Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Kurztitel
Trockenmilchverordnung
Kundmachungsorgan
BGBl. II Nr. 45/2004 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 53/2026Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 45 aus 2004, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 53 aus 2026,
§/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/Anlage
§ 2Paragraph 2
Index
82/05 Lebensmittelrecht
Text
Behandlung bei der Herstellung
§ 2.Paragraph 2,
(1)Absatz eins,Bei der Herstellung von Erzeugnissen gemäß § 1 Z 1 lit. b darf Laktose in einer Menge von bis zu 0,03% des Enderzeugnisses zugesetzt werden.Bei der Herstellung von Erzeugnissen gemäß Paragraph eins, Ziffer eins, Litera b, darf Laktose in einer Menge von bis zu 0,03% des Enderzeugnisses zugesetzt werden.
(2)Absatz 2,Unbeschadet der Bestimmungen der Verordnung (EG) Nr. 853/2004 mit spezifischen Hygienevorschriften für Lebensmittel tierischen Ursprungs, ABl. Nr. L 139 vom 30. April 2004, berichtigt durch ABl. Nr. L 226 vom 25. Juni 2004, hat die Haltbarmachung zu erfolgen durch:Unbeschadet der Bestimmungen der Verordnung (EG) Nr. 853 aus 2004, mit spezifischen Hygienevorschriften für Lebensmittel tierischen Ursprungs, ABl. Nr. L 139 vom 30. April 2004, berichtigt durch ABl. Nr. L 226 vom 25. Juni 2004, hat die Haltbarmachung zu erfolgen durch:
Wärmebehandlung (Sterilisation, UHT usw.) für Erzeugnisse gemäß § 1 Z 1 lit. a.Wärmebehandlung (Sterilisation, UHT usw.) für Erzeugnisse gemäß Paragraph eins, Ziffer eins, Litera a,
Zusatz von Saccharose für Erzeugnisse gemäß § 1 Z 1 lit. b.Zusatz von Saccharose für Erzeugnisse gemäß Paragraph eins, Ziffer eins, Litera b,
Trocknung für Erzeugnisse gemäß § 1 Z 2.Trocknung für Erzeugnisse gemäß Paragraph eins, Ziffer 2,
(3)Absatz 3,Unbeschadet der Anforderungen hinsichtlich der Zusammensetzung gemäß § 1 kann der Eiweißgehalt der Milch durch Zugabe oder Entzug von Milchbestandteilen auf einen Mindestgehalt von 34 Gewichtsprozent (bezogen auf die fettfreie Trockenmasse) eingestellt werden, wenn dabei das Verhältnis von Molkeneiweiß zu Kasein der standardisierten Milch unverändert bleibt. Folgende Rohstoffe sind zur Eiweißstandardisierung zugelassen:Unbeschadet der Anforderungen hinsichtlich der Zusammensetzung gemäß Paragraph eins, kann der Eiweißgehalt der Milch durch Zugabe oder Entzug von Milchbestandteilen auf einen Mindestgehalt von 34 Gewichtsprozent (bezogen auf die fettfreie Trockenmasse) eingestellt werden, wenn dabei das Verhältnis von Molkeneiweiß zu Kasein der standardisierten Milch unverändert bleibt. Folgende Rohstoffe sind zur Eiweißstandardisierung zugelassen:
Milchretentat
Milchretentat ist das Erzeugnis, das durch Konzentrieren von Milcheiweiß mit Hilfe der Ultrafiltration von Milch, teilentrahmter Milch oder Magermilch gewonnen wird.
Milchpermeat
Milchpermeat ist das Erzeugnis, das durch Entzug von Milcheiweiß und Milchfett aus Milch, teilentrahmter Milch oder Magermilch mit Hilfe der Ultrafiltration entsteht.
Laktose
Laktose ist ein natürlicher Bestandteil der Milch, der normalerweise aus Molke gewonnen wird, mit einem wasserfreien Laktosegehalt von mindestens 99,0 Massenprozent der Trockenmasse. Sie kann wasserfrei sein oder ein Molekül Kristallwasser enthalten oder eine Mischung aus beidem sein.
(4)Absatz 4,Bei der Herstellung von Erzeugnissen gemäß § 1 darf der Laktosegehalt durch Umwandlung von Laktose in Glukose und Galaktose verringert werden. Ein Inverkehrbringen der auf diese Weise behandelten Erzeugnisse ist nur zulässig, sofern der Laktosegehalt unter 0,1 Gewichtsprozent des Fertigerzeugnisses liegt.Bei der Herstellung von Erzeugnissen gemäß Paragraph eins, darf der Laktosegehalt durch Umwandlung von Laktose in Glukose und Galaktose verringert werden. Ein Inverkehrbringen der auf diese Weise behandelten Erzeugnisse ist nur zulässig, sofern der Laktosegehalt unter 0,1 Gewichtsprozent des Fertigerzeugnisses liegt.
(5)Absatz 5,Bei der Herstellung von Erzeugnissen gemäß § 1 dürfen folgende Zusätze verwendet werden:Bei der Herstellung von Erzeugnissen gemäß Paragraph eins, dürfen folgende Zusätze verwendet werden:
Lebensmittelenzyme gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1332/2008 über Lebensmittelenzyme, ABl. Nr. L 354 vom 31.12.2008 S. 7, in der Fassung der Verordnung (EU) Nr. 1056/2012, ABl. Nr. L 313 vom 13.11.2012 S. 9,Lebensmittelenzyme gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1332 aus 2008, über Lebensmittelenzyme, Amtsblatt Nummer L 354 vom 31.12.2008 Seite 7, in der Fassung der Verordnung (EU) Nr. 1056 aus 2012,, Amtsblatt Nummer L 313 vom 13.11.2012 Seite 9,
Lebensmittelzusatzstoffe gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1333/2008 über Lebensmittelzusatzstoffe, ABl. Nr. L 354 vom 31.12.2008 S. 16, zuletzt geändert durch die Verordnung (EU) Nr. 2024/2608, ABl. Nr. L 2024/2608 vom 08.10.2024.Lebensmittelzusatzstoffe gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1333 aus 2008, über Lebensmittelzusatzstoffe, Amtsblatt Nummer L 354 vom 31.12.2008 Seite 16, zuletzt geändert durch die Verordnung (EU) Nr. 2024/2608, ABl. Nr. L 2024/2608 vom 08.10.2024.
Zuletzt aktualisiert am
18.03.2026
Dokumentnummer
NOR40276613