Rechtstracker.at

Anl. 1

Fassungen
ab 07.08.2014 — BGBl. II Nr. 194/2014 (Stammfassung)
InkrafttretenAußerkrafttretenKundmachung
Anl. 1 heute07.08.2014 BGBl. II Nr. 194/2014 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Kurztitel

Lehrpläne - freikirchlicher Religionsunterricht an Pflichtschulen sowie mittleren und höheren Schulen

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 194 aus 2014,

Typ

V

Paragraph/Artikel/Anlage

Anlage eins

Inkrafttretensdatum

07.08.2014BGBl. II Nr. 194/2014

Außerkrafttretensdatum

Index

70/07 Schule und Kirche

Beachte

Wirksamkeitsbeginn 1. September 2014

Text

Anlage 1

LEHRPLAN FÜR DEN FREIKIRCHLICHEN RELIGIONSUNTERRICHT AN VOLKSSCHULEN (GRUNDSCHULE) UND SONDERSCHULEN (1. BIS 4. SCHULSTUFE)

Präambel

INHALT UND ANLIEGEN DES RELIGIONSUNTERRICHTS

Der freikirchliche Religionsunterricht möchte in erster Linie ein Dienst an den Schülerinnen und Schülern sowie an der Schule und somit an der Gesellschaft sein. Er hat das Anliegen, den am Unterricht Teilnehmenden den christlichen Glauben vorzustellen. Auch sollen mit Hilfe des gesellschaftsverändernden Anspruchs Jesu selbstverständlich Erachtetes in Gesellschaft, Politik, Wirtschaft usw. in Frage gestellt und neue Lösungsansätze gesucht werden.

Glaubensüberzeugungen und ein sich daraus ergebender Lebensstil sind ein Angebot, das man wie ein Geschenk annehmen kann. Dieser Glaube ist immer wieder zu reflektieren, damit er weiterentwickelt werden kann. Dazu kann der Religionsunterricht einen wertvollen Beitrag leisten, indem sich Lernende und Lehrende gemeinsam auf den Weg begeben, neue Einsichten zu gewinnen. Vor allem die Bibel, die inhaltlich wichtigste Grundlage des freikirchlichen Religionsunterrichts, stellt eine unerlässliche Quelle der Glaubenserkenntnis dar.

Jeder Mensch macht sich zu verschiedenen Anlässen des Lebens Gedanken über existentielle Fragen, wie nach Ursprung, möglichem Ziel und Sinn des Lebens, nach dem Grund erfahrener Ungerechtigkeit und eigener Schuldfähigkeit und Unzulänglichkeit. Der Religionsunterricht möchte den Teilnehmenden die Möglichkeit bieten, über Dinge zu sprechen, die sie unmittelbar betreffen und die vielleicht im schulischen Alltag nicht oft angesprochen werden. Dieses Sprechen beinhaltet die persönliche Betroffenheit sowie die gelebte Spiritualität und soll zu einer systematischen Theologie führen. Um nicht bloße Theorie zu bleiben, ist diese Theologie immer wieder mit den Glaubenserfahrungen einzelner Menschen zu konfrontieren. Der freikirchliche Religionsunterricht versteht den Glauben als etwas Lebendiges und Lebensveränderndes. Das reflektierende Reden über den Glauben soll befähigen, subjektiv Geglaubtes in Worte zu fassen und dies auch anderen weiterzuerzählen, um die Gesellschaft in einem positiven Sinn mitzuprägen. Wenngleich es darum geht, anderen Menschen den Grund der eigenen Hoffnung zu erklären, bleiben Gläubige dabei selbst auch Lernende. Ein Glaube ohne Demut ist demnach nicht möglich.

Schwerpunktartig werden in den Schulstufen folgende Themen behandelt: Identitätsentwicklung, Gemeinschaftsbildung, Schöpfungsverantwortung, Bibelkunde, Spiritualität, Religionssoziologie, Religionsphilosophie, Ethik, Kirchengeschichte und Freikirchenkunde. Diese Themen kommen in den Lehrplänen der verschiedenen Schulformen vor, die Lehrpläne bauen aufeinander auf und sind miteinander inhaltlich und strukturell verbunden.

THEMENBEREICHE UND KERNKOMPETENZEN

Der freikirchliche Religionsunterricht will neben fachlicher Kompetenz auch personale, soziale und Handlungskompetenz sowie Konfliktbewältigungs- und Friedenskompetenz vermitteln und ein Wertebewusstsein schaffen. Es ist daher auch das Anliegen des Religionsunterrichts, ein Gegenpol zu unserer leistungsorientierten Gesellschaft zu sein und besonders jene Kompetenzen zu fördern, die nicht funktional verwertet werden können. Grundlage der Beurteilung ist aber die fachliche Kompetenz.

Personale Kompetenz: Das Vertrauen, von Gott geschaffen und geliebt zu sein, ermöglicht eine Haltung der Dankbarkeit und Zuversicht. Aus dieser Erfahrung heraus gelingt die Wertschätzung Anderer leichter. An personaler Kompetenz zuzunehmen bedeutet, dass man sich einerseits von Gottes Gnade abhängig weiß, da Gott das Wollen und das Gelingen schenkt. Andererseits ist man aber auch selbst bereit, soweit dies im Bereich der eigenen Möglichkeiten liegt, sich um ein tugendhaftes Leben zu bemühen. Zur Persönlichkeits- und Charakterentwicklung gehört auch die Kompetenz, sich als Teil einer Kultur- sowie einer Glaubenstradition zu verstehen, diese Zugehörigkeit zu reflektieren und seine eigene Position zu ermitteln. (Im Lehrplan: Identitätsentwicklung, Spiritualität, Kirchengeschichte und Freikirchenkunde, Religionsphilosophie)

Bibelkompetenz: Für den freikirchlichen Religionsunterricht charakteristisch ist der Glaube an die Selbstoffenbarung Gottes in Jesus Christus und durch die Bibel, das Wort Gottes. Diese soll kennengelernt und in Beziehung mit dem eigenen Leben sowie mit gesellschaftlichen Herausforderungen gebracht werden. Die Kenntnis davon, sowie ein kritischer Umgang mit verschiedenen Methoden der Exegese sind dafür unerlässlich. (Im Lehrplan: Bibelkunde, Identitätsentwicklung, Spiritualität)

Glaubenskompetenz: Im Religionsunterricht soll darauf hingewiesen werden, dass der Mensch, der als Geschöpf Gottes besondere Würde besitzt und dem unveräußerliche Menschenrechte zukommen, zu einer persönlichen Beziehung mit Gott eingeladen ist. Diese Beziehung wird dem Menschen unabhängig von seinen Verdiensten und seiner Herkunft aus Gnade angeboten, der Mensch kann seinem freien Willen entsprechend dieses Geschenk annehmen. An Gott zu glauben bedeutet, ihm zu vertrauen und dementsprechend sein Leben auszurichten. Dies zeigt sich auch in einem Lebensstil des Gebets, des Dialogs mit Gott und dem Wunsch nach geistlichem Wachstum und persönlicher Weiterentwicklung. (Im Lehrplan: Bibelkunde, Spiritualität, Kirchengeschichte und Freikirchenkunde)

Gewissenskompetenz: Der Glaube ist eine persönliche Entscheidung des Menschen, die sich in einer individuellen Erfahrung ausdrückt. Diese Erfahrung ist zu reflektieren, weshalb der Vernunft im freikirchlichen Religionsunterricht eine wichtige Rolle zukommt. Diese ist auch Voraussetzung für die Willensfreiheit des Menschen und damit verbundene Gewissensentscheidungen, die sich in konkretem Einsatz für die Einhaltung von Menschenrechten und auch in sachlich begründetem Einspruch äußern können. Glaubensüberzeugungen verdanken sich sowohl der persönlichen Erfahrung, als auch einer begründeten sowie nachvollziehbaren Überzeugung und drücken sich in einem hohen Maß an Eigenverantwortung aus. Da sich der persönliche Glaube immer in einem Prozess befindet, Veränderungen unterworfen ist und sich je nach Lebenssituation anders zeigt, geht es im freikirchlichen Religionsunterricht auch um die Auseinandersetzung mit der Dialektik von vertrauen und zweifeln, auch die eigene Glaubwürdigkeit ist eine Frage, die sich immer wieder stellt. (Im Lehrplan: Identitätsentwicklung, Kirchengeschichte und Freikirchenkunde, Ethik, Religionsphilosophie)

Soziale Kompetenz: Die Beziehung anderen Menschen gegenüber ist geprägt von Respekt, Wertschätzung, Nächstenliebe. Angesichts der Verschiedenheit der Menschen sollen besonders Chancengleichheit und gegenseitige Solidarität betont werden. Die Kenntnis anderer Traditionen und Überzeugungen ist dafür eine wichtige Grundvoraussetzung. (Im Lehrplan: Gemeinschaftsbildung, Religionssoziologie, Religionsphilosophie, Ethik)

Gesellschaftspolitische Kompetenz: Der Religionsunterricht soll zu einer positiven Lebenseinstellung und zu Hoffnung ermutigen. Der Glaube soll vermittelt werden als von Gott geschenkte Offenbarung, die sich in Geschichte und Tradition entfaltet, sowie als Kontrast zur herrschenden Kultur und zur Gesellschaft. Als glaubender Mensch ist man zwar Teil der Kultur, hat aber auch den Anspruch, diese Kultur durch den Hinweis auf das gesellschaftspolitische Reformanliegen Jesu, wie es beispielsweise in der Bergpredigt gezeigt wird, herauszufordern und zu einer positiven Veränderung beizutragen. Das Verständnis der Menschenrechte, insbesondere Glaubens- und Gewissensfreiheit, ist für den freikirchlichen Religionsunterricht wesentlich und soll das Bewusstsein politischer Verantwortung wie auch demokratisches Denken fördern. Besonders der Hinweis auf die Verantwortung, einen nachhaltigen Lebensstil zu führen und künftige Generationen sowie die uns anvertraute Schöpfung mit zu berücksichtigen, wird im Religionsunterricht hervorgehoben. Damit hängt auch das Bekenntnis zur Unantastbarkeit des Lebens in all seinen Phasen zusammen. Der Glaube wird daher als Gabe, sowie als Auf-Gabe an den Menschen verstanden. (Im Lehrplan: Schöpfungsverantwortung, Ethik)

Gemeinwohlkompetenz: Der Glaube hat immer auch einen gemeinschaftlichen Aspekt, der sich in gemeinsamen Erfahrungen in Familie, Kirchengemeinde und Schule auswirkt. In den sozialen Aufgaben des Glaubens wie Diakonie und Mission zeigt sich die Verantwortung der Gesellschaft gegenüber. Jeder Einsatz für Einzelinteressen muss immer auch das Gemeinwohl mitberücksichtigen. (Im Lehrplan: Ethik, Religionssoziologie, Religionsphilosophie)

DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE UND FACHDIDAKTISCHE HINWEISE

Der freikirchliche Religionsunterricht erfüllt einen Teil des Bildungs- und Lehrauftrags der österreichischen Schule. Es geht ihm darum, an der Entwicklung der Anlagen der Jugend nach den sittlichen, religiösen und sozialen Werten sowie nach den Werten des Wahren, Guten und Schönen durch einen ihrer Entwicklungsstufe und ihrem Bildungsweg entsprechenden Unterricht mitzuwirken vergleiche Paragraph 2, Schulorganisationsgesetz). Der Religionsunterricht soll einen wesentlichen Beitrag zur Allgemein- und Persönlichkeitsbildung der Schülerinnen und Schüler, die didaktisch und methodisch in der Mitte des Unterrichts stehen, leisten und ist daher bemüht, sie – je nach Lernvoraussetzungen, spezifischen Bedürfnissen und religiösem Vorwissen sowie Glaubenserfahrungen – differenziert und individuell zu behandeln.

Der Religionsunterricht ist in der Rolle eines Bindeglieds zwischen Elternhaus, Kirchengemeinde und Schule, es geht ihm um einen ganzheitlich verstandenen Glaubensbegriff, der stets das Wohl des Kindes im Blick zu haben versucht. Religion zu unterrichten bedeutet immer auch eine Auseinandersetzung mit dem sich ändernden gesellschaftlichen Umfeld sowie mit Fragen der christlichen Identität und des Dialogs. Darüber hinaus möchte der Religionsunterricht auch zur Umsetzung des Gelernten in gelebter Spiritualität einladen.

Ein besonderes Charakteristikum des freikirchlichen Religionsunterrichts ist seine Identität durch Gemeinsames und Verbindendes, aber auch durch Unterschiedliches, das sich durch die Schwerpunkte der einzelnen Bünde der „Freikirchen in Österreich“ ergibt. Der Religionsunterricht möchte diese Einheit in der Vielfalt reflektieren, die jungen Menschen mit ihrer jeweils eigenen Tradition vertraut machen und einen Beitrag zur Bildung dieser umfassenden christlichen Identität leisten.

Die Inhalte und die Kompetenzen der in der Folge angeführten Lehrpläne entsprechen formalen Richtlinien. Die Glaubensgrundsätze, wie sie kompakt in der Verfassung der „Freikirchen Österreichs“ zu finden sind, sind hingegen inhaltliche Festschreibungen. Die Lehrpläne des freikirchlichen Religionsunterrichts möchten Kompetenzen und Grundsätze miteinander kombinieren. Jedes Themengebiet des Lehrplans eines jeweiligen Schuljahres wird – zumindest zum Teil – behandelt, bei den Unterkapiteln sind durch die Lehrkräfte nach eigenem Ermessen Schwerpunkte zu setzen. Je nach Umfang des Religionsunterrichts pro Klasse und je nach Schulform sind spezifische Schwerpunktsetzungen und Differenzierungen pädagogisch sinnvoll, weshalb sie ausdrücklich zu begrüßen sind.

Die „Freikirchen in Österreich“ sind sich bei der Nennung all dieser Ziele bewusst, dass die angeführten Anliegen und Grundsätze selbst auf vieles hinweisen, was es erst zu erreichen gilt. Besonders die Hoffnung auf das Gelingen und das Vertrauen auf Gottes Hilfe sei aber eine Ermutigung dafür, das Gute unermüdlich zu suchen und sich daran zu beteiligen, dass die Welt etwas schöner, besser und gerechter wird.

1. SCHULSTUFE

JAHRESTHEMA: GOTT LIEBT MICH – ICH BIN EIN GESCHENK GOTTES

Lernvers: Psalm 139,14

1. Gott ist Liebe – für mich: Identität entwickeln

1.1. Entwicklung von Selbstwertgefühl und Persönlichkeit

1.1.1. Ich bin neu hier.

1.1.2. Gott ist mit mir, wo ich hingehe (Josua 1,9)

1.1.3. Mein Weg hierher

1.1.4. Das bin ich

1.1.5. Ich und mein Name

1.1.6. Gott ruft mich bei meinem Namen (Jes. 43,1)

1.1.7. Ich bin von Gott geliebt (Zefanja 3,17, Hos. 2,21 HFA)

1.1.8. Ich bin wertvoll und gewollt

1.1.9. Ich bin anderen viel wert

1.2. Lebensfragen

1.2.1. Worauf ich vertraue …

1.2.2. Was ist vertrauen? Sich auf jemanden und seine Zusagen verlassen.

1.2.3. Im meinem Leben gibt es Licht und Dunkelheit (Ps. 23)

1.3. Identität durch Kreativität

Darstellung (mit Hilfe künstlerischer Techniken):

1.3.1. Meine Familie

1.3.2. Mein Weg hierher

1.3.3. Mein Zimmer

1.3.4. Mein Haustier/Lieblingstier

1.3.5. Die Erschaffung der Welt und des Menschen

2. Gott liebt uns alle! In Gemeinschaft leben

2.1. Meine Familie

2.1.1. Das sind meine Eltern, Großeltern, Geschwister …

2.1.2. Ich bin Teil meiner Familie

2.2. Meine Klassengemeinschaft

2.2.1. Ich bin Teil meiner Klassengemeinschaft

2.2.2. Hier ist mein Platz

2.2.3. wir brauchen einander

2.2.4. Wertschätzung, Achtung, Annahme für einander

2.3. Freundschaft

2.3.1. Freunde finden, dazugehören

1.3.2. Freunde: Erfahrungen und Erwartungen

2.3.2. Zwei gute Freunde: David und Jonathan

2.3.4. Zwei gute Freundinnen: Noemi und Ruth

2.3.5. Das sind meine Freunde

2.4. Christliche Identität

2.4.1. Das ist meine Gemeinde.

2.4.2. Die lokale Gemeinde als Gemeinschaft der Glaubenden

2.4.3. Meine christlichen Freunde, meine Kindergruppe/Jungschargruppe/Gruppe in der Gemeinde

2.5. Feste und Feiern

Feste und Feiern – wir gehen gemeinsam durchs Kirchenjahr:

Weihnachten:

2.5.1. Jesus wird geboren

2.5.2. Jesus, das Licht für uns Menschen

Ostern:

2.5.3. Jesus geht einen schweren Weg

2.5.4. Aus dem Tod wächst neues Leben

2.5.5. Jesus nimmt uns an

Pfingsten:

2.5.6. Das Pfingstereignis

3. Gott liebt diese Welt! Verantwortung für seine Schöpfung

3.1. Bewahrung der Schöpfung

3.1.1. Die Schöpfungsgeschichte – so fing alles an

3.1.2. Erde, Tiere und Pflanzen sind Geschenk und Aufgabe

3.1.3. Wir passen auf die Erde gut auf

3.1.4. Gott schuf uns Menschen

3.1.5. Gott schuf für uns den Ruhetag

3.1.6. Sündenfall

3.1.7. Das Wunder Mensch

3.1.8. Schöpfungsfest: wir feiern Erntedank

3.1.9. Leben ist wachsen (werden) und vergehen

3.1.10. Jahreszeiten: eine Pflanze gibt Samen, stirbt, wächst wieder (die Lebenskraft der Natur – Aufblühen – Frühling)

4. Gott liebt seine Kinder! Wir sind zum Glauben eingeladen

4.1. Grundlage Bibel

4.1.1. Leben zur Zeit der Bibel

4.1.2. Umwelt des NT

4.1.3. Lebensumfeld einer orientalischen Familie/ein orientalischer Haushalt

4.2. Leben mit der Bibel

Altes Testament:

4.2.1. Abraham und Sarah: Mut und Vertrauen

4.2.2. Noah: Vertrauen

4.2.3. Ruth: Gott geht mit mir

4.2.4. Elia: ein mutiger Prophet

Neues Testament:

Jesus kümmert sich um Menschen:

4.2.5. Jesus macht sehend (Mk. 10,46-52)

4.2.6. Der Mann mit der kranken Hand (Lk. 6,6-11)

Jesus hat große Macht:

4.2.7. Jesus und der Sturm (Lk. 8,22-25)

4.2.8. Lazarus (Joh. 11,1-45)

So ist Jesus:

4.2.9. Jesus sieht meine Not (geht auf dem Wasser)

4.2.10. Jesus liebt Menschen (Heilung am Sabbat)

4.2.11. Jesus freut sich über meinen Dank (10 Aussätzige; Lk. 17,11-19)

Kinder in der Bibel:

4.2.12. Die Tochter des Jairus (Mk. 5,21-43)

4.2.13. Die Kinder, die zu Jesus kamen (Mk. 10,13-16)

4.3. Spiritualität

Ich gehöre zu Jesus:

4.3.1. Jesus-Nachfolge

Gebet:

4.3.2. Reden mit Gott ist Bitten

4.3.3. Reden mit Gott ist Loben

4.3.4. Reden mit Gott ist Danken

4.3.5. Reden mit Gott ist wie Reden mit einem Freund/einer Freundin

4.3.6. Menschen können überall beten (Kirche, in meinem Zimmer, in der Natur …)

4.3.7. Lobpreis und Anbetung, eine besondere Form des Gebetes: lernen und einüben

4.4. Christentum und andere Religionen

4.4.1. Christliche Symbole: Das Kreuz, der Fisch

4.4.2. Religionszugehörigkeiten in meiner Klasse

KOMPETENZEN

Die Lernenden geben den Lernvers (Psalm 139,14) auswendig wieder und stellen einen Bezug zu ihrer eigenen Person her.

1. Gott ist Liebe – für mich: Identität entwickeln

1.1. Entwicklung von Selbstwertgefühl und Persönlichkeit

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    nehmen wahr und beschreiben, was es bedeutet, neu/fremd zu sein
  • Strichaufzählung
    entdecken und erfassen Gottes Annahme und Begleitung
  • Strichaufzählung
    erklären die Bedeutung ihres Namens
  • Strichaufzählung
    nehmen ihre Einzigartigkeit wahr
  • Strichaufzählung
    gewinnen Selbstvertrauen
  • Strichaufzählung
    nehmen ihre Persönlichkeit wahr und beschreiben sich selbst
  • Strichaufzählung
    lernen biblische Texte von Gottes Liebe mit uns Menschen kennen und setzen sie in Bezug zu ihren Erfahrungen
  • Strichaufzählung
    wissen um ihre unabsprechbare Würde

1.2. Lebensfragen

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    erklären, was vertrauen bedeutet
  • Strichaufzählung
    nehmen wahr und nennen, worauf sie vertrauen
  • Strichaufzählung
    nehmen Glücks- und Unglücksfälle ihres Lebens wahr
  • Strichaufzählung
    können Beispiele für Glücks- und Unglücksfälle des eigenen Lebens nennen
  • Strichaufzählung
    entdecken und erfassen Gottes Annahme und Begleitung

1.3. Identität durch Kreativität

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    nehmen ihre Einzigartigkeit und Begabungen im kreativen Schaffen wahr
  • Strichaufzählung
    stellen ihre Familienzusammenhänge mit Hilfe künstlerischer Techniken dar
  • Strichaufzählung
    reflektieren ihren Weg bis zum jetzigen Zeitpunkt
  • Strichaufzählung
    stellen ihre Wohnumgebung künstlerisch dar
  • Strichaufzählung
    stellen ihr Haustier/Lieblingstier vor
  • Strichaufzählung
    stellen die Erschaffung der Welt und des Menschen mit Hilfe künstlerischer Techniken dar
  • Strichaufzählung
    bringen Wertschätzung für Gottes Schöpfungswerk in ihrem künstlerischen Gestalten zum Ausdruck

2. Gott liebt uns alle! In Gemeinschaft leben

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    nehmen sich als Teil einer Gemeinschaft (Familie, Klassengemeinschaft, …) wahr
  • Strichaufzählung
    erzählen von positiven Erfahrungen in Gemeinschaft
  • Strichaufzählung
    gehen achtsam und respektvoll mit den Menschen in ihrem Alltag um
  • Strichaufzählung
    erkennen und erfassen, dass die Mitglieder einer Gemeinschaft einander brauchen

2.1. Meine Familie

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    beschreiben ihre Familienzusammenhänge
  • Strichaufzählung
    nehmen sich als Teil ihrer Familie wahr

2.2. Meine Klassengemeinschaft

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    nehmen sich als Teil ihrer Klassengemeinschaft wahr
  • Strichaufzählung
    entdecken ihren Platz in der Klassengemeinschaft
  • Strichaufzählung
    erfassen, dass die Mitglieder einer Klassengemeinschaft einander brauchen
  • Strichaufzählung
    begegnen den Menschen in ihrem Schulalltag mit Wertschätzung

2.3. Christliche Identität

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    erzählen von der eigenen Kirchengemeinde
  • Strichaufzählung
    können Angebote für Kinder aus ihrer Kirchengemeinde aufzählen
  • Strichaufzählung
    zählen Freunde aus ihrem christlichen Umfeld auf

2.4. Freundschaft

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    nehmen ihre Erfahrungen mit Freundschaften wahr
  • Strichaufzählung
    nennen ihre Erwartungen an Freunde
  • Strichaufzählung
    definieren, wer ihre Freunde sind
  • Strichaufzählung
    reflektieren an Hand der Geschichten von David mit Jonathan und Ruth mit Noemi ihre eigenen Freundschaften und ihr eigenes Verhalten in Freundschaften
  • Strichaufzählung
    beschreiben Haltungen, die für das Gelingen von Freundschaften wichtig sind

2.5. Feste und Feiern

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    beschreiben Erfahrungen mit den Festen Weihnachten – Ostern – Pfingsten
  • Strichaufzählung
    wissen, dass Weihnachten, Ostern und Pfingsten zentrale christliche Feste sind
  • Strichaufzählung
    begründen, warum Weihnachten, Ostern und Pfingsten zentrale christliche Feste sind
  • Strichaufzählung
    setzen die Weihnachtsgeschichte mit der Menschwerdung Gottes in Beziehung
  • Strichaufzählung
    geben die Geschichten rund um die Geburt von Jesus wieder
  • Strichaufzählung
    verknüpfen die Geburt Jesu mit dem Weihnachtsfest
  • Strichaufzählung
    nehmen Jesus als Licht für uns Menschen wahr
  • Strichaufzählung
    verbinden das Osterfest mit dem Erlösungswirken von Jesus und seiner Auferstehung
  • Strichaufzählung
    erzählen die Geschichten vom Leiden und Sterben Jesu, sowie von seiner Auferstehung
  • Strichaufzählung
    erkennen, dass Jesus als König gefeiert wurde, für einen Lügner und Verbrecher gehalten und gefangen genommen wurde, obwohl er nichts Böses getan hatte und am Kreuz starb
  • Strichaufzählung
    nehmen die Auferstehung Jesu als Grund zur Freude wahr.
  • Strichaufzählung
    wissen, dass Jesus gesagt hat, dass die, die an ihn glauben, so wie er auferstehen werden.
  • Strichaufzählung
    erzählen das Pfingstereignis nach
  • Strichaufzählung
    setzten sich mit der Person „Heiliger Geist“ auseinander

3. Gott liebt diese Welt! Verantwortung für seine Schöpfung

3.1. Bewahrung der Schöpfung

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    erzählen die Schöpfungsgeschichte aus der Bibel nach
  • Strichaufzählung
    wissen, dass Christen Gott als Schöpfer bekennen
  • Strichaufzählung
    staunen über das Schöpfungswerk Gottes und über die wunderbare Welt
  • Strichaufzählung
    begreifen die Schöpfung als Gottes Geschenk und Aufgabe für uns
  • Strichaufzählung
    leiten aus dem Staunen über das Schöpfungswerk Gottes ab, achtsam und sorgsam mit der Schöpfung umzugehen
  • Strichaufzählung
    erkennen die Besonderheit des Menschen im Schöpfungswerk Gottes als sein Ebenbild
  • Strichaufzählung
    können die Notwendigkeit eines Ruhetages begründet vertreten
  • Strichaufzählung
    gestalten ein Erntedankfest als ein Schöpfungsfest
  • Strichaufzählung
    entdecken und erfassen den Kreislauf von Werden und Vergehen im Leben und in den Jahreszeiten

4. Gott liebt seine Kinder! Wir sind zum Glauben eingeladen

4.1. Grundlage Bibel

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    erkunden und entdecken das Leben zur Zeit der Bibel
  • Strichaufzählung
    beschreiben das Umfeld einer orientalischen Familie zur Zeit Jesu
  • Strichaufzählung
    stellen die Umwelt des Neuen Testaments dar

4.2. Leben mit der Bibel

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    nehmen Mut und Vertrauen an Gott anhand von Abraham und Sarah, Noah, Ruth und Elia wahr
  • Strichaufzählung
    leiten Mut und Gottesvertrauen für die eigene Lebenswirklichkeit ab
  • Strichaufzählung
    erfassen, dass Gott immer da ist – auch wenn sich alles rundherum ändert
  • Strichaufzählung
    erzählen, wie sich Jesus um Menschen kümmert – damals und auch heute noch
  • Strichaufzählung
    reflektieren, wo sie Gottes Eingreifen im eigenen Leben sehen können
  • Strichaufzählung
    können Auskunft geben über die Macht Jesu
  • Strichaufzählung
    geben Attribute von Jesus wieder
  • Strichaufzählung
    beschreiben die besondere Bedeutung, die Jesus den Kindern schenkte

4.3. Spiritualität

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    ordnen Gebete als Ausdruck einer realen, lebendigen, vertrauensvollen Kommunikation mit Gott ein
  • Strichaufzählung
    formulieren eigene Gebete als Bitten, Lob, Dank, mit denen sie sich Gott anvertrauen
  • Strichaufzählung
    nehmen Lobpreis und Anbetung als besondere Form des Gebets wahr
  • Strichaufzählung
    können altersgerechte Lobpreis- und Anbetungslieder wiedergeben
  • Strichaufzählung
    wissen, dass Menschen überall beten können
  • Strichaufzählung
    bringen ihre Gebete in angemessener Weise zum Ausdruck

4.4. Christentum und andere Religionen

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    nennen Mitglieder anderer Religionen in ihrer Klasse und deren Religionszugehörigkeit
  • Strichaufzählung
    erkennen christliche Symbole wie Kreuz und Fisch und erklären ihre Entstehung und Bedeutung

2. SCHULSTUFE

JAHRESTHEMA: WIR FEIERN – GEMEINSCHAFT MITEINANDER UND MIT GOTT

Lernvers: Psalm 23 und Vaterunser

1. Gott ist Liebe – für mich: Identität entwickeln

1.1. Entwicklung von Selbstwertgefühl und Persönlichkeit

1.1.1. Das bin ich

1.1.2. Das kann ich gut

1.1.3. Das macht mich stark

1.1.4. Ich bin wunderbar und einzigartig

1.1.5. Ich nehme meine Gefühle wahr

1.1.6. Ich lerne mit meinen Gefühlen umzugehen

1.1.7. Ich gehöre zu Gott

1.1.8. Ich bin von Gott getragen

1.1.9. Gott begleitet mich

1.1.10. Meine Vorstellung/ Idee von Gott

1.1.11. Ich bin gesegnet und werde zum Segen

1.2. Ethik

1.2.1. Umgang mit Schuld und Versagen – sich selbst und anderen vergeben lernen

1.2.2. Jesus vergibt uns (Grundlage aller menschlichen Vergebung; 1 Joh. 1,9; Mt. 18,21-35)

1.2.3. Wege zu Vergebung/Versöhnung

1.2.4. Versöhnliche Handlungen, so zeigt sich Versöhnung

1.2.5. Einander bestärken

1.2.6. Ich hab genug, ich kann teilen

1.3. Lebensfragen

1.3.1. Das ist mir wichtig/wertvoll

1.4. Identität durch Kreativität

Darstellung mit künstlerischen Mitteln:

1.3.2. Die Menschen um mich herum

1.3.3. Was ich nachts träume …

2. Gott liebt uns alle! In Gemeinschaft leben

2.1. Ich lebe in Gemeinschaft

2.1.1. Menschen, die mein Leben prägen

2.1.2. Da gehöre ich hin

2.1.3. Diesen Leuten vertraue ich

2.1.4. Freude über Gemeinschaft – gemeinsam an einem Tisch essen

2.1.5. Was Zusammenleben oft schwierig macht (1. Mose 4; Röm. 3,9-24)

Meine Klassengemeinschaft:

2.1.6. Gemeinsam sind wir stark

2.1.7. Wertschätzung, Achtung, einander annehmen

2.1.8. Alle Menschen sind verschieden – Gott liebt alle gleich

(Themenbereiche: soziale, ethnische, geschlechtliche, gesundheitliche Verschiedenheit. Und: Jedes Leben ist lebenswert)

2.2. Christliche Identität

Hauptmerkmale freikirchlich gelebten Christentums:

2.2.1. Richtschnur ist die Bibel

2.2.2. Gott liebt mich bedingungslos

2.2.3. Gott will meine Begabungen verwenden

2.2.4. Mein Kontakt mit Gott

2.2.5. Vertrauen in Gottes Souveränität

2.2.6. Die selbständige Ortsgemeinde

Meine Gemeinde:

2.2.7. Gottesdienst feiern

2.2.8. Gemeinde-Kennenlern-Aktion (Gemeindeleben)

2.2.9. Eine Tauffeier

2.2.10. Gemeinde – Gemeinschaft der Glaubenden lokal & global

2.3. Feste und Feiern

Bei besonderen Stationen auf dem Lebensweg zB Kindersegnung (Rückschau), Taufe (Vorschau), evtl. Entlassung aus dem Gemeindeunterricht, Taufe, Hochzeit, Beerdigung.

Feste im Jahreskreis: (Auswahl)

2.3.1. Kirchliche Feste: Martin, Nikolaus, Reformationstag, Weihnachten, Ostern, Christi Himmelfahrt, Pfingsten, Fronleichnam

2.3.2. Kommerzfeste: Halloween, Valentinstag, Muttertag, Vatertag

2.3.3. Staatliche Anlässe: Staatsfeiertag, Maifeiertag

Weihnachten: Schenken und beschenkt werden, Sinn des Schenkens

2.3.4. Gott schenkt Kinder: Elisabeth/Maria

2.3.5. Gott schenkt uns seinen Sohn

2.3.6. Gott schenkt sich uns in seinem Sohn

2.3.7. Jesus bekommt Besuch (Hirten – arme Menschen sind Gott wichtig – hören als erste von Jesu Geburt/Weise – Geschenke)

2.3.8. Die Prophetin Hannah und das lang ersehnte Geschenk

Ostern: Fest der Versöhnung mit Gott durch Jesus

2.3.9. Der König zieht ein in Jerusalem

2.3.10. Das letzte Abendmahl (ein ganz besonderes Essen)

2.3.11. Verraten/gefangen/verleugnet (Lk. 22,54ff)

2.3.12. Golgatha

2.3.13. Jesus lebt!

Pfingsten:

2.3.14. Begeisterung über das Geschenk des Heiligen Geistes

2.3.15. Von Gottes Geist erfüllt werden

3. Gott liebt diese Welt! Verantwortung für seine Schöpfung

3.1. Bewahrung der Schöpfung

3.1.1. Wunderbare Welt – staunen über Gottes Schöpfung

3.1.2. Ökosystem Erde, Mensch, Tier, Umwelt

3.1.3. Dank für die Schöpfung: Erntedank

3.1.4. Zukunft der Schöpfung und unser Anteil daran

3.1.5. Umweltschutz fängt zu Hause/in der Klasse an

3.2. Ethik für das Leben

3.2.1. Umgang mit dem Nächsten – Mitmenschlichkeit

Jesus sagt: Mach’s wie ich:

3.2.2. Ein Ausländer hilft (Barmherziger Samariter)

3.2.3. Helfer gesucht

Goldene Regel:

3.2.4. Regeln für ein gutes Miteinander Verantwortung für Mitmenschen und sich selbst

3.2.5. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst

4. Gott liebt seine Kinder! Wir sind zum Glauben eingeladen

4.1. Grundlage Bibel

4.1.1. Inhalt und Einteilung (Altes Testament, neues Testament)

4.1.2. Entstehung der Bibel

4.1.3. Israel, das Land in dem Jesus lebte

4.2. Leben mit der Bibel

4.2.1. Namen Gottes – Gottes Versprechen an uns

4.2.2. Jona: Gott ermöglicht Umkehr

4.2.3. Hannah: ersehnt, erhofft, erwartet: Kinder

AT: Vom Streiten und Versöhnen:

4.2.4. Isaak und Rebekka

4.2.5. Jakob und Esau – zwei ungleiche Brüder

4.2.6. Abenteuer auf der Flucht

4.2.7. Jakob muss arbeiten

4.2.8. Rahel und Lea

4.2.9. Zwei Brüder vertragen sich

Josef, der Träumer:

4.2.10. Streit unter Brüdern

4.2.11. Ausgeträumt

4.2.12. Ungerecht (Josef im Gefängnis)

4.2.13. Endlich frei (Josef als Stellvertreter des Pharao)

4.2.14. Versöhnung (Josef trifft seine Familie wieder)

NT:

4.2.15. Jesus wird im Jordan getauft

4.2.16. Hochzeit zu Kana

4.2.17. Das Festessen (Gott lädt zu seinem Fest; Mt. 22, 1-14))

4.2.18. Ein Geschenk für Gott (arme Witwe; Mk. 12, 41-44)

Jesus und sein Vater:

4.2.19. Ganz nah bei seinem Vater (12jähriger Jesus im Tempel)

4.2.20. Reden mit Papa (Vater unser)

Jesus schenkt Vergebung:

4.2.21. Gelähmter und 4 Freunde (Mk. 2,1-12)

4.2.22. Zachäus

4.2.23. Ehebrecherin (Joh. 8, 1-11)

4.2.24. Der barmherzige Vater (verlorener Sohn)

4.2.25. Petrus liebst du mich? (Joh. 21,1-14)

4.2.26. Heil für das ganze Haus (Apg. 16,23-40)

4.2.27. Sündenvergebung (Mk. 2, 13-17)

Kinder in der Bibel:

4.2.28. Josef und sein Mantel

4.2.29. Josia und das Buch des Gesetzes

4.3. Spiritualität

4.3.1. Jesus schenkt neues Leben

4.3.2. Gott lieben

4.3.3. Schuld und Vergebung

4.3.4. Taufe im NT

Gebet: Antwort auf Gottes Gegenwart

4.3.5. Reden mit Gott ist Bitten – Loben – Danken

4.3.6. Gebet ist Schweigen – auf Gott hören

4.3.7. Reden mit Gott ist Singen

4.3.8. Reden mit Gott ist Tanzen

4.3.9. Vater unser

4.3.10. Lobpreis- und Anbetungslieder: lernen und einüben

4.4. Christentum und andere Religionen

4.4.1. Kinder in unserem Land haben verschiedene Religionsbekenntnisse

KOMPETENZEN

Die Lernenden geben die Lernverse (Psalm 23, 5-6) auswendig wieder und stellen Bezüge zu ihrer eigenen Lebenssituation her.

1. Gott ist Liebe – für mich: Identität entwickeln

1.1. Entwicklung von Selbstwertgefühl und Persönlichkeit

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    nehmen ihre Persönlichkeit wahr und beschreiben sich selbst
  • Strichaufzählung
    entdecken und beschreiben ihre eigenen Fähigkeiten
  • Strichaufzählung
    erkennen eigene Stärken und Schwächen
  • Strichaufzählung
    erkunden, entdecken und geben Auskunft darüber, was sie stärkt
  • Strichaufzählung
    nehmen ihre Einzigartigkeit wahr
  • Strichaufzählung
    erfassen, dass sie wunderbar gemacht sind und können darüber Auskunft geben
  • Strichaufzählung
    gewinnen Selbstvertrauen
  • Strichaufzählung
    nehmen ihre Gefühle wahr
  • Strichaufzählung
    können ihre Gefühle angemessen zum Ausdruck bringen
  • Strichaufzählung
    finden Wege, wie sie mit ihren Gefühlen umgehen
  • Strichaufzählung
    entdecken, dass Gott ihnen hilft
  • Strichaufzählung
    nennen Situationen wo sie Gottes Begleitung erlebt haben
  • Strichaufzählung
    spüren ihrer eigenen Vorstellung/Idee von Gott nach und bringen diese zum Ausdruck
  • Strichaufzählung
    nehmen wahr, dass sie gesegnet sind
  • Strichaufzählung
    erkunden und entdecken, wo und wie sie zum Segen für andere werden und bringen dies zur Sprache

1.2. Ethik

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    nehmen Fehler und Versagen im menschlichen Leben wahr und tauschen sich darüber aus
  • Strichaufzählung
    nehmen wahr, dass sie auch anderen Menschen Schaden zufügen können (Schuld)
  • Strichaufzählung
    nehmen wahr, dass ihr Handeln Auswirkungen und Konsequenzen hat
  • Strichaufzählung
    erkennen, dass Schadenersatz und Wiedergutmachung Werkzeuge zur Versöhnung sind und erproben diese, da, wo es möglich ist
  • Strichaufzählung
    entdecken, dass die Vergebung Jesu eine Grundlage dafür ist, sich selbst und anderen zu vergeben und nennen Beispiele dafür
  • Strichaufzählung
    erkunden und finden Wege zur Vergebung und Versöhnung
  • Strichaufzählung
    erklären die Auswirkungen von echter Versöhnung
  • Strichaufzählung
    nennen Beispiele für Handlungen zur Versöhnung
  • Strichaufzählung
    nennen eigene Erfahrungen mit Versöhnung und beschreiben den Wert von Versöhnung
  • Strichaufzählung
    benennen, was „andere bestärken“, bedeutet
  • Strichaufzählung
    bringen in Beispielen zum Ausdruck, wie sie andere bestärken können
  • Strichaufzählung
    nehmen wahr, dass es eine Bereicherung ist, vom Überfluss abzugeben und zu teilen
  • Strichaufzählung
    zeigen Einfühlungsvermögen und können teilen

1.3. Lebensfragen

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    spüren nach, was für sie wichtig, wertvoll oder etwas Besonderes ist
  • Strichaufzählung
    begründen, was ihnen wichtig und wertvoll ist
  • Strichaufzählung
    nehmen wahr, was den anderen wichtig und wertvoll ist
  • Strichaufzählung
    respektieren, was den anderen wichtig und wertvoll ist

1.4. Identität durch Kreativität

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    nehmen ihre Einzigartigkeit und Begabungen im kreativen Schaffen wahr
  • Strichaufzählung
    stellen die Menschen in ihrem Lebensumfeld mit Hilfe künstlerischer Techniken dar
  • Strichaufzählung
    stellen nächtliche Träume mit künstlerischen Mitteln dar
  • Strichaufzählung
    gestalten und beschreiben ihre Vorstellungen/Ideen von Gott mit Hilfe von künstlerischen Mitteln und tauschen sich darüber aus

2. Gott liebt uns alle! In Gemeinschaft leben

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    nehmen sich als Teil einer Gemeinschaft (Familie, Klassengemeinschaft …) wahr
  • Strichaufzählung
    erzählen von positiven/negativen Erfahrungen in einer Gemeinschaft
  • Strichaufzählung
    begegnen ihren Mitmenschen mit Achtung und Respekt
  • Strichaufzählung
    erkennen und erfassen, warum die Mitglieder einer Gemeinschaft aufeinander angewiesen sind

2.1. Ich lebe in Gemeinschaft

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    spüren nach, von welchen Menschen ihr Leben geprägt wird und zählen diese auf
  • Strichaufzählung
    formulieren ihre Zugehörigkeit
  • Strichaufzählung
    reflektieren, welchen Menschen sie vertrauen
  • Strichaufzählung
    erfassen das gemeinsame Essen als ein praktisches Zeichen einer Gemeinschaft
  • Strichaufzählung
    Entdecken Schwierigkeiten des Zusammenlebens und tauschen sich darüber aus

Meine Klassengemeinschaft:

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    denken über den Wert des Klassenzusammenhalts nach und überlegen, wie sie ihn stärken können
  • Strichaufzählung
    spüren nach, was sie an den Mitschülerinnen und Mitschülern schätzen oder was ihnen Mühe bereitet
  • Strichaufzählung
    bringen Wertschätzung verbal zum Ausdruck
  • Strichaufzählung
    überlegen, wie sie Unbehagen angemessen ausdrücken können
  • Strichaufzählung
    nehmen sozial, ethnische, geschlechtliche und gesundheitliche Unterschiede wahr
  • Strichaufzählung
    erkennen den Wert und die Würde eines jeden Menschenlebens
  • Strichaufzählung
    üben einen achtsamen und respektvollen Umgang miteinander

2.2. Christliche Identität

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    nennen die Hauptmerkmale freikirchlich geprägten Christentums
  • Strichaufzählung
    entdecken die Merkmale freikirchlich geprägten Christentums in den Ausdrucksweisen ihres persönlich gelebten Glaubens und tauschen sich darüber aus
  • Strichaufzählung
    beschreiben eine Gottesdienstfeier ihrer Kirchengemeinde
  • Strichaufzählung
    erforschen das Gemeindeleben ihrer Kirchengemeinde (Gemeinde-Kennenlern-Aktion) und berichten darüber
  • Strichaufzählung
    beschreiben den Ablauf und die Voraussetzungen einer Taufe im biblischen Kontext
  • Strichaufzählung
    erfassen, dass die Gemeinde als Gemeinschaft der Glaubenden – sowohl lokal, als auch global zu verstehen ist

2.3. Feste und Feiern

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    nennen Feste und Feiern zu besonderen Stationen auf dem Lebensweg und berichten von persönlichen Erlebnissen
  • Strichaufzählung
    beschreiben Erfahrungen mit den Festen im Jahreskreis – kirchlichen Festen, Kommerzfesten und staatlichen Anlässen
  • Strichaufzählung
    geben Hintergrundwissen zu persönlich relevanten Festen wieder
  • Strichaufzählung
    wissen, das Weihnachten, Ostern und Pfingsten zentrale christliche Feste sind
  • Strichaufzählung
    erzählen ihre Erfahrungen mit schenken und beschenkt werden
  • Strichaufzählung
    beschreiben ihre Familientraditionen zum Thema „Schenken und Beschenkt werden“
  • Strichaufzählung
    hinterfragen Werthaltungen solcher Familientraditionen
  • Strichaufzählung
    erkunden den Sinn des Schenkens
  • Strichaufzählung
    finden eigene Überzeugungen zum Thema „Schenken und Beschenkt werden“
  • Strichaufzählung
    nehmen den schenkenden und „sich schenkenden“ Gott wahr – in den biblischen Geschichten um Weihnachten und im eigenen Leben
  • Strichaufzählung
    erzählen von eigenen Erfahrungen solcher Begegnungen mit Gott
  • Strichaufzählung
    verbinden das Osterfest mit dem Versöhnungswerk von Gott durch Jesus
  • Strichaufzählung
    entdecken, dass Jesus Christus die unmittelbare Verbindung zu Gott, dem Schöpfer darstellt
  • Strichaufzählung
    geben die Geschichten vom Leiden und Sterben Jesu, sowie von seiner Auferstehung mit eigenen Worten wieder
  • Strichaufzählung
    entdecken in Jesu Leidensweg seine Identifikation mit unserer Trauer, unserer Angst, unserem Leid und unserer Sünde
  • Strichaufzählung
    wissen von der Befreiung aus der Macht der Sünde durch Jesu Tod und Auferstehung
  • Strichaufzählung
    nehmen die Auferstehung Jesu als Grund zur Freude und Hoffnung wahr
  • Strichaufzählung
    erfahren in seiner Auferstehung eine Ermutigung zum Weitergehen
  • Strichaufzählung
    wissen um die eigene Auferstehung durch den Glauben an Jesus
  • Strichaufzählung
    erkunden, was es bedeutet, dass der Heilige Geist „der Stellvertreter Christi“ auf Erden ist
  • Strichaufzählung
    entdecken durch biblische Berichte, was es bedeutet, mit Gottes Geist erfüllt zu sein/zu werden
  • Strichaufzählung
    geben mit eigenen Worten die Bedeutung des Heiligen Geistes als „Geschenk an uns Menschen“ wieder
  • Strichaufzählung
    betrachten den Zusammenhang „Begeisterung“ und „Heiliger Geist“ an Hand des Pfingstgeschehens und eigener Erfahrungen

3. Gott liebt diese Welt! Verantwortung für seine Schöpfung

3.1. Bewahrung der Schöpfung

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    wissen, dass Christen Gott als Schöpfer bekennen
  • Strichaufzählung
    staunen über das Schöpfungswerk Gottes und über die wunderbare Welt
  • Strichaufzählung
    entdecken Zusammenhänge und Kreisläufe im Ökosystem Erde, Mensch, Tier, Umwelt
  • Strichaufzählung
    leiten aus dem Staunen über das Schöpfungswerk Gottes ab, achtsam und sorgsam mit der Schöpfung umzugehen
  • Strichaufzählung
    erkennen das jeder einzelne Verantwortung hat für die Zukunft der Schöpfung
  • Strichaufzählung
    erfassen, dass Umweltschutz bei mir/in der Familie/in der Klasse anfängt
  • Strichaufzählung
    zählen Möglichkeiten auf, was sie konkret zum Umweltschutz beitragen können
  • Strichaufzählung
    können die Notwendigkeit eines Ruhetages begründet vertreten
  • Strichaufzählung
    gestalten ein Erntedankfest als Dankfest für die Schöpfung
  • Strichaufzählung
    entdecken und erfassen den Kreislauf von Werden und Vergehen im Leben und in den Jahreszeiten

3.2. Ethik für das Leben

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    übertragen gemeinsam die Geschichte vom Barmherzigen Samariter in unsere Zeit
  • Strichaufzählung
    bringen Empathie für das „Opfer“ zum Ausdruck
  • Strichaufzählung
    geben die „Goldene Regel“ mit eigenen Worten wieder und übertragen sie in ihren Alltag und ihr Handeln
  • Strichaufzählung
    nennen Regeln für ein gutes Miteinander und erproben sie in ihrem Alltag
  • Strichaufzählung
    übersetzen Nächstenliebe und Selbstliebe in ihren alltäglichen Kontext
  • Strichaufzählung
    erfassen den Zusammenhang zwischen Selbstliebe/Selbstannahme und Nächstenliebe
  • Strichaufzählung
    erklären, was es bedeutet, Verantwortung für Mitmenschen und für sich selbst zu übernehmen
  • Strichaufzählung
    begreifen, warum Jesus möchte, dass wir die Not unserer Mitmenschen sehen, mitfühlen und Nächstenliebe zeigen
  • Strichaufzählung
    entwickeln die Fähigkeit, emotional und aktiv angemessen zu reagieren
  • Strichaufzählung
    reflektieren ihre Erfahrungen damit

4. Gott liebt seine Kinder! Wir sind zum Glauben eingeladen

4.1. Grundlage Bibel

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    ordnen die Bibel als zentrales Buch der Christenheit ein
  • Strichaufzählung
    unterscheiden in der Bibel das Alte und das Neue Testament
  • Strichaufzählung
    beschreiben die Entstehung der Bibel
  • Strichaufzählung
    wissen, dass die Bibel eine Sammlung von verschiedenen Büchern ist, die von Menschen mit Hilfe göttlicher Eingebung geschrieben und zusammengestellt wurde
  • Strichaufzählung
    wissen, dass Christen die Bibel als das „Wort Gottes“ anerkennen
  • Strichaufzählung
    erkunden das Land Israel, in dem Jesus lebte und wirkte

4.2. Leben mit der Bibel

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    verstehen die Namen Gottes als Gottes Versprechen an uns
  • Strichaufzählung
    erklären 3 Namen Gottes, von welchen sie sich besonders angesprochen fühlen
  • Strichaufzählung
    reflektieren an Hand der biblischen Geschichten rund um den Erzvater Jakob ihr eigenes Verhalten in Streit und im Ringen um Versöhnung
  • Strichaufzählung
    erkennen, dass sie mit allen Problemen und Sorgen zu Gott kommen können
  • Strichaufzählung
    erfassen, dass Lüge und Betrug menschliches Zusammenleben belastet
  • Strichaufzählung
    erkennen, dass Gott helfen will, sich zu versöhnen
  • Strichaufzählung
    erkennen an Hand der Geschichte von Josef, dass Gott schlimme Dinge in unserem Leben zum Guten wenden kann
  • Strichaufzählung
    betrachten, wie Josef mit den Ungerechtigkeiten umging
  • Strichaufzählung
    denken nach über eigene besondere Träume und tauschen sich darüber aus
  • Strichaufzählung
    reflektieren an Hand der Geschichte von Jona den Umgang Gottes mit Fehlverhalten
  • Strichaufzählung
    deuten die Geschichte von Hannah, die ihr Herz vor Gott ausschüttet und dann von ihm beschenkt wird für ihre eigene Lebenswirklichkeit
  • Strichaufzählung
    reflektieren, wo sie Gottes Eingreifen im eigenen Leben erfahren haben
  • Strichaufzählung
    geben die Geschichte von der Taufe Jesu wieder
  • Strichaufzählung
    erzählen das erste Wunder Jesu bei der Hochzeit von Kana nach
  • Strichaufzählung
    erkennen, das wir Feste feiern und fröhlich sein können
  • Strichaufzählung
    entdecken, dass Gott uns zu seinem Festmahl (zum großen Abendmahl am Ende unserer Zeit) einlädt
  • Strichaufzählung
    beschreiben die Beziehung Jesu zu seinem Vater
  • Strichaufzählung
    entdecken in ausgewählten Berichten der Evangelien, wie Jesus Vergebung schenkt
  • Strichaufzählung
    beschreiben, wie Gott durch Josef und König Josia handelte
  • Strichaufzählung
    deuten die Geschichten von Josef und König Josia für ihr eigenes Leben

4.3. Spiritualität

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    entdecken, wie Jesus neues Leben schenkt und tauschen sich darüber aus
  • Strichaufzählung
    geben wieder, was es bedeutet, Gott zu lieben
  • Strichaufzählung
    reflektieren, wie sich „Gott zu lieben“ konkret in ihrem eigenen Leben zeigt
  • Strichaufzählung
    erklären den Weg von Schuld zur Vergebung in einzelnen Schritten
  • Strichaufzählung
    beschreiben die Taufe im Neuen Testament
  • Strichaufzählung
    ordnen Gebete als Ausdruck einer realen, lebendigen und vertrauensvollen Kommunikation mit Gott ein
  • Strichaufzählung
    deuten Gebet als Antwort auf Gottes Gegenwart
  • Strichaufzählung
    erproben das Hören auf Gott im Schweigen
  • Strichaufzählung
    formulieren eigene Gebete als Bitten, Lob und Dank
  • Strichaufzählung
    nehmen Lobpreis und Anbetung als besondere Form des Gebets wahr
  • Strichaufzählung
    kennen altersgerechte Lobpreis- und Anbetungslieder
  • Strichaufzählung
    wissen, dass Menschen überall beten können
  • Strichaufzählung
    erproben religiöse Ausdrucksweisen, wie schweigen, tanzen, singen
  • Strichaufzählung
    sagen das Vater unser auswendig

4.4. Christentum und andere Religionen

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    nennen Mitglieder anderer Religionen (und deren Religionszugehörigkeit) aus ihrer Klasse/Schule/Ort/Stadt/Bekanntenkreis
  • Strichaufzählung
    nehmen Merkmale anderer Religionen wahr und beschreiben sie
  • Strichaufzählung
    reflektieren ihren eigenen Umgang mit dem Anderssein

3. SCHULSTUFE

JAHRESTHEMA: GEMEINSAM AUFBRECHEN – GOTT FÜHRT MICH, NEUES WAGEN

Lernvers: Ps 91

1. Gott ist Liebe – für mich:Identität entwickeln

1.1. Entwicklung von Selbstwertgefühl und Persönlichkeit

1.1.1. Meine Erfahrungen auf meinem Weg

1.1.2. Ich erlebe Nähe und Distanz

1.1.3. Ich darf Grenzen setzen und NEIN sagen

1.1.4. Wie kann ich Gefährdungen widerstehen

1.1.5. Ich kann immer wieder von vorne anfangen

1.1.6. Bewusster Umgang mit mir selbst und meinem Körper (Nahrung, Bewegung, geistliche Nahrung, …)

1.1.7. Ich habe viele Fragen (Jesus als 12-Jähriger im Tempel, Jesus und Nikodemus)

1.2. Ethik

1.2.1. Ich erlebe Konflikte und suche Lösungen

1.2.2. Ich nehme meine Gefühle und Bedürfnisse wahr und drücke sie aus (gewaltfreie Kommunikation)

1.2.3. Ich gerate in einen Streit und finde konstruktive Klärungswege

1.2.4. Ich helfe einen Streit zu schlichten

1.2.5. Wiedergutmachung

1.2.6. Kann ich verzeihen, mich entschuldigen?

1.3. Lebensfragen

1.3.1. Klagen über einen Verlust

1.3.2. Ich begegne Angst/Trauer/Trennung/Tod

1.3.3. Getragen sein im Leid

1.3.4. Gottes Zusage: „Ich bin bei dir“

1.3.5. Sterben und Tod und mein christlicher Glaube

1.3.6. Ein Zuhause bei Gott (Weg nach Hause zum Vater)

1.3.7. Partnerschaft: Gott hat den Menschen als Mann und Frau geschaffen

1.4. Identität durch Kreativität

Darstellung apersonaler Gottesbegriffe: zB:

1.4.1. Licht

1.4.2. Liebe

1.4.3. Weg

1.4.4. Quelle des Lebens

Entdecken und mit künstlerischen Mitteln zum Ausdruck bringen

2. Gott liebt uns alle! In Gemeinschaft leben

2.1. Ethik in Gemeinschaft

2.1.1. Wir leben in Gemeinschaft

2.1.2. Gemeinschaft stärkt und fordert heraus

2.1.3. Zueinander finden und einander ermutigen

2.1.4. Wertschätzung, Achtung, Annahme für einander

2.2. Christliche Identität

2.2.1. Geschichte der Freikirchen

2.2.2. Wer sind die „Freikirchen in Österreich“?

Die Bünde:

2.2.3. Wir gehören zusammen: unterschiedliche christliche Kirchen

2.2.4. Glaube lebt in Gemeinschaft

2.2.5. Jesu Zusage und Auftrag: „Friede sei mit euch“

2.3. Feste und Feiern

Weihnachten:

2.3.1. Hoffnung auf den Retter (Erlöser)

2.3.2. Messias-Prophetien im AT

2.3.3. Erfüllte Verheißung: Gott kommt in die Welt – ein Kind

2.3.4. Die Sterndeuter

2.3.5. Flucht nach Ägypten

Ostern:

2.3.6. Abendmahl – Passahmahl

2.3.7. Passion Jesu

2.3.8. Weg ins Leiden – Weg ins Leben

2.3.9. Trauer

2.3.10. Jesus lebt!

2.3.11. Emmaus

Himmelfahrt:

2.3.12. Jesus geht zum Vater

2.3.13. Jesus verspricht einen Begleiter

Pfingsten:

2.3.14. Der Heilige Geist und seine Gaben

3. Gott liebt diese Welt! Verantwortung für seine Schöpfung:

3.1. Bewahrung der Schöpfung

3.1.1. Der Auftrag, zu bewahren und unser Umgang mit Ressourcen: Wasser, Nahrung, Luft, Energie

3.1.2. Der Begriff „Nachhaltigkeit“: Dinge reparieren, tauschen, selbst herstellen, etc.

3.2. Ethik für das Leben

3.2.1. Regeln, Schul- bzw. Klassenordnung

3.2.2. Recht – Menschenrechte (und spezifiziert in : Kinderrechten)

3.2.3. Wir arbeiten für eine gerechte Welt

3.2.4. Wir achten auf die Geringsten (praktische Nächstenliebe zB Flüchtlingsarbeit, etc./Werke der Barmherzigkeit)

4. Gott liebt seine Kinder! Wir sind zum Glauben eingeladen

4.1. Grundlage Bibel

4.1.1. Evangelien: eine Geschichte – mehrere Versionen – Zeugenschaft

4.2. Leben mit der Bibel

AT:

4.2.1. Gottes neue Welt suchen: Frieden (Jes. 11,1-6)

Mose – Gott rettet die Israeliten

4.2.2. Die israelitischen Hebammen

4.2.3. Das Baby im Nil (Mutter und Schwester von Mose)

4.2.4. Tochter des Pharao/Prinz von Ägypten

4.2.5. Der Dornbusch brennt!

4.2.6. Das erste Passah

4.2.7. Endlich frei/Gottes Volk ist unterwegs

4.2.8 10. Gebote

4.2.9. Zelt der Begegnung/Bundeslade

4.2.10. Einzug ins verheißene Land

NT:

Das Leben Jesu: ein Überblick

Leben in Fülle:

Gleichnisse:

4.2.11. Sauerteig

4.2.12. Senfkorn

4.2.13. Schatz im Acker

4.2.14. Perle

Seligpreisungen:

4.2.15. wen Jesus als glückselig bezeichnet (Mt. 5,1-8)

Jesus begegnet uns:

4.2.16. Jesus richtet auf (gekrümmte Frau) (Lk. 13,10-17)

4.2.17. Speisung der 5000 (Mk. 6,35-44)

4.2.18. Samariterin (Joh. 6,35)

4.2.19. Brot des Lebens (Joh. 6,35)

Mit Jesus unterwegs zu den Menschen:

4.2.20. Aussendung der Jünger (Mk. 6,7-13)

Kinder in der Bibel:

4.2.21. Miriam und ihr Bruder Mose

4.2.22. Der Junge, der sein Brot teilte

4.3. Spiritualität

4.3.1. Feier des Abendmahles

4.3.2. Der Glaube in meinem Alltag/Praxis der „Stillen Zeit“, (Gebets-)Tagebuch, Bibelleseplan und regelmäßige Bibellese

Gebet:

4.3.3. Reden mit Gott ist Bitten – Loben – Danken – Schweigen/Hören – Singen – Tanzen

4.3.4. Reden mit Gott ist Klagen

4.3.5. Das freie Gebet

4.3.6. Vom Vertrauen beim Beten

4.3.7. Lobpreis und Anbetung, eine Herzenshaltung

Neues wagen unter Gottes Schutz

4.4. Christentum und andere Religionen

Christliche Kirchen in Österreich und weltweit:

4.4.1. Konfessionen

4.4.2. Das Gespräch zwischen den Konfessionen (einander in Wertschätzung begegnen)

4.4.3. Mit Verschiedenheiten umgehen (1. Kor. 12,12-31a) ein Leib, viele Glieder

Elemente des jüdischen Lebens und Glaubens: Thora, Sabbat, Passah-Fest, Synagoge

Bezüge Judentum – Christentum

4.4.4. Verschiedenen religiösen und weltanschaulichen Vorstellungen begegnen

KOMPETENZEN

Die Lernenden geben die Lernverse (Psalm 91,14-16) auswendig wieder und stellen Bezüge zu ihrer eigenen Lebenssituation her.

1. Gott ist Liebe – für mich: Identität entwickeln

1.1. Entwicklung von Selbstwertgefühl und Persönlichkeit

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    deuten ihr Leben als einen Weg
  • Strichaufzählung
    erzählen von ihren Erfahrungen auf ihrem Weg
  • Strichaufzählung
    nehmen Nähe und Distanz in Beziehungen wahr
  • Strichaufzählung
    ordnen Situationen, in denen sie Nähe oder Distanz erleben, ein
  • Strichaufzählung
    erfassen die Notwendigkeit von eigenen Grenzen und warum es wichtig ist, auch NEIN zu sagen
  • Strichaufzählung
    geben mit eigenen Worten wieder, mit welchen Gefährdungen sie konfrontiert sind
  • Strichaufzählung
    entwickeln und erläutern Strategien, mit denen sie diesen Gefährdungen wiederstehen können
  • Strichaufzählung
    deuten eigenes Fehlverhalten, als Chance, Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen, den Schaden gutzumachen und von vorne anzufangen
  • Strichaufzählung
    entdecken, was ihnen selber gut tut (seelisch, körperlich) und tauschen sich darüber aus
  • Strichaufzählung
    erklären, warum ein bewusster und gesunder Umgang mit sich selbst und ihren Körper notwendig ist (Nahrung, Bewegung, geistliche Nahrung …)
  • Strichaufzählung
    achten auf einen bewussten Umgang mit sich selbst
  • Strichaufzählung
    bringen ihre eigenen Fragen zum Ausdruck an Hand der Geschichten von Jesus im Tempel und Nikodemus
  • Strichaufzählung
    suchen gemeinsam nach Antworten für ihre Fragen
  • Strichaufzählung
    erleben, dass nicht alle Fragen beantwortet werden

1.2. Ethik

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    erzählen von eigenen Konflikten in der Vergangenheit und gefundenen Lösungen
  • Strichaufzählung
    nehmen aktuelle eigene Konflikte wahr
  • Strichaufzählung
    spüren dem eigenen Bedürfnis nach einer Lösung des Konfliktes nach
  • Strichaufzählung
    denken über eigene oder gemeinsame Lösungsmöglichkeiten nach
  • Strichaufzählung
    versuchen gefundene Konfliktlösungsansätze anzuwenden
  • Strichaufzählung
    nehmen ihre Gefühle wahr und beschreiben ihre Empfindungen
  • Strichaufzählung
    stellen ihre Gefühle mit künstlerischen Mitteln dar (szenisch, bildnerisch, musikalisch-rhythmisch, …)
  • Strichaufzählung
    nehmen Gefühle bei anderen wahr und deuten sie
  • Strichaufzählung
    erproben Hilfsmittel für den angemessenen Umgang mit den eigenen Gefühlen und denen anderer
  • Strichaufzählung
    ordnen ihre Gefühle ihren Bedürfnissen zu
  • Strichaufzählung
    formulieren, ihre Bedürfnisse
  • Strichaufzählung
    nennen konstruktive Lösungsmöglichkeiten, einen Streit zu schlichten und wenden diese in ihrem Alltag an
  • Strichaufzählung
    suchen Friedensbotschaften, um den Kontakt mit dem/den Streitgegner/n wieder herzustellen
  • Strichaufzählung
    nennen angemessene Möglichkeiten für Schadenersatz und Wiedergutmachung
  • Strichaufzählung
    erklären die Bedeutung von „verzeihen“
  • Strichaufzählung
    vergleichen Jesu Haltung zum Thema „Vergebung“ mit ihrem eigenen Handeln
  • Strichaufzählung
    gehen empathisch miteinander um und bringen Bedauern/Entschuldigung zum Ausdruck

1.3. Lebensfragen

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    setzen sich mit menschlichen Grenzsituationen (Ängste, Trennung, Misserfolg, Krankheit, Tod, Trauer, …) auseinander
  • Strichaufzählung
    erzählen von ihren eigenen Erfahrungen und Erlebnissen mit Grenzsituationen
  • Strichaufzählung
    drücken Trauer, Angst, Wut, Enttäuschung,… aus
  • Strichaufzählung
    begegnen den Erzählungen ihrer Mitlernenden mit Empathie und bringen ihre eigene Betroffenheit verbal zum Ausdruck
  • Strichaufzählung
    finden in der Bibel Zuspruch und Trost
  • Strichaufzählung
    denken über Gottes Zusage „Ich bin bei dir“ in Bezug auf menschliche Grenzsituationen nach
  • Strichaufzählung
    finden heraus, was die Bibel zu den Themen „Sterben und Tod“, „Leben nach dem Tod“ und „ewiges Leben“ sagt
  • Strichaufzählung
    erfahren, dass Jesus für uns ein Zuhause in der Gegenwart Gottes vorbereitet
  • Strichaufzählung
    setzen sich mit dem biblischen Bild von Partnerschaft auseinander und vergleichen es mit ihrem persönlichen Lebensumfeld

1.4. Identität durch Kreativität

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    stellen apersonale Gottesbegriffe mit künstlerischen Mitteln dar
  • Strichaufzählung
    bringen ihre Gefühle auf künstlerische Art und Weise zum Ausdruck
  • Strichaufzählung
    stellen ihre Konflikte mit kreativen Mitteln dar

2. Gott liebt uns alle! In Gemeinschaft leben

2.1. Ethik in Gemeinschaft

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    nehmen sich als Teil einer Gemeinschaft wahr
  • Strichaufzählung
    beschreiben, in welchen Gemeinschaften sie leben
  • Strichaufzählung
    nehmen wahr, wo sie die Gemeinschaft stärkt, und was sie in der Gemeinschaft herausfordert
  • Strichaufzählung
    entdecken Brücken auf dem Weg zueinander
  • Strichaufzählung
    gehen achtsam und respektvoll mit ihren Mitmenschen um
  • Strichaufzählung
    artikulieren Wertschätzung
  • Strichaufzählung
    ermutigen einander
  • Strichaufzählung
    erkennen und erfassen, dass die Mitglieder einer Gemeinschaft einander brauchen

2.2. Christliche Identität

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    umreißen die Geschichte der Freikirchen in Österreich und weltweit
  • Strichaufzählung
    nennen die Bünde der Freikirchen in Österreich
  • Strichaufzählung
    entdecken Gemeinsamkeiten und Unterschiede der einzelnen Bünde
  • Strichaufzählung
    entdecken die Bedeutung des Leibes Christi als Gemeinschaft der Glaubenden und beschreiben die Vielfalt der Konfessionen
  • Strichaufzählung
    entdecken, wie sie gemeinsam Kirche mitgestalten können

2.3 Feste und Feiern

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    betrachten die Advents- und Weihnachtszeit unter dem Aspekt „Jesus der Retter“
  • Strichaufzählung
    entdecken die Messias-Prophetien im Alten Testament
  • Strichaufzählung
    geben mit eigenen Worten die Geschichte der Sterndeuter und die Flucht nach Ägypten wieder
  • Strichaufzählung
    geben Auskunft über das letzte Abendmahl (Passahmahl)
  • Strichaufzählung
    spüren der Trauer nach Jesu Tod nach
  • Strichaufzählung
    spüren der Freude über Jesu Auferstehung nach
  • Strichaufzählung
    Erzählen von der Himmelfahrt Jesu
  • Strichaufzählung
    Charakterisieren an Hand der Bibel den Begleiter, den Jesus verspricht
  • Strichaufzählung
    Entdecken die Gaben des Heiligen Geistes und geben darüber Auskunft

3. Gott liebt diese Welt! Verantwortung für seine Schöpfung

3.1. Bewahrung der Schöpfung

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    reflektieren ihren Umgang mit den Ressourcen Wasser, Nahrung, Luft, Energie
  • Strichaufzählung
    erklären den Begriff „Nachhaltigkeit“
  • Strichaufzählung
    finden Wege, selber nachhaltig umzugehen zu Hause und in der Schule

3.2. Ethik für das Leben

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    erläutern den Sinn von Regeln
  • Strichaufzählung
    geben Schul- und Klassenregeln mit eigenen Worten wieder
  • Strichaufzählung
    spüren dem Begriff „Recht“, „Menschenrecht“, „Kinderrecht“ nach
  • Strichaufzählung
    nennen Beispiele für Kinderrechte
  • Strichaufzählung
    erzählen Lebensschicksale von Kindern in Armut und Unrecht
  • Strichaufzählung
    zeigen Empathie für Benachteiligte
  • Strichaufzählung
    finden Wege, Solidarität und Nächstenliebe zu zeigen
  • Strichaufzählung
    zeigen auf, wie wir für eine gerechtere Welt arbeiten können
  • Strichaufzählung
    nennen Beispiele für praktische Nächstenliebe
  • Strichaufzählung
    entdecken, wer die „Geringsten“ in ihrer Umgebung sind
  • Strichaufzählung
    überlegen, wie den „Geringsten“ Achtung entgegengebracht werden kann
  • Strichaufzählung
    entwickeln die Fähigkeit, emotional und aktiv angemessen zu reagieren
  • Strichaufzählung
    reflektieren Erfolg und Misserfolg bei der Umsetzung

4. Gott liebt seine Kinder! Wir sind zum Glauben eingeladen

4.1. Grundlage Bibel

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    entdecken verschiedene Versionen der gleichen Geschichte in den vier Evangelien
  • Strichaufzählung
    betrachten unterschiedliche Zeugenberichte aus verschiedenen Blickwinkeln

4.2. Leben mit der Bibel

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    erkennen, dass Gott Männer, Frauen und Kinder für seine Aufträge einsetzt
  • Strichaufzählung
    erkennen, dass Gott Menschen aus höchster Gefahr retten kann (Mose im Nil)
  • Strichaufzählung
    erfassen Gott als den Retter und Befreier des Volkes Israel
  • Strichaufzählung
    beschreiben Gott als den, der sein Volk immer da „abholt“, wo es grade ist
  • Strichaufzählung
    deuten die Gleichnisse Jesu als Veranschaulichung des Reiches Gottes
  • Strichaufzählung
    betrachten Maßstäbe Jesu fürs Leben (Seligpreisungen) im Vergleich mit gesellschaftlichen Maßstäben
  • Strichaufzählung
    entdecken an Hand der Geschichte von der Aussendung der Jünger, die Bedeutung, von Gott abhängig zu sein und alles von ihm geschenkt zu bekommen
  • Strichaufzählung
    beschreiben, wie Jesus den Menschen damals begegnet (in ausgewählten Geschichten) und folgern daraus, wie Jesus uns heute begegnen will
  • Strichaufzählung
    nehmen die Person Jesus als geschichtliche Person wahr
  • Strichaufzählung
    geben überblicksmäßig das Leben Jesu wieder

4.3. Spiritualität

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    beschreiben die Feier des Abendmahles und dessen Bedeutung
  • Strichaufzählung
    erläutern, wie sich Glaube im Alltag zeigt
  • Strichaufzählung
    reflektieren ihre Erfahrungen mit: „Stiller Zeit“, Tagebuch schreiben, Bibelleseplan und regelmäßiger Bibellese und tauschen sich darüber aus
  • Strichaufzählung
    finden für sich passende Ausdrucksformen des Glaubens in ihrem Alltag
  • Strichaufzählung
    entdecken in den Psalmen Gebetsformen, wie: bitten, loben, danken, schweigen, singen, tanzen, klagen
  • Strichaufzählung
    formulieren eigene Gebete und/oder Liedtexte
  • Strichaufzählung
    erkennen, dass Lobpreis und Anbetung eine christliche Lebenshaltung ist
  • Strichaufzählung
    wagen Herausforderungen im Vertrauen auf Gottes Begleitung und Schutz
  • Strichaufzählung
    definieren die Herausforderungen

4.4. Christentum und andere Religionen

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    nehmen andere Konfessionen wahr
  • Strichaufzählung
    nennen verschiedene christliche Konfessionen
  • Strichaufzählung
    nennen Mitglieder anderer Konfessionen aus ihrer Klasse/Schule
  • Strichaufzählung
    finden Wege für einen wertschätzenden Umgang mit Mitgliedern anderer Konfessionen
  • Strichaufzählung
    finden Gemeinsamkeiten und Unterschiede mit anderen Konfessionen
  • Strichaufzählung
    transponieren das Bild von einem Leib und vielen Gliedern in ihre Bezugswelt
  • Strichaufzählung
    nennen Elemente des jüdischen Lebens und Glaubens
  • Strichaufzählung
    finden Bezüge zwischen Judentum und Christentum

4. SCHULSTUFE

JAHRESTHEMA: DIE WELT MITGESTALTEN – GOTTES RUF ANNEHMEN UND VERANTWORTUNG ÜBERNEHMEN

Lernvers: Mt. 28,18-20, Apostolisches Glaubensbekenntnis

1. Gott ist Liebe – für mich: Identität entwickeln

1.1. Entwicklung von Selbstwertgefühl und Persönlichkeit

1.1.1. Ich sehne mich nach einem geglückten Leben

1.1.2. Gestaltung meines Lebensraumes

1.1.3. Ich bin gerufen und gemeint

1.1.4. Ich kann entscheiden und antworten

1.1.5. Das ist mir heilig/wertvoll/kostbar

1.1.6. Was kann ich gut?

1.1.7. Biographiearbeit: Mein bisheriger Weg – ein neuer Abschnitt liegt vor mir

1.1.8. Ich kann verzichten

1.2. Ethik

1.2.1. Erfahrungen von Abschied – Verlust – Sterben

1.2.2. Jesus tröstet uns, wenn wir traurig sind. Er fühlt mit, er trägt mit, …

1.2.3. Menschen stehen einander bei – mitfühlen – mittragen – mittrösten

1.2.4. Menschen als Wegweiser

1.2.5. Glück und Unglück im Leben/Ruth und ihre Schwiegertöchter

1.3. Lebensfragen

1.3.1. Unsichtbarer Gott

1.3.2. Unfassbarer Gott

1.3.3. Die „Abwesenheit“ Gottes

1.4. Identität durch Kreativität

Darstellung mit künstlerischen Mitteln: zB:

1.4.1. Mein Lebenstraum (Hoffnungsbilder)

1.4.2. Stationen meines Lebens

2. Gott liebt uns alle! In Gemeinschaft leben

2.1. Ethik in Gemeinschaft

2.1.1. Wir arbeiten miteinander – wir lernen voneinander und aneinander

2.1.2. Klassengemeinschaft: Wertschätzung, Achtung und Annahme contra Mobbing

2.2. Christliche Identität

2.2.1. Gott bei den Menschen: Glaube lebt in Gemeinschaft (zwei oder drei versammelt in meinem Namen – Mt. 18,20): Großveranstaltungen und große Verbände für Kinder und Jugendliche

2.2.2. Dienste/Dienstgaben in der Gemeinde (Eph. 4,11-12)

2.2.3. Das trägt mich (meine Identität in Christus) Wer ich in Christus Jesus bin!

2.2.4. Leben in Gottes Hand und unter Gottes Segen (Ps. 31,16a; 4. Mose 6,24-26 = Segen Aarons)

2.3. Feste und Feiern

Zeiten der Erwartung:

2.3.1. Advent

2.3.2. Fastenzeit/vorösterliche Zeit

Zeiten der Feste:

Weihnachten:

2.3.3. Engel überbringen die Botschaft und Auftrag an Zacharias, Maria, Josef und die Weisen aus dem Morgenland

2.3.4. Weihnachten in aller Welt

Ostern:

2.3.5. Dreh- und Angelpunkt des christlichen Glaubens

2.3.6. Auferstehung und Vergebung der Sünden

Pfingsten:

2.3.7. Die Jünger und Jüngerinnen handeln im Geist Jesu (Übertragung: Wir handeln im Geist Jesu!) – Die frohe Botschaft von Jesus breitet sich aus

Übertragung: Wir sind ausgesandt

2.3.8. Die Dreieinigkeit Gottes

Der Sonntag als Feiertag

Feste und die begleitenden Bräuche:

2.3.9. hinterfragen und

2.3.10. interpretieren

3. Gott liebt diese Welt! Verantwortung für seine Schöpfung

3.1. Bewahrung der Schöpfung

Wir sind EINE Welt:

3.1.1. In verschiedenen Welten leben

3.1.2. Verantwortung gegenüber Armut und Unrecht (Mt. 25,31-40: Werke der Barmherzigkeit)

3.1.3. Entwicklungszusammenarbeit

Ich stehe für Gerechtigkeit:

3.1.4. Nehemia

3.1.5. Ester

3.1.6. Martin Luther King

3.1.7. Corrie ten Boom

3.2. Ethik für das Leben

3.2.1. Schutz des Lebens von Anfang an

3.2.2. Vom Beginn und von der Würde des Menschen

Gedenkarbeit: Shoah:

3.2.3. Unterdrückung

3.2.4. Widerstand

3.2.5. Krieg

3.2.6. Schlimme Zeit

4. Gott liebt seine Kinder! Wir sind zum Glauben eingeladen

4.1. Grundlage Bibel

Die Einteilung des AT:

4.1.1. Pentateuch

4.1.2. Geschichtsbücher

4.1.3. Prophetische Bücher

4.1.4. Psalmen

Die Einteilung des NT:

4.1.5. Evangelien

4.1.6. Apostelgeschichte

4.1.7. Briefe

4.1.8. Offenbarung

Länder und Völker der Bibel

Das römische Reich

4.2. Leben mit der Bibel

AT (Auswahl aus):

Samuel:

4.2.1. Gott beruft ein Kind zum Propheten!

David wird König:

4.2.2. König gesucht

4.2.3. Klein, aber oho!

4.2.4. Musik für Gott

4.2.5. Endlich König

4.2.6. Die Bundeslade kommt zurück

Der weise König Salomo

4.2.7. Ein neuer König

4.2.8. Salomo wünscht sich was

4.2.9. Ein Haus für Gott

Daniel: Abenteuer mit Gott

4.2.10. Gemüse macht klug und stark

4.2.11. In heißer Gefahr

4.2.12. Achtung! Bissige Löwen!

Klagepsalmen:

4.2.13. Warum lässt Gott uns leiden?

NT (Auswahl aus):

Jesus und sein Team:

4.2.14. Simon wird Menschenfischer (Lk. 5,1-11)

4.2.15. Nathanael begegnet Jesus Jesus (Joh. 1,35-51)

4.2.16. Jesus sucht Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen (Mt. 9,35-10,42)

Jesus unser Vorbild:

4.2.17. Jesus hört die Not (Bartimäus)

4.2.18. Jesus spürt die Not (Blutflüssige Frau)

4.2.19. Jesus liebt vorbehaltslos (Ehebrecherin)

4.2.20. Jesus im Tempel

4.2.21. Jesus hasst Heuchelei (Pharisäer)

Paulus:

4.2.22. Paulus begegnet Jesus

4.2.23. Paulus ist für Jesus unterwegs

4.2.24. Steh auf (Heilung des Verkrüppelten)

4.2.25. Paulus und Silas

Kinder in der Bibel:

4.2.26. Samuel – siehe oben

4.2.27. Timotheus und die gute Nachricht

4.3. Spiritualität

4.3.1. Das apostolische Glaubensbekenntnis

4.3.2. Gebet: gemeinsam praktizieren

4.3.3. Lobpreis und Anbetung: ein Lebensstil

4.3.4. Von Gott erzählen

4.3.5. Missionsbefehl: Ein Versprechen und ein Auftrag

4.3.6. Mission – für/mit Jesus unterwegs

4.3.7. Lebensbilder: Hudson Taylor, Mathilda Wrede, etc.

4.3.8. Christenverfolgungen in Vergangenheit und Gegenwart

4.3.9. Märtyrertum

4.4. Christentum und andere Religionen

Elemente – Islamischer Glaube:

4.4.1. Koran, Mohammed, Ramadan, Moschee

Bezüge Christentum – Islam

4.4.2. Verschiedenen religiösen und weltanschaulichen Vorstellungen begegnen

KOMPETENZEN

Die Lernenden geben die Lernverse (Mt 28,18-20) auswendig wieder und stellen Bezüge zu ihrer eigenen Lebenssituation her. Sie sprechen das Apostolische Glaubensbekenntnis auswendig

1. Gott ist Liebe – für mich: Identität entwickeln

1.1. Entwicklung von Selbstwertgefühl und Persönlichkeit

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    beschreiben ihre Sehnsucht nach Erfüllung und Glück im Leben
  • Strichaufzählung
    verbalisieren ihre Vorstellung von Erfüllung und Glück im Leben
  • Strichaufzählung
    entdecken, dass Gott Menschen in besonderer Weise gebraucht (Berufung; Querverbindung: Samuel)
  • Strichaufzählung
    fragen konkret nach Gottes Plan für ihr eigenes Leben
  • Strichaufzählung
    erkennen Gottes Berufung für ihr eigenes Leben
  • Strichaufzählung
    treffen begründete Entscheidungen
  • Strichaufzählung
    entdecken, was ihnen heilig (wichtig, kostbar) ist und tauschen sich darüber aus
  • Strichaufzählung
    nehmen ihre Fähigkeiten und Stärken wahr und geben darüber Auskunft
  • Strichaufzählung
    reflektieren ihren bisherigen Lebensweg und denken nach über den neuen Abschnitt (Schulwechsel, …), der vor ihnen liegt
  • Strichaufzählung
    formulieren Hoffnungen, Erwartungen, Ängste, Unsicherheiten, … in Bezug auf den neuen Abschnitt
  • Strichaufzählung
    geben die Bedeutung des Wortes „verzichten“ mit eigenen Worten und Beispielen wieder
  • Strichaufzählung
    versuchen, das Verzichten auf etwas zu üben, was sie selbst bestimmt haben
  • Strichaufzählung
    reflektieren die Erfahrungen beim Verzichten

1.2. Ethik

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    setzen sich mit Grenzerfahrungen (Abschied, Verlust, Sterben, …) auseinander
  • Strichaufzählung
    erzählen von ihren eigenen Erfahrungen und Erlebnissen mit solchen Grenzerfahrungen
  • Strichaufzählung
    bringen Hoffnung, Trauer, Angst, Wut, Enttäuschung, Resignation, … durch Worte, Bilder, Gesten, Aktionen zum Ausdruck
  • Strichaufzählung
    begegnen ihren Mitlernenden mit Empathie und drücken ihre eigene Betroffenheit verbal aus
  • Strichaufzählung
    finden in der Bibel Zuspruch und Trost
  • Strichaufzählung
    finden heraus, was die Bibel zu den Themen „Sterben und Tod“, „Leben nach dem Tod“ und „ewiges Leben“ sagt
  • Strichaufzählung
    schöpfen Hoffnung aus den biblischen Referenzgeschichten
  • Strichaufzählung
    denken über Gottes Zusage „Ich bin bei dir“ in Bezug auf menschliche Grenzsituationen nach
  • Strichaufzählung
    erfahren, dass Jesus für uns ein Zuhause in der Gegenwart Gottes vorbereitet
  • Strichaufzählung
    erarbeiten Möglichkeiten, wie sie anderen Mitgefühl, Verständnis und Trost vermitteln können
  • Strichaufzählung
    reflektieren ihre Erfahrungen beim Mitfühlen, Mittragen und Mittrösten
  • Strichaufzählung
    überlegen, wo ihnen Menschen ihn Entscheidungssituationen eine Hilfe waren (Wegweiser)
  • Strichaufzählung
    betrachten an Hand der Geschichte von Ruth und ihren Schwiegertöchtern den Umgang mit Glück und Unglück (Grenzerfahrungen im Leben)
  • Strichaufzählung
    zeigen auf, wie Ruth und Noemi auf Gott vertraut haben und sich dadurch ihr Leben verändert hat

1.3. Lebensfragen

Die Lernenden:

  • Strichaufzählung
    verbalisieren ihre Gedanken und Empfindungen zu den Themen „Unsichtbarer Gott“, „Unfassbarer Gott“ und „Abwesender Gott“
  • Strichaufzählung
    finden Möglichkeiten der Interpretation

1.4. Identität durch Kreativität

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    stellen ihren Lebenstraum (Hoffnungsbilder) mit künstlerischen Mitteln dar
  • Strichaufzählung
    stellen Stationen ihres Lebens auf kreative Art und Weise dar

2. Gott liebt uns alle! In Gemeinschaft leben

2.1. Ethik in Gemeinschaft

Die Lernenden:

  • Strichaufzählung
    nehmen wahr, dass gemeinsames Arbeiten eine Bereicherung ist, wo sie voneinander lernen können
  • Strichaufzählung
    entwickeln Teamfähigkeit
  • Strichaufzählung
    gehen achtsam und respektvoll mit ihren Mitmenschen um
  • Strichaufzählung
    artikulieren Wertschätzung
  • Strichaufzählung
    beschreiben Mobbing und die daraus resultierenden Folgen
  • Strichaufzählung
    nehmen Ausgrenzung oder Mobbing in der Klasse wahr und reagieren angemessen
  • Strichaufzählung
    erarbeiten Möglichkeiten, die zur Erhaltung und zum Schutz eines guten Klassenklimas beitragen und setzen diese um

2.2. Christliche Identität

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    erfahren, dass der Glaube in der Gemeinschaft wächst
  • Strichaufzählung
    nennen Angebote aus ihrer Gemeinde und Verbände für Kinder und Jugendliche und tauschen darüber aus
  • Strichaufzählung
    berichten von Großveranstaltungen für Glaubende
  • Strichaufzählung
    beschreiben Dienste und Gaben in ihrer Gemeinde
  • Strichaufzählung
    beschreiben ihre Identität in Jesus Christus sind
  • Strichaufzählung
    deuten ihr Leben in Gottes Hand und unter Gottes Segen

2.3. Feste und Feiern

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    erleben den Advent bewusst als Zeit der Erwartung und der inneren Einkehr
  • Strichaufzählung
    gestalten eine Adventsfeier
  • Strichaufzählung
    reflektieren, was es heißt „den Ruf Gottes annehmen“ an Hand der Geschichten von Zacharias und Elisabeth, Maria und Josef und den Sterndeutern
  • Strichaufzählung
    charakterisieren Engel als Botschafter Gottes
  • Strichaufzählung
    erklären beispielhaft, wie Weihnachten rund um den Globus gefeiert wird
  • Strichaufzählung
    beschreiben die zentrale Bedeutung des Osterfestes
  • Strichaufzählung
    erleben die Fastenzeit (vorösterliche Zeit) bewusst als Vorbereitung auf das Osterfest und als Zeit der inneren Einkehr
  • Strichaufzählung
    üben Verzicht in der Fastenzeit (zB Verzicht auf Fernsehen, Süßigkeiten,…)
  • Strichaufzählung
    gestalten eine Besinnungsfeier in der Fastenzeit
  • Strichaufzählung
    interpretieren den Tod Jesu am Kreuz als Konsequenz seiner Liebe zu Gott und zu uns Menschen
  • Strichaufzählung
    verstehen den Tod und die Auferstehung Jesu als wesentliche Grundlage des christlichen Glaubens und als Beginn des neuen Bundes zwischen Gott und Mensch
  • Strichaufzählung
    reflektieren die Folgen der Ausgießung des Heiligen Geistes auf die Jünger beim ersten Pfingstfest
  • Strichaufzählung
    deuten die Erfüllung mit dem Heiligen Geist als kraftvolle Dynamik zur Verkündigung des Evangeliums in aller Welt
  • Strichaufzählung
    übertragen die Pfingstgeschichte auf ihr eigenes Leben: Aussendung (Missionsbefehl)
  • Strichaufzählung
    erläutern die Bedeutung des Sonntags aus christlicher und aus gesellschaftlicher Sicht
  • Strichaufzählung
    hinterfragen und interpretieren Feste und die begleitenden Bräuche
  • Strichaufzählung
    beschreiben die Bedeutung der Dreieinigkeit

3. Gott liebt diese Welt! Verantwortung für seine Schöpfung

3.1. Bewahrung der Schöpfung

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    erklären den Satz „Wir sind EINE Welt“
  • Strichaufzählung
    erkennen, dass wir zwar verschiedenen Kulturräumen leben, aber auf einer Erde
  • Strichaufzählung
    erkennen, dass weltweit gesehen Ressourcen und deren Verbrauch ungerecht verteilt sind
  • Strichaufzählung
    lesen und reflektieren den Text „Wenn die Welt ein Dorf wäre“
  • Strichaufzählung
    wissen, was Entwicklungszusammenarbeit bedeutet
  • Strichaufzählung
    erfahren an Hand von Beispielgeschichten mit Kindern den Wert von Entwicklungszusammenarbeit
  • Strichaufzählung
    finden Wege, selbst aktiv zu werden gegen Armut und Unrecht
  • Strichaufzählung
    nehmen Teil an Aktionen, wie zB „Weihnachten im Schuhkarton“
  • Strichaufzählung
    entdecken in den Berichten von Nehemia, Ester, Martin Luther King und Corrie ten Boom solidarisches Handeln und Verantwortung gegenüber Benachteiligten
  • Strichaufzählung
    entdecken, dass erst Glaube in Taten die Liebe zu den Mitmenschen zeigt
  • Strichaufzählung
    reflektieren an Hand der Berichte von Nehemia, Ester, Martin Luther King und Corrie ten Boom, wie sie selbst für Gerechtigkeit einstehen können

3.2. Ethik für das Leben

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    beschreiben den Werdegang eines Menschen von Anbeginn an
  • Strichaufzählung
    positionieren sich für den Schutz des Lebens von Anfang an
  • Strichaufzählung
    beschreiben die Würde des Menschen mit eigenen Worten
  • Strichaufzählung
    denken nach über die schlimme Zeit im 2. Weltkrieg
  • Strichaufzählung
    beschreiben mit eigenen Worten die Verbrechen am Volk Israel, an anderen Völkern, an Menschen mit Beeinträchtigung …, die da geschehen sind
  • Strichaufzählung
    reagieren mit Empathie auf ausgewählte Geschichten und Lebensberichte
  • Strichaufzählung
    nennen und beschreiben im Kontrast zu den schlimmen Ereignissen der Shoah positive Werte, wie zB der Zusammenhalt der Familie, die Hilfsbereitschaft der Nachbarn, persönliche Nähe und Wärme und Integration

4. Gott liebt seine Kinder! Wir sind zum Glauben eingeladen

4.1. Grundlage Bibel

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    erklären die Einteilung der Bibel
  • Strichaufzählung
    verstehen das Alte Testament als jüdische Grundlage, aus dem der christliche Glauben gewachsen ist
  • Strichaufzählung
    zählen Länder der Bibel auf
  • Strichaufzählung
    nennen die Völker der Bibel und charakterisieren ihre Lebensweisen
  • Strichaufzählung
    nennen Sprachen der Bibel
  • Strichaufzählung
    beschreiben das römische Reich zur Zeit von Jesus und Paulus

4.2. Leben mit der Bibel

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    erzählen oder inszenieren biblische Szenen aus der Sicht verschiedener involvierter Personen
  • Strichaufzählung
    erzählen die Berufungsgeschichte von Samuel und David mit eigenen Worten nach
  • Strichaufzählung
    entdecken in der Berufungsgeschichte von David, dass Gott sich den Jüngsten ausgesucht hat und damit andere Maßstäbe setzt
  • Strichaufzählung
    diskutieren König Salomos Wunsch nach Weisheit und dem daraus folgendem Segen in Bezug auf ihr eigenes Leben
  • Strichaufzählung
    denken nach, was sie sich selbst von Gott wünschen würden
  • Strichaufzählung
    erkennen an Hand des Verhaltens von Daniel die Hilfe Gottes in schwierigen oder lebensbedrohlichen Situationen
  • Strichaufzählung
    skizzieren die Wunder in den Berichten Daniels: Traumdeutung, Feuerofen, Löwengrube
  • Strichaufzählung
    erkennen im Bericht von Daniel in der Löwengrube, dass Gott bei ihnen ist, auch wenn andere gegen sie sind
  • Strichaufzählung
    nennen menschliche Klagen in den Klagepsalmen
  • Strichaufzählung
    erfassen, dass Jesus heute wie damals Menschen sucht, die ihm nachfolgen und anderen von ihm erzählen
  • Strichaufzählung
    erkennen, dass auch eine Freundschaft mit Jesus nicht davon abhängt, alles zu können, zu wissen und richtig zu machen
  • Strichaufzählung
    deuten, dass Jesus sie persönlich kennt und liebt, so wie sie sind und dass auch sie eine persönliche Freundschaft mit ihm eingehen können
  • Strichaufzählung
    erkennen, dass Jesus auf die Not von Menschen reagiert
  • Strichaufzählung
    erfassen, dass Jesus die Menschen vorbehaltslos liebt
  • Strichaufzählung
    entdecken, dass Jesus Scheinheiligkeit und Doppelmoral hasst
  • Strichaufzählung
    erkennen, das Jesus unser Vorbild ist (Christ – Christus)
  • Strichaufzählung
    geben die Bekehrungsgeschichte von Paulus mit eigenen Worten wieder und folgern daraus, dass Gott Menschen total verändern kann.
  • Strichaufzählung
    erzählen, wie Paulus berufen wurde
  • Strichaufzählung
    erfassen, dass Menschen mit Gottes Hilfe Dinge tun können, die sonst nicht möglich sind
  • Strichaufzählung
    entdecken, dass Gott Menschen im Gefängnis begegnet
  • Strichaufzählung
    erkennen, an Hand des jungen Timotheus, dass Gott Menschen jeden Alters zur Mitarbeit gebraucht

4.3. Spiritualität

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    sprechen das Apostolische Glaubensbekenntnis auswendig
  • Strichaufzählung
    sprechen gemeinsam vorgegebene oder frei formulierte Gebete
  • Strichaufzählung
    erkennen, dass Lobpreis und Anbetung Ausdruck einer christlichen Lebenshaltung sind, die das ganze Leben prägen
  • Strichaufzählung
    erfassen den Sinn des Missionsbefehls als Auftrag der Christen
  • Strichaufzählung
    spüren dem Auftrag für sich persönlich nach um zu erkennen, wie Jesus sie selbst gebrauchen möchte und erwarten seine Anleitung und Hilfe
  • Strichaufzählung
    finden Wege, von Gott zu erzählen und teilen ihre Erfahrungen bei der Umsetzung mit
  • Strichaufzählung
    entdecken in den Lebensbildern von Hudson Taylor und Mathilda Wrede was Nachfolge Christi“ bedeuten kann
  • Strichaufzählung
    beschreiben an Hand ausgewählter Beispiele Christenverfolgung in der Vergangenheit und in der Gegenwart
  • Strichaufzählung
    nennen Menschen, die für ihren Glauben an Jesus Christus starben

4.4. Christentum und andere Religionen

Die Lernenden

  • Strichaufzählung
    nennen Elemente des islamischen Glaubens
  • Strichaufzählung
    finden Bezüge zwischen Christentum und Islam
  • Strichaufzählung
    finden Bezüge zwischen Judentum, Christentum und Islam

Schlagworte

Konfliktbewältigungskompetenz, Persönlichkeitsentwicklung, Kulturtradition, Glaubensfreiheit, Bildungsauftrag, Allgemeinbildung, Glücksfall, Lobpreislied, Schulordnung, Adventszeit, Drehpunkt

Im RIS seit

11.08.2014

Zuletzt aktualisiert am

08.11.2016

Gesetzesnummer

20008912

Dokumentnummer

NOR40164285