buddhismus

4. Klasse: „Freiheit und Verantwortung“

Lernschwerpunkt: Freiheit gestalten

Kernbereich 1

  • Strichaufzählung
    Persönlichkeitsentwicklung: Stärken und Schwächen – Träume und Ziele
  • Strichaufzählung
    Berufsorientierung: Leistung und Versagen
  • Strichaufzählung
    Freundschaft, Liebe, Partnerschaft, Sexualität (LGBTQ)
  • Strichaufzählung
    Orientierung an anderen: Idole, Peergroup, Werbung, Medien

Kernbereich 2

  • Strichaufzählung
    Zehn Gebote, Doppelgebot der Liebe
  • Strichaufzählung
    Christliche Werte leben: konkrete Lebensgestaltung
  • Strichaufzählung
    Verantwortung für die Welt
  • Strichaufzählung
    Gerechtigkeit, Gewaltlosigkeit und Frieden: Die Propheten, Bergpredigt, M.L. King, M. Gandhi

Kernbereich 3

  • Strichaufzählung
    Auf der Suche nach Gott, Zweifel an Gott
  • Strichaufzählung
    Gottesvorstellungen der Menschen
  • Strichaufzählung
    Grenzüberschreitungen: „Sündenfall“, Turmbau zu Babel
  • Strichaufzählung
    Schuld und Vergebung
  • Strichaufzählung
    Umgang mit Leid und Tod: Theodizee-Frage

Lernschwerpunkt: Ambivalenz von Religion

Kernbereich 1

  • Strichaufzählung
    Die Versprechen neuer Weltdeutungen
  • Strichaufzählung
    Destruktive Formen von Religion

Kernbereich 2

  • Strichaufzählung
    Kreuzzüge, Hexenverfolgung, Antisemitismus
  • Strichaufzählung
    Evangelische Kirche und Nationalsozialismus

Kernbereich 3

  • Strichaufzählung
    Glaube und Wissenschaft
  • Strichaufzählung
    Religiöser Fundamentalismus

Schlagworte

Bildungsaufgabe, Selbstkompetenz, Alltagssituation, Verkündigungsauftrag, Erziehungsauftrag, Sprachfähigkeit, Lebensraum, Sozialkompetenz, Kompetenzformulierung

Im RIS seit

20.12.2019

Zuletzt aktualisiert am

20.12.2019

Gesetzesnummer

20001986

Dokumentnummer

NOR40219795