Rechtstracker.at

Anl. 1/23

Fassungen
01.09.2019 bis 31.08.2023 — BGBl. II Nr. 235/2019
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
Anl. 1/2301.09.201931.08.2023 § → § BGBl. II Nr. 235/2019 · aufgehoben durch BGBl. II Nr. 273/2019
Anl. 1/2318.09.201531.08.2019 BGBl. II Nr. 262/2015 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Lehrpläne der Höheren technischen und gewerblichen Lehranstalten 2015 sowie Bekanntmachung der Lehrpläne für den Religionsunterricht

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 262 aus 2015, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 273 aus 2019,

Typ

römisch fünf

Paragraph/Artikel/Anlage

Anlage eins /, 23

Inkrafttretensdatum

01.09.2019BGBl. II Nr. 235/2019

Außerkrafttretensdatum

31.08.2023aufgehoben durch BGBl. II Nr. 273/2019

Index

64/02 Bundeslehrer; 70/02 Schulorganisation; 70/07 Schule und Kirche

Beachte

jahrgangsweise gestaffeltes In- und Außerkrafttreten vergleiche Paragraph 3

Text

Anlage 1.23 LEHRPLAN DER HÖHEREN LEHRANSTALT FÜR WIRTSCHAFTSINGENIEURE – BEKLEIDUNGSTECHNIK

römisch eins. STUNDENTAFEL1

(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Unterrichtsgegenstände)

 

Pflichtgegenstände, Verbindliche Übung

Wochenstunden

Summe

Lehrverpflichtungsgruppe

Jahrgang

römisch eins.

römisch zwei.

römisch drei.

römisch vier.

römisch fünf.

A.

Allgemeinbildende Pflichtgegenstände

1.

Religion

2

2

2

2

2

10

(römisch drei)

2.

Deutsch

3

2

2

2

2

11

(römisch eins)

3.

Englisch

2

2

2

2

2

10

(römisch eins)

4.

Geografie, Geschichte und Politische Bildung2

2

2

2

2

–

8

römisch drei

5.

Bewegung und Sport

2

2

2

1

1

8

römisch vier a

6.

Angewandte Mathematik

3

3

3

2

2

13

römisch eins

7.

Naturwissenschaften

3

3

2

2

–

10

römisch zwei

 

B.

Fachtheorie und Fachpraxis

1.

Unternehmensführung und Wirtschaftsrecht3

–

2

2

4(1)

4(1)

12

(römisch eins) bzw. römisch zwei

2.

Betriebstechnik

2

2

4

2

2

12

römisch eins

3.

Informatik und Informationssysteme4

2(2)

2(2)

2(2)

2(2)

4(4)

12

römisch eins

4.

Rohstoffe und textile Flächen5

3(1)

3(1)

3(2)

3(2)

4(3)

16

römisch eins

5.

Konstruktion und Fertigungstechnik5

6(3)

6(3)

3(2)

4

3

22

römisch eins

6.

Qualitäts- und Umweltmanagement

–

–

4

2

2

8

römisch eins

7.

Laboratorium

–

–

–

4

4

8

römisch eins

8.

Werkstätte und Produktionstechnik6

5

5

5

4

4

23

römisch drei bzw. römisch vier

 

C.

Verbindliche Übung

 

 

 

 

Soziale und personale Kompetenz7

1(1)

1(1)

–

–

–

2

römisch drei

 

Gesamtwochenstundenzahl

36

37

38

38

36

185

 

 

D.

Pflichtpraktikum

mindestens 8 Wochen in der unterrichtsfreien Zeit vor Eintritt in den römisch fünf. Jahrgang

 

Freigegenstände, Unverbindliche Übung, Förderunterricht

Wochenstunden

 

Lehrverpflichtungsgruppe

Jahrgang

römisch eins.

römisch zwei.

römisch drei.

römisch vier.

römisch fünf.

E.

Freigegenstände

 

 

 

 

 

 

 

1.

Zweite lebende Fremdsprache8

2

2

2

2

2

 

(römisch eins)

2.

Kommunikation und Präsentationstechnik

–

–

2

2

–

 

römisch drei

3.

Naturwissenschaftliches Laboratorium

–

2

–

–

–

 

römisch drei

4.

Forschen und Experimentieren

2

–

–

–

–

 

römisch drei

5.

Entrepreneurship und Innovation

–

–

–

2

–

 

römisch drei

6.

Wissenschaftliches Arbeiten

–

–

–

2

2

 

römisch eins

 

F.

Unverbindliche Übung

 

 

 

 

 

 

 

 

Bewegung und Sport

2

2

2

2

2

 

(römisch vier a)

 

G.

Förderunterricht9

 

 

 

 

 

 

 

1.

Deutsch

 

 

 

 

 

 

 

2.

Englisch

 

 

 

 

 

 

 

3.

Angewandte Mathematik

 

 

 

 

 

 

 

4.

Naturwissenschaften

 

 

 

 

 

 

 

5.

Fachtheoretische Pflichtgegenstände

 

 

 

 

 

 

 

________________________

1 Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann von dieser Stundentafel im Rahmen des römisch vier. Abschnittes abgewichen werden.

2 Einschließlich volkswirtschaftlicher Grundlagen.

3 Mit Übungen in Business English im Ausmaß einer Wochenstunde im römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang in der Lehrverpflichtungsgruppe römisch eins.

4 Mit Übungen in elektronischer Datenverarbeitung im Ausmaß der in Klammern angeführten Wochenstunden.

5 Mit Übungen im Ausmaß der in Klammern angeführten Wochenstunden.

6 Mit Werkstättenlaboratorium-Anteilen im Ausmaß der im römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang angeführten Wochenstunden. Die Lehrverpflichtungsgruppe römisch drei bezieht sich auf die Werkstättenlaboratorium-Anteile, im Übrigen Lehrverpflichtungsgruppe römisch vier.

7 Mit Übungen sowie in Verbindung und inhaltlicher Abstimmung mit einem oder mehreren der in Abschnitt A. bzw. B. angeführten Pflichtgegenständen.

8 In Amtsschriften ist die Bezeichnung der Fremdsprache anzuführen.

9 Bei Bedarf parallel zum jeweiligen Pflichtgegenstand bis zu 16 Unterrichtseinheiten pro Schuljahr; Einstufung wie der entsprechende Pflichtgegenstand.

Stundentafel der Deutschförderklasse

Pflichtgegenstände, Verbindliche Übung

Wochenstunden pro Semester

Lehrverpflichtungsgruppen

1. Deutsch in der Deutschförderklasse

20

(römisch eins)

2. Religion

2

(römisch drei)

3. Weitere Pflichtgegenstände, Verbindliche Übung1

x2

Einstufung wie entsprechende/r Pflichtgegenstand, Verbindliche Übung

Gesamtwochenstundenzahl

x3

 

Freigegenstände und Unverbindliche Übung4

 

 

______________________________

1 Einzelne oder mehrere Pflichtgegenstände (ausgenommen den Pflichtgegenstand Religion) und die verbindliche Übung gemäß der Stundentafel der Höheren Lehranstalt für Wirtschaftsingenieure – Bekleidungstechnik; die Festlegung der weiteren Pflichtgegenstände und der verbindlichen Übung sowie der Anzahl der Wochenstunden, die auf die einzelnen Pflichtgegenstände und die verbindliche Übung entfallen, erfolgt durch die Schulleitung.

2 Die Festlegung der Anzahl der Wochenstunden, die auf die einzelnen weiteren Pflichtgegenstände sowie die verbindliche Übung entfallen, erfolgt durch die Schulleitung; die Gesamtwochenstundenzahl der weiteren Pflichtgegenstände sowie der verbindlichen Übung ergibt sich aus der Differenz zur Gesamtwochenstundenzahl.

3 Die Gesamtwochenstundenzahl entspricht jener des jeweiligen Jahrganges gemäß der Stundentafel der Höheren Lehranstalt für Wirtschaftsingenieure – Bekleidungstechnik.

4 Wie Stundentafel der Höheren Lehranstalt für Wirtschaftsingenieure – Bekleidungstechnik.

römisch zwei. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL

Siehe Anlage 1.

römisch drei. FACHBEZOGENES QUALIFIKATIONSPROFIL 1. Einsatzgebiete und Tätigkeitsfelder:

Die Absolventinnen und Absolventen der Höheren Lehranstalt für Wirtschaftsingenieure - Bekleidungstechnik sind in der Lage, fertigungstechnische und produktionsorientierte Aufgabenstellungen aus dem Bereich der Bekleidungsherstellung unter Einbeziehung technischer und betriebswirtschaftlicher Anforderungen zu lösen. Sie zeichnen sich insbesondere durch die Fähigkeit zur Planung, Umsetzung und Optimierung betrieblicher Prozesse im Sinne einer wirtschaftlichen Produktion und Dienstleistung aus und können den Ressourceneinsatz in Unternehmen optimieren. Nach entsprechender Praxis können sie Projekte leiten und Unternehmensbereiche führen. Die vertiefende Sprachausbildung in Englisch bietet ihnen den Zugang zu internationaler Geschäftstätigkeit.

Sie sind in der Lage, ingenieurmäßige Tätigkeiten auf den Gebieten der Entwicklung und Produktion verschiedenster Bekleidungsstücke auf Serienbasis durchzuführen. Tätigkeiten wie Stoff- und Zubehöreinkauf können genauso durchgeführt werden wie die Produktionsplanung und –steuerung, Produktprüfungen von Stoffen, Zukaufartikeln und Fertigprodukten, Qualitäts- und Projektmanagement, Kostenrechnung und Controlling sowie industrielles und handelsbezogenes Marketing.

Sie sind in der industriellen Entwicklung und Produktion von Bekleidungsartikeln, aber auch von Artikeln aus dem Bereich der Technischen Textilien und von Smart Textiles, die konfektioniert werden müssen, tätig. Sie entwickeln Produktprüfungspläne und implementieren Qualitäts- und Umweltmanagementsysteme. Sie verfügen über Mitsprachekompetenz im wirtschaftlichen und technischen Umfeld bei der Entwicklung von konfektionsbasierten Textilien aus Massenproduktion.

2. Berufsbezogene Lernergebnisse des Abschnitts B: Unternehmensführung und Wirtschaftsrecht:

Im Bereich Buchhaltung, Bilanzierung und Controlling können die Absolventinnen und Absolventen einfache Geschäftsfälle verbuchen, die wichtigsten Jahresabschlussarbeiten durchführen, die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung erstellen sowie Bilanzkennzahlen ermitteln und diese interpretieren.

Im Bereich Personalmanagement und Mitarbeiterführung kennen die Absolventinnen und Absolventen die gesetzlichen Personalnebenkosten und können Personalstundensätze ermitteln. Sie kennen die wichtigsten Führungsstile sowie Motivationstheorien und können sie situationsgerecht anwenden.

Im Bereich Marketing und Vertrieb kennen die Absolventinnen und Absolventen Methoden der Markt-, Konkurrenz- und Unternehmensanalyse und können marketingpolitische Instrumente beschreiben und beurteilen. Sie können Vertriebsprozesse beschreiben und Angebote erstellen.

Im Bereich Finanzierung und Investitionsrechnung können die Absolventinnen und Absolventen geeignete Arten der Unternehmensfinanzierung wählen sowie einen einfachen Finanzplan erstellen und interpretieren. Sie können Verfahren der statischen und dynamischen Investitionsrechnung anwenden.

Im Bereich Entrepreneurship und Innovation können die Absolventinnen und Absolventen einen Businessplan für eine Unternehmensgründung erstellen. Sie können grundlegende Methoden des Innovationsmanagements anwenden.

Im Bereich Business English können die Absolventinnen und Absolventen technische und wirtschaftliche Sachverhalte unter Verwendung fachspezifischer Begriffe mündlich und schriftlich kommunizieren.

Im Bereich Wirtschafts- und Steuerrecht können die Absolventinnen und Absolventen die Strukturen des österreichischen Rechts erklären, die Grundzüge eines Verwaltungsverfahrens erläutern sowie ein Gewerbe anmelden und kennen die Voraussetzungen für den Antritt eines Gewerbes. Sie können die Voraussetzungen für Abschluss und Erfüllung eines Vertrages wiedergeben und dabei zwischen Unternehmens- und Konsumentengeschäften unterscheiden, Gewährleistungs-, Garantie- und Schadenersatzansprüche geltend machen und feststellen, ob Internetauftritte rechtlichen Vorgaben entsprechen. Sie können die verschiedenen Rechtsformen von Unternehmen, deren Organisation sowie ihre Vor- und Nachteile erläutern, sich Informationen aus dem Firmenbuch beschaffen, die Voraussetzungen für eine Insolvenz erläutern sowie die wesentlichen Verfahrensschritte erläutern. Sie können die wichtigsten Bestimmungen des Arbeitsrechtes anwenden, die verschiedenen Erscheinungsformen der Ertragsteuern erläutern, das System der Umsatzsteuer erklären und eine vorsteuergerechte Rechnung erstellen.

Betriebstechnik:

Im Bereich Unternehmensorganisation können die Absolventinnen und Absolventen Organisationsformen hinsichtlich ihrer Stärken und Schwächen charakterisieren. Sie können Prozesse und ihre Schnittstellen grafisch darstellen.

Im Bereich Materialwirtschaft und Logistik kennen die Absolventinnen und Absolventen den Ablauf und die einzelnen Schritte des Beschaffungsprozesses in einem Unternehmen. Sie können Lagerarten, Kommissioniersysteme und innerbetriebliche Fördermittel entsprechenden Anwendungsgebieten zuordnen, Beschaffungsstrategien auswählen und Bestandskennzahlen ermitteln.

Im Bereich Arbeitsvorbereitung, Produktionsplanung und -steuerung können die Absolventinnen und Absolventen für ein Eigenfertigungsteil einen Arbeitsplan erstellen und ausgewählte Methoden der Zeitermittlung anwenden. Sie können für ein vorgegebenes Produktionsprogramm den erforderlichen Materialbedarf ermitteln und Fertigungsterminpläne unter Einsatz eines Produktionsplanungssystems erstellen.

Im Bereich Kosten- und Leistungsrechnung können die Absolventinnen und Absolventen auf Grundlage einer vorgegebenen Unternehmensstruktur einen Betriebsabrechnungsbogen erstellen sowie daraus die Gemeinkostenzuschlagsätze und Maschinenstundensätze ableiten. Sie können Produktkostenkalkulationen durchführen, Deckungsbeiträge ermitteln und deren Bedeutung für unternehmerische Entscheidungen beurteilen.

Im Bereich Projektmanagement können die Absolventinnen und Absolventen Werkzeuge zur Planung und Steuerung von Projekten anwenden.

Im Bereich Arbeitsplatz- und Betriebsstättenplanung können die Absolventinnen und Absolventen Arbeitsplätze und Funktionsbereiche unter Einbeziehung ergonomischer und sicherheitstechnischer Aspekte planen. Sie können Materialflussanalysen durchführen und ein Betriebsstättenlayout erstellen.

Im Bereich Qualitäts- und Umweltmanagement kennen die Absolventinnen und Absolventen Voraussetzungen, Inhalte und den Ablauf für eine Zertifizierung. Sie können Methoden und Werkzeuge des Qualitäts- und Umweltmanagements auswählen und einsetzen.

Informatik und Informationssysteme:

Im Bereich Angewandte Informatik kennen die Absolventinnen und Absolventen Hardware-Komponenten sowie deren Funktion und können IT-Arbeitsumgebungen einrichten. Darüber hinaus können sie Office-Applikationen anwenden sowie Richtlinien des Datenschutzes und der Datensicherheit berücksichtigen.

Sie können Algorithmen in einer Programmiersprache umsetzen und kennen das Konzept der objektorientierten Programmierung. Darüber hinaus können sie erweiterte Funktionen der Tabellenkalkulation anwenden.

Sie können aus einer Problemstellung ein Datenmodell entwerfen und dieses in einem Datenbanksystem umsetzen sowie Betriebsdaten erfassen und auswerten. Darüber hinaus können sie Netzwerksressourcen nutzen und im Netzwerk auftretende Probleme identifizieren.

Im Bereich Enterprise Resource Planning (ERP) können die Absolventinnen und Absolventen den Aufbau und die Einsatzgebiete gängiger ERP-Systeme in Unternehmen erläutern, Stammdaten anlegen sowie Beschaffungs-, Produktions- und Vertriebsprozesse abbilden und Auswertungen erstellen.

Sie können auf Basis einer im ERP-System durchgeführten Auftragssimulation Maßnahmen zur Reduzierung der ermittelten Durchlaufzeit bzw. der kalkulierten Produktkosten treffen.

Im Bereich Informationssysteme können die Absolventinnen und Absolventen Workflows für firmeninterne Abläufe sowie für Kunden- und Lieferantenbeziehungen erstellen. Darüber hinaus können sie aus einer Prozessbeschreibung Geschäftsprozessmodelle erstellen und simulieren.

Rohstoffe und textile Flächen:

Im Bereich Rohstoffe, Werkstoffe, Zubehör kennen die Absolventinnen und Absolventen die Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Fasern, Garne, Zwirne, Flächen und des Zubehörs für den Bereich der Bekleidungstechnik. Sie können gezielt Rohstoffe, Werkstoffe und Zubehör Produktschritten und Produkten zuordnen und deren Einsatzmöglichkeiten beurteilen.

Im Bereich Garne, Zwirne, Fäden kennen die Absolventinnen und Absolventen die Herstellungsverfahren der Produkte und können die Garnnummerierung berechnen sowie deren Möglichkeiten im Rahmen der Fertigung beurteilen.

Im Bereich Textile Flächen können die Absolventinnen und Absolventen die unterschiedlichen textilen Flächengebilde unterscheiden sowie deren Eigenschaften und Einsatzgebiete beschreiben. Sie können die Herstellungsverfahren benennen, Eigenheiten ableiten und Handelsbezeichnungen richtig zuordnen.

Im Bereich Veredlung können die Absolventinnen und Absolventen mechanische und chemische Veredlungsverfahren beschreiben sowie deren Auswirkungen auf Eigenschaften der Halb- und Fertigprodukte beurteilen.

Konstruktion und Fertigungstechnik:

Im Bereich Gestaltung und Modellentwicklung können die Absolventinnen und Absolventen Modelle entwerfen und entwickeln sowie Kollektionen erstellen. Sie können die verschiedenen Techniken zur Darstellung von händischen Zeichnungen bis zum Einsatz spezieller Design- und Schnittprogramme anwenden.

Im Bereich Verarbeitungstechnik kennen die Absolventinnen und Absolventen die Herstellungsverfahren für Einzel- und Serienfertigung sowie die notwendigen Schritte vom Zuschnitt bis zum Endbügeln der Produkte. Sie kennen die Grundlagen der Maschinentechnik bei Konfektionsmaschinen und können die Anforderungen an die Maschinen- und Nahttechnik für vorgegebene Produkte und Fertigungsabläufe beschreiben und beurteilen.

Im Bereich Innovative Fertigungstechniken kennen die Absolventinnen und Absolventen die notwendigen Schritte der Verarbeitung spezieller Textilien, Smart Textiles und von technischen Textilien.

Im Bereich Produktionstechnik, Automatisierung, Prozesstechnik können die Absolventinnen und Absolventen grundlegende organisatorische Schritte für die Produktion, teilweise auch auf automatisierter Basis, entwickeln und umsetzen, Produktionspapiere und –abläufe festlegen, Terminplanungen durchführen und Produktionsprozesse organisatorisch überwachen.

Qualitäts- und Umweltmanagement:

Im Bereich Produktprüfung kennen die Absolventinnen und Absolventen die Normen und Prüfvorschriften für Bekleidung. Sie können diese verstehen und anwenden, entsprechende textile Prüfungen auf mechanischer und chemischer Basis durchführen sowie Prüfergebnisse darstellen, statisch auswerten und beurteilen. Sie können auf der Grundlage von Kundenerwartungen Prüfpläne für Bekleidungstextilien entwickeln, diese umsetzen und die Prüfergebnisse bewerten.

Im Bereich Qualitätsmanagement können die Absolventinnen und Absolventen die Voraussetzungen, Inhalte und den Ablauf einer Zertifizierung auf Bekleidungsunternehmen anwenden, Arbeitsabläufe und Arbeitsanweisungen erstellen und dokumentieren, Prüfpläne einbauen und die Vorbereitungen für ein Audit treffen.

Im Bereich Umweltmanagement können die Absolventinnen und Absolventen die allgemeinen Grundlagen aus Betriebstechnik fachspezifisch auf die Anforderungen bei Bekleidungsunternehmen umlegen sowie Voraussetzungen, Inhalte und den Ablauf einer Zertifizierung für ein Umweltzertifikat anwenden.

römisch vier. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN

Siehe Anlage 1 mit dem Hinweis, dass die Bestimmungen über schulautonome Schwerpunktsetzungen nicht zum Tragen kommen.

römisch fünf. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE

Siehe Anlage 1 mit folgender Ergänzung:

Die Bildungs- und Lehraufgaben und der Lehrstoff im Bereich Business English sind so festgelegt, dass jedenfalls die Anforderungen des Niveaus B1+ im römisch vier. Jahrgang (Kompetenzmodule 7 und 8) und B2 im römisch fünf. Jahrgang (Kompetenzmodul 9) des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen entsprechend der Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1998 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen – GER erreicht werden.

römisch sechs. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT

Siehe Anlage 1.

römisch sieben. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN SOWIE LEHRSTOFFE DER UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE Pflichtgegenstände, Verbindliche Übung A. Allgemeinbildende Pflichtgegenstände

„Deutsch“, „Englisch“, „Geografie, Geschichte und Politische Bildung“ und „Naturwissenschaften“.

Siehe Anlage 1.

5. BEWEGUNG UND SPORT

Siehe Bundesgesetzblatt Nr. 37 aus 1989, idgF.

6. ANGEWANDTE MATHEMATIK

Siehe Anlage 1 mit folgenden Ergänzungen:

römisch zwei. Jahrgang:

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • Strichaufzählung
    Polynomfunktionen zur anwendungsbezogenen Modellierung verwenden und mittels Technologie berechnen, die Ergebnisse interpretieren und damit argumentieren;
  • Strichaufzählung
    die Nullstellen von Polynomfunktionen mittels Technologie berechnen;
  • Strichaufzählung
    Schnittpunkte berechnen.

Lehrstoff:

Nullstellen von Polynomfunktionen; Aufgabenstellungen des Fachgebiets.

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können rechtwinkelige und schiefwinkelige Dreiecke im anwendungsbezogenen Kontext modellieren, lösen, interpretieren und erklären.

Lehrstoff:

Trigonometrie:

Fachbezogene Anwendungen der Trigonometrie (im allgemeinen Dreieck).

römisch vier. Jahrgang:

7. Semester – Kompetenzmodul 7:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • Strichaufzählung
    die Differential- und Integralrechnung anwendungsbezogen verwenden;
  • Strichaufzählung
    Kurvendiskussionen und Umkehraufgaben von Polynomfunktionen anwendungsbezogen modellieren, berechnen und interpretieren;
  • Strichaufzählung
    Aufgabenstellungen, die das Maximieren und Minimieren von Größen behandeln, aufstellen, berechnen und interpretieren;
  • Strichaufzählung
    das Volumen um die x-Achse mit Funktionen in expliziter Darstellung anwenden.

Lehrstoff:

Differentialrechnung:

Fachbezogene Anwendungen der Differentialrechnung; Kurvendiskussion und Umkehraufgaben von Polynomfunktionen; Extremwertaufgaben (Nebenbedingung: elementar, Strahlensatz, pythagoreischer Lehrsatz).

Anwendung der Integralrechnung:

Fachbezogene Anwendungen der Integralrechnung; Volumen.

römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:

10. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können die für das Fachgebiet relevanten mathematischen Methoden anwenden.

Lehrstoff:

Relevante mathematische Methoden:

Differentialrechnung; Integralrechnung.

B. Fachtheorie und Fachpraxis 1. UNTERNEHMENSFÜHRUNG UND WIRTSCHAFTSRECHT

römisch zwei. Jahrgang:

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Buchhaltung, Bilanzierung und Controlling

  • Strichaufzählung
    Aufgaben und Ziele des betrieblichen Rechnungswesens erläutern und die Gewinnermittlungsverfahren anwenden;
  • Strichaufzählung
    einfache Geschäftsfälle verbuchen, die wichtigsten Jahresabschlussarbeiten durchführen und einen Jahresabschluss (Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung) erstellen;
  • Strichaufzählung
    einfache Einnahmen-Ausgabenrechnungen durchführen.

Lehrstoff:

Bereich Buchhaltung, Bilanzierung und Controlling:

Grundlagen des betrieblichen Rechnungswesens (Aufgaben und Ziele des betrieblichen Rechnungswesens, Buchhaltung und Bilanzierung, Einnahmen-Ausgabenrechnung, Pauschalierung, rechtliche Vorschriften für die Buchhaltung und Bilanzierung, Aufbau der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung); Doppelte Buchhaltung (Kontenplan, Salden, Kreditoren, Debitoren, Buchungsgrundsätze, Verbuchung von Geschäftsfällen); Jahresabschlussarbeiten (buchhalterische Abschreibung, Inventur, Rückstellungen, Rücklagen, Rechnungsabgrenzung); Einnahmen-Ausgaben-Rechnung (Aufbau, Unterschied zur Buchhaltung und Bilanzierung).

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Personalmanagement und Mitarbeiterführung

  • Strichaufzählung
    Beschäftigungs- und Entgeltformen erläutern;
  • Strichaufzählung
    die gesetzlichen Personalnebenkosten berechnen und Personalstundensätze ermitteln;
  • Strichaufzählung
    den Aufbau einfacher Lohn- und Gehaltsabrechnungen erläutern.

Lehrstoff:

Bereich Personalmanagement und Mitarbeiterführung:

Grundlagen der Personalwirtschaft (Aufgaben des Personalmanagements, Kollektivvertrag, Betriebsvereinbarung, Dienstvertrag, Werkvertrag, Zeitlohn, Akkordlohn, Prämienlohn, Arbeitsplatzbewertung); Personalkosten (Lohnnebenkosten, bezahlte Nichtanwesenheitszeiten, Personalstundensatzkalkulation); Lohn- und Gehaltsabrechnung (Bruttoentgelt, Sozialversicherungsbeiträge, Lohnsteuer, Nettoentgelt, Lohn- und Gehaltszettel).

römisch drei. Jahrgang:

5. Semester – Kompetenzmodul 5:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Marketing und Vertrieb

  • Strichaufzählung
    Methoden der Markt-, Konkurrenz- und Unternehmensanalyse erläutern;
  • Strichaufzählung
    marketingpolitische Instrumente beschreiben und beurteilen;
  • Strichaufzählung
    Vertriebsprozesse beschreiben und Angebote erstellen.

Lehrstoff:

Bereich Marketing und Vertrieb:

Markt- und Konkurrenzanalyse (Aufgaben und Ziele des Marketings, Marktgrößen, Marktveränderungen, primäre und sekundäre Marktforschung, Konkurrenzanalyse, Portfolio-Analyse, SWOT-Analyse); Marketing Mix (Produkt, Preis, Distribution, Kommunikation); Vertriebsprozess (Ablauf des Vertriebsprozesses, Angebotserstellung); Export/Import (grenzüberschreitender Güterverkehr, Incoterms, Zahlungsabwicklung im Export).

6. Semester – Kompetenzmodul 6

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Wirtschafts- und Steuerrecht

  • Strichaufzählung
    die Strukturen des österreichischen Rechts erklären;
  • Strichaufzählung
    die Grundzüge eines Verwaltungsverfahrens erläutern;
  • Strichaufzählung
    ein Gewerbe anmelden und kennen die Voraussetzungen für den Antritt eines Gewerbes.

Lehrstoff:

Bereich Wirtschafts- und Steuerrecht:

Überblick über die Grundstrukturen des österreichischen Rechts, Grundzüge des öffentlichen Rechts, Gewerberecht (Arten von Gewerben, Voraussetzungen für den Gewerbeantritt, Verfahren zur Anmeldung von Gewerben, Grundzüge des Betriebsanlagenrechts).

römisch vier. Jahrgang:

7. Semester – Kompetenzmodul 7:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Finanzierung und Investitionsrechnung

  • Strichaufzählung
    geeignete Arten der Unternehmensfinanzierung wählen;
  • Strichaufzählung
    einen einfachen Finanzplan erstellen und interpretieren;
  • Strichaufzählung
    Verfahren der statischen und dynamischen Investitionsrechnung anwenden.

Bereich Wirtschafts- und Steuerrecht

  • Strichaufzählung
    die Voraussetzungen für Abschluss und Erfüllung eines Vertrages wiedergeben und dabei zwischen Unternehmens- und Konsumentengeschäften unterscheiden;
  • Strichaufzählung
    Gewährleistungs-, Garantie- und Schadenersatzansprüche geltend machen und feststellen, ob Internetauftritte rechtlichen Vorgaben entsprechen.

Bereich Business English

  • Strichaufzählung
    ein Unternehmen und seine Geschäftskennzahlen präsentieren;
  • Strichaufzählung
    technische und wirtschaftliche Sachverhalte unter Verwendung fachspezifischer Begriffe mündlich und schriftlich kommunizieren.

Lehrstoff:

Bereich Finanzierung und Investitionsrechnung:

Finanzierungsarten (Aufgaben der Finanzierung, Gesellschaftereinlagen, Börsengang, Bankdarlehen, Unternehmensanleihen, Kontokorrentkredit, Leasing, Lieferantenkredit, Cash-Flow-Finanzierung); Finanzplan (Aufbau und Zweck eines Finanzplans); Statische Investitionsrechnung (Begriff Investition, Investitionsarten, Investitionsentscheidungsprozess, Rentabilitätsrechnung, Amortisationsrechnung); Dynamische Investitionsrechnung (Kapitalwertmethode, Annuitätenmethode, interne Zinssatzmethode).

Bereich Wirtschafts- und Steuerrecht:

Grundzüge des Personen-, Sachen- und Schuldrechts, Grundzüge des Konsumentenschutzes einschließlich der für den Fernabsatz relevanten Bestimmungen, Grundzüge des Schadenersatzrechtes; E-Commerce–Gesetz, Urheberrecht; Grundzüge des zivilgerichtlichen Verfahrens und des Insolvenzverfahrens.

Bereich Business English:

Kommunikation und Präsentation über Ziele, Aufgaben und Tätigkeiten von Organisationseinheiten; Geschäftskennzahlen; allgemeine Geschäftskorrespondenz.

8. Semester – Kompetenzmodul 8:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Entrepreneurship und Innovation

  • Strichaufzählung
    einen Businessplan für eine Unternehmensgründung erstellen;
  • Strichaufzählung
    grundlegende Methoden des Innovationsmanagements anwenden.

Bereich Wirtschafts- und Steuerrecht

  • Strichaufzählung
    die verschiedenen Rechtsformen von Unternehmen sowie ihre Vor- und Nachteile erläutern;
  • Strichaufzählung
    Informationen aus dem Firmenbuch beschaffen;
  • Strichaufzählung
    die Voraussetzungen für eine Insolvenz erläutern;
  • Strichaufzählung
    die wesentlichen Verfahrensschritte erläutern.

Bereich Business English

  • Strichaufzählung
    technische und wirtschaftliche Sachverhalte unter Verwendung fachspezifischer Begriffe mündlich und schriftlich kommunizieren.

Lehrstoff:

Bereich Entrepreneurship und Innovation:

Businessplan und Unternehmensgründung (Begriffe Entrepreneur und Entrepreneurship, Ziele und Inhalte eines Businessplans, Schritte einer Unternehmensgründung, Förderungen); Innovationsmanagement (Begriff Innovation, Innovationsmanagement, Innovationsprozess, Produktentwicklungsprozess); Methoden und Werkzeuge des Innovationsmanagements (Theorie des erfinderischen Problemlösens (TRIZ), Wertanalyse, Portfolio-Techniken).

Bereich Wirtschafts- und Steuerrecht:

Unternehmensrecht (Unternehmereigenschaft, Firma, Firmenbuch, Stellvertretung im UGB, Rechtsformen von Unternehmen); Insolvenzrecht (Begriff und Aufgaben des Insolvenzrechts, Insolvenzfähigkeit, Insolvenzgründe, Grundzüge der Insolvenzverfahren, Sonderbestimmungen für natürliche Personen).

Bereich Business English:

Produktbeschreibung und -präsentation; Executive Summary.

römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:

9. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Buchhaltung, Bilanzierung und Controlling

  • Strichaufzählung
    Kennzahlen aus der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln sowie diese interpretieren.

Bereich Personalmanagement und Mitarbeiterführung

  • Strichaufzählung
    die wichtigsten Führungsstile und Motivationstheorien erläutern und situationsgerecht anwenden.

Bereich Wirtschafts- und Steuerrecht

  • Strichaufzählung
    die wichtigsten Bestimmungen des Arbeitsrechts anwenden.

Bereich Business English

  • Strichaufzählung
    technische und wirtschaftliche Sachverhalte unter Verwendung fachspezifischer Begriffe mündlich und schriftlich kommunizieren.

Lehrstoff:

Bereich Buchhaltung, Bilanzierung und Controlling:

Bilanzanalyse (Analyse der Ertragskraft, Bilanzstrukturanalyse, Finanzflussanalyse, Rentabilitätsanalyse).

Bereich Personalmanagement und Mitarbeiterführung:

Motivation (Maslow'sche Bedürfnispyramide, Herzberg 2-Faktoren-Theorie); Management und Führung (Unternehmenskultur, Unternehmensleitbild, Ziele, Aufgaben des Managements, Managementmodelle, Führungsstile); Führungsinstrumente (Mitarbeitergespräch, Persönlichkeitsanalyse, Konfliktmanagement, Zeitmanagement).

Bereich Wirtschafts- und Steuerrecht:

Grundzüge des kollektiven Arbeitsrechts, individuelles Arbeitsrecht (Arbeitnehmertypus, Arbeitsvertrag und Abgrenzung von anderen Vertragstypen, Begründung und Beendigung, Rechte und Pflichten aus Arbeitsverhältnissen, Fallbeispiele).

Bereich Business English:

Verkaufsprozess (Vorbereitung von Verkaufsunterlagen, Verkaufsgespräch, Reklamationsbearbeitung); weitere Geschäftsprozesse.

10. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Buchhaltung, Bilanzierung und Controlling

  • Strichaufzählung
    den Regelkreis des operativen Controllings skizzieren und beschreiben sowie mögliche Ursachen von Soll-Ist-Abweichungen erkennen.

Bereich Personalmanagement und Mitarbeiterführung

  • Strichaufzählung
    zielgruppenorientierte und situationsgerechte Präsentationen durchführen.

Bereich Wirtschafts- und Steuerrecht

  • Strichaufzählung
    die verschiedenen Erscheinungsformen der Ertragsteuern erläutern, das System der Umsatzsteuer erklären und eine vorsteuergerechte Rechnung erstellen.

Bereich Business English

  • Strichaufzählung
    technische und wirtschaftliche Sachverhalte unter Verwendung fachspezifischer Begriffe mündlich wie schriftlich kommunizieren.

Lehrstoff:

Bereich Buchhaltung, Bilanzierung und Controlling:

Strategisches und operatives Controlling (Aufgaben des strategischen und operativen Controllings, strategische Ziele, Unternehmensanalyse, Balanced Scorecard, Regelkreis des operativen Controllings, Unternehmensplanung, Soll-Ist-Vergleich, Berichtswesen, Abweichungsanalyse).

Bereich Personalmanagement und Mitarbeiterführung:

Kommunikation und Präsentation (Kommunikationsformen im beruflichen Kontext, Gestaltung von Präsentationsunterlagen, Durchführung von Präsentationen).

Bereich Wirtschafts- und Steuerrecht:

Einkommensteuer (veranlagte Einkommensteuer, Lohnsteuer und Arbeitnehmerveranlagung, Kapitalertragsteuer); Körperschaftsteuer, Umsatzsteuer.

Bereich Business English:

E-Business, Cross-Culture, Projektpräsentation.

2. BETRIEBSTECHNIK

römisch eins. Jahrgang (1. und 2. Semester):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Unternehmensorganisation

  • Strichaufzählung
    die Stufen des betrieblichen Wirtschaftsprozesses beschreiben und grundlegende Kennzahlen ermitteln;
  • Strichaufzählung
    Organisationsformen hinsichtlich ihrer Stärken und Schwächen charakterisieren;
  • Strichaufzählung
    Prozesse und ihre Schnittstellen grafisch darstellen.

Bereich Materialwirtschaft und Logistik

  • Strichaufzählung
    die grundlegenden Aufgaben, Ziele und Bereiche der Logistik erläutern;
  • Strichaufzählung
    Lagerarten, Kommissioniersysteme und innerbetriebliche Fördermittel entsprechenden Anwendungsgebieten zuordnen.

Lehrstoff:

Bereich Unternehmensorganisation:

Betriebliche Leistungserstellung (Betrieb, Unternehmen, Firma, Beschaffung, Produktion, Vertrieb, Unternehmensumfeld, Unternehmensziele, Kennzahlen); Aufbauorganisation (Organisation, Stelle, Abteilung, Organigramm, Stellenbeschreibung, Unternehmensbereiche, Formen der Aufbauorganisation); Ablauforganisation (Prozesse, Prozessmanagement, grafische Prozessdarstellung, Prozesslandschaft).

Bereich Materialwirtschaft und Logistik:

Grundlagen der Materialwirtschaft (Aufgaben und Ziele, Bereiche der Logistik, Materialarten); Materiallagerung (Lagerarten, Kommissioniersysteme, Lagerdimensionierung); Materialtransport (innerbetriebliche Fördermittel, Transportkapazitätsermittlung).

römisch zwei. Jahrgang:

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Materialwirtschaft und Logistik

  • Strichaufzählung
    aus vorgegebenen Daten eine ABC-Analyse durchführen und das Ergebnis interpretieren;
  • Strichaufzählung
    Beschaffungsstrategien auswählen und Bestandskennzahlen ermitteln;
  • Strichaufzählung
    den Ablauf und die einzelnen Schritte des Beschaffungsprozesses in einem Unternehmen beschreiben und dabei mit Hilfe von Analysemethoden eine Lieferantenauswahl durchführen.

Lehrstoff:

Bereich Materialwirtschaft und Logistik:

Materialklassifikation (ABC-Analyse, XYZ-Analyse); Beschaffungsstrategien (Einzelbeschaffung, Vorratsbeschaffung, Lagerbestandskennzahlen, Losgrößenermittlung); Beschaffungsprozess (Bedarfsermittlung, Anfrage, Lieferantenauswahl, Nutzwertanalyse, Bestellung, Materialeingang und -verwaltung).

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Arbeitsvorbereitung, Produktionsplanung und -steuerung

  • Strichaufzählung
    aus einer vorgegebenen Erzeugnisgliederung die Mengen-, Struktur- und Baukastenstückliste ableiten;
  • Strichaufzählung
    einen Arbeitsplan erstellen und dabei die Rüstzeit und Zeit je Einheit für die einzelnen Arbeitsvorgänge unter Verwendung ausgewählter Methoden der Zeitermittlung festlegen;
  • Strichaufzählung
    unterschiedliche Methoden der Zeitermittlung unter vorgegebenen Rahmenbedingungen anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Arbeitsvorbereitung, Produktionsplanung und –steuerung:

Grundlagen der Arbeitsvorbereitung (Aufgaben der Arbeitsvorbereitung, Erzeugnisstruktur, Stücklistenarten, Nummernsysteme); Arbeitsplan (Inhalte eines Arbeitsplanes, Auftragszeitermittlung nach REFA); Methoden der Zeitermittlung (Schätzen und Vergleichen, Planzeiten, MTM-Verfahren, Zeitaufnahme, Rechnen von Prozesszeiten).

römisch drei. Jahrgang:

5. Semester – Kompetenzmodul 5:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Kosten- und Leistungsrechnung

  • Strichaufzählung
    betriebliche Kosten den Klassen Einzelkosten, Gemeinkosten, Fixkosten und variable Kosten zuordnen;
  • Strichaufzählung
    auf Grundlage vorgegebener Kosten und einer vorgegebenen Unternehmensstruktur einen Betriebsabrechnungsbogen erstellen und daraus die Gemeinkostenzuschlagsätze und Maschinenstundensätze ableiten.

Bereich Projektmanagement

  • Strichaufzählung
    Projektorganisationsformen beschreiben und Projektaufgaben den Projektrollen zuordnen;
  • Strichaufzählung
    die Werkzeuge des Projektmanagements zur Planung und Steuerung von Projekten anwenden;
  • Strichaufzählung
    den Projektfortschritt anhand von Soll-Ist-Vergleichen analysieren.

Lehrstoff:

Bereich Kosten- und Leistungsrechnung:

Grundlagen der Kostenrechnung (Aufgaben und Ziele, Einzel- und Gemeinkosten, fixe und variable Kosten); Kostenartenrechnung (Kostenarten, kalkulatorische Kosten, Betriebsüberleitung); Kostenstellenrechnung (Kostenstellen, Betriebsabrechnungsbogen (BAB), Gemeinkostenzuschlagsätze, Maschinenstundensätze).

Bereich Projektmanagement:

Grundlagen des Projektmanagements (Projektmerkmale, Projektarten, Projektphasen, Projektrollen, Formen der Projektorganisation, Bildung und Führung von Projektteams); Werkzeuge des Projektmanagements (Projektziele, Projektauftrag, Risikoanalyse, Umfeldanalyse, Projektstrukturplan, Projektterminplan, Meilensteinplan, Ressourcen-, Kapazitäts- und Kostenplanung); Projektcontrolling (Projektdokumentation, Soll-Ist-Vergleiche, Abweichungsanalyse, Projektabnahme).

6. Semester – Kompetenzmodul 6:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Arbeitsvorbereitung, Produktionsplanung und -steuerung

  • Strichaufzählung
    den Aufbau und die Wirkungsweise von PPS-Systemen beschreiben;
  • Strichaufzählung
    für ein vorgegebenes Produktionsprogramm den erforderlichen Materialbedarf ermitteln und Fertigungsterminpläne erstellen.

Bereich Kosten- und Leistungsrechnung

  • Strichaufzählung
    mit vorgegebenen Daten Produktkostenkalkulationen und Wirtschaftlichkeitsanalysen durchführen.

Lehrstoff:

Bereich Arbeitsvorbereitung, Produktionsplanung und –steuerung:

Grundlagen der Produktionsplanung und -steuerung (Aufgaben und Ziele, Produktionsprogrammplanung, PPS-Systeme); Produktionsplanung (Materialbedarfsplanung, Termin- und Kapazitätsplanung, Durchlaufzeitverkürzung); Produktionssteuerung (Werkstattpapiere, Regelkreis der Produktionssteuerung, Betriebsdatenerfassung).

Bereich Kosten- und Leistungsrechnung:

Kostenträgerrechnung (Zuschlagskalkulation, Divisionskalkulation, Handelskalkulation, Äquivalenzziffernkalkulation); Wirtschaftlichkeitsanalysen (Kostenvergleichsrechnung, Gewinnvergleichsrechnung).

römisch vier. Jahrgang:

7. Semester – Kompetenzmodul 7:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Arbeitsplatz- und Betriebsstättenplanung

  • Strichaufzählung
    Fertigungsprinzipien Anwendungsgebieten zuordnen;
  • Strichaufzählung
    Arbeitsplätze und Funktionsbereiche unter Einbeziehung ergonomischer und sicherheitstechnischer Aspekte planen;
  • Strichaufzählung
    Materialflussanalysen durchführen und ein Betriebsstättenlayout erstellen.

Lehrstoff:

Bereich Arbeitsplatz- und Betriebsstättenplanung:

Grundlagen (Arbeitsteilung, Fertigungsart, Fertigungsprinzip, Gestaltungs- und Planungsgrundsätze für Funktionsbereiche); Arbeitsplatzgestaltung (Arbeitsumgebung, Ergonomie, Arbeitssicherheit); Betriebsstättenplanung (Standortwahl, Kapazitätsbedarfsplanung, Materialfluss- und Layoutplanung, Instandhaltung).

8. Semester – Kompetenzmodul 8:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Qualitäts- und Umweltmanagement

  • Strichaufzählung
    Methoden und Werkzeuge des Qualitäts- und Umweltmanagements auswählen und einsetzen.

Lehrstoff:

Bereich Qualitäts- und Umweltmanagement:

Qualitätsmanagement (Qualitätsmerkmale, Fehler, Qualitätskosten, Aufgaben und Ziele des Qualitätsmanagements, CE-Kennzeichnung); Methoden und Werkzeuge des Qualitätsmanagements (Qualitätswerkzeuge, Fehlermöglichkeiten- und Einflussanalyse, Prozessregelung).

römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:

9. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Kosten- und Leistungsrechnung

  • Strichaufzählung
    Deckungsbeiträge ermitteln und deren Bedeutung für unternehmerische Entscheidungen beurteilen.

Bereich Qualitäts- und Umweltmanagement

  • Strichaufzählung
    aus Analyseergebnissen im Bereich des betrieblichen Qualitätsmanagements Schlussfolgerungen ziehen und Maßnahmen ableiten.

Lehrstoff:

Bereich Kosten- und Leistungsrechnung:

Teilkostenrechnung – Deckungsbeitragsrechnung (Grundlagen und Prinzip der Deckungsbeitragsrechnung, Ermittlung der fixen und variablen Kosten); Anwendung der Teilkostenrechnung (Produktionsprogrammentscheidungen, Break-Even-Analyse, mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung, Betriebsergebnisrechnung).

Bereich Qualitäts- und Umweltmanagement:

Statistische Methoden (Stichprobenprüfung, Diskrete Verteilung, Normalverteilung, Vertrauensbereiche).

10. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Kosten- und Leistungsrechnung

  • Strichaufzählung
    Kostenrechnungssysteme in Hinblick auf vorgegebene Ziele auswählen und Kalkulationen mittels Target Costing durchführen.

Bereich Qualitäts- und Umweltmanagement

  • Strichaufzählung
    Voraussetzungen, Inhalt und Ablauf der Zertifizierung eines betrieblichen Qualitäts- und Umweltmanagementsystems erläutern.

Lehrstoff:

Bereich Kosten- und Leistungsrechnung:

Kostenrechnungssysteme (Target Costing, Prozesskostenrechnung, Plankostenrechnung).

Bereich Qualitäts- und Umweltmanagement:

Qualitätsmanagementsysteme (Normenreihe ISO 9000ff, Dokumentation, Audits und Zertifizierung); Umweltmanagement (Umweltmanagementsysteme, Abfallwirtschaftskonzept, Stoffstromanalyse, Energiebilanz).

3. INFORMATIK UND INFORMATIONSSYSTEME

römisch eins. Jahrgang (1. und 2. Semester):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Angewandte Informatik

  • Strichaufzählung
    Hardware-Komponenten sowie deren Funktionen benennen und erklären, eine PC-Konfiguration bewerten und Anschaffungsentscheidungen treffen sowie einfache Fehler der Hardware beheben;
  • Strichaufzählung
    die Vor- und Nachteile marktüblicher Betriebssysteme benennen, ein Betriebssystem konfigurieren, Daten verwalten, Software installieren und deinstallieren sowie die Arbeitsumgebung einrichten und gestalten;
  • Strichaufzählung
    Daten vor Beschädigung und unberechtigtem Zugriff schützen, sich über gesetzliche Rahmenbedingungen informieren und diese berücksichtigen;
  • Strichaufzählung
    Daten eingeben, bearbeiten, formatieren und drucken sowie Dokumente (einschließlich Seriendokumente) erstellen und bearbeiten;
  • Strichaufzählung
    Präsentationen erstellen, das Internet nutzen, im Web publizieren und über das Netz kommunizieren;
  • Strichaufzählung
    in Tabellenkalkulationen Berechnungen durchführen, Entscheidungsfunktionen einsetzen, Diagramme erstellen, Daten austauschen und Datenbestände auswerten;
  • Strichaufzählung
    die gesellschaftlichen Auswirkungen von Informationstechnologien erkennen und zu aktuellen IT-Themen Stellung nehmen.

Lehrstoff:

Bereich Angewandte Informatik:

Hardwarekomponenten, Betriebssysteme, Datensicherheit, Textverarbeitung und Präsentation, Publikation und Präsentation im Web, Tabellen und Diagramme, rechtliche und gesellschaftliche Aspekte im Umfeld der Informationstechnologie.

römisch zwei. Jahrgang:

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Angewandte Informatik

  • Strichaufzählung
    Algorithmen in einer Programmiersprache implementieren.

Lehrstoff:

Bereich Angewandte Informatik:

Programmierung (Variable und Datentypen, Kontrollstrukturen, Modularisierung, Kommentieren und Dokumentieren von Programmen, Entwurfswerkzeuge).

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Angewandte Informatik

  • Strichaufzählung
    das Konzept der objektorientierten Programmierung beschreiben und in einer objektorientierten Umgebung vordefinierte Klassen anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Angewandte Informatik:

Objektorientierte Programmierung (Klassen und Methoden, Objekte, einfache objektorientierte Programmierung).

römisch drei. Jahrgang:

5. Semester – Kompetenzmodul 5:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Angewandte Informatik

  • Strichaufzählung
    in einer Datenbank Tabellen, Abfragen, Formulare und Berichte erstellen, ändern und löschen;
  • Strichaufzählung
    einfache Aufgabenstellungen analysieren und diese für eine Standarddatenbanksoftware aufbereiten;
  • Strichaufzählung
    aus einer Problemstellung ein Datenmodell entwerfen und dieses in einem Datenbanksystem umsetzen.

Lehrstoff:

Bereich Angewandte Informatik:

Datenmodelle (Relationales Datenmodell, Abfragen, Formulare, Berichte, Berechnungen, Datenimport und Datenexport, Modellierung).

6. Semester – Kompetenzmodul 6:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Angewandte Informatik

  • Strichaufzählung
    Netzwerksressourcen nutzen;
  • Strichaufzählung
    Netzwerkkomponenten einsetzen und im Netzwerk auftretende Probleme identifizieren;
  • Strichaufzählung
    Betriebsdaten erfassen und auswerten.

Lehrstoff:

Bereich Angewandte Informatik:

Netzwerke (Komponenten und Protokolle, Adressierung, Netzwerkdienste, Sicherheit); Betriebsdatenerfassung (Geräte, Funktion, Anwendungsgebiete).

römisch vier. Jahrgang:

7. Semester – Kompetenzmodul 7:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Enterprise Resource Planning (ERP)

  • Strichaufzählung
    den Aufbau und die Einsatzgebiete gängiger ERP-Systeme in Unternehmen erläutern;
  • Strichaufzählung
    einfache Geschäftsfälle im ERP-System verbuchen und entsprechende Reports erstellen.

Lehrstoff:

Bereich Enterprise Resource Planning (ERP):

ERP-Systeme (Systeme und Anbieter, Module, Organisationseinheiten, Benutzeroberfläche, Reports); Finanzbuchhaltung (Konten, Kontenplan, Buchungen, Kreditoren- und Debitorenbuchhaltung, Bilanz und GuV-Rechnung, Auswertungen und Analysen).

8. Semester – Kompetenzmodul 8:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Enterprise Resource Planning (ERP)

  • Strichaufzählung
    Stammdaten in einem ERP-System anlegen und die entsprechenden Beschaffungs-, Produktions- und Vertriebsprozesse abbilden.

Lehrstoff:

Bereich Enterprise Resource Planning (ERP):

Materialwirtschaft (Beschaffungsprozess, Materialstammdaten, Lieferantenstammdaten, Bedarfsermittlung, Bestellung, Wareneingang, Rechnungsprüfung, Zahlungsausgang); Produktionsplanung und -steuerung (Produktionsprozess, Bedarfsplanung, Bedarfsermittlung, Dispositionsarten, Erzeugnisgliederung, Stücklisten, Arbeitsplatzstammdaten, Arbeitsplan, Terminierung, Strategien zur Durchlaufzeitreduzierung, Vorkalkulation, Planauftrag, Fertigungsauftrag, Betriebsdatenerfassung, Rückmeldungen, Nachkalkulation, Auswertungen und Analysen).

römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:

9. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Informationssysteme

  • Strichaufzählung
    Datenmodelle und Workflows für firmeninterne Abläufe, für Kundenbeziehungen und für Lieferantenbeziehungen erstellen;
  • Strichaufzählung
    elektronische Zahlungssysteme beschreiben und wissen über rechtliche und sicherheitstechnische Aspekte Bescheid.

Bereich Enterprise Resource Planning (ERP)

  • Strichaufzählung
    Stammdaten in einem ERP-System anlegen und die entsprechenden Beschaffungs-, Produktions- und Vertriebsprozesse abbilden.

Lehrstoff:

Bereich Informationssysteme:

Datenmodelle und Workflows für firmeninterne und externe Abläufe; elektronischer Zahlungsverkehr (Zahlungsmethoden, Anforderungen, Produkte).

Bereich Enterprise Resource Planning (ERP):

Vertrieb (Vertriebsprozess, Kundenstammdaten, Preise und Konditionen, Kundenanfrage, Angebotsbearbeitung, Kundenauftrag, Kommissionierung und Auslieferung, Faktura, Zahlungseingang).

10. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Informationssysteme

  • Strichaufzählung
    aus einer Prozessbeschreibung Geschäftsprozessmodelle erstellen und simulieren.

Bereich Enterprise Resource Planning (ERP)

  • Strichaufzählung
    auf Basis einer im ERP-System durchgeführten Auftragssimulation Maßnahmen zur Reduzierung der ermittelten Durchlaufzeit bzw. der kalkulierten Produktkosten treffen.

Lehrstoff:

Bereich Informationssysteme:

Modellierungswerkzeuge zur Beschreibung und Modellbildung von Geschäftsprozessen (Aufbau, Simulation und Analyse und eines Modells).

Bereich Enterprise Resource Planning (ERP):

Kostenrechnung und Controlling (Kostenarten, Kostenstellen, innerbetriebliche Leistungsverrechnung, Personal- und Maschinenstundensätze, Produktkostenkalkulation, Auswertungen und Analysen).

4. ROHSTOFFE UND TEXTILE FLÄCHEN

römisch eins. Jahrgang (1 und 2. Semester):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Rohstoffe, Werkstoffe, Zubehör

  • Strichaufzählung
    natürliche Rohstoffe und Fasern hinsichtlich ihrer Herkunft und Systematik einteilen sowie grundlegende Eigenschaften analysieren;
  • Strichaufzählung
    den Produktionsfluss textiler Flächen beschreiben und Stoffen zuordnen;
  • Strichaufzählung
    Basismaterialien, Einlagen und Zubehör benennen und Einsatzgebieten zuordnen.

Bereich Garne, Zwirne, Fäden

  • Strichaufzählung
    Garne, Zwirne, Fäden nach handelsüblichen Kriterien systematisch ordnen.

Lehrstoff:

Bereich Rohstoffe, Werkstoffe, Zubehör:

Fachterminologie, Textile Kette, Faserstoffe (Systematik, Herstellung); Naturfasern; Garne und Zwirne (Systematik); Grundbegriffe Flächen.

Bereich Garne, Zwirne, Fäden:

Grundbegriffe, Systematik der Garne, Zwirne, Fäden.

römisch zwei. Jahrgang:

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Rohstoffe, Werkstoffe, Zubehör

  • Strichaufzählung
    chemisch und/oder synthetisch hergestellte Fasern hinsichtlich ihrer Systematik einteilen und grundlegende Eigenschaften analysieren.

Bereich Garne, Zwirne, Fäden

  • Strichaufzählung
    die Spinnverfahren für Natur- und Chemiefasern erklären und den Fasern zuordnen.

Bereich Textile Flächen

  • Strichaufzählung
    die Vorbereitungsarbeiten für und die Herstellung von Geweben erklären und Grundbindungen den Stoffmustern zuordnen.

Lehrstoff:

Bereich Rohstoffe, Werkstoffe, Zubehör:

Chemie- und Synthesefasern; Fasermodelle; Einsatzbereiche.

Bereich Garne, Zwirne, Fäden:

Grundlagen der chemischen und mechanischen Spinnverfahren.

Bereich Textile Flächen:

Vorbereitungsarbeiten für die Weberei; Weberei; Grundbindungen.

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Rohstoffe, Werkstoffe, Zubehör

  • Strichaufzählung
    die Pflegesymbole anordnen und interpretieren;
  • Strichaufzählung
    Feinheitsberechnungen und Nummerierungssysteme anwenden.

Bereich Garne, Zwirne, Fäden

  • Strichaufzählung
    die Fertigprodukte hinsichtlich ihrer Eigenschaften und ihrer möglichen Verwendung bewerten.

Bereich Textile Flächen

  • Strichaufzählung
    unterschiedliche Gewebestrukturen erkennen, den Herstellungsverfahren zuordnen und Stoffeigenschaften ableiten.

Lehrstoff:

Bereich Rohstoffe, Werkstoffe, Zubehör:

Pflegesymbole; Textilkennzeichnung; Feinheitsberechnungen und Nummerierungssysteme; Zubehör.

Bereich Garne, Zwirne, Fäden:

Spinnverfahren und Garne, Zwirne, Fäden; Eigenschaften von Garnen, Zwirnen, Fäden.

Bereich Textile Flächen:

Bindungen; Eigenschaften, Einsatzgebiete und Handelsbezeichnungen von Geweben.

römisch drei. Jahrgang:

5. Semester – Kompetenzmodul 5:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Rohstoffe, Werkstoffe, Zubehör

  • Strichaufzählung
    Rohstoff- und Materialkombinationen erklären und Schlussfolgerungen für ihre möglichen Einsatzbereiche ableiten.

Bereich Garne, Zwirne, Fäden

  • Strichaufzählung
    Herstellung, Verwendung und Eigenschaften spezieller Fäden und Garne für die Bekleidungsindustrie erklären und beurteilen.

Bereich Textile Flächen

  • Strichaufzählung
    die Vorbereitungsarbeiten für und die Herstellung von Maschenwaren erklären und Grundbindungen den Stoffmustern zuordnen.

Lehrstoff:

Bereich Rohstoffe, Werkstoffe, Zubehör:

Pflegesymbole; Textilkennzeichnung; Feinheitsberechnungen und Nummerierungssysteme; Zubehör.

Bereich Garne, Zwirne, Fäden:

Spezialspinnverfahren; Eigenschaften Nähfäden.

Bereich Textile Flächen:

Vorbereitungsarbeiten für Maschenwarenherstellung; Strickerei; Wirkerei; Grundbindungen.

6. Semester – Kompetenzmodul 6:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Rohstoffe, Werkstoffe, Zubehör

  • Strichaufzählung
    Verfahren zur Material- und Stoffanalyse durchführen, die Ergebnisse interpretieren und daraus Schlussfolgerungen ziehen;
  • Strichaufzählung
    Zubehör nach Anforderungen auswählen und in textilen Produkten verarbeiten.

Bereich Textile Flächen

  • Strichaufzählung
    unterschiedliche Maschenwaren erkennen, den Herstellungsverfahren zuordnen und Stoffeigenschaften ableiten.

Lehrstoff:

Bereich Rohstoffe, Werkstoffe, Zubehör:

Verfahren zur Material-, Struktur- und Musteranalyse; Stoffanalyse; Zubehör.

Bereich Textile Flächen:

Bindungen; Eigenschaften, Einsatzgebiete und Handelsbezeichnungen von Maschenstoffen.

römisch vier. Jahrgang:

7. Semester – Kompetenzmodul 7:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Rohstoffe, Werkstoffe, Zubehör

  • Strichaufzählung
    moderne Fasern und Materialien identifizieren und für verschiedene Einsatzmöglichkeiten beurteilen.

Bereich Textile Flächen

  • Strichaufzählung
    Flächen aus Fasermischungen erkennen und deren Eigenschaften analysieren.

Bereich Veredlung

  • Strichaufzählung
    die verschiedenen Veredlungsverfahren voneinander unterscheiden sowie deren Grundprinzipien und Wirksamkeit erklären.

Lehrstoff:

Bereich Rohstoffe, Werkstoffe, Zubehör:

Herstellung, Eigenschaften und Einsatzbereiche von High-Tech-Fasern und Garnen.

Bereich Textile Flächen:

Herstellung, Eigenschaften und Einsatzbereiche von Flächen aus Faser- und Materialmischungen.

Bereich Veredlung:

Mechanische und chemische Veredlungsverfahren (Grundprinzipien); Eigenschaftsänderungen durch Veredlungsverfahren.

8. Semester – Kompetenzmodul 8:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Rohstoffe, Werkstoffe, Zubehör

  • Strichaufzählung
    verschiedene Verbund- und Spezialstoffe, wie zB Laminate oder Stoffe mit Membransystem hinsichtlich Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten beurteilen.

Bereich Textile Flächen

  • Strichaufzählung
    die Herstellung von Stoffen für Smart Textiles und textilen High-Tech-Artikeln erklären.

Bereich Veredlung

  • Strichaufzählung
    die Auswirkungen auf die Eigenschaften der Rohstoffe, Garne und Flächen durch unterschiedliche Veredlungsschritte beschreiben und beurteilen.

Lehrstoff:

Bereich Rohstoffe, Werkstoffe, Zubehör:

Herstellung, Eigenschaften und Einsatzbereiche von Verbund und Spezialstoffen, Laminate, Membranen, kaschierte Stoffe, Funktionsstoffe; Zubehör.

Bereich Textile Flächen:

Herstellung, Eigenschaften, Einsatzbereiche und Handelsbezeichnungen von Verbundstoffen, High-Tech-Materialien und Flächen für Smart Textiles.

Bereich Veredlung:

Vertiefung mechanische und chemische Veredlungsverfahren besonders in Hinblick auf die Eigenschaftsveränderungen der behandelten Garne und Flächen.

römisch fünf. Jahrgang– Kompetenzmodul 9:

9. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Rohstoffe, Werkstoffe, Zubehör

  • Strichaufzählung
    unterschiedlichste Rohstoff-, Garn- und Flächenkombinationen aus Standardprodukten sowie moderne Fasern und Materialien identifizieren und für verschiedene Einsatzmöglichkeiten beurteilen;
  • Strichaufzählung
    Materialien für Spezialartikel, Smart Textiles und Bekleidungsartikel mit speziellen Anforderungen auswählen sowie ihre Eigenschaften und Einsatzbereiche beschreiben;
  • Strichaufzählung
    für die Verarbeitung alle Zubehörteile gezielt auswählen und hinsichtlich der Eigenschaften beurteilen.

Bereich Veredlung

  • Strichaufzählung
    Material-, Flächen- und Veredlungskombinationen erkennen und hinsichtlich ihrer Anwendungsmöglichkeit und Einsatzbereiche für konfektionsbasierte Produkte beurteilen.

Lehrstoff:

Bereich Rohstoffe, Werkstoffe, Zubehör:

Rohstoff-, Garn- und Materialmischungen und –analyse; Eigenschaften und Verarbeitungsmöglichkeiten; Einsatzbereiche und neue Verwendungsvarianten. Kombination verschiedenster Rohstoffe, Garne und Zwirne, Flächentechniken für Standardstoffe der Bekleidungsindustrie; High-Tech-Materialien (Rohstoffe, Garne, Flächen); Materialien für Spezialanwendungen (Sportartikel, Outdoor-Bekleidung, Berufsbekleidung usw.).

Bereich Veredlung:

Mechanische und chemische Veredlungsverfahren (Grundprinzipien); Eigenschaftsänderungen durch Veredlungsverfahren.

10. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Rohstoffe, Werkstoffe, Zubehör

  • Strichaufzählung
    verschiedene Rohstoffe, von der Naturfaser bis zur High-Tech-Faser, Werkstoffe, wie zB Laminate und Membranen, und das Zubehör für die Produktion beschreiben und beurteilen, sowie die Eigenschaften und Einsatzbereiche ableiten.

Bereich Garne, Zwirne, Fäden

  • Strichaufzählung
    die Herstellung, Verwendung und Eigenschaften von Garnen, Zwirnen und Fäden, speziell für die Bekleidungsindustrie, erklären und beurteilen sowie sie gezielt im Verarbeitungsprozess einsetzen.

Bereich Textile Flächen

  • Strichaufzählung
    die Herstellung textiler Flächen, von Geweben über Maschenwaren bis zu kaschierten Stoffen, High-Tech-Flächen und technischen Textilien grundlegend beschreiben und in Bezug zu den Einsatzbereichen bringen.

Bereich Veredlung

  • Strichaufzählung
    mögliche Veredlungsverfahren auf mechanischer oder chemischer Basis für die angeforderten Eigenschaften der Fertigprodukte benennen und deren Auswirkungen beurteilen.

Lehrstoff:

Bereich Rohstoffe, Werkstoffe, Zubehör:

Verbindung aller Teilbereiche der vorhergehenden Semester (Rohstoffe, Garne, Zwirne, Flächen, Eigenschaften, Einsatzbereiche, Bekleidungsphysiologie, High-Tech-Materialien) unter besonderer Berücksichtigung der Aspekte in der Bekleidungsindustrie; Zubehör – Eigenschaften und Verwendung.

Bereich Garne, Zwirne, Fäden:

Verbindung mit den Bereichen Rohstoffe, Textile Flächen und Veredlung, unter besonderer Beachtung von Fäden und Themen der Bekleidungsindustrie.

Bereich Textile Flächen:

Verbindung aller Teilbereiche von Rohstoff bis Veredlung. Herstellung, Eigenschaften, Einsatzbereiche und Handlungsbezeichnungen von Standardflächen bis zu Verbund und Spezialstoffen, Laminaten, Membranen, kaschierten Stoffe bis Funktionsstoffen; Zubehör.

Bereich Veredlung:

Verbindung der mechanischen und chemischen Veredlungsverfahren mit den Teilbereichen Rohstoffe, Werkstoffe, Garne und Veredlung.

5. KONSTRUKTION UND FERTIGUNGSTECHNIK

römisch eins. Jahrgang (1. und 2. Semester):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Gestaltung und Modellentwicklung

  • Strichaufzählung
    Linien- und Flächengestaltungen mit unterschiedlichen Techniken ausführen;
  • Strichaufzählung
    die Grundlagen der Farbenlehre umsetzen;
  • Strichaufzählung
    einfache Modezeichnungen erstellen.

Bereich Verarbeitungstechnik

  • Strichaufzählung
    Grundlagen der Schnitttechnik erklären und anwenden;
  • Strichaufzählung
    Nahtarten und Stichtypen einteilen sowie Grundfunktionen der Nähmaschinen erklären;
  • Strichaufzählung
    Produktionsmaschinen systematisch einteilen und Einsatzbereiche zuordnen.

Lehrstoff:

Bereich Gestaltung und Modellentwicklung:

Grundbegriffe; Linien und Flächen; geometrische und plastische Konstruktion; Farbenlehre, Proportionen, Anwendung facheinschlägiger Software und CAD.

Bereich Verarbeitungstechnik:

Grundbegriffe und Grundlagen der Schnitttechnik; Grundbegriffe Nahtarten und Stichtypen (Einteilung, Eigenschaften, Anwendungsmöglichkeiten); Systematik der Produktionsmaschinen (Arten, Einsatzgebiete).

römisch zwei. Jahrgang:

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Gestaltung und Modellentwicklung

  • Strichaufzählung
    Linien- und Flächengestaltung auf Körperformen anwenden;
  • Strichaufzählung
    grafische Techniken gezielt einsetzen.

Bereich Verarbeitungstechnik

  • Strichaufzählung
    in der Schnitttechnik Grundschnitte mit einfachen Variationen darstellen;
  • Strichaufzählung
    Nahtarten und Stichtypen Produkten zuordnen und deren Eigenschaften nennen.

Lehrstoff:

Bereich Gestaltung und Modellentwicklung:

Linien und Linienformen; Flächengestaltung mit Schattierungen; Körperformen; grafische Techniken.

Bereich Verarbeitungstechnik:

Grundschnitte und einfache Varianten; Nahtarten, Stichtypen; Produktionsmaschinen Funktionsweise.

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Gestaltung und Modellentwicklung

  • Strichaufzählung
    Colorierungen und Kompositionen durchführen und darstellen;
  • Strichaufzählung
    Modellzeichnungen mit facheinschlägiger Software und CAD nachbearbeiten.

Bereich Verarbeitungstechnik

  • Strichaufzählung
    Variationen an Schnitten durchführen und Schnitte für die Produktion vorbereiten;
  • Strichaufzählung
    Produktionsmaschinen (Spezialmaschinen) sowie ihre Funktionsweise erklären und den Einsatzgebieten zuordnen.

Lehrstoff:

Bereich Gestaltung und Modellentwicklung:

Colorierung und Komposition; Farbenlehre Anwendung; grafische Techniken; Einbindung facheinschlägiger Software und CAD.

Bereich Verarbeitungstechnik:

Schnitttechnik Vertiefung und Erweiterung der Variationen; Nahtarten und Stichtypen (Vertiefung, Spezialisierung, Variationen); Produktionsmaschinen in der Serienfertigung.

römisch drei. Jahrgang:

5. Semester – Kompetenzmodul 5:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Gestaltung und Modellentwicklung

  • Strichaufzählung
    eigene Modelle entwerfen und unter Einbindung von Software und CAD grafisch darstellen.

Bereich Verarbeitungstechnik

  • Strichaufzählung
    Grundlagen der Zuschneidetechniken erklären und einfachen Produktionsflüssen zuordnen;
  • Strichaufzählung
    Produktionsmaschinen und Spezialmaschinen den Fertigungsverfahren zuordnen und deren Einsatz beurteilen.

Bereich Innovative Fertigungstechniken

  • Strichaufzählung
    die Funktionsweise automatisierter Produktionsmaschinen erklären.

Bereich Produktionstechnik, Automatisierung, Prozesstechnik

  • Strichaufzählung
    die Grundlagen der Arbeits- und Ablauforganisation auf den Produktionsfluss anwenden;
  • Strichaufzählung
    einfache Wirtschaftlichkeitsberechnungen in der Fertigung durchführen.

Lehrstoff:

Bereich Gestaltung und Modellentwicklung:

Modellgestaltung; Modellentwicklung; Anwendung verschiedener Zeichentechnik und Darstellungsformen; Zeichensoftware und Fotobearbeitung.

Bereich Verarbeitungstechnik:

Zuschnitt und Zuschnittverfahren; Maschinen im Zuschnitt; Fachbegriffe und Maschinenelemente; Fertigungsverfahren.

Bereich Innovative Fertigungstechniken:

Automatisierte Fertigungsmaschinen; teilautomatisierte und automatisierte Fertigungsabläufe.

Bereich Produktionstechnik, Automatisierung, Prozesstechnik:

Arbeitsorganisation, Aufbau- und Ablauforganisation; Produktionsprozess; Begleitpapiere.

6. Semester – Kompetenzmodul 6:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Gestaltung und Modellentwicklung

  • Strichaufzählung
    Modelle nach Kundenvorgaben unter Einbindung von Software und CAD grafisch darstellen;
  • Strichaufzählung
    Werkzeichnungen aus den Modezeichnungen entwickeln.

Bereich Verarbeitungstechnik

  • Strichaufzählung
    die Bügel- und Fixiertechniken im Serienbereich in den Produktionsfluss einordnen;
  • Strichaufzählung
    die Anforderungen an einen Produktionsfluss erarbeiten und geeignete Maschinen und Fertigungstechniken zuordnen.

Bereich Innovative Fertigungstechniken

  • Strichaufzählung
    innovative und rationelle Fertigungsverfahren beurteilen und die notwendigen Voraussetzungen dafür beschreiben.

Bereich Produktionstechnik, Automatisierung, Prozesstechnik

  • Strichaufzählung
    grundlegende Unterlagen für die Arbeits- und Ablauforganisation erarbeiten und entsprechende Berechnungen durchführen.

Lehrstoff:

Bereich Gestaltung und Modellentwicklung:

Kundenvorgaben, Trends und Modellentwicklung; facheinschlägige Software und CAD; Präsentationsunterlagen für Auftraggeber.

Bereich Verarbeitungstechnik:

Bügel- und Fixiertechniken, Verfahren und Maschinen; Einbindung der Bügel- und Fixiertechnik in den Produktionsfluss.

Bereich Innovative Fertigungstechniken:

Fertigungsverfahren und Automatisierung bei Maschinen oder im Fertigungsprozess.

Bereich Produktionstechnik, Automatisierung, Prozesstechnik:

Arbeitsplanung und Disposition; facheinschlägige Produktionspapiere.

römisch vier. Jahrgang:

7. Semester – Kompetenzmodul 7:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Gestaltung und Modellentwicklung

  • Strichaufzählung
    Teile von Kollektionen zu einem vorgegebenen Thema entwickeln.

Bereich Verarbeitungstechnik

  • Strichaufzählung
    spezielle Fertigungsverfahren und Schnitttechniken für die Produktion erarbeiten und planen.

Bereich Innovative Fertigungstechniken

  • Strichaufzählung
    Arbeitsschritte zur Herstellung von Smart Textiles beschreiben, erklären und ihre Funktionen beurteilen.

Bereich Produktionstechnik, Automatisierung, Prozesstechnik

  • Strichaufzählung
    Produktions- und Planungsdaten ermitteln und daraus Vorgabedaten entwickeln.

Lehrstoff:

Bereich Gestaltung und Modellentwicklung:

Kollektionserstellung (Teilbereiche); Informationsbeschaffung, Trendforschung; Ermittlung, Präzisierung und Bearbeitung von Kundenwünschen im Rahmen der Modellentwicklung; Software und CAD.

Bereich Verarbeitungstechnik:

Schnitte und Fertigungsverfahren für Produkte mit speziellen Anforderungen.

Bereich Innovative Fertigungstechniken:

Techniken und Verfahren zur Verarbeitung von Smart Textiles.

Bereich Produktionstechnik, Automatisierung, Prozesstechnik:

Zeitermittlung, Vorgabezeiten; Produktions- und Kapazitätsplanung; Materialfluss.

8. Semester – Kompetenzmodul 8:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Gestaltung und Modellentwicklung

  • Strichaufzählung
    Kollektionen zu einem vorgegebenen Thema entwickeln.

Bereich Verarbeitungstechnik

  • Strichaufzählung
    Spezialverfahren (schweißen, kleben) beschreiben, beurteilen und in den Produktionsablauf integrieren.

Bereich Innovative Fertigungstechniken

  • Strichaufzählung
    Arbeitsschritte zur Herstellung von Artikeln aus High-Tech-Stoffen beschreiben, erklären und ihre Funktionen beurteilen.

Bereich Produktionstechnik, Automatisierung, Prozesstechnik

  • Strichaufzählung
    können Abschnitte der Produktion planen, steuern, kontrollieren und verbessern.

Lehrstoff:

Bereich Gestaltung und Modellentwicklung:

Informationsbeschaffung und Bearbeitung der Informationen im Rahmen der Kollektionserstellung; Messen (Information und Präsentation).

Bereich Verarbeitungstechnik:

Schnitte und Fertigungsverfahren für Produkte mit speziellen Anforderungen; Produktionsfluss und Rationalisierungsmöglichkeiten in der Verarbeitung; Spezialverfahren.

Bereich Innovative Fertigungstechniken:

Techniken und Verfahren zur Verarbeitung von High-Tech-Stoffen; Schweißen, Kleben, Laserzuschnitt.

Bereich Produktionstechnik, Automatisierung, Prozesstechnik:

Planung, Steuerung, Kontrolle und Verbesserung Produktionsfluss; Prozessplanung.

römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:

9. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Gestaltung und Modellentwicklung

  • Strichaufzählung
    Kundenwünsche gezielt erfassen sowie Modelle entwickeln und für Präsentationen aufbereiten;
  • Strichaufzählung
    Modelle unter Berücksichtigung der Produktions- und Kostenbedingungen optimieren.

Bereich Verarbeitungstechnik

  • Strichaufzählung
    Anforderungen an eine industrielle Produktion von Bekleidungsartikeln erarbeiten und beurteilen;
  • Strichaufzählung
    Produktionsabläufe darstellen, Fertigungsverfahren beurteilen und Arbeitsabläufe gestalten.

Bereich Innovative Fertigungstechniken

  • Strichaufzählung
    Ausgangsmaterialien (Stoffe, textile Flächen) anwendungsorientiert auswählen, ihre Eigenschaften für Produktanwendungen und Neuentwicklungen beurteilen sowie die geeigneten Fertigungsverfahren zuordnen.

Bereich Produktionstechnik, Automatisierung, Prozesstechnik

  • Strichaufzählung
    Prozessdatenerfassung; Prozessbeschreibungen klassische und automatisierte Fertigungsverfahren; Datenverarbeitung und Prozessdarstellungen. Rationalisierung, Automatisierung.

Lehrstoff:

Bereich Gestaltung und Modellentwicklung:

Verbindung der Erfassung der Kundenwünsche mit einer optimierten Modellgestaltung mit Software und CAD Unterstützung.

Bereich Verarbeitungstechnik:

Fertigungsabläufe und Produktionsprozesse; Fertigungsverfahren; Arbeitssysteme; Arbeitsabläufe; Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen und rationelle Fertigungsverfahren.

Bereich Innovative Fertigungstechniken:

Stoffe und textile Flächen für Produktanwendungen und Neuentwicklungen der Bekleidungsindustrie im Bereich Smart Textiles, High-Tech-Textilien und technischen Textilien.

Bereich Produktionstechnik, Automatisierung, Prozesstechnik:

Prozessdatenerfassung; Prozessbeschreibungen klassische und automatisierte Fertigungsverfahren; Datenverarbeitung und Prozessdarstellungen. Rationalisierung, Automatisierung.

10. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Gestaltung und Modellentwicklung

  • Strichaufzählung
    die Schritte von der Ideenfindung bis zum fertig präsentierten Produkt bzw. der präsentierten Kollektion erklären, darstellen, bearbeiten, beurteilen und durchführen.

Bereich Verarbeitungstechnik

  • Strichaufzählung
    industrielle Prozessabläufe in Bezug auf Maschinenausstattung, Fertigungsverfahren und Verarbeitungstechniken organisieren und präsentieren.

Bereich Innovative Fertigungstechniken

  • Strichaufzählung
    grundlegende Verfahren zur Herstellung von Bekleidungsartikeln und Smart Textiles Produkten erklären sowie in Bezug auf Einsatzmöglichkeiten und Verarbeitungsmöglichkeiten beurteilen.

Bereich Produktionstechnik, Automatisierung, Prozesstechnik

  • Strichaufzählung
    Produktionsabläufe beschreiben, logistische Rahmenbedingungen festlegen, technische Voraussetzungen beurteilen sowie wirtschaftliche Überlegungen und Berechnungen durchführen.

Lehrstoff:

Bereich Gestaltung und Modellentwicklung:

Von der Trenderfassung über die Kundengespräche zur Modellentwicklung, Kollektionserstellung und Präsentation.

Bereich Verarbeitungstechnik:

Verbindung aller Teilbereiche der Verarbeitungstechnik; Schnitttechnik, Nahtarten, Stichtypen, Aufbau und Funktionsweise von Produktionsmaschinen im Zuschnitt, der Bügelei, Fixierung und der Näherei; Fertigungsverfahren und serieller Fertigung; Spezialverfahren.

Bereich Innovative Fertigungstechniken:

Produktanwendungen und Neuentwicklungen unter Bezugnahme auf die Bereiche Gestaltung und Modellentwicklung, Verarbeitungstechniken und Produktionstechnik, Automatisierung, Prozesstechnik. Verbindung der Bereiche im Rahmen der Entwicklung neuer Produkte.

Bereich Produktionstechnik, Automatisierung, Prozesstechnik:

Wirtschaftliche Beurteilung von Produktionsprozessen in der Serienfertigung von Bekleidungsartikeln; Controlling; Arbeits- Termin- und Personalplanung für den Produktionsprozess, notwendige technische Rahmenbedingung und maschinelle Ausstattung.

6. QUALITÄTS- UND UMWELTMANAGEMENT

römisch drei. Jahrgang:

5. Semester – Kompetenzmodul 5:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Produktprüfung

  • Strichaufzählung
    Prüfvorschriften für bekleidungstechnische Produktprüfungen verstehen;
  • Strichaufzählung
    Vorbereitungen für verschiedene textile Prüfungen normgerecht durchführen;
  • Strichaufzählung
    Normen und Prüfvorschriften anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Produktprüfung:

Fachterminologie; Aufgaben und Rahmenbedingungen von Produktprüfungen; Probenvorbereitungen; Grundlagen für bekleidungstechnische und textile Prüfverfahren.

6. Semester – Kompetenzmodul 6:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Produktprüfung

  • Strichaufzählung
    Prüfverfahren für Bekleidungsartikel auswählen und durchführen;
  • Strichaufzählung
    Prüfergebnisse und Prüfwerte analysieren und beurteilen sowie Konsequenzen für die Produktionsverfahren in der Bekleidungsindustrie und die Einsatzbereiche der geprüften Materialien ableiten;
  • Strichaufzählung
    statistische Methoden auf den Bereich der Produktprüfung und Qualitätssicherung anwenden.

Bereich Qualitätsmanagement

  • Strichaufzählung
    Anforderungen an Produktprüfungsvorschriften, Normen, Geräte und akkreditierte Prüfanstalten nennen.

Lehrstoff:

Bereich Produktprüfung:

Prüfverfahren für Nahtfestigkeit, Passform, Pflegekennzeichnung und Pflege; Auswertung und Grundlagen der Statistik; Berechnungen für Qualitätsregelkarten, Stichprobensysteme, Stichprobenmittelwert, Streuung und Varianz; Prüfungen an Kleidungsstücken; Schadensbeurteilung.

Bereich Qualitätsmanagement:

Prüfvorschriften und Prüfnormen; Prüfinstitute und akkreditierte Prüfanstalten im Bekleidungsbereich, Aufgaben, Schwerpunkte.

römisch vier. Jahrgang:

7. Semester – Kompetenzmodul 7:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Produktprüfung

  • Strichaufzählung
    einen Prüfplan für Bekleidungsartikel, der die erforderlichen Prüfungen im Hinblick auf die Anforderungen an ein Produkt beinhaltet, entwickeln und umsetzen.

Bereich Qualitätsmanagement

  • Strichaufzählung
    die Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem erkennen, die Qualitätsmanagementebenen unterscheiden sowie Verantwortungsbereiche und Tätigkeiten den Ebenen zuordnen.

Lehrstoff:

Bereich Produktprüfung:

Produktprüfungen, Passformen und Qualitätssicherung als Elemente des Qualitätsmanagements.

Bereich Qualitätsmanagement:

Prüf- und Zertifizierungssysteme; Qualitätsmanagementsysteme (Arten, Grundstruktur, Aufbau).

8. Semester – Kompetenzmodul 8:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Qualitätsmanagement

  • Strichaufzählung
    Normen aus dem Qualitätsmanagementbereich fachspezifisch anwenden und interpretieren;
  • Strichaufzählung
    die Voraussetzungen und Grundlagen für ein fachlich orientiertes Qualitätsmanagementsystem aus den Normen ableiten sowie Arbeitsanweisungen und Teile eines Qualitätsmanagementhandbuches erstellen.

Lehrstoff:

Bereich Qualitätsmanagement:

Qualitätsmanagementsysteme, Eco-Cert, ISO, EFQM, Textilien und VDA, Monitoring, QM-Handbuch.

römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:

9. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Produktprüfung

  • Strichaufzählung
    Anforderungen und Prüfpläne unter dem Aspekt des Umweltmanagements erstellen, durchführen und beurteilen sowie daraus Konsequenzen für die Produktion ableiten.

Bereich Umweltmanagement

  • Strichaufzählung
    die fachspezifischen Grundlagen einer Umweltzertifizierung erarbeiten, beurteilen und umsetzen.

Lehrstoff:

Bereich Produktprüfung:

Ausarbeitung von Anforderungsprofilen; Prüfpläne.

Bereich Umweltmanagement:

Textilien und Ökologie; Öko-Tex-Zertifizierung; ökologische Produktion; Labels und Umweltkennzeichnung; Prüf- und Zertifizierungssysteme in der Textil- und Bekleidungsindustrie.

10. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Produktprüfung

  • Strichaufzählung
    die verschiedenen Elemente der Produktprüfung in das Qualitäts- und Umweltmanagementsystem integrieren und abstimmen.

Bereich Qualitätsmanagement

  • Strichaufzählung
    die fachspezifischen und organisatorischen Grundlagen eines Qualitätsmanagementsystems in Übereinstimmung mit den Produktprüfungen und dem Umweltmanagementsystem bringen.

Bereich Umweltmanagement

  • Strichaufzählung
    Entwürfe für ein Umweltmanagementsystem, auch unter Einbeziehung eines Qualitätsmanagementsystems, notwendiger Produktprüfungen und Social Audits, erstellen.

Lehrstoff:

Bereich Produktprüfung:

Textiltechnische und textilchemische Produktprüfungen in Abstimmung mit den Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem.

Bereich Qualitätsmanagement:

Schnittstellen zum Umweltmanagement; Integration eines Qualitätsmanagementsystems mit einem Umweltmanagementsystem.

Bereich Umweltmanagement:

Auswirkungen Faseranbau und Textilproduktion auf Umwelt und soziale Strukturen (Social Audits); Fair Trade Kennzeichnungen; Schadstoffbelastung durch textile Produktion; schädliche und giftige Substanzen auf Textilien; Recycling von Textilien.

7. LABORATORIUM Bildungs- und Lehraufgabe aller Bereiche:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • Strichaufzählung
    die im jeweiligen Bereich gebräuchlichen Werk- und Hilfsstoffe sowie die Arbeitsmethoden gemäß den einschlägigen Regelwerken erläutern und dokumentieren;
  • Strichaufzählung
    die Anordnungen der Sicherheitsunterweisung und Einschulung berücksichtigen.

Lehrstoff aller Bereiche:

Laborbetrieb und Laborordnung, Sicherheitsunterweisung, Einschulung, Qualitätsprüfung und Qualitätssicherung, Instandhaltung, Recycling.

römisch vier. Jahrgang:

Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs der nachstehenden Laboratorien zum 7. und 8. Semester (Kompetenzmodule 7 und 8) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.

7. und 8. Semester – Kompetenzmodule 7 und 8:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Laboratorium Betriebstechnik 1

  • Strichaufzählung
    einen Arbeitsplan erstellen und dabei die Rüstzeit und Zeit je Einheit für die einzelnen Arbeitsvorgänge unter Verwendung ausgewählter Methoden der Zeitermittlung festlegen;
  • Strichaufzählung
    unterschiedliche Methoden der Zeitermittlung unter vorgegebenen Rahmenbedingungen anwenden.

Laboratorium Betriebstechnik 2

  • Strichaufzählung
    aus einer vorgegebenen Erzeugnisgliederung die Mengen-, Struktur- und Baukastenstückliste ableiten;
  • Strichaufzählung
    den Ablauf sowie die einzelnen Schritte des Beschaffungsprozesses in einem Unternehmen beschreiben und dabei mit Hilfe von Analysemethoden eine Lieferantenauswahl durchführen;
  • Strichaufzählung
    auf Grundlage vorgegebener Kosten sowie einer vorgegebenen Unternehmensstruktur einen Betriebsabrechnungsbogen erstellen und daraus die Gemeinkostenzuschlagsätze und Maschinenstundensätze ableiten;
  • Strichaufzählung
    für ein vorgegebenes Produktionsprogramm den erforderlichen Materialbedarf ermitteln und Fertigungsterminpläne erstellen;
  • Strichaufzählung
    mit vorgegebenen Daten Produktkostenkalkulationen durchführen.

Laboratorium Rationelle Fertigungstechniken

  • Strichaufzählung
    Fertigungstechniken nach rationellen Kriterien auswählen und umsetzen.

Lehrstoff:

Übungen, Projekte und Fallbeispiele (auch gegenstandsübergreifend) in Abstimmung mit den fachtheoretischen Pflichtgegenständen und dem Pflichtgegenstand „Werkstätte und Produktionstechnik“, Auswertung, Interpretation und Analyse der Versuchsergebnisse.

römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:

Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs der nachstehenden Laboratorien zum 9. und 10. Semester (Kompetenzmodul 9) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.

9. und 10. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Laboratorium Betriebstechnik 3

  • Strichaufzählung
    Methoden und Werkzeuge des Qualitäts- und Umweltmanagements auswählen und einsetzen;
  • Strichaufzählung
    aus Analyseergebnissen im Bereich des betrieblichen Qualitätsmanagements Schlussfolgerungen ziehen und Maßnahmen ableiten.

Laboratorium Unternehmensführung und Wirtschaftsrecht

  • Strichaufzählung
    für eine Unternehmensgründung einen Businessplan erstellen;
  • Strichaufzählung
    Kennzahlen aus der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln sowie diese interpretieren;
  • Strichaufzählung
    einen einfachen Liquiditätsplan erstellen und interpretieren;
  • Strichaufzählung
    Verfahren der statischen und dynamischen Investitionsrechnung anwenden.

Laboratorium Innovative Fertigungstechniken

  • Strichaufzählung
    moderne und technologieorientierte Fertigungsverfahren an Bekleidungs- und Smart Textiles Produkten anwenden sowie bei der Produktentwicklung einsetzen.

Lehrstoff:

Übungen, Projekte und Fallbeispiele (auch gegenstandsübergreifend) in Abstimmung mit den fachtheoretischen Pflichtgegenständen und dem Pflichtgegenstand „Werkstätte und Produktionstechnik“, Auswertung, Interpretation und Analyse der Versuchsergebnisse.

8. WERKSTÄTTE UND PRODUKTIONSTECHNIK Bildungs- und Lehraufgabe aller Bereiche:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • Strichaufzählung
    die im jeweiligen Bereich gebräuchlichen Werk- und Hilfsstoffe sowie die Arbeitsmethoden gemäß den einschlägigen Regelwerken erläutern;
  • Strichaufzählung
    die Anordnungen der Sicherheitsunterweisung und Einschulung berücksichtigen.

Lehrstoff aller Bereiche:

Werkstättenbetrieb und Werkstättenordnung; Sicherheitsunterweisung, Einschulung, Qualitätsprüfung und Qualitätssicherung, Instandhaltung, Recycling.

Herstellung eines oder mehrerer facheinschlägiger Produkte und Durchführung von Wartungs- oder Instandsetzungsarbeiten auf Projektbasis unter Berücksichtigung unterschiedlicher Bearbeitungstechniken, Materialien und Prüfverfahren in den im Folgenden angeführten Werkstätten und Werkstättenlaboratorien.

römisch eins. Jahrgang (1. und 2. Semester):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Verarbeitungs- und Produktionstechnik

  • Strichaufzählung
    die grundlegenden Zuschnitt- und Nähtechniken anwenden;
  • Strichaufzählung
    einfache Produkte zuschneiden und fertigen.

Lehrstoff:

Bereich Verarbeitungs- und Produktionstechnik:

Werkstätte „Zuschnitt 1“ (Grundlagen des Einzelzuschnitts).

Werkstätte „Näherei 1“ (Basistraining, Bedienung verschiedener Fertigungsmaschinen, Methodentraining, einfache textile Produkte).

Werkstätte „Bügelei und Fixiererei 1“ (Grundlagen der Bügeltechnik, einfache Artikel bügeln).

römisch zwei. Jahrgang:

3. und 4. Semester – Kompetenzmodule 3 und 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Verarbeitungs- und Produktionstechnik

  • Strichaufzählung
    ausgewählte Maschinen, Werkzeuge und Vorrichtungen für Fertigungsverfahren anwenden;
  • Strichaufzählung
    geeignete Maschinen für das jeweilige Fertigungsverfahren auswählen und entsprechende Werkstücke anfertigen;
  • Strichaufzählung
    aus Werkzeichnungen einfache Modelle umsetzen.

Lehrstoff:

Bereich Verarbeitungs- und Produktionstechnik:

Werkstätte „Zuschnitt 2“ (Einzelzuschnitt, Grundlagen und Übungen Industriezuschnitt, Zuschneideunterlagen, Produktionspapiere erarbeiten).

Werkstätte „Näherei 2“ (unterschiedliche Verarbeitungstechniken, einfach Kleidungsstücke; Fertigung von Produkten mit technischen Detailbeschreibungen; einfache materialbezogene Nähtechnik).

Werkstätte „Bügelei und Fixiererei 2“ (Finishbügeln, Kleinteilefixierung, Fixiertechniken in der Industrie).

römisch drei. Jahrgang:

5. und 6. Semester – Kompetenzmodule 5 und 6:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Verarbeitungs- und Produktionstechnik

  • Strichaufzählung
    Verarbeitungstechniken material- und fertigungsadäquat einsetzen;
  • Strichaufzählung
    Serienfertigungen für einfache Produkte organisieren und steuern;
  • Strichaufzählung
    Maschinen mit Spezialfunktionen einrichten und bedienen.

Lehrstoff:

Bereich Verarbeitungs- und Produktionstechnik:

Werkstätte „Zuschnitt 3“ (Industriezuschnitt, Zuschnitt nach Kundenaufträgen, Kleinserien, automatisierte Zuschneidetechniken, Zuschneideanlagen, CAD-Zuschnitt, Lasertechnologie im Zuschnitt – mit Übungen).

Werkstätte „Näherei 3“ (Verarbeitungstechniken für elastische Flächen, einfache Produkte aus Maschenwaren, unterschiedliche Verarbeitungstechniken angepasst an Material und Materialmix, Fertigung von Produkten nach Kundenauftrag; verschiedene Nähtechniken, Herstellung von Produkten).

Werkstätte „Bügelei und Fixiererei 3“ (formgebendes Bügeln, Frontfixierung, Fixierung in der Serie).

römisch vier. Jahrgang:

7. und 8. Semester – Kompetenzmodule 7 und 8:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Produktentwicklung

  • Strichaufzählung
    aus einem Anforderungsprofil Produkte mit den geforderten Eigenschaften entwickeln und fertigen;
  • Strichaufzählung
    Systeme für den industriellen Zuschnitt einrichten und Abläufe der darauf folgenden Fertigungsverfahren für die Produkte realisieren.

Bereich Arbeitsvorbereitung

  • Strichaufzählung
    unterschiedliche Methoden der Zeitermittlung unter vorgegebenen Rahmenbedingungen anwenden;
  • Strichaufzählung
    einfache Projekte mit ERP-Systemen planen und durchführen.

Bereich Rationelle Fertigungstechniken

  • Strichaufzählung
    fertigungstechnische und wirtschaftliche Vorteile rationeller Fertigungstechniken durch Umsetzung realisieren und in Zusammenhang mit der Arbeitsvorbereitung auswerten.

Lehrstoff:

Bereich Produktentwicklung:

Werkstättenlaboratorium „Produktentwicklung 1“ (Anforderungsprofile, Schritte zur Umsetzung, Kombination verschiedener Fertigungsverfahren, materialabhängige Produktionsschritte, Fertigung einer kleinen Kollektion mit den notwendigen Produktionsunterlagen als Klassenprojekt – Anforderungsprofil, Modellentwicklung, Materialbeschaffung Zuschnittunterlagen, Fertigungspapiere, Kontrolllisten, Auslieferpapiere).

Bereich Arbeitsvorbereitung, Produktionsplanung und Steuerung:

Werkstättenlaboratorium „Arbeitsvorbereitung“ (Planung und Dokumentation von fachspezifischen Arbeitsabläufen; Qualitätsplanung, Qualitätskontrolle und Qualitätssicherung nach Kundenvorgaben; Zeitaufnahmen durchführen).

Bereich Rationelle Fertigungstechniken:

Werkstättenlaboratorium „Rationelle Fertigungstechniken“ (Planung, Durchführung, Dokumentation und Auswertung rationeller Fertigungstechniken mit Einbindung der Erkenntnisse aus dem Gegenstand Labor).

römisch fünf. Jahrgang:

9. und 10. Semester – Kompetenzmodul 9:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Innovative Fertigungstechniken

  • Strichaufzählung
    unterschiedliche Verarbeitungstechniken und Produktionsverfahren auf Smart Textiles, technische Textilien und High-Tech-Textilien anwenden;
  • Strichaufzählung
    mit Verarbeitungsmöglichkeiten für neue Rohstoffe und Flächen experimentieren sowie die Ergebnisse im Hinblick auf eine mögliche Serienproduktion beurteilen;
  • Strichaufzählung
    mit Vertretern aus Grenzbereichen (Sensorik, Elektronik, …) Einsatzmöglichkeiten neuer Bekleidungsprodukte entwickeln sowie Anforderungen an die textilen Dimensionen der Verarbeitung definieren.

Lehrstoff:

Bereich Innovative Fertigungstechniken:

Werkstättenlaboratorium „Innovative Fertigungstechniken“ (moderne und alternative Konfektionsverfahren, Grundlagen der Sensorik, Mikroelektronik unter dem Aspekt der Verarbeitung in textilen Produkten, technische Textilien, medizinische Einsatzmöglichkeiten und Anforderungen an die Konfektionierung, Verarbeitung neu entwickelter textiler Flächen).

C. Verbindliche Übung SOZIALE UND PERSONALE KOMPETENZ

Siehe Anlage 1.

D. Pflichtpraktikum

Siehe Anlage 1.

Freigegenstände, Unverbindliche Übung, Förderunterricht E. Freigegenstände

Siehe Anlage 1 mit folgenden Ergänzungen:

6. WISSENSCHAFTLICHES ARBEITEN

römisch vier. Jahrgang:

7. Semester – Kompetenzmodul 7:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit

  • Strichaufzählung
    die Vorgehensweise beim Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit erklären.

Lehrstoff:

Bereich Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit:

Aufbau einer Arbeit, Themeneingrenzung und Arbeitsplanung.

8. Semester – Kompetenzmodul 8:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Literaturrecherche

  • Strichaufzählung
    eine Literaturrecherche durchführen und korrekt zitieren.

Lehrstoff:

Bereich Literaturrecherche:

Literaturrecherche, Gliederung und Verständlichkeit von Text, Quellennachweise und Zitierregeln.

römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:

9. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit

  • Strichaufzählung
    ein Thema strukturiert darstellen und eine Forschungsfrage formulieren;
  • Strichaufzählung
    wissenschaftlich argumentieren.

Lehrstoff:

Bereich Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit:

Strukturierung einer wissenschaftlichen Arbeit; wissenschaftliche Argumentation und Erkenntnisgewinn.

10. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit

  • Strichaufzählung
    Informationen gegliedert zu einer wissenschaftlichen Arbeit zusammenstellen.

Lehrstoff:

Bereich Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit:

Datendarstellung, Interpretation und Schlussfolgerungen, Umsetzung in einem Textverarbeitungsprogramm, formale Richtlinien.

F. Unverbindliche Übung BEWEGUNG UND SPORT

Siehe Bundesgesetzblatt Nr. 37 aus 1989, idgF.

G. Förderunterricht

Siehe Anlage 1.

H. Deutschförderklasse Pflichtgegenstände 1. Deutsch in der Deutschförderklasse

Siehe Anlage 1.

2. Religion

Siehe Anlage 1.

3. Weitere Pflichtgegenstände und Verbindliche Übung

Für die weiteren Pflichtgegenstände und die verbindliche Übung sind die Bildungs- und Lehraufgabe sowie der jeweilige Lehrstoff gemäß Abschnitt römisch sieben Unterabschnitt A bis C anzuwenden unter Berücksichtigung der sprachlichen Kompetenzen und individuellen Voraussetzungen der Schülerin bzw. des Schülers.

Freigegenstände und Unverbindliche Übung

Für die Freigegenstände und unverbindliche Übung sind die Bildungs- und Lehraufgabe sowie der jeweilige Lehrstoff gemäß Abschnitt römisch sieben Unterabschnitt E und F anzuwenden unter Berücksichtigung der sprachlichen Kompetenzen und individuellen Voraussetzungen der Schülerin bzw. des Schülers.

Anmerkung

Fassung zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 235/2019

Im RIS seit

16.08.2019

Zuletzt aktualisiert am

12.09.2019

Gesetzesnummer

20009288

Dokumentnummer

NOR40217057