Rechtstracker.at

Anl. 1

Fassungen
19.12.2006 bis 31.12.2010 — BGBl. II Nr. 487/2006
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
Anl. 119.12.200631.12.2010 § → § BGBl. II Nr. 487/2006 · aufgehoben
Anl. 121.04.200518.12.2006 § → § BGBl. II Nr. 105/2005
Anl. 101.01.200320.04.2005 BGBl. II Nr. 20/2003 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Flexibilisierungsklausel - Bestimmung der Support-Unit Zentrales Melderegister (ZMR) als Organisationseinheit

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 20 aus 2003, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 487 aus 2006,

Typ

V

Paragraph/Artikel/Anlage

Anlage eins

Inkrafttretensdatum

19.12.2006BGBl. II Nr. 487/2006

Außerkrafttretensdatum

31.12.2010

Index

31/01 Allgemeines Haushaltsrecht, Bundesbudget

Text

Anlage

Projektprogramm

gemäß Paragraph 17 a, Absatz 9, Ziffer 3, des Bundeshaushaltsgesetzes

  1. Ziffer eins
    Strategische Zielsetzung des ZMR
Das Zentrale Melderegister soll neben allen Funktionen nach dem Meldegesetz die Grunddaten für eine IT-Gesellschaft und e-Government zur Verfügung stellen.
Weiters wird angestrebt, Kontentprovider für alle Bedarfsträger der öffentlichen Verwaltung zu sein.
Das ZMR soll neue Standards in Abstimmung mit allen Partnern rasch umsetzen, um so technisch immer höchste Kompatibilität zu haben. Die Mitwirkung am Portalverbund soll die Interoperabilität im E-Government stärken und die Vorreiterrolle Österreichs in Europa weiter betonen.

  1. Ziffer 2
    Schlüsselaufgaben des ZMR
Die Schlüsselaufgaben sind der Betrieb und die Dienstleistung der Datenanwendung ZMR, ERnP, SZR, Standarddokumentenregister, insbesondere
  1. Ziffer eins
    die Betreuung der UseCases,
  2. Ziffer 2
    die Bereitstellung von Batchläufen zum Aufrechterhalten der örtlichen Melderegister,
  3. Ziffer 3
    Zurverfügungstellung der Zugänge nach Paragraph 16 a, Absatz 4 und 16 a Absatz 5, Meldegesetz 1991, Bundesgesetzblatt Nr. 9 aus 1992,,
  4. Ziffer 4
    Zurverfügungstellung der AVISO Abfrage, Fremdenpolizeiliche Abfrage, Fahndungsabgleich,
  5. Ziffer 5
    Zurverfügungstellung der Bundesheerabfrage,
  6. Ziffer 6
    Umsetzung der E-Governmentrichtlinie der Bundesregierung und des E-GovG,
  7. Ziffer 7
    Weiterentwicklung des ZMR auf Grundlage der jeweils gültigen Gesetzeslage und neuer Anforderungen, wie die Mitwirkung am Portalverbund.

  1. Ziffer 3
    Rechtsgrundlagen
Die Rechtsgrundlagen des Zentralen Melderegisters und die Grundlagen seiner Tätigkeit sind geregelt durch:
  • Strichaufzählung
    Paragraphen 14, Absatz 2, 16, Absatz eins, 2, 4 und 6, 16 a Absatz eins, 2, 3, 4, 5, 8 und 9, 16 b, 20 Absatz 4 und 5, 21 a Absatz 5, Meldegesetz 1991;
  • Strichaufzählung
    Paragraph 13, Absatz 4 a, AVG Bundesgesetzblatt Nr. 51 aus 1991, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 65 aus 2002,;
  • Strichaufzählung
    Paragraph 4, Ziffer 5 und 13 und Paragraph 50, Datenschutzgesetz 2000 Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 165 aus 1999,;
  • Strichaufzählung
    Paragraphen 11 und 15 Absatz eins, 2 und 4 Meldegesetz-Durchführungsverordnung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 66 aus 2002,;
  • Strichaufzählung
    sowie E-GovG, StZRegV, ERegV und alle gesetzlichen Bestimmungen, die auf das ZMR Bezug nehmen (zB Paragraph 280 a, BDG 1979, Bundesgesetzblatt Nr. 333).

  1. Ziffer 4
    Allgemeine Ziele des ZMR
Allen gesetzlich definierten Bedarfsträgern das System sieben mal 24 Stunden zur Verfügung zu stellen. Gemeinsam mit den Gemeinden, Personenstandsbehörden und Staatsbürgerschaftsevidenzstellen dafür zu sorgen, dass die Identitätsdaten, Meldedaten und Standarddokumente richtig und korrekt sind.

4.1 Fachbezogene Ziele

  • Strichaufzählung
    Bereitstellung der erforderlichen Infrastruktur für den Zugang;
  • Strichaufzählung
    Kostengünstiger Betrieb und Weiterentwicklung der Applikation;
  • Strichaufzählung
    Hilfestellung aller Anfrageberechtigten bei Problemen im Rahmen des ZMR.

4.2 Managementziele

Mit dem ZMR sollen allen Bürger/innen, der Wirtschaft und der öffentlichen Verwaltung die Kerndaten der Österreicher/innen sowie von allen in Österreich lebenden Menschen zur Verfügung gestellt werden, was durch

  • Strichaufzählung
    Kostenrechnung und nachvollziehbare Umsetzung der Ergebnisse mit innovativen Ansätzen,
  • Strichaufzählung
    Flexibilisierung des Personalbedarfes durch Kooperation mit anderen Organisationen innerhalb des BMI und privaten Leistungsanbietern und durch
  • Strichaufzählung
    laufende Erhöhung der Abfragen durch Bereitstellung userorientierter Produkte und Dienstleistungen basierend auf der gültigen Gesetzeslage
anzustreben ist.

  1. Ziffer 5
    Leistungskatalog
Der Leistungskatalog ergibt sich aus der Bereitstellung von Produkten und Dienstleistungen auf Basis der gültigen gesetzlichen Bestimmungen wie zum Beispiel:
  • Strichaufzählung
    Adressensuche,
  • Strichaufzählung
    Aviso,
  • Strichaufzählung
    Beharrungsadressen auflösen,
  • Strichaufzählung
    Behördenanfrage,
  • Strichaufzählung
    Objektanfrage für Behörden,
  • Strichaufzählung
    Business Partner Abfrage,
  • Strichaufzählung
    Datenschutzauskunft,
  • Strichaufzählung
    Fahndungsabgleich,
  • Strichaufzählung
    Fremde abfragen,
  • Strichaufzählung
    Gleichsetzungstabelle für das Bildungswesen,
  • Strichaufzählung
    Gleichsetzungstabelle für die Sozialversicherungen,
  • Strichaufzählung
    Hauseigentümer-Auskunft,
  • Strichaufzählung
    Meldeauskunft,
  • Strichaufzählung
    Meldebestätigung,
  • Strichaufzählung
    alle Agenden der Meldebehörde,
  • Strichaufzählung
    Datenabgleich mit den örtlichen Melderegistern,
  • Strichaufzählung
    täglicher Adressabgleich mit der Statistik Österreich,
  • Strichaufzählung
    Verknüpfungsanfrage für die Sicherheitsbehörden,
  • Strichaufzählung
    Batchlauf für die Wanderungsstatistik,
  • Strichaufzählung
    Abfrage der Wehrpflichtigen für das Bundesheer,
  • Strichaufzählung
    Sicherstellung der geforderten Datenschutzauflagen, der Nachvollziehbarkeit und der Rollen- und Rechtesteuerung,
  • Strichaufzählung
    des E-GovG und gesetzliche Anforderungen wie Paragraph 13, Absatz 4 a, AVG sie definiert.

  1. Ziffer 6
    Leistungskennzahlen:
Für die Flexiorganisation werden folgende Leistungskennzahlen definiert:
  • Strichaufzählung
    Verfügbarkeit des Systems
    Derzeit wird eine Systemverfügbarkeit von Montag bis Freitag von 6.00 Uhr bis 19.00 Uhr garantiert. Es ist geplant, mit den Investitionsausgaben für das System im Laufe des Projektzeitraums eine Verfügbarkeit von 7 × 24 Stunden zu erreichen.
  • Strichaufzählung
    Maximierung der kostenpflichtigen ZMR-Abfragen
    In der Systemimplementierungsphase ab 1. März 2002 erfolgten zirka 253 950 kostenpflichtige Abfragen durch Behörden und Businesspartner; dies führte zu Gesamteinnahmen in Höhe von 675 750 Euro (davon 43 050 Abfragen zu 1 Euro und 210 900 Abfragen zu 3 Euro).
    Es wird angestrebt, durch Serviceverbesserungen und begleitende Marketingstrategien die kostenpflichtigen Abfragen im Laufe des Projektzeitraumes wie folgt zu steigern:

____________________________________________________________________

          Jahr         Abfragen zu 1 Euro     Abfragen zu 3 Euro

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          2003               80 000                 500 000

          2004              150 000                 800 000

          2005              200 000               1 100 000

          2006              200 000               1 100 000

          2007              200 000                 900 000

          2008              200 000                 900 000

          2009              200 000                 900 000

          2010              200 000                 900 000

____________________________________________________________________

  • Strichaufzählung
    Sicherstellung der gesetzlich von der Kostenpflicht befreiten Abfragen
    Das System verzeichnet derzeit zirka 10 000 000 Abfragen und Änderungen durch die Gemeinden und zirka
    2 934 000 Behördenabfragen im Jahr 2002, die auf Grund gesetzlicher Befreiung nicht kostenpflichtig sind. Nach entsprechender technischer Aufrüstung aller Behörden und der Sozialversicherungsträger wird davon ausgegangen, dass die Zahl dieser Abfragen erheblich steigen wird, was auch für das ZMR eine Aufwandssteigerung (sprungfixe Kosten) bedeuten kann. Angestrebt wird, dass diese Aufwandssteigerung mit den in Punkt 8. ausgewiesenen Ausgaben abgedeckt werden kann.

  1. Ziffer 7
    Darstellung der im Projektzeitraum voraussichtlich erforderlichen
Planstellen:
Für den Projektzeitraum sind geplant:

Planstellenvorschau 2003 – 2010

                                       2003     2004     2005   2006

Beamte/Verwendungsgruppe                       Anzahl

A1                                      2        2        2      2

A2                                      1        1        1      1

A3                                      3        3        3      3

Summe Beamte:                           6        6        6      6

Vertragsbedienstete/Entlohnungsgruppe

VB/SV2                                  1        1        1      1

VB/SV5                                  1        1        1      1

VB/SV6                                  1        1        1      1

Summe Vertragsbedienstete:              3        3        3      3

Gesamtsumme:                            9        9        9      9

                                           2007   2008   2009   2010

Beamte/Verwendungsgruppe                 Anzahl

A1                                            2      2      2      2

A2                                            1      1      1      1

A3                                            3      3      3      3

Summe Beamte:                                 6      6      6      6

Vertragsbedienstete/Entlohnungsgruppe

VB/SV2                                        1      1      1      1

VB/SV5                                        1      1      1      1

VB/SV6                                        1      1      1      1

Summe Vertragsbedienstete:                    3      3      3      3

Gesamtsumme:                                  9      9      9      9

Da die Organisationseinheit erst mit 1. Jänner 2003 eingerichtet wird, verfügt sie im Jahr 2002 noch nicht über einen eigenen Planstellenbereich, der daher auch nicht als Vergleich herangezogen werden kann. Die Planstellenvorschau beinhaltet die für die neue Organisationseinheit vorgesehenen Personalressourcen.

  1. Ziffer 8
    Darstellung der im Projektzeitraum voraussichtlich erforderlichen
Ausgaben und erzielbaren Einnahmen (Beträge in Euro):

____________________________________________________________________

           Anmerkungen               erwarteter Erfolg in Euro

                           _________________________________________

                            2002     2003     2004     2005     2006

____________________________________________________________________

UT 0 Personalausgaben *1)  577000  595000   613000   631000 631000

____________________________________________________________________

UT 3 Anlagen *1)            97000  700000   300000   300000 300000

____________________________________________________________________

UT 7 Gesetzliche

      Verpflichtungen *1)    50000   50000   50000   50000    50000

____________________________________________________________________

UT 8 Aufwendungen *1)     3533400 3400000 3553000 4961000  4961000

____________________________________________________________________

      Summe der Ausgaben   4257400 4745000 4516000 5942000  5942000

____________________________________________________________________

____________________________________________________________________

                                        Einnahmen in Euro

____________________________________________________________________

UT 4  Einnahmen *1)       895750  1880000  2930000  3900000 3900000

___________________________________________________________________

       Saldo             -3361650 -2865000 -1586000 -2042000 -2042000

____________________________________________________________________

____________________________________________________________________

           Anmerkungen               erwarteter Erfolg in Euro

                           _________________________________________

                              2007       2008       2009      2010

____________________________________________________________________

UT 0 Personalaufgaben *1)   647 000    663 000    680 000    697 000

____________________________________________________________________

UT 3 Anlagen *1)            100 000    100 000    100 000    100 000

____________________________________________________________________

UT 7 Gesetzliche             51 000     53 000     54 000     55 000

     Verpflichtungen *1)

____________________________________________________________________

UT 8 Aufwendungen *1)     6 212 000  6 194 000  6 176 000  6 158 000

____________________________________________________________________

     Summe der            7 010 000  7 010 000  7 010 000  7 010 000

     Ausgaben

____________________________________________________________________

____________________________________________________________________

                                      Einnahmen in Euro

____________________________________________________________________

UT 4 Einnahmen *1)        3 000 000  3 000 000  3 000 000  3 000 000

____________________________________________________________________

     Saldo               -4 010 000 -4 010 000 -4 010 000 -4 010 000

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*1) siehe Erläuterungen

Erläuterungen zu Punkt 8:

Allgemein wird festgehalten, dass - da die Organisationseinheit erst per 1. Jänner 2003 etabliert wird und das ZMR erst seit 1. März 2002 im Echtbetrieb läuft - sämtliche Einnahmen- und Ausgabenschätzungen auf Erwartungen basieren, die aus einem relativ kurzen Beobachtungszeitraum, der vom Aufbau geprägt war, abzuleiten sind. Beim erwarteten Erfolg 2002 wurden die auf Ganzjahreswerte extrapolierten Echtdaten des 2. Halbjahres 2002 zu Grunde gelegt. Die Personalausgaben 2002 wurden einerseits auf Grund von Echtdaten für jene Mitarbeiter, die der neuen Organisationseinheit zugewiesen werden sollen, andererseits auf Grund von Durchschnittssätzen für fiktive Ausgaben für die noch zu besetzenden Planstellen errechnet. Entsprechend den bisherigen Erfahrungswerten werden die für das Jahr 2004 erwarteten Einnahmen/Ausgaben auch für die Jahre 2005 und 2006, erweitert um die durch die Übernahme des Betriebes des ZMR zu erwartenden Aufwände in der UT8, fortgeschrieben. Bei den Einnahmen wird davon ausgegangen, dass Services im Zusammenhang mit E-Governmentanwendungen der SU-ZMR in Entwicklung und Betrieb abgegolten werden. Die Betriebskosten des ZMR werden budgetneutral aus dem EDV-Budget des BMI beglichen. Im Jahre 2005 und 2006 wurden entsprechend dem E-GovG und den dazu erlassenen Verordnungen alle Programmerweiterungen vorgenommen, um in den kommenden Jahren das E-Governmentkonzept der österreichischen Bundesregierung schrittweise umzusetzen. Der Saldo wurde dementsprechend angepasst.

UT 0 - Personalbereich

Die für 2002 ermittelten Ausgangswerte wurden für die Folgejahre mit der Annahme einer Steigerung von jeweils drei Prozent für Bezugserhöhungen und Struktureffekte fortgeschrieben. Es wird davon ausgegangen, dass alle Planstellen besetzt werden.

UT 3 - Anlagen

Es sind folgende Investitionsausgaben vorgesehen:

Im Jahr 2003 ist die Anschaffung eines Spiegelsystems zur Sicherung des geplanten unterbrechungsfreien 7 × 24 Stunden Betriebes geplant. Weiters soll die Erweiterung der Entwicklungssysteme zur Abdeckung der neuen technischen Anforderungen vorgenommen und sollen die externen Testsysteme an die technischen Rahmenbedingungen angepasst werden. Für die Hardwareerweiterung ist ein Betrag von 400 000 Euro, für die Softwareerweiterung ein solcher von 300 000 Euro vorgesehen. Im Jahr 2004 sind Speichererweiterungen und Ergänzungen im Toolbereich der Entwicklung in der Höhe von 300 000 Euro geplant. Im Jahr 2005 werden technische Anpassungen hinsichtlich e-Government in den Test- und Produktionssystemen in der Höhe von 300 000 Euro erwartet. Durch die Umstellung im Bereich des Betriebs auf den ondemand Vertrag müssen aus heutiger Sicht in UT 3 lediglich infrastrukturelle Anschaffungen wie PCs oder Netzwerkerweiterungen angeschafft werden.

UT 7 - Gesetzliche Verpflichtungen

Berechnungsbasis der Ausgaben ist das erwartete Jahresergebnis 2002, gestützt auf den erwarteten Erfolg der letzten sechs Monate 2002.

UT 8 - Aufwendungen

Im Jahr 2003 sind für Entwicklungsaufgaben durch externe Firmen Ausgaben in Höhe von 2 700 000 Euro vorgesehen. Für den EDV-Betrieb und technische Unterstützungsleistungen durch externe Firmen wird von Ausgaben in Höhe von 450 000 Euro, für Marketing und Vertrieb von Ausgaben in Höhe von 200 000 Euro ausgegangen.

Im Jahr 2004 werden Entwicklungsaufwendungen in der Höhe von zirka 2 781 000 Euro, für den EDV-Betrieb zirka 464 000 Euro und für Vertrieb und Marketing zirka 208 000 Euro anfallen. Im Jahr 2005 werden die Entwicklungsaufwendungen mit 2 576 000 Euro, der EDV-Betrieb mit zirka 477 000 Euro und für Vertrieb und Marketing mit zirka 215 000 Euro angesetzt.

Zu diesen jeweiligen Jahresbeträgen kommt der Aufwand für den laufenden Dienstbetrieb. Für den Projektzeitraum von 2007 bis 2010 wurden im Bereich der UT 8 die IST-Werte der vergangenen Jahre für die Berechnung herangezogen und um die Sprungfixkosten im Bereich Betrieb, Applikationswartung und 2nd Level Support ergänzt. Auch für den Bereich Entwicklung wurden die durchschnittlichen Werte der letzten Jahre sowie das Projektprogramm, welches um Ergänzungsregister, Stammzahlenregister, Standarddokumentenregister und das Portal erweitert wurde, für die Berechnung berücksichtigt.

UT 4 - Einnahmen

Zur erwarteten Entwicklung der kostenpflichtigen ZMR-Abfragen wird auf die Ausführungen unter Punkt 6 “Leistungskennzahlen” verwiesen. Daraus ergibt sich die im Zahlenwerk ausgewiesene Einnahmenentwicklung. Neben den Kostenersätzen für die Abfragen zu 1 Euro bzw. zu 3 Euro enthalten die Einnahmen auch Leistungsentgelte Dritter. Auf Grund der Erfahrungswerte von 2003 bis 2006 wurde die Zahl der Abfragen angepasst.

Anmerkung

Tabellen in Punkt 7 und 8 nicht direkt darstellbar, es wird auf das
PDF-Format im RIS verwiesen:
BGBl. II Nr. 20/2003
BGBl. II Nr. 105/2005
BGBl. II Nr. 487/2006

Schlagworte

Rollensteuerung, Einnahmenschätzung, Testsystem, BGBl. Nr. 333/1979

Zuletzt aktualisiert am

08.05.2010

Gesetzesnummer

20002462

Dokumentnummer

NOR40085720