Rechtstracker.at

§ 8a ERV 2006

Fassungen
01.07.2007 bis 30.11.2007 — BGBl. II Nr. 130/2007
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 8a01.01.201323.12.2021 § → § BGBl. II Nr. 503/2012 · aufgehoben durch BGBl. II Nr. 587/2021
§ 8a01.05.201231.12.2012 § → § BGBl. II Nr. 141/2012
§ 8a01.11.200930.04.2012 § → § BGBl. II Nr. 343/2009
§ 8a01.02.200931.10.2009 § → § BGBl. II Nr. 9/2009
§ 8a01.07.200831.01.2009 § → § BGBl. II Nr. 222/2008
§ 8a01.12.200730.06.2008 § → § BGBl. II Nr. 333/2007
§ 8a01.07.200730.11.2007 § → § BGBl. II Nr. 130/2007
§ 8a01.01.200730.06.2007 BGBl. II Nr. 482/2006

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Elektronischer Rechtsverkehr

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 481 aus 2005, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 130 aus 2007,

Typ

V

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 8 a

Inkrafttretensdatum

01.07.2007BGBl. II Nr. 130/2007

Außerkrafttretensdatum

30.11.2007danach: BGBl. II Nr. 333/2007

Abkürzung

ERV 2006

Index

27/03 Gerichts- und Justizverwaltungsgebühren

Text

Besondere Bestimmungen für elektronische Eingaben im

Firmenbuchverfahren

Paragraph 8 a, (1) Eingaben und Beilagen können im Firmenbuchverfahren elektronisch eingebracht werden. Sofern einer Eingabe aufgrund gesetzlicher Bestimmungen Urkunden im Original oder öffentliche Urkunden anzuschließen sind, kann diese elektronisch eingebracht werden, wenn die anzuschließenden Beilagen in einem Urkundenarchiv einer Körperschaft öffentlichen Rechtes (Paragraph 91 c, GOG) oder in der Urkundensammlung des Grundbuchs oder des Firmenbuchs gespeichert sind.

  1. Absatz 2,Urkunden im Original oder öffentliche Urkunden sind in der Form vorzulegen, dass auf die Einstellung in ein Urkundenarchiv einer Körperschaft öffentlichen Rechts (Paragraph 91 c, GOG) hingewiesen und unter Bekanntgabe eines eindeutigen Urkundenidentifizierungsbegriffs wirksam die Ermächtigung zum Zugang zu den Daten der gespeicherten Urkunde erteilt wird; in der Urkundensammlung des Grundbuchs oder des Firmenbuchs gespeicherte Urkunden werden durch einen Hinweis auf die Einstellung in die Urkundensammlung vorgelegt. In der Eingabe sind auch die Beilageneigenschaften (Urkundenart, Datum der Errichtung sowie allfällige Anmerkungen zur Beilage) anzugeben. Urkunden, durch die ein mit dem Besitz oder der Innehabung der Urkunde untrennbar verbundenes Recht durch Übergabe oder Vorlage der Urkunde ausgeübt werden soll, können nicht elektronisch vorgelegt werden.
  2. Absatz 3,Bedarf eine elektronisch eingebrachte Anmeldung der beglaubigten Form (Paragraph 12, des Unternehmensgesetzbuches - UGB, dRGBl. S 219 aus 1897,, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 103 aus 2006,), so ist sie nach Beglaubigung der Eingabe in ein Urkundenarchiv einer Körperschaft öffentlichen Rechts (Paragraph 91 c, GOG) einzustellen und dem Gericht als Beilage einzureichen.

Gesetzesnummer

20004493

Dokumentnummer

NOR40087844