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Art. 5

Fassungen
01.09.2013 bis 14.11.2014 — BGBl. I Nr. 192/2013 (Stammfassung)
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
Art. 515.11.201408.09.2019 § → § BGBl. I Nr. 84/2014 · aufgehoben
Art. 501.09.201314.11.2014 BGBl. I Nr. 192/2013 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Weiterer Ausbau ganztägiger Schulformen (Bund – Länder)

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 192 aus 2013,

Typ

Vereinbarung gem. Artikel 15 a, B-VG

Paragraph/Artikel/Anlage

Artikel 5

Inkrafttretensdatum

01.09.2013BGBl. I Nr. 192/2013

Außerkrafttretensdatum

14.11.2014danach: BGBl. I Nr. 84/2014

Index

17 Vereinbarungen gem. Artikel 15 a, B-VG

Beachte

Die Vereinbarung ist am 1. September 2013 zwischen dem Bund und den Ländern Burgenland, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol sowie Vorarlberg in Kraft getreten.

Die Vereinbarung wird gegenüber Kärnten und Wien mit 1. September 2014 wirksam vergleiche Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 19 aus 2014,).

Text

Artikel 5

Finanzierung und Zahlungsmodalitäten für die Freizeit im Rahmen der schulischen Tagesbetreuung bis 18:00 Uhr in den Jahren 2015 bis 2018

  1. Absatz eins,Zusätzlich zu den in Artikel 4, der Vereinbarung über den Ausbau der ganztägigen Schulformen, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 115 aus 2011,, für die Jahre 2011 bis 2014 vom Bund zur Verfügung zu stellenden Budgetmitteln wird der Bund für die Freizeit der schulischen Tagesbetreuung, die an Schultagen jedenfalls bis 16:00 Uhr und bei Bedarf bis 18:00 Uhr stattfindet, in den Jahren 2015 bis 2018 einen Zweckzuschuss im Sinne der Paragraphen 12 und 13 F-VG 1948 in der Höhe von insgesamt höchstens 375.402.000,00 Euro zur Verfügung stellen. Ein Teilbetrag kann nach Maßgabe des Verteilungsschlüssels gemäß Absatz 2, auch für infrastrukturelle Maßnahmen im Sinne des Artikel 4, Absatz 2, der genannten Vereinbarung verwendet werden, dies an Standorten, deren Bestand vor dem Hintergrund der absehbaren demographischen Entwicklung als gesichert angesehen werden kann.

2015

2016

2017

2018

109.368.000,00 €

99.022.999,99 €

88.678.000,00 €

78.333.000,01 €

  1. Absatz 2,Dieser Betrag wird wie folgt aufgeteilt:

 

2015

2016

 

Gesamtsumme, in Euro (höchstens)

Davon auch für Infrastruktur, in Euro (höchstens)

Gesamtsumme, in Euro (höchstens)

Davon auch für Infrastruktur, in Euro (höchstens)

Burgenland

3.712.179,60 €

2.227.307,76 €

3.361.048,57 €

1.848.576,71 €

Kärnten

7.315.581,77 €

4.389.349,06 €

6.623.608,86 €

3.642.984,87 €

Niederösterreich

21.026.632,33 €

12.615.979,40 €

19.037.746,09 €

10.470.760,35 €

Oberösterreich

18.450.917,50 €

11.070.550,50 €

16.705.665,31 €

9.188.115,92 €

Salzburg

6.918.750,92 €

4.151.250,55 €

6.264.313,80 €

3.445.372,59 €

Steiermark

15.792.957,93 €

9.475.774,76 €

14.299.119,25 €

7.864.515,59 €

Tirol

9.220.345,80 €

5.532.207,48 €

8.348.203,33 €

4.591.511,83 €

Vorarlberg

4.814.499,67 €

2.888.699,80 €

4.359.101,38 €

2.397.505,76 €

Wien

22.116.134,48 €

13.269.680,69 €

20.024.193,40 €

11.013.306,37 €

Österreich

109.368.000,00 €

 

99.022.999,99 €

 

 

2017

2018

 

Gesamtsumme, in Euro (höchstens)

Davon auch für Infrastruktur, in Euro (höchstens)

Gesamtsumme, in Euro (höchstens)

Davon auch für Infrastruktur, in Euro (höchstens)

Burgenland

3.009.917,54 €

1.354.462,89 €

2.658.786,52 €

531.757,30

Kärnten

5.931.635,95 €

2.669.236,18 €

5.239.663,04 €

1.047.932,61

Niederösterreich

17.048.859,83 €

7.671.986,92 €

15.059.973,58 €

3.011.994,72

Oberösterreich

14.960.413,12 €

6.732.185,90 €

13.215.160,93 €

2.643.032,19

Salzburg

5.609.876,69 €

2.524.444,51 €

4.955.439,58 €

991.087,92

Steiermark

12.805.280,56 €

5.762.376,25 €

11.311.441,87 €

2.262.288,37

Tirol

7.476.060,87 €

3.364.227,39 €

6.603.918,40 €

1.320.783,68

Vorarlberg

3.903.703,11 €

1.756.666,40 €

3.448.304,83 €

689.660,97

Wien

17.932.252,33 €

8.069.513,55 €

15.840.311,26 €

3.168.062,25

Österreich

88.678.000,00 €

 

78.333.000,01 €

 

  1. Absatz 3,Bei Verwendung der für die Jahre 2015 bis 2018 nach Maßgabe des oben angeführten Verteilungsschlüssels auch für infrastrukturelle Maßnahmen vorgesehenen Anschubfinanzierungsmittel dürfen 55.000,00 Euro als einmalige Zahlung pro Gruppe nicht überschritten werden. Mit den Mitteln sind ausschließlich die Einrichtung neuer Tagesbetreuungen oder Qualitätsverbesserungen in der Infrastruktur für bereits bestehende schulische Tagesbetreuungen zu finanzieren, wobei die Einrichtung neuer Standorte bzw. neuer Gruppen der schulischen Tagesbetreuung vorrangig zu behandeln ist. Die Mittel sind insbesondere zu verwenden für
    1. Ziffer eins
      Die Schaffung bzw. Adaptierung von Speisesälen und Küchen,
    2. Ziffer 2
      Die Schaffung bzw. Adaptierung von Gruppenräumen für eine adäquate Betreuung,
    3. Ziffer 3
      Die Schaffung bzw. Adaptierung von Spielplätzen und ähnlichen Außenanlagen,
    4. Ziffer 4
      Die Anschaffung von Einrichtung(sgegenständen) für oben genannte Adaptierungen oder die
    5. Ziffer 5
      Anschaffung von beweglichem Anlagevermögen (zB Geschirr, Besteck, Spiele).
    Anderenfalls ist dieser Zweckzuschuss in den Jahren 2015 bis 2018 als Anschubfinanzierung von Personalkosten im Freizeitbereich der schulischen Tagesbetreuung nach Maßgabe des oben angeführten Verteilungsschlüssels zu verwenden, wobei 9.000,00 Euro pro Gruppe pro Jahr nicht überschritten werden dürfen.
  2. Absatz 4,In den Jahren 2016, 2017 und 2018 können die für Infrastruktur vorgesehenen Mittel um bis zu 20% des für Infrastruktur vorgesehenen Betrages überschritten werden (Flexibilisierungsklausel). Die Gesamtsumme des 2016, 2017 und 2018 zur Verfügung stehenden Betrages wird dadurch nicht erhöht.
  3. Absatz 5,Werden Anschubfinanzierungsmittel des Bundes dieser Vereinbarung in einem Jahr von einem Land nicht zur Gänze ausgeschöpft, können diese von den Ländern unter Beibehaltung der Zweckwidmung bis spätestens Ende des Unterrichtsjahres 2018 aus 2019, in die nächsten Jahre übertragen werden. Am Ende der Laufzeit nicht verbrauchte Mittel sind an den Bund zurückzuzahlen.

Im RIS seit

19.09.2013

Zuletzt aktualisiert am

26.02.2025

Gesetzesnummer

20008580

Dokumentnummer

NOR40156080