Rechtstracker.at

§ 1 LiA-V

Fassungen
01.01.2007 bis 18.03.2010 — BGBl. II Nr. 472/2006 (Stammfassung)
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 101.01.201431.12.2014 § → § aufgehoben durch BGBl. II Nr. 341/2014
§ 128.06.201231.12.2013 § → § BGBl. II Nr. 218/2012
§ 119.03.201027.06.2012 § → § BGBl. II Nr. 88/2010
§ 101.01.200718.03.2010 BGBl. II Nr. 472/2006 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Liquiditätsausweis-Verordnung

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 472 aus 2006,

Typ

V

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph eins

Inkrafttretensdatum

01.01.2007BGBl. II Nr. 472/2006

Außerkrafttretensdatum

18.03.2010danach: BGBl. II Nr. 88/2010

Abkürzung

LiA-V

Index

37/02 Kreditwesen

Beachte

Zum Bezugszeitraum vergleiche Paragraph 5, Absatz eins,

Text

Paragraph eins,

  1. Absatz eins,Kreditinstitute und Kreditinstitute aus Mitgliedstaaten, die in Österreich gemäß Paragraph 9, Absatz eins, BWG über eine Zweigstelle tätig werden, haben die Meldung über die Einhaltung der Ordnungsnormen gemäß Paragraph 74, Absatz 2 und 3 BWG entsprechend der in Anlage A1 vorgesehenen Gliederung zu übermitteln. Übergeordnete Kreditinstitute haben diese Meldung für die Kreditinstitutsgruppe (Paragraph 30, BWG) entsprechend der in Anlage B1 vorgesehenen Gliederung zu übermitteln.
  2. Absatz 2,Bei Kreditinstitutsgruppen, deren übergeordnetes Institut eine Finanz-Holdinggesellschaft ist, hat das übergeordnete Kreditinstitut die Meldung gemäß Absatz eins, sowohl unter Einbeziehung als auch unter Ausklammerung der Finanz-Holdinggesellschaft (zweifache Konsolidierung) vorzunehmen.
  3. Absatz 3,Kreditinstitute und übergeordnete Kreditinstitute haben hinsichtlich jener Positionen (Tabellen) der Anlagen A1 und B1, die auf die Ansätze zur Berechnung der Eigenmittelerfordernisse Bezug nehmen, nur jene Positionen (Tabellen) zu melden, die die von ihnen angewendeten Ansätze betreffen.
  4. Absatz 4,Wenden Kreditinstitute und Kreditinstitutsgruppen den Kreditrisiko-Standardansatz an und übersteigt ihre Bilanzsumme im geprüften Jahresabschluss des auf die Meldung vorangegangenen Geschäftsjahres nicht den Betrag von 250 Millionen Euro, so ist anstatt des Meldeschaublattes mit der Überschrift „Kreditrisiko-Standardansatz“ jenes mit der Überschrift „Kreditrisiko-Standardansatz (für Melde-KI, die unter dem Schwellenwert liegen)“ zu übermitteln.
  5. Absatz 5,Kreditinstitute aus Mitgliedstaaten, die in Österreich gemäß Paragraph 9, Absatz eins, BWG über eine Zweigstelle tätig werden, haben ausschließlich den Teil „Liquiditätsbestimmungen“ der Anlage A1 zu melden.

Zuletzt aktualisiert am

21.01.2014

Gesetzesnummer

20005162

Dokumentnummer

NOR40085446