Gebrauchsgegenstände aus Kunststoff dürfen primäre aromatische Amine nicht in einer nachweisbaren Menge abgeben (NG = 0,01 mg/kg Lebensmittel oder Simulanzlösemittel). Für die Migration der in den Verzeichnissen in den Anlagen 1 und 2 aufgeführten primären aromatischen Amine gilt diese Beschränkung nicht.
Ref.-Nr. | SONSTIGE SPEZIFIKATIONEN |
11530 | 2-Hydroxypropylacrylat |
| Kann bis zu 25% (w/w)-2-Hydroxyisopropylacrylat (CAS-Nr. 002918-23-2) enthalten |
16690 | Divinylbenzol |
| Kann bis zu 45% Ethylvinylbenzol enthalten |
18888 | 3-Hydroxybuttersäure-3-Hydroxyvaleriansäure-Copolymer |
| Definition | Die Copolymere werden durch kontrollierte Fermentation von Alcaligenes eutrophus gewonnen, wobei Mischungen von Glucose und Propionsäure als Kohlenstoffquellen eingesetzt werden. Der verwendete Organismus wurde nicht gentechnisch gewonnen, sondern entstammt einem einzigen Wildstamm von Alcaligenes eutrophus (H16 NCIMB10442). Die Ausgangsstämme werden gefriergetrocknet in Ampullen gelagert. Anhand der Ausgangsstämme werden Teilstämme für die Herstellung gewonnen, die in flüssigem Stickstoff gelagert werden. Sie dienen der Herstellung von Impfmaterial für den Fermenter. Proben aus dem Fermenter werden täglich mikroskopisch sowie im Hinblick auf morphologische Veränderungen der Kolonien auf unterschiedlichen Nährböden bei verschiedenen Temperaturen, untersucht. Die Copolymere werden aus den hitzebehandelten Bakterien durch kontrollierte Digestion der anderen Zellbestandteile, Waschen und Trocknen isoliert. Die Copolymere werden normalerweise als durch Schmelzen konfektioniertes Granulat mit Zusatzstoffen wie kristallkeimbildende Mittel, Weichmacher, Füllstoffe, Stabilisatoren und Pigmenten angeboten, die alle den allgemeinen und besonderen Spezifikationen entsprechen |
| Chemische Bezeichnung | Poly(3-D-hydroxybutyrat-co-3-D-hydroxyvalerianat) |
| CAS-Nr. | 080181-31-3 |
| Strukturformel | CH3 |
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| | CH3 | O | CH2 | O | |
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| | (-O-CH-CH2-C-)m-(O-CH-CH2-C-)n | |
| | wobei n/(m + n) größer als 0 und kleiner als 0,25 | |
| Durchschnittliches Molekulargewicht | Mindestens 150 000 Dalton (gemessen durch Gel-Permeations-Chromatografie) |
| Gehaltsbestimmung | Mindestens 98 % Poly(3-D-Hydroxybutyrat-co-3-D-hydroxyvalerianat), ermittelt nach Hydrolyse als Mischung von 3-D-Hydroxybuttersäure und 3-D-Hydroxyvaleriansäure |
| Beschreibung | Nach Isolierung weißes bis cremefarbenes Pulver |
| Eigenschaften | |
| Identifikationsprüfungen | |
| Löslichkeit | Löslich in Chlorkohlenwasserstoffen (zB Chloroform, Dichlormethan), jedoch praktisch unlöslich in Ethanol, aliphatischen Alkanen und Wasser |
| Einschränkung | QMA für Crotonsäure beträgt 0,05 mg/6 dm2 |
| Reinheit | Vor dem Granulieren darf der Ausgangsstoff (Copolymerpulver) enthalten. |
| — Stickstoff | höchstens 2 500 mg/kg Kunststoff |
| — Zink | höchstens 100 mg/kg Kunststoff |
| — Kupfer | höchstens 5 mg/kg Kunststoff |
| — Blei | höchstens 2 mg/kg Kunststoff |
| — Arsen | höchstens 1 mg/kg Kunststoff |
| — Chrom | höchstens 1 mg/kg Kunststoff |
23547 | Polydimethylsiloxan (MG > 6 800) |
| Mindestviskosität 100 x 10 hoch -6 m2/s (= 100 centistokes) bei 25 °C |
24903 | hydrierte hydrolysierte Stärkesirupe |
| Gemäß den Reinheitskriterien der Süßungsmittelverordnung, BGBl. Nr. 547/1996, in der jeweils geltenden Fassung, für Maltitsirup E 965 iiGemäß den Reinheitskriterien der Süßungsmittelverordnung, Bundesgesetzblatt Nr. 547 aus 1996,, in der jeweils geltenden Fassung, für Maltitsirup E 965 ii |
25385 | Triallylamin |
| 40 mg/kg Hydrogel nur bei einem Verhältnis von 1 kg Lebensmittel zu höchstens 1,5 Gramm Hydrogel. Nur zur Verwendung in Hydrogelen, die bestimmungsgemäß nicht unmittelbar mit Lebensmitteln in Berührung kommen. |
38320 | 4-(2-Benzoxazolyl)-4`-(5-methyl-2-benzoxazolyl) stilben |
| Höchstens 0,05% w/w (Stoff bezogen auf die Formulierung) |
42080 | Kohlenstoffschwarz |
| Spezifikationen: |
| Toluollösliche Substanzen: maximal 0,1%, bestimmt nach ISO-Methode 6209.
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| UV-Absorption von Cyclohexanextrakt bei 386 nm: < 0,02 AU für eine Zelle von 1 cm oder < 0,1 AU für eine Zelle von 5 cm, bestimmt mit einer allgemein anerkannten Analysemethode
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| Benzo(a)pyrengehalt: max. 0,25 mg/kg Kohlenstoffschwarz
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| Höchstwert für die Verwendung von Kohlenstoffschwarz im Polymer: 2,5 Gew.-%
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43480 | Aktivkohle |
| Darf nur in PET mit höchstens 10 mg/kg Polymer verwendet werden. Es gelten die gleichen Reinheitsanforderungen wie für Pflanzenkohle (E 153) gemäß der Farbstoffverordnung, BGBl. Nr. 541/1996, in der jeweils geltenden Fassung, mit Ausnahme des Aschegehalts, der bis zu 10 Gew.-% betragen kann.Darf nur in PET mit höchstens 10 mg/kg Polymer verwendet werden. Es gelten die gleichen Reinheitsanforderungen wie für Pflanzenkohle (E 153) gemäß der Farbstoffverordnung, Bundesgesetzblatt Nr. 541 aus 1996,, in der jeweils geltenden Fassung, mit Ausnahme des Aschegehalts, der bis zu 10 Gew.-% betragen kann. |
43680 | Chlordifluormethan |
| Gehalt an Chlorfluormethan weniger als 1 mg/kg des Stoffs |
47210 | Dibutylthiozinnsäure-polymer |
| Moleküleinheit = (C8H18S3Sn2)n (n = 1,5-2) |
60025 | Spezifikationen: |
| - Viskosität mindestens 3,8 cSt bei 100°C |
| - durchschnittliches Molekulargewicht > 450 |
60027 | Hydrierte Homopolymere und/oder Copolymere, hergestellt aus 1-Hexen und/oder 1-Octen und/ oder 1-Decen und/oder 1-Dodecen und/oder 1-Tetradecen (Molekulargewicht: 440 bis 12 000) Durchschnittliches Molekulargewicht: mindestens 440 Da. Viskosität bei 100 °C: mindestens 3,8 cSt (3,8 × 10 -6 m 2 /s) |
64990 | Maleinsäureanhydridstyrol, Copolymer, Natriumsalz |
| Fraktion mit Molekulargewicht < 1 000 unter 0,05 Gew.-% |
67155 | Mischung aus 4-(2-Benzoxazolyl)-4`-(5-methyl-2-benzoxazolyl)stilben, 4,4`-bis(2-benzoxazolyl)stilben und 4,4`-bis(5-methyl-2-benzoxazolyl)stilben Mischung, gewonnen aus dem Herstellungsverfahren im typischen Verhältnis von (58-62%):(23-27%):(13-17%) |
72081/10 | Erdölkohlenwasserstoffharze (hydriert) |
| Spezifikationen: |
| Hydrierte Erdölkohlenwasserstoffharze werden hergestellt durch katalytische oder thermische Polymerisation von Dienen und Olefinen der aliphatischen, alizyklischen und/oder monobenzenoidarylalkenen Art aus gekrackten Erdöldestillaten mit einem Siedebereich von bis zu 220°C, sowie aus den reinen Monomeren aus diesen Destillationsläufen mit nachfolgender Destillation, Hydrierung und Weiterverarbeitung. |
| Eigenschaften: |
| Viskosität: > 3 Pa.s bei 120°C |
| Erweichungspunkt: > 95°C, nach der ASTM-Methode E 28-67 |
| Bromzahl: < 40 (ASTM D1159) |
| Farbe einer 50%-igen Lösung in Toluol < 11 auf der Gardner-Skala |
| Restliches aromatisches Monomer ≤ 50 ppm |
76721 | Polydimethylsiloxan (MG > 6 800) |
| Mindestviskosität 100 x 10 hoch -6 m2/s (= 100 centistokes) bei 25 °C |
76723 | Spezifikationen: |
| Die Fraktion mit Molekulargewicht unter 1 000 sollte 1,5 Gew.-% nicht übersteigen. |
76725 | Spezifikationen: |
| Die Fraktion mit Molekulargewicht unter 1 000 sollte 1 Gew.-% nicht übersteigen. |
76815 | Polyester aus Adipinsäure mit Glyzerin oder Pentaerythritol, Ester mit geradzahligen, nicht verzweigten C12-C22-Fettsäuren |
| Fraktion mit Molekulargewicht < 1 000 unter 5 Gew.-% |
76845 | Polyester aus 1,4-Butandiol mit Caprolacton |
| Fraktion mit Molekulargewicht < 1 000 unter 0,5 Gew.-% |
77708 | Polyethyleneglycolether (EO = 1–50) von linearen und verzweigten primären Alkoholen (C 8 –C 22 ) Höchstzulässiger Restgehalt von Ethylenoxid im Material oder Gegenstand = 1 mg/kg |
77895 | Polyethylenglykol(EO = 2-6)-monoalkyl (C16-C18)-ether |
| Die Mischung setzt sich folgendermaßen zusammen: |
| Polyethylenglykol(EO = 2-6)-monoalkyl (C16-C18)-ether (etwa 28%)
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| Fettalkohole (C16-C18) (etwa 48%)
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| Ethylenglykolmonoalkyl (C16-C18)-ether (etwa 24%)
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79600 | Polyethylenglycoltridecyletherphosphat |
| Polyethylenglycol(EO ≤ 11)tridecyletherphosphat (mono- und dialkylester) mit einem Gehalt von höchstens 10% Polyethylenglycol(EO ≤ 11)tridecylether |
80350 | Poly(12-hydroxystearinsäure)-Polyethylenimin-Copolymer Hergestellt durch Reaktion von Poly(12-hydroxystearinsäure) mit Polyethylenimin. |
80480 | Poly(6-morpholino-1,3,5-triazin-2,4-diyl)-[(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)imino)]-hexamethylene- [(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)imino)] Durchschnittliches Molekulargewicht: mindestens 2 400 Da. Restgehalt an Morpholin ≤ 30 mg/kg, an N,N’-bis(2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)hexan-1,6-diamin < 15 000 mg/kg und an 2,4-Dichloro-6-morpholino-1,3,5-triazin ≤ 20 mg/kg |
81500 | Polyvinylpyrrolidon |
| Der Stoff muss den in der ZuV, BGBl. II Nr. 383/1998, in der jeweils geltenden Fassung, festgelegten Reinheitskriterien enstprechen.Der Stoff muss den in der ZuV, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 383 aus 1998,, in der jeweils geltenden Fassung, festgelegten Reinheitskriterien enstprechen. |
83595 | Reaktionsprodukt von Di-tert-butylphosphonit mit Biphenyl, erzeugt durch Kondensation von 2,4-di-tert-butylphenol mit dem Friedel-Crafts-Reaktionsprodukt aus Phosphortrichlorid und Biphenyl |
| Zusammensetzung: |
| 4,4-Biphenylen-bis[0,0-bis(2,4-di-tert-butylphenyl)phosphonit] (CAS-Nr. 38613-77-3 (36-46 Gew.- % (*1)),
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| 4,3`-Biphenylen-bis[0,0-bis(2,4-di-tert-butylphenyl)phosphonit] (CAS-Nr. 118421-00-4 (17-23 Gew.- % (*1)),
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| 3,3`-Biphenylen-bis[0,0-bis(2,4-di-tert-butylphenyl)phosphonit] (CAS-Nr. 118421-01-5) (1-5 Gew.- % (*1)),
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| 4-Biphenylen-0,0-bis(2,4-di-tert-butylphenyl)phosphonit (CAS-Nr. 91362-37-7)(11-19 Gew.- % (*1)),
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| Tris(2,4-di-tert-butylphenyl)phosphit(CAS-Nr. 31570-04-4) (9-18 Gew.- % (*1)),
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| 4,4`-Biphenylen-0,0-bis(2,4-di-tert-butylphenyl)phosphonat-0,0-bis(2,4-di-tert-butylphenyl)phosphonit (CAS-Nr. 112949-97-0)(< 5 Gew.-% (*1))
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| Sonstige Spezifikationen: |
| Phosphorgehalt: 5,4%-5,9%
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| Säurezahl: max. 10 mg KOH/g
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| Schmelzintervall: 85-110 °C
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88640 | Sojabohnenöl, epoxidiert |
| Oxiran < 8%, Jodzahl < 6 |
93450 | Titandioxid, beschichtet mit einem Copolymer aus n-Octyltrichlorsilan und [Amino-tris(methylenphosphonsäure), penta-Natriumsalz] Der Massenanteil des Copolymers zur Oberflächenbehandlung des beschichteten Titandioxids darf 1 % nicht überschreiten. |
95858 | Spezifikationen: |
| Durchschnittliches Molekulargewicht mindestens 350
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| Viskosität mindestens 2,5 cSt bei 100°C
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| Der Gehalt an mineralischen Kohlenwasserstoffen mit einer Kohlenstoffzahl kleiner als 25: nicht mehr als 40 Gew.-%.”
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95859 | Wachse, raffiniert, die aus Erdöl oder aus synthetischen Kohlenwasserstoffen gewonnen werden |
| Das Produkt sollte folgenden Spezifikationen entsprechen: |
| Der Gehalt an mineralischen Kohlenwasserstoffen mit einer Kohlenstoffzahl kleiner als 25: nicht mehr als 5 Gew.-%
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| Viskosität mindestens 11 x 10 hoch -6 m2/s (= 11 Centistoke) bei 100 °C
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| Durchschnittliches Molekulargewicht mindestens 500
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95883 | Weiße Mineralöle, paraffinisch, die aus Kohlenwasserstoffen auf der Basis von Erdöl gewonnen werden |
| Das Produkt sollte folgenden Spezifikationen entsprechen: |
| Der Gehalt an mineralischen Kohlenwasserstoffen mit einer Kohlenstoffzahl kleiner als 25: nicht mehr als 5 Gew.-%
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| Viskosität mindestens 8,5 x 10 hoch -6 m2/s (= 8,5 Centistoke) bei 100 °C
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| Durchschnittliches Molekulargewicht mindestens 480
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(*) Menge der verwendeten Substanz/Menge der Formulierung.