Rechtstracker.at

§ 11 BFV

Fassungen
ab 12.01.2012 — BGBl. II Nr. 12/2012 (Stammfassung)
InkrafttretenAußerkrafttretenKundmachung
§ 11 heute12.01.2012 BGBl. II Nr. 12/2012 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Kurztitel

Betriebsfunkverordnung

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 12 aus 2012,

Typ

V

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 11

Inkrafttretensdatum

12.01.2012BGBl. II Nr. 12/2012

Außerkrafttretensdatum

Abkürzung

BFV

Index

91/01 Fernmeldewesen

Text

Äquivalente Strahlungsleistung bei ortsfesten Funkstellen im nicht-öffentlichen beweglichen

Landfunkdienst

Paragraph 11,

  1. Absatz eins,Die äquivalente Strahlungsleistung wird bei ortsfesten Funkstellen im nicht-öffentlichen beweglichen Landfunkdienst unter Berücksichtigung der wirksamen Antennenhöhe und der Geländerauigkeit auf jenen Wert begrenzt, der zur Erfüllung des Kommunikationsbedarfes im beantragten Einsatzgebiet erforderlich ist.
  2. Absatz 2,Äquivalente Strahlungsleistung (ERP)

    Im Frequenzbereich 29,7–87,5 MHz:

wirksame Antennenhöhe

max. zulässige ERP

bis 10 m

25 W

30 m

12 W

50 m

6 W

70 m

3 W

110 m

1 W

170 m

0,3 W

ab 270 m

0,1 W

In den Frequenzbereichen 146 – 174 MHz und 230 – 300 MHz:

wirksame Antennenhöhe

max. zulässige ERP

bis 25 m

25 W

40 m

12 W

60 m

6 W

80 m

3 W

120 m

1 W

180 m

0,3 W

ab 300 m

0,1 W

In den Frequenzbereichen 300,0 – 399,9 MHz, 406,1 – 470,0 MHz, 870 – 880 MHz und 915 – 925 MHz:

wirksame Antennenhöhe

max. zulässige ERP

bis 60 m

50 W

80 m

25 W

120 m

12 W

180 m

6 W

230 m

3 W

300 m

1 W

500 m

0,3 W

ab 900 m

0,1 W

  1. Absatz 3,Die wirksame Antennenhöhe und die Geländerauigkeit werden gemäß Anlage 3 „Ermittlung der wirksamen Antennenhöhe und der Geländerauigkeit“ berechnet. Bei Werten der wirksamen Antennenhöhe, die zwischen den in den Tabellen in Absatz 2, angegebenen Werten liegen, wird die max. zulässige ERP entsprechend linear interpoliert. Aus der ermittelten Geländerauigkeit wird gemäß Anlage 3 ein Dämpfungskorrekturfaktor bestimmt. Der vorliegende Wert der maximal zulässigen ERP ist mit einem Dämpfungskorrekturfaktor zu korrigieren.
  2. Absatz 4,Für Funknetze mit analogen Übertragungsverfahren, die
    1. Litera a
      für öffentliche Zwecke betrieben werden, oder
    2. Litera b
      zum Schutz des menschlichen Lebens dienen
    gelten um 6 dB höhere Werte als die gemäß Absatz 3, ermittelten.
  3. Absatz 5,Für digitale Übertragungsverfahren gelten um 9 dB höhere Werte als die gemäß Absatz 3, ermittelten.
  4. Absatz 6,Unbeschadet der gemäß Absatz 2 bis 5 ermittelten Ergebnisse gelten folgende absolute Grenzwerte der maximal zulässigen äquivalenten Strahlungsleistung:
    1. Litera a
      für digitale Übertragungsverfahren: 100 W ERP
    2. Litera b
      für analoge Übertragungsverfahren bis 300 MHz: 25 W ERP
    3. Litera c
      für analoge Übertragungsverfahren über 300 MHz: 50 W ERP
  5. Absatz 7,Mit dem in Absatz 2, angegeben Werten kann grundsätzlich (mit 50% Orts- und 50% Zeitwahrscheinlichkeit) eine bewegliche Funkstelle mit einer ortsfesten Funkstelle in folgender Entfernung kommunizieren:

Frequenzbereich

Entfernung

29,7 – 47 MHz

35 km

47 – 68 MHz

30 km

68 – 87,5 MHz

25 km

146 – 174 MHz

20 km

230 – 399,9 MHz

20 km

406,1 – 451,3 MHz

20 km

451,3 – 470 MHz

18 km

870 – 880 MHz

10 km

915 – 925 MHz

10 km

Schlagworte

Ortswahrscheinlichkeit

Im RIS seit

24.01.2012

Zuletzt aktualisiert am

24.01.2012

Gesetzesnummer

20007644

Dokumentnummer

NOR40135536