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§ 8 UniStEV 2004

Fassungen
16.07.2004 bis 26.05.2006 — BGBl. II Nr. 288/2004 (Stammfassung)
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 826.09.201530.06.2019 § → § BGBl. II Nr. 277/2015 · aufgehoben durch BGBl. II Nr. 216/2019
§ 801.07.201125.09.2015 § → § BGBl. II Nr. 161/2011
§ 811.03.201030.06.2011 § → § BGBl. II Nr. 78/2010
§ 801.10.200810.03.2010 § → § BGBl. II Nr. 328/2008
§ 827.05.200630.09.2008 § → § BGBl. II Nr. 200/2006
§ 816.07.200426.05.2006 BGBl. II Nr. 288/2004 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Universitäts-Studienevidenzverordnung 2004

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 288 aus 2004,

Typ

V

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 8

Inkrafttretensdatum

16.07.2004BGBl. II Nr. 288/2004

Außerkrafttretensdatum

26.05.2006danach: BGBl. II Nr. 200/2006

Abkürzung

UniStEV 2004

Index

70/01 Schulverwaltung, Schulaufsicht, 72/01 Hochschulorganisation, 72/02 Studienrecht allgemein, 72/16 Sonstiges Wissenschaft, Hochschulen

Text

Gesamtevidenz der Studierenden

Paragraph 8, (1) Die Bundesrechenzentrum GmbH hat laufend aus dem Datenverbund der Universitäten folgende Daten an die Gesamtevidenz der Studierenden der Bundesministerin oder des Bundesministers zu übermitteln:

  1. Ziffer eins
    die zur Bildungsevidenz-Kennzahl (BEKZ) verschlüsselte Sozialversicherungsnummer oder die Ersatzkennzeichnung;
  2. Ziffer 2
    Matrikelnummer;
  3. Ziffer 3
    Geburtsdatum;
  4. Ziffer 4
    Geschlecht;
  5. Ziffer 5
    Staatsangehörigkeit;
  6. Ziffer 6
    Staat, Postleitzahl und Ort der Anschrift am Heimatort;
  7. Ziffer 7
    Schulform und Datum der allgemeinen Universitätsreife;
  8. Ziffer 8
    Kennzeichnung, Beginndatum und Beendigungsdatum des Studiums;
  9. Ziffer 9
    Fortsetzungsmeldungen und Zulassungsstatus;
  10. Ziffer 10
    Beitragsstatus und Beteiligung an internationalen Mobilitätsprogrammen (Paragraphen 91 und 92 des Universitätsgesetzes 2002);
  11. Ziffer 11
    Kennzeichnung für die Personen- und Studienzählung.

  1. Absatz 2,Jede Universität hat am 30. April und am 30. November jeden Jahres folgende bislang nicht gemeldeten vollständig positiv abgelegten Prüfungen im Wege der Bundesrechenzentrum GmbH nach Maßgabe der Anlage 4 an die Bundesministerin oder den Bundesminister zu melden:
    1. Ziffer eins
      Prüfung, die einen Studienabschnitt oder das ordentliche Studium abschließt;
    2. Ziffer 2
      Prüfung, die einen Studienabschnitt eines Unterrichtsfaches oder ein Unterrichtsfach des Lehramtsstudiums abschließt;
    3. Ziffer 3
      Prüfung, die einen Universitätslehrgang oder Vorbereitungslehrgang abschließt;
    4. Ziffer 4
      Studienberechtigungsprüfung gemäß Studienberechtigungsgesetz;
      zusätzlich sind die Anträge auf Zulassung zur Studienberechtigungsprüfung zu melden. Die Bundesrechenzentrum GmbH hat jeweils die Sozialversicherungsnummer zur Bildungsevidenz-Kennzahl (BEKZ gemäß Paragraph 5, Absatz 2, des Bildungsdokumentationsgesetzes) zu verschlüsseln.
  2. Absatz 3,Anlässlich der Meldung gemäß Absatz 2, ist der Bundesministerin oder dem Bundesminister eine vom zuständigen Mitglied des Rektorates unterfertigte, aus dem übermittelten Datenbestand erstellte Auszählung der Absolventinnen und Absolventen ordentlicher Studien, gegliedert nach Studienjahr des Abschlusses, Studienart und Geschlecht, vorzulegen.

Schlagworte

Personenzählung

Gesetzesnummer

20003480

Dokumentnummer

NOR40054160