Rechtstracker.at

Anl. 1

Fassungen
ab 01.09.2016 — BGBl. II Nr. 108/2016 (Stammfassung)
InkrafttretenAußerkrafttretenKundmachung
Anl. 1 heute01.09.2016 BGBl. II Nr. 108/2016 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Kurztitel

Lehrpläne für den neuapostolischen Religionsunterricht an Pflichtschulen, mittleren und höheren Schulen

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 108 aus 2016,

Typ

K

Paragraph/Artikel/Anlage

Anlage eins

Inkrafttretensdatum

01.09.2016BGBl. II Nr. 108/2016

Außerkrafttretensdatum

Index

70/07 Schule und Kirche

Beachte

schulstufenweise aufsteigendes Inkrafttreten, vergleiche Paragraph eins

Text

Anlage LEHRPLAN FÜR DEN NEUAPOSTOLISCHEN RELIGIONSUNTERRICHT AN PFLICHTSCHULEN SOWIE MITTLEREN UND HÖHEREN SCHULEN

ALLGEMEINE BILDUNGSZIELE:

Die nachstehenden Bildungsziele bringen zum Ausdruck, was der Religionsunterricht bei den Schülerinnen und Schülern bewirken soll.

Ziel des Unterrichtswesens in der Neuapostolischen Kirche ist es, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, als überzeugte neuapostolische Christinnen und Christen dem Gebot Jesu nachzukommen: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst.“ (Lukas 10, 27) Dadurch soll die Entwicklung zu glaubensstarken und verantwortungsbewussten Persönlichkeiten ermöglicht werden.

Die Beiträge der gesamten Familie und der Kirchengemeinde unterstützen das Erreichen dieses Zieles.

Folgende Schwerpunkte stellen Etappen auf diesem Weg dar:

1. Ein Glaubensfundament entsprechend der Lehre der Neuapostolischen Kirche vermitteln

Der Unterricht verfolgt das Ziel, die Schülerinnen und Schüler auf der Grundlage der Heiligen Schrift und der Lehrmittel der Neuapostolischen Kirche International zum lebendigen Glauben an Gott und Christus und die göttlichen Verheißungen hinzuführen und ein zunehmendes Verständnis und Interesse für die Gottesdienste, Sakramente und Segenshandlungen zu entwickeln.

2. Vertrauen in Gott und sein Wirken schaffen

Ziel des Unterrichts ist, anhand der Verarbeitung von Erlebnissen aus der Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler die göttliche Erlösungsabsicht für sie in seinem Wirken einsichtig zu machen. Dadurch soll der vermittelte Glaube gefestigt und das Bewusstsein geschaffen werden, dass auch sie in den göttlichen Erlösungsplan aktiv einbezogen sind.

3. Freude an der Gemeinschaft der Gläubigen wecken

Ein weiterer Effekt des Unterrichts ist das an die Schülerinnen und Schüler gerichtete Angebot eines weiteren regelmäßigen Zusammentreffens neben den Gottesdiensten, der die Gemeinschaft und das Zusammengehörigkeitsgefühl fördern soll und die Schülerinnen und Schüler anregen soll, sich selbst aktiv einzubringen.

4. Zur Erfüllung der Aufgaben in Kirche und Gesellschaft motivieren

Die sachliche Auseinandersetzung mit Fragen, die den Glauben berühren, bezweckt, die Schülerinnen und Schüler zu motivieren, ihre Aufgaben in Kirche und Gesellschaft als mündige Christinnen und Christen im Geiste des Evangeliums zu erfüllen.

5. Entwicklung zu authentischen Christinnen und Christen anspornen

Der Unterricht will den Schülerinnen und Schülern helfen, die Werte des christlichen Glaubens als Leitlinie für ihre Lebensführung zu integrieren und sie anregen, ihr christliches Handeln sich selbst und auch anderen gegenüber zu vertreten. Er hat das Ziel, eine Grundhaltung der Schülerinnen und Schüler zu entwickeln und zu festigen, die von Achtung vor dem Leben und Glauben aller Menschen geprägt ist, unabhängig davon, über welche ethnische Zugehörigkeit, Nationalität, Religion oder Weltanschauung, Alter, Geschlecht oder sexuelle Orientierung sie verfügen. Unterstützend ist hier die Erziehung der Eltern von großer Bedeutung.

BILDUNGS- UND LEHRAUFGABE:

Mit den nachstehenden Bildungs- und Lehraufgaben wird vor allem zum Ausdruck gebracht, was beim angebotenen Religionsunterricht gewährleistet sein muss.

Der Religionsunterricht in der Neuapostolischen Kirche ist ein wesentlicher Teil einer umfassenden neuapostolischen Bildung. Er ist Teil eines Gesamtkonzepts religiöser Kindererziehung, das die Arbeit der Erziehungsberechtigten ergänzt. Gottesdienste, Elternabende, Seelsorge und gemeinschaftsfördernde Aktivitäten sind weitere wesentliche Bestandteile dieses Gesamtkonzepts. Zudem unterstützt der Religionsunterricht die Pflege der Gemeinschaft und die Förderung des Zusammenhalts.

1. Religionsunterricht zur Bewusstmachung des christlich-sittlichen Ideals

Durch die Vermittlung von Kenntnissen und Werthaltungen als Grundlage zur Führung eines erfüllten christlichen aktiven Lebens in Familie, Gemeinde und Gesellschaft wird eine Basis zum selbstverantwortlichen neuapostolischen Christsein und zur erfolgreichen Auseinandersetzung mit auftretenden Lebens- und Glaubensfragen geschaffen.

2. Religionsunterricht als Instrument zur Kompetenzentwicklung

Über die Wissensvermittlung über Gottes Wirken anhand von biblischen Geschichten, die Lehre der Neuapostolischen Kirche und die Zusammenhänge im Heilsplan Gottes hinaus, werden anhand des in Module gegliederten Lehrstoffes Grundlagen vermittelt, die die Schülerinnen und Schüler befähigen, Glaubens- und Lebenskompetenzen zu entwickeln und die Bildungsziele zu erreichen.

3. Religionsunterricht als Teil der Seelsorge

Die Heranwachsenden werden durch eine sachliche Auseinandersetzung mit den Fragen, welche den Glauben berühren, befähigt, ein verantwortungsbewusstes Leben vor Gott zu führen und bei in ihrem Leben konkret auftretenden Problemen oder entwicklungsbedingten Fragestellungen in ihrer Lebensführung begleitet.

4. Religionsunterricht in einer religiösen und weltanschaulichen Vielfalt

In einer Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Weltbildern werden den Schülerinnen und Schülern andere religiöse und weltanschauliche Konzepte vermittelt. Sie werden dabei unterstützt, sich ein sicheres und selbstständiges Urteil zu bilden.

5. Religionsunterricht als Aufgabe der Kirchengemeinde

Die Betreuung von Kindern und jugendlichen Schülerinnen und Schülern ist Aufgabe der Amtsträger und als Lehrkräfte beauftragten neuapostolischen Christinnen und Christen einer Kirchengemeinde.

Die Beauftragung geeigneter Lehrkräfte, die ihre Aufgabe in der Regel ehrenamtlich wahrnehmen, erfolgt durch den Vorsteher der Kirchengemeinde in Abstimmung mit der im Kirchenbezirk für den Religionsunterricht sowie die für die Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte verantwortlichen Instanz.

DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE:

Der neuapostolische Religionsunterricht wird - von wenigen Ausnahmen abgesehen - als schulstufenübergreifender- und zum Teil auch kirchengemeindeübergreifender Unterricht geführt. Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Altersstufen und aus verschiedenen Schulen werden in aller Regel außerschulisch unter der Woche gemeinsam unterrichtet.

Vor allem in den ersten vier Schulstufen wird der Unterricht im zeitlichen Umfeld des Sonntagsgottesdienstes abgehalten, wobei von Zeit zu Zeit ein priesterlicher Amtsträger das Heilige Abendmahl im Kreis der Kinder feiert. Diese Kindergottesdienste sind integrativer Bestandteil des Religionsunterrichts. Als religiöse Übung stellen sie mit der Entwicklung entsprechenden Schwerpunkten und in altersgerechter Art einen praktischen Bezug zum Gottesdienst in der Kirchengemeinde und damit zu einem zentralen Bestandteil christlichen Lebens her.

Aus der Struktur der Kirchenbezirke ergibt sich zudem, dass fallweise ein bundesländerübergreifender Unterricht angeboten wird.

Diese Organisation des Unterrichts ist im Sinne einer möglichst weitgehenden Bildung pädagogisch vertretbarer Gruppengrößen (insbesondere Kleingruppen), zur Förderung der Gemeinschaft sowie zur Wahrung der erforderlichen Regionalität geboten. Sie ermöglicht zudem eine gemeinsame musikalische Auseinandersetzung mit dem neuapostolischen Liedgut.

Daraus ergeben sich im Hinblick auf die Didaktik folgende Ableitungen:

  1. Ziffer eins
    Angesichts der schulstufenübergreifenden Unterrichtsgestaltung ist der Kompetenzerwerb nicht vertikal auf frühere Schulstufen aufbauend, sondern auf horizontaler Ebene durch eine modulare Gestaltung konstruiert. Die Religionslehrerinnen und -lehrer haben – unter Berücksichtigung von Entwicklungsstufe und Alter – die individuelle Kompetenzentwicklung der Schülerinnen und Schüler voranzutreiben. Damit verbunden sind insbesondere die alters- und entwicklungsgerechte Zuteilung von Aufgaben und Rollen im Unterricht sowie das bewusste Aufarbeiten der individuellen alters- bzw. entwicklungsbezogenen Themenstellungen. Weiters ist die Verteilung des Lehrstoffes innerhalb des Schuljahres respektive Semesters so vorzunehmen, dass die jeweils neu hinzukommenden Schülerinnen und Schüler den Anschluss an den jeweiligen Abschnitt der Wechselfolge ohne Schwierigkeiten finden.
  2. Ziffer 2
    Die Arbeit in den Kleingruppen soll als Chance verstanden werden, neben den gängigen Unterrichtsformen den interaktiven Unterricht, Gruppen- und Partnerarbeiten sowie prozessorientierten Unterricht besonders zu betonen.
  3. Ziffer 3
    Die kirchengemeindeübergreifende Organisation des Unterrichts erfordert einen verstärkten Fokus auf das gegenseitige Kennenlernen sowie die Förderung der Gemeinschaft. Dadurch sollen die Schülerinnen und Schüler die Chancen und Potentiale einer Vernetzung kennen und einsetzen lernen.
  4. Ziffer 4
    Die Zusammenfassung von Schülerinnen und Schülern aus mehreren Schulen, die teilweise über unterschiedliche Schwerpunktsetzungen verfügen, soll im Unterricht aufgegriffen und insbesondere bei interaktiven Unterrichtssituationen in das Unterrichtsgeschehen eingebaut werden.

Bei der Durchführung des Unterrichts ist darauf zu achten, dass auf aktuelle kirchliche Ereignisse (wie zB Gottesdienst für Entschlafene, kirchliche Feiertage) und Jahresschwerpunkte eingegangen wird.

Zudem ist im Unterricht ein Bezug auf das Glaubensleben, die Umweltsituation sowie die persönliche Stellung der Schülerinnen und Schüler in der Kirchengemeinde zu nehmen. Dabei nimmt das Gebet einen unverzichtbaren Platz ein.

Die jeweiligen allgemeinen didaktischen Grundsätze des Lehrplans der jeweiligen Schulstufe gelten auch für den Religionsunterricht, soweit dies seine Eigenart zulässt (Altersadäquatheit, stete Förderung der Schüleraktivität, ständiger Bezug zur Glaubenspraxis, Aktualität, usw.). Die allgemeinen „Unterrichtsprinzipien“ und „Bildungsbereiche“ sind entsprechend zu beachten.

ALLGEMEINE BEMERKUNGEN ZUM OBERSTUFENUNTERRICHT:

Der Lehrplan für den Religionsunterricht der Neuapostolischen Kirche bekennt sich beim Oberstufenunterricht zu einer Kompetenzorientierung, die sich mit ihrem konfessionsübergreifenden Charakter in den nachfolgend dargestellten vierzehn gemeinsam formulierten Kompetenzen wiederfindet. An drei-, vier- und fünfjährigen Schulformen bildet die jeweils letzte Schulstufe ein Kompetenzmodul.

Ergänzend zu der Verteilung des Lehrstoffes wird unter Bezugnahme auf die interkonfessionell vereinbarten Kompetenzsätze beschrieben, wie über die Schulstufen des Oberstufenunterrichts die angestrebte Kompetenz vermittelt werden soll und erworben werden kann. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die innerhalb der Kompetenzen angeführten Angaben nicht abschließend sind, sondern lediglich Schwerpunkte darstellen.

Die Ausrichtung erfolgt auf die fünf Kompetenzbereiche „Wahrnehmen und beschreiben (Perzeption)“, „Verstehen und deuten (Kognition)“, „Gestalten und handeln (Performanz)“, „Kommunizieren und (be)urteilen (Interaktion)“ sowie „Teilhaben und entscheiden (Partizipation)“. Eine orientierende Funktion dieser unterschiedlichen Kompetenzbereiche besteht auch darin, dass sie Engführungen des Religionsunterrichts (zB eine einseitige kognitive oder performative Orientierung) zu vermeiden helfen.

Entsprechend der Domänenspezifität eines kompetenzorientierten Religionsunterrichts ist es gleichermaßen wichtig, dass darüber hinaus Kompetenzdimensionen entwickelt werden, die für religiöse Bildung grundlegend sind: Es handelt sich dabei um „Menschen und ihre Lebensorientierung“, „Gelehrte und gelebte Bezugsreligion“, „Religion in Gesellschaft und Kultur“ sowie um „Religiöse und weltanschauliche Vielfalt“. Eine ausgewogene Thematisierung dieser Dimensionen ist wichtig, damit sich Schülerinnen und Schüler angesichts der Individualisierung und Pluralisierung von Religion kompetent verhalten können. In der Darstellung werden diese Dimensionen mit ihrem primären Fokus den einzelnen Kompetenzsätzen zugeordnet.

  1. Ziffer römisch eins
    Die Schülerinnen und Schüler sind – ausgehend vom Gebot der Liebe (Lukas 10, 27) - in der Lage, sich selbst, ihr Lebensumfeld und die Welt mit ihren Chancen, Problemen, Grenzen und Entwicklungsmöglichkeiten offen und differenziert wahrzunehmen und diese Wahrnehmung zum Ausdruck zu bringen.
    Hauptsächliche Kompetenzdimensionen:
    Menschen und ihre Lebensorientierung, Gelehrte und gelebte Bezugsreligion, Religion in Gesellschaft und Kultur
  2. Ziffer römisch zwei
    Die Schülerinnen und Schüler können religiös bedeutsame Phänomene wahrnehmen. Sie (er)kennen und verstehen Sprach-, Kommunikations- und Gestaltungsformen, die für das religiöse Selbst- und Weltverständnis charakteristisch sind.
    Hauptsächliche Kompetenzdimensionen:
    Gelehrte und gelebte Bezugsreligion, Religiöse und weltanschauliche Vielfalt
  3. Ziffer römisch drei
    Die Schülerinnen und Schüler erkennen die vielfältigen Dimensionen religiösen Denkens und Handelns und reflektieren die unterschiedlichen Zugänge zur Religion sowie verschiedene Ausdrucksformen von Spiritualität.
    Hauptsächliche Kompetenzdimension:
    Religiöse und weltanschauliche Vielfalt
  4. Ziffer römisch vier
    Die Schülerinnen und Schüler können die zentrale Botschaft, die Grundbegriffe, die Aussagen der wichtigsten Texte und Lehren, sowie entscheidende Phasen und geschichtliche Schlüsselereignisse der Neuapostolischen Kirche wiedergeben und deuten. Sie können in der Fülle des Einzelnen religionsspezifische und theologische Leitmotive entdecken.
    Hauptsächliche Kompetenzdimension:
    Gelehrte und gelebte Bezugsreligion
  5. Ziffer römisch fünf
    Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lage, zwischen verschiedenen kulturellen Ausprägungen der Neuapostolischen Kirche zu differenzieren, deren Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede zu erkennen und sensibel darzustellen.
    Hauptsächliche Kompetenzdimension:
    Gelehrte und gelebte Bezugsreligion
  6. Ziffer römisch sechs
    Die Schülerinnen und Schüler können Grundformen religiöser Praxis (zB Rituale sowie religiöse Riten und Feiern) in ihrer allgemeinen und persönlichen Bedeutung beschreiben und reflektieren.
    Hauptsächliche Kompetenzdimension:
    Gelehrte und gelebte Bezugsreligion
  7. Ziffer römisch sieben
    Die Schülerinnen und Schüler können eigene religiöse Vorstellungen auf Grund der zentralen Deutungsmuster der Neuapostolischen Kirche reflektieren. Sie können wichtige Grundlagen anderer Religionen, Konfessionen und Weltanschauungen darlegen.
    Hauptsächliche Kompetenzdimensionen:
    Menschen und ihre Lebensorientierung, Religiöse und weltanschauliche Vielfalt
  8. Ziffer römisch acht
    Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lage, die zentralen Deutungsmuster der Neuapostolischen Kirche mit den Deutungsmustern anderer religiöser Traditionen, Weltanschauungen und Weltbilder in Beziehung zu setzen.
    Hauptsächliche Kompetenzdimensionen:
    Religion in Gesellschaft und Kultur, Religiöse und weltanschauliche Vielfalt
  9. Ziffer römisch neun
    Auf Basis ihres Wissens und der erworbenen dialogischen Grundhaltung sind die Schülerinnen und Schüler in der Lage, in der (religions)pluralen Gesellschaft mit Angehörigen anderer Kulturen, Konfessionen und Religionen respektvoll zu kommunizieren.
    Hauptsächliche Kompetenzdimensionen:
    Religion in Gesellschaft und Kultur
  10. Ziffer römisch zehn
    Die Schülerinnen und Schüler können verschiedene (religiös fundierte) Modelle ethischen Handelns beschreiben und beurteilen.
    Hauptsächliche Kompetenzdimension:
    Gelehrte und gelebte Bezugsreligion
  11. Ziffer römisch elf
    Die Schülerinnen und Schüler sind fähig, auf der Basis religiöser Grundwerte zu ethischen Konflikten sowie den damit verbundenen gesellschaftlichen Diskursen Stellung zu nehmen.
    Hauptsächliche Kompetenzdimensionen:
    Menschen und ihre Lebensorientierung, Religion in Gesellschaft und Kultur
  12. Ziffer römisch zwölf
    Die Schülerinnen und Schüler sind fähig, die zentrale Botschaft und die Deutungsmuster der Neuapostolischen Kirche als relevant für das Leben der und des Einzelnen sowie für das Leben in der Gemeinschaft aufzuzeigen und zu würdigen.
    Hauptsächliche Kompetenzdimension:
    Gelehrte und gelebte Bezugsreligion
  13. Ziffer römisch dreizehn
    Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lage, in (inter)kulturellen und ethischen Herausforderungen unserer Welt Handlungsoptionen zu entwickeln und zu begründen, sowie Möglichkeiten von eigenem verantwortlichem Handeln zu beschreiben.
    Hauptsächliche Kompetenzdimensionen:
    Menschen und ihre Lebensorientierung, Religion in Gesellschaft und Kultur
  14. Ziffer römisch vierzehn
    Die Schülerinnen und Schüler können einen verantwortlichen Umgang mit Mensch und Natur darlegen.
    Hauptsächliche Kompetenzdimensionen:
    Menschen und ihre Lebensorientierung, Religion in Gesellschaft und Kultur

Diese Aussagen zu den zu erwerbenden Kompetenzen finden insbesondere bei der Aufteilung des Lehrstoffes ab dem Konfirmandenunterricht in den dort formulierten Bildungs- und Lehraufgaben ihren Niederschlag. Darüber hinaus werden aus dem kircheninternen Verständnis und unter Berücksichtigung der Aussagen im Katechismus der Neuapostolischen Kirche ergänzende Aussagen getroffen.

AUFTEILUNG DES LEHRSTOFFES:

1. Schulstufe:

Gott ist der Schöpfer

  • Strichaufzählung
    Licht und Dunkel
  • Strichaufzählung
    Luft, Erde und Wasser
  • Strichaufzählung
    Samen und Pflanzen
  • Strichaufzählung
    Tier und Mensch

Gott erfüllt seine Verheißungen – Abraham

  • Strichaufzählung
    Bei Abram – Ruf und Verheißung – Abram und Lot
  • Strichaufzählung
    Abram errettet Lot – Abrams Gelübde
  • Strichaufzählung
    Besuch Gottes – Isaaks Geburt – Abrahams Prüfung
  • Strichaufzählung
    Elieser und Rebekka

Der liebe Gott ist den Seinen nah – Daniel

  • Strichaufzählung
    Daniel der fromme Jüngling und Traumdeuter
  • Strichaufzählung
    Die drei Männer im Feuerofen
  • Strichaufzählung
    Daniel vor Belsazer
  • Strichaufzählung
    Daniel in der Löwengrube

Jesus Christus ist Gottes Sohn

  • Strichaufzählung
    Johannes der Täufer
  • Strichaufzählung
    Der Herr Jesus wird getauft und empfängt den Heiligen Geist
  • Strichaufzählung
    Johannes bekennt Jesum Christum
  • Strichaufzählung
    Ich bin ein Gotteskind

Jesus Christus ist unser Lehrer

  • Strichaufzählung
    Vom rechten Beten
  • Strichaufzählung
    Von der Kraft des Glaubens
  • Strichaufzählung
    Vom beharrlichen Bitten
  • Strichaufzählung
    Wie wir Kinder beten

Jesus Christus – aller Seelen Freund

  • Strichaufzählung
    Jesus Christus und die Kinder
  • Strichaufzählung
    Die Tochter des Jairus
  • Strichaufzählung
    Der Jüngling von Nain
  • Strichaufzählung
    Jesus Christus ist mein bester Freund

Jesus Christus ist die Auferstehung

  • Strichaufzählung
    Der törichte Reiche
  • Strichaufzählung
    Der Herr Jesus erscheint Frauen am Grab
  • Strichaufzählung
    Der Herr Jesus erscheint den Jüngern auf dem Weg nach Emmaus
  • Strichaufzählung
    Leben und Sterben

Apostel sind Botschafter an Christi statt

  • Strichaufzählung
    Die Apostel bekennen sich zu Jesu Christo
  • Strichaufzählung
    Vor dem Hohen Rat
  • Strichaufzählung
    Die Apostel setzen Diakone ein
  • Strichaufzählung
    Mein Apostel wirkt im Auftrag Jesu Christi

Ostern

  • Strichaufzählung
    Einzug in Jerusalem
  • Strichaufzählung
    Das letzte Mahl – Judas als Verräter
  • Strichaufzählung
    Gethsemane (Gefangennahme/Judaskuss)
  • Strichaufzählung
    Jesu Tod am Kreuz/Auferstehung

2. Schulstufe:

Gott segnet – Esau und Jakob

  • Strichaufzählung
    Das Linsengericht – Der Segen des Vaters Isaak
  • Strichaufzählung
    Jakobs Flucht und Traum
  • Strichaufzählung
    Bei Laban – Jakobs Familie und Wohlstand
  • Strichaufzählung
    Heimkehr – Jakob erhält seinen Namen Israel

Jesus Christus ist Gottes Sohn

  • Strichaufzählung
    Der Herr Jesus tritt an die Öffentlichkeit – erste Jünger
  • Strichaufzählung
    Jesu erstes Wunder
  • Strichaufzählung
    Der reiche Fischzug
  • Strichaufzählung
    Ich gehöre auch zu ihm

Jesus Christus ist unser Lehrer römisch eins

  • Strichaufzählung
    Das „Unser Vater“ (römisch eins)
  • Strichaufzählung
    Das „Unser Vater“ (römisch zwei)
  • Strichaufzählung
    Das Gleichnis von der bittenden Witwe
  • Strichaufzählung
    Jesus Christus lehrt uns Kinder beten

Jesus Christus ist unser Lehrer römisch zwei

  • Strichaufzählung
    Von der wahren Hilfsbereitschaft
  • Strichaufzählung
    Das Gleichnis von den anvertrauten Zentnern
  • Strichaufzählung
    Das Scherflein der Witwe
  • Strichaufzählung
    Auch wir Kinder opfern

Jesus Christus ist unser Heiland und Erlöser

  • Strichaufzählung
    Jesus Christus, der gute Hirte
  • Strichaufzählung
    Das Gleichnis vom verlorenen Schaf
  • Strichaufzählung
    Der Herr Jesus heilt einen Gichtbrüchigen
  • Strichaufzählung
    Der Herr Jesus hat uns lieb

Jesus Christus ist die Auferstehung

  • Strichaufzählung
    Das Gleichnis vom reichen Mann und vom armen Lazarus
  • Strichaufzählung
    Jesus Christus erzählt von seiner Wiederkunft
  • Strichaufzählung
    Wir freuen uns auf die Erste Auferstehung
  • Strichaufzählung
    Wir bereiten uns auf die Erste Auferstehung vor

Jesus Christus sendet Apostel

  • Strichaufzählung
    Das Bekennen der Apostel
  • Strichaufzählung
    Gleich wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch
  • Strichaufzählung
    Der Apostel Petrus empfängt den Auftrag, Lämmer und Schafe Christi zu weiden
  • Strichaufzählung
    Unser Stammapostel

Apostel sind Botschafter an Christi statt

  • Strichaufzählung
    Der Apostel Petrus im Gefängnis
  • Strichaufzählung
    Der Kerkermeister zu Philippi wird gläubig
  • Strichaufzählung
    Unsere Apostel wirken (römisch eins)
  • Strichaufzählung
    Unsere Apostel wirken (römisch zwei)

Weihnachtsgeschichte

  • Strichaufzählung
    Die Geburt Johannes des Täufers – Maria und Elisabeth
  • Strichaufzählung
    Die Geburt Jesu Christi
  • Strichaufzählung
    Die Botschaft des Engels an die Hirten
  • Strichaufzählung
    Fürchtet euch nicht!

3. Schulstufe:

Gott bewahrt sein Eigentum – Joseph römisch eins

  • Strichaufzählung
    Joseph und seine Brüder
  • Strichaufzählung
    Joseph wird verkauft
  • Strichaufzählung
    Joseph im Haus Potiphars
  • Strichaufzählung
    Joseph als Traumdeuter

Gott bewahrt sein Eigentum – Joseph römisch zwei

  • Strichaufzählung
    Joseph als Ratgeber
  • Strichaufzählung
    Joseph als Retter
  • Strichaufzählung
    Joseph gibt sich seinen Brüdern zu erkennen
  • Strichaufzählung
    Joseph zieht nach Ägypten

Jesus Christus ist Gottes Sohn

  • Strichaufzählung
    Der 12-jährige Jesus im Tempel
  • Strichaufzählung
    Der Sturm auf dem Meer
  • Strichaufzählung
    Der Herr Jesus wandelt auf dem Meer
  • Strichaufzählung
    Ich fürchte mich nicht – der Herr ist bei mir

Jesus Christus ist unser Lehrer römisch eins

  • Strichaufzählung
    Der Herr Jesus reinigt den Tempel
  • Strichaufzählung
    Die Fußwaschung
  • Strichaufzählung
    Das Gebot der Liebe
  • Strichaufzählung
    Unsere Kraft als Gotteskinder

Jesus Christus ist unser Lehrer römisch zwei

  • Strichaufzählung
    Das Gleichnis vom Senfkorn
  • Strichaufzählung
    Das Gleichnis vom vierfachen Ackerfeld
  • Strichaufzählung
    Das Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen
  • Strichaufzählung
    Das Herz – ein kleines Himmelreich

Jesus Christus – aller Seelen Freund

  • Strichaufzählung
    Die Speisung der Fünftausend
  • Strichaufzählung
    Die Heilung am Teich Bethesda
  • Strichaufzählung
    Jesus Christus kehrt beim Zöllner Zachäus ein
  • Strichaufzählung
    Mein Segensträger ist ein Bote des Herrn Jesus

Jesus Christus ist die Auferstehung

  • Strichaufzählung
    Thomas zweifelt
  • Strichaufzählung
    Jesus Christus erscheint in Galiläa
  • Strichaufzählung
    Die Verheißung des Heiligen Geistes und Christi Himmelfahrt
  • Strichaufzählung
    Jesus ist auferstanden

Sakramente

  • Strichaufzählung
    Die Ausgießung des Heiligen Geistes an Pfingsten
  • Strichaufzählung
    Die ersten Apostel predigen und taufen
  • Strichaufzählung
    Ich bin getauft
  • Strichaufzählung
    Ich bin versiegelt

Ostern

  • Strichaufzählung
    Das Heilige Abendmahl
  • Strichaufzählung
    Letzte Leidensankündigung und Verrat des Judas
  • Strichaufzählung
    Gethsemane
  • Strichaufzählung
    Kreuzigung – Auferstehung

4. Schulstufe:

Gott ist barmherzig, gnädig und geduldig – Mose römisch eins

  • Strichaufzählung
    Mose
  • Strichaufzählung
    Mose wird berufen
  • Strichaufzählung
    Die Plagen
  • Strichaufzählung
    Der Auszug

Gott ist barmherzig, gnädig und geduldig – Mose römisch zwei

  • Strichaufzählung
    Rettung am Schilfmeer
  • Strichaufzählung
    Gottes Bund
  • Strichaufzählung
    Gottes Heiligtum
  • Strichaufzählung
    Am Ziel

Gott ist den Seinen nahe – Elia

  • Strichaufzählung
    Elia und Ahab
  • Strichaufzählung
    Elia und die Witwe von Zarpath
  • Strichaufzählung
    Elia auf dem Berg Karmel
  • Strichaufzählung
    Elia auf dem Berg Horeb

Jesus Christus ist Gottes Sohn

  • Strichaufzählung
    Der Herr Jesus in Nazareth
  • Strichaufzählung
    Du bist der Sohn Gottes
  • Strichaufzählung
    Jesus Christus im Tempel
  • Strichaufzählung
    Im Gotteshaus begegnen wir Jesu Christo

Jesus Christus ist unser Lehrer

  • Strichaufzählung
    Jesus heilt den blinden Bartimäus
  • Strichaufzählung
    Wie wir im Gebet bitten
  • Strichaufzählung
    Die Heilung der zehn Aussätzigen
  • Strichaufzählung
    Wir wollen das Danken nie vergessen

Jesus Christus ist unser Heiland und Erlöser

  • Strichaufzählung
    Das Gleichnis vom verlorenen Groschen
  • Strichaufzählung
    Das Gleichnis vom verlorenen Sohn
  • Strichaufzählung
    Jesus Christus und die Sünderin
  • Strichaufzählung
    Wir dürfen immer zum Herrn kommen

Jesus Christus ist die Auferstehung

  • Strichaufzählung
    Irdisches Leben und ewiges Leben
  • Strichaufzählung
    Die zehn Jungfrauen
  • Strichaufzählung
    Offenbarung (römisch eins)
  • Strichaufzählung
    Offenbarung (römisch zwei)

Sakramente

  • Strichaufzählung
    Gottes Werk kommt nach Samarien
  • Strichaufzählung
    Der Kämmerer aus dem Morgenland
  • Strichaufzählung
    Ich freue mich ein Gotteskind zu sein
  • Strichaufzählung
    Gottes Liebe gilt allen

Weihnachtsgeschichte

  • Strichaufzählung
    Die Geburt Jesu Christi
  • Strichaufzählung
    Die Weisen aus dem Morgenland
  • Strichaufzählung
    Die Flucht nach Ägypten
  • Strichaufzählung
    Das große Geschenk

5. Schulstufe:

Vorchristliche Zeit

  • Strichaufzählung
    Größe Gottes – Die Schöpfung
  • Strichaufzählung
    Die Verführung – Adam und Eva
  • Strichaufzählung
    Herrschen über Sünde – Kain und Abel
  • Strichaufzählung
    Glaubensgehorsam – Noah
  • Strichaufzählung
    Entscheidungen – Abraham und Lot
  • Strichaufzählung
    Verheißung und Bundesschluss – Abraham und Isaak
  • Strichaufzählung
    Zeichen der Braut – Elieser findet Rebekka
  • Strichaufzählung
    Segen – Esau und Jakob
  • Strichaufzählung
    Gottes Wege – Joseph
  • Strichaufzählung
    Versöhnung – Wiedersehen in Ägypten
  • Strichaufzählung
    Gottes Auftrag – Mose und Aaron
  • Strichaufzählung
    Befreiung – Auszug aus Ägypten
  • Strichaufzählung
    Errettung und Fürsorge – Schilfmeer und Wüstenwanderung
  • Strichaufzählung
    Gottgewollte Ordnung – Gebote
  • Strichaufzählung
    Priesterlicher Dienst – Stiftshütte
  • Strichaufzählung
    Mangelndes Gottvertrauen – 40 Jahre in der Wüste
  • Strichaufzählung
    Erfüllung der Verheißung – Einnahme Kanaans
  • Strichaufzählung
    Göttliche Hilfe – Richter und der erste König Israels
  • Strichaufzählung
    Vertrauen – David
  • Strichaufzählung
    Göttliche Weisheit – Salomo
  • Strichaufzählung
    Die Entwicklung des Volkes Israels bis Salomo
  • Strichaufzählung
    Glaubenseifer – Elia
  • Strichaufzählung
    Göttliche Wunder – Elisa
  • Strichaufzählung
    Mund Gottes – Propheten römisch eins
  • Strichaufzählung
    Berufung – Propheten römisch zwei
  • Strichaufzählung
    Frömmigkeit – Daniel
  • Strichaufzählung
    Weitere Entwicklung des Volkes Israel

Bibel

  • Strichaufzählung
    Die Bibel römisch eins
  • Strichaufzählung
    Die Bibel römisch zwei

Wirken Jesu Christi

  • Strichaufzählung
    Palästina zur Zeit der Geburt Christi
  • Strichaufzählung
    Glaube – Maria und der Engel
  • Strichaufzählung
    Freude – Jesus wird geboren
  • Strichaufzählung
    Wegbereiter – Johannes der Täufer
  • Strichaufzählung
    Bewährung – Jesus wird versucht
  • Strichaufzählung
    Nachfolge – Jesus schart Jünger um sich und erwählt Apostel

6. Schulstufe:

Wirken Jesu Christi

  • Strichaufzählung
    Jesus lehrt beten
  • Strichaufzählung
    Jesus als Lehrer
  • Strichaufzählung
    Jesus ist der Weg zu Gott
  • Strichaufzählung
    Jesus wirkt Wunder
  • Strichaufzählung
    Jesus nimmt sich der Verlorenen an
  • Strichaufzählung
    Jesus spricht über die richtige Gesinnung
  • Strichaufzählung
    Jesus spricht über die Notwendigkeit des Vergebens
  • Strichaufzählung
    Jesus rät, am ersten nach dem Reich Gottes zu trachten
  • Strichaufzählung
    Begegnungen mit Jesu können einen Sinneswandel bewirken
  • Strichaufzählung
    Die Verklärung Jesu Christi
  • Strichaufzählung
    Jesus weckt Tote auf
  • Strichaufzählung
    Jesus, der gute Hirte
  • Strichaufzählung
    Jesus lehrt Barmherzigkeit
  • Strichaufzählung
    Jesus spricht über Mitarbeit
  • Strichaufzählung
    Jesus rät, sein Kommen wachsam zu erwarten
  • Strichaufzählung
    Erwartungen bei Jesu Einzug in Jerusalem
  • Strichaufzählung
    Jesus feiert Heiliges Abendmahl
  • Strichaufzählung
    Aussagen Jesu über den Heiligen Geist
  • Strichaufzählung
    Jesus im Garten Gethsemane
  • Strichaufzählung
    Jesu Leidensweg
  • Strichaufzählung
    Jesu Opfer
  • Strichaufzählung
    Die Auferstehung Jesu Christi
  • Strichaufzählung
    Jesus sendet die Apostel und fährt auf zu seinem Vater

Ausbreitung des Christentums

  • Strichaufzählung
    Pfingsten – Ausgießung des Heiligen Geistes
  • Strichaufzählung
    Beständigkeit der ersten Gemeinde Christi
  • Strichaufzählung
    Die Entwicklung der Gemeinde in Jerusalem
  • Strichaufzählung
    Die Ausbreitung des Christentums im römischen Reich
  • Strichaufzählung
    Die besondere Stellung des Apostels Petrus römisch eins
  • Strichaufzählung
    Die besondere Stellung des Apostels Petrus römisch zwei
  • Strichaufzählung
    Der Apostel Paulus römisch eins
  • Strichaufzählung
    Der Apostel Paulus römisch zwei

Geschichte und Gegenwart der Neuapostolischen Kirche

  • Strichaufzählung
    Sakramente
  • Strichaufzählung
    Die Ämter in der Neuapostolischen Kirche
  • Strichaufzählung
    Apostel Jesu Christi
  • Strichaufzählung
    Christus und die Gemeinde

7. Schulstufe:

Zukunft des Erlösungswerkes Gottes

  • Strichaufzählung
    Die Offenbarung römisch eins
  • Strichaufzählung
    Die Offenbarung römisch zwei

Ausbreitung des Christentums

  • Strichaufzählung
    Die nachapostolische Zeit (etwa 100 bis 400 n. Chr.)
  • Strichaufzählung
    Die Bedeutung des römischen Kaisers Konstantin für die Kirche
  • Strichaufzählung
    Weitere Entwicklung des Christentums im Abendland bis zum 13. Jahrhundert
  • Strichaufzählung
    Leben im Kloster
  • Strichaufzählung
    Die Reformation römisch eins
  • Strichaufzählung
    Die Reformation römisch zwei
  • Strichaufzählung
    Die christliche Mission
  • Strichaufzählung
    Das Christentum in Europa um 1800

Nicht-christliche Religionen

  • Strichaufzählung
    Weltreligionen römisch eins
  • Strichaufzählung
    Weltreligionen römisch zwei

Geschichte und Gegenwart der Neuapostolischen Kirche

  • Strichaufzählung
    Der Albury-Kreis
  • Strichaufzählung
    Erweckung von Gaben aus dem Heiligen Geist
  • Strichaufzählung
    Die Berufung der ersten Apostel der Endzeit
  • Strichaufzählung
    Die Apostel beginnen zu wirken
  • Strichaufzählung
    Die Entwicklung der Katholisch-apostolischen Kirche
  • Strichaufzählung
    Die Entstehung der Neuapostolischen Kirche
  • Strichaufzählung
    Das Wachstum der Neuapostolischen Kirche römisch eins
  • Strichaufzählung
    Das Wachstum der Neuapostolischen Kirche römisch zwei
  • Strichaufzählung
    Unser Gottesdienst
  • Strichaufzählung
    Gemeinschaft römisch eins
  • Strichaufzählung
    Gemeinschaft römisch zwei
  • Strichaufzählung
    Das Stammapostelamt
  • Strichaufzählung
    Die Amtszeiten der Stammapostel Krebs und Niehaus
  • Strichaufzählung
    Die Amtszeiten der Stammapostel Bischoff und Schmidt
  • Strichaufzählung
    Die Amtszeiten der Stammapostel Streckeisen und Urwyler
  • Strichaufzählung
    Die Amtszeiten der Stammapostel Fehr und Leber
  • Strichaufzählung
    Neuapostolisch – immer?
  • Strichaufzählung
    Unsere Gemeinde und unser Bezirk
  • Strichaufzählung
    Bezirksapostel, Apostel und Bischof
  • Strichaufzählung
    Feiertage und besondere Gottesdienste im Jahresablauf
  • Strichaufzählung
    Neuapostolisch – wozu?
  • Strichaufzählung
    Toleranz und Anpassung
  • Strichaufzählung
    Die Neuapostolische Kirche weltweit

8. Schulstufe und

9. Schulstufe (1. und 2. Semester der Oberstufe):

Die Inhalte der dargestellten Lernfelder in der 8. und 9. Schulstufe werden als Konfirmandenunterricht durchgeführt.

Angesichts der schulstufenübergreifenden Unterrichtsorganisation werden diese Inhalte teilweise in der Unterstufe, teilweise in der Oberstufe unterrichtet. Neuzugehende Schülerinnen und Schüler steigen - sofern ein Konfirmandenunterricht läuft - in das nächste Modul (Inhalte A oder B) ein und absolvieren im folgenden Schuljahr das zweite Modul (Inhalte B oder A).

Inhalte A

Der dreieinige Gott – das Apostolikum

  • Strichaufzählung
    Der 1. Glaubensartikel – Gott, der Vater
  • Strichaufzählung
    Der 2. Glaubensartikel – Gott, der Sohn - Jesus Christus
  • Strichaufzählung
    Der 3. Glaubensartikel – Gott, der Heilige Geist

Der neuapostolische Christ und sein Glaubensleben – Schwerpunkt „Gebote“

  • Strichaufzählung
    Das Gebet
  • Strichaufzählung
    Das 1. und 2. Gebot – Gottesfurcht
  • Strichaufzählung
    Das 3. Gebot – Heiligung des Feiertages
  • Strichaufzählung
    Das 4. Gebot – Eltern und Kinder
  • Strichaufzählung
    Das 5. Gebot – Leben und Unsterblichkeit
  • Strichaufzählung
    Das 6. Gebot – Freundschaft, Liebe und Treue
  • Strichaufzählung
    Das 7. Gebot – Irdische Werte – Geistliche Werte
  • Strichaufzählung
    Das 8. Gebot – Göttliche Wahrheit
  • Strichaufzählung
    Das 9. und 10. Gebot – Friede und Zufriedenheit
  • Strichaufzählung
    Der 10. Glaubensartikel – Menschliche und göttliche Gesetze

Inhalte B

Die Neuapostolische Kirche

  • Strichaufzählung
    Aufbau und Organisation

Die Ämter der Neuapostolischen Kirche

  • Strichaufzählung
    Der 4. Glaubensartikel – Das Apostelamt
  • Strichaufzählung
    Der 5. Glaubensartikel – Die Amtsgaben

Die Gnade

  • Strichaufzählung
    Der Begriff „Sünde“
  • Strichaufzählung
    Bedeutung der Gnade – Sündenvergebung

Die Sakramente

  • Strichaufzählung
    Der 6. Glaubensartikel – Die Heilige Taufe mit Wasser
  • Strichaufzählung
    Der 7. Glaubensartikel – Das Heilige Abendmahl
  • Strichaufzählung
    Der 8. Glaubensartikel – Die Heilige Versiegelung – Die Taufe mit dem Heiligen Geist

Zukunftsglaube des Neuapostolischen Christen

  • Strichaufzählung
    Der 9. Glaubensartikel – Unsere Zukunft – ewige Gemeinschaft mit Gott

Der neuapostolische Christ und sein Glaubensleben – Schwerpunkt „Tugenden“

  • Strichaufzählung
    Opferbereitschaft
  • Strichaufzählung
    Die Frucht des Heiligen Geistes
  • Strichaufzählung
    Glaube, Liebe, Hoffnung und weitere christliche Tugenden

Gemeinsame Lehrinhalte für A und B

  • Strichaufzählung
    Konfirmation
  • Strichaufzählung
    Segen
  • Strichaufzählung
    Gottesdienst für Entschlafene
  • Strichaufzählung
    Die Bibel als Lebensbegleiter

Bildungs- und Lehraufgabe:

  • Strichaufzählung
    Die 10 Gebote und christliche Tugenden sind bekannt und können im Hinblick auf die Herausforderungen und Spannungsfelder in der heutigen Gesellschaft gedeutet werden. (Kompetenz römisch eins)
  • Strichaufzählung
    Sakramentale Handlungen und Segensspendungen werden wahrgenommen und verstanden. Die zentrale Bedeutung des Gebetes für das Heil der Menschheit – auch für bereits verstorbene Menschen – kann aufgezeigt werden. (Kompetenz römisch zwei)
  • Strichaufzählung
    Die Grundzüge der Neuapostolischen Glaubenslehre können beschrieben und im Grundsätzlichen gedeutet werden. (Kompetenz römisch drei)
  • Strichaufzählung
    Zentrale Inhalte der Neuapostolischen Glaubenslehre sind bekannt und können dargelegt werden. (Kompetenz römisch vier)
  • Strichaufzählung
    Wichtige Fakten über die weltweite Ausdehnung und Organisation der Neuapostolischen Kirche und das gemeinsame Glaubensziel aller Mitglieder können beschrieben werden. (Kompetenz römisch fünf)
  • Strichaufzählung
    Die Bedeutung der gottesdienstlichen Handlungen und deren Konsequenzen für das persönliche Glaubensleben können nachvollzogen werden. Auf dieser Basis kann eine bewusste Entscheidung bei der Konfirmation getroffen werden. (Kompetenz römisch sechs)
  • Strichaufzählung
    Der dreieinige Gott kann als Ursache und Ziel der individuellen religiösen Vorstellungen beschrieben werden. (Kompetenz römisch sieben)
  • Strichaufzählung
    Der dreieinige Gott kann als Ursache und Ziel religiöser Vorstellungen beschrieben werden. (Kompetenz römisch acht)
  • Strichaufzählung
    Auf der Grundlage der Heiligen Schrift wird Jesus Christus als Vorbild für den Umgang mit anderen Menschen erkannt. (Kompetenz römisch neun)
  • Strichaufzählung
    Biblische Aussagen aus dem Alten und Neuen Testament können als Grundlage für Fragen des funktionierenden Zusammenleben in der Familie, Kirchengemeinde, in weiteren persönlichen Lebensbereichen und in der Gesellschaft angewendet werden. (Kompetenz römisch zehn)
  • Strichaufzählung
    Biblische Aussagen aus dem Alten und Neuen Testament werden als Grundlage für ein funktionierendes Zusammenleben in der Familie, Kirchengemeinde, in weiteren persönlichen Lebensbereichen und in der Gesellschaft verstanden und können kommuniziert werden. (Kompetenz römisch elf)
  • Strichaufzählung
    Die Wiederkunft Christi als zentrale Botschaft der Neuapostolischen Kirche und ihre Ausprägungen in den Lehraussagen können dargelegt und biblisch begründet werden. (Kompetenz römisch zwölf)
  • Strichaufzählung
    Aussagen der Heiligen Schrift können auf Lebenssituationen übertragen werden. Das Gebet wird als Hilfe für die Entwicklung von Handlungsoptionen und Entscheidungen verstanden. (Kompetenz römisch dreizehn)
  • Strichaufzählung
    Auf der Grundlage der Heiligen Schrift können Aussagen zum Umgang mit anderen Menschen und mit der Natur dargelegt werden. (Kompetenz römisch vierzehn)

10., 11. und 12. Schulstufe (3. bis 8. Semester der Oberstufe):

Die Inhalte der dargestellten Lernfelder in der 10., 11. und 12. Schulstufe werden als Oberstufenunterricht durchgeführt.

Angesichts der schulstufenübergreifenden Unterrichtsorganisation werden diese Inhalte i.d.R. kirchengemeindeübergreifend als Blockunterricht durchgeführt. Neuzugehende Schülerinnen und Schüler steigen - sofern für die sie betreffende Kirchengemeinde ein Oberstufenunterricht läuft - in das nächste Inhalts-Modul (Inhalte C, D oder E) ein und absolvieren in den folgenden Schuljahren die nächstfolgenden Inhalte.

Inhalte C

10. Schulstufe (3. Semester der Oberstufe) – Kompetenzmodul 3

Das Apostelamt

  • Strichaufzählung
    Das Urchristentum – das Wirken der ersten Apostel
  • Strichaufzählung
    Entstehung und Entwicklung der Neuapostolischen Kirche
  • Strichaufzählung
    Bedeutung des Apostolats in der Neuapostolischen Kirche

Das Kirchenjahr

  • Strichaufzählung
    Historischer Hintergrund christlicher Fest- und Feiertage
  • Strichaufzählung
    Das Kirchenjahr – Fest- und Feiertage der Neuapostolischen Kirche

Beziehung zwischen Mann und Frau

  • Strichaufzählung
    Freundschaft und Partnerschaft
  • Strichaufzählung
    Glaube und Sexualität

Bildungs- und Lehraufgabe:

  • Strichaufzählung
    Der biblische und historische Hintergrund der Neuapostolischen Religion kann dargestellt und in Bezug zur heutigen Gestalt der Neuapostolischen Kirche gebracht werden. (Kompetenz römisch vier)
  • Strichaufzählung
    Christliche Fest- und Feiertage im Kirchenjahr werden wahrgenommen und können sowohl hinsichtlich ihrer historischen als auch ihrer aktuellen Bedeutung interpretiert werden. (Kompetenz römisch sechs)
  • Strichaufzählung
    Die Fest- und Feiertage der Neuapostolischen Kirche werden wahrgenommen und ihr Zusammenhang mit dem historischen und aktuellen göttlichen Wirken erkannt. (Kompetenz römisch sieben)
  • Strichaufzählung
    Die Bedeutung der Fest- und Feiertag in unterschiedlichen Religionen kann im Hinblick auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede zum Neuapostolischen Glauben untersucht werden. (Kompetenz römisch acht)
  • Strichaufzählung
    Die Aufgaben des Apostelamts im Zusammenhang mit der Wiederkunft Christi können unter Berücksichtigung der Situation in der christlichen Urkirche erklärt werden. (Kompetenz römisch zwölf)
  • Strichaufzählung
    Die Aussagen der Neuapostolischen Kirche zur Lebens- und Familienplanung können beschrieben werden. (Kompetenz römisch vierzehn)

10. Schulstufe (4. Semester der Oberstufe) – Kompetenzmodul 4

Der neuapostolische Christ und sein Glaubensleben – Schwerpunkt „Individuelle Positionierung“

  • Strichaufzählung
    Das Evangelium als Grundlage des Glaubens
  • Strichaufzählung
    Zentrale Lehraussagen der Neuapostolischen Kirche
  • Strichaufzählung
    Lehraussagen – Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu anderen christlichen Konfessionen
  • Strichaufzählung
    Weltbilder
  • Strichaufzählung
    Sünde und Schuld
  • Strichaufzählung
    Glaube und Freiheit
  • Strichaufzählung
    Engagement der Kirche in der Gesellschaft
  • Strichaufzählung
    Persönliches Engagement in Kirche und Gesellschaft

Bildungs- und Lehraufgabe:

  • Strichaufzählung
    Die Freiheit zur Entscheidung und Handlung wird verstanden und kann als Grundlage für ein verantwortungsvolles und begründetes Gestalten und Handeln im eigenen Leben herangezogen werden. (Kompetenz römisch eins)
  • Strichaufzählung
    In der Lebenswelt können glaubensrelevante Elemente wahrgenommen, aufgezeigt und analysiert werden. Ein Bezug zur Verkündigung in der Neuapostolischen Kirche und zu Aussagen in der Heiligen Schrift kann hergestellt werden. (Kompetenz römisch vier)
  • Strichaufzählung
    Zentrale Positionen aus der Lehre der Neuapostolischen Kirche sind bekannt und können in das eigene Leben eingeordnet werden. (Kompetenz römisch sieben)
  • Strichaufzählung
    Zentrale Positionen aus der Lehre der Neuapostolischen Kirche können im Hinblick auf andere religiöse und weltanschauliche Konzepte vertreten werden. (Kompetenz römisch acht)
  • Strichaufzählung
    Auf der Grundlage des eigenen religiösen Weltbildes und Standpunktes kann eine Beziehung zu anderen Positionen hergestellt und respektvoll diskutiert werden. (Kompetenz römisch neun)
  • Strichaufzählung
    Implikationen der Wiederkunft Christi auf die eigene Lebensführung können benannt und kritisch reflektiert werden. (Kompetenz römisch zwölf)
  • Strichaufzählung
    Auf der Grundlage der Heiligen Schrift entwickelte Handlungsoptionen können in Beziehung zu anderen Methoden der Entscheidungsfindung gesetzt und argumentiert werden. (Kompetenz römisch dreizehn)

Inhalte D

Für den Fall, dass die 11. Schulstufe die letzte Schulstufe darstellt, umfasst das Kompetenzmodul 5 die 11. Schulstufe.

11. Schulstufe (5. Semester der Oberstufe) – Kompetenzmodul 5

Selbstoffenbarungen Gottes

  • Strichaufzählung
    Dreieinigkeit Gottes
  • Strichaufzählung
    Historische und gegenwärtige Offenbarungen Gottes
  • Strichaufzählung
    Evangelium Jesu – Schwerpunkte der Verkündigung

Sakramente

  • Strichaufzählung
    Die Sakramente der Neuapostolischen Kirche
  • Strichaufzählung
    Sakramente in anderen christlichen Kirchen

Der erlösungsbedürftige Mensch

  • Strichaufzählung
    Der Weg zur Erlösung

Leben und Tod

  • Strichaufzählung
    Leben und Lebenssinn
  • Strichaufzählung
    Sterben und Tod
  • Strichaufzählung
    Ewiges Leben

Bildungs- und Lehraufgabe:

  • Strichaufzählung
    Sakramentale Handlungen in anderen christlichen Konfessionen können wiedergegeben und den Sakramenten der Neuapostolischen Kirche gegenüber gestellt werden. Das Apostelamt und dessen Bedeutung im Hinblick auf die Wiederkunft Christi können dargestellt werden. (Kompetenz römisch zwei)
  • Strichaufzählung
    Die Heilsbedeutung der Neuapostolischen Glaubenslehre für das persönliche Leben kann beschrieben und gedeutet werden. (Kompetenz römisch vier)
  • Strichaufzählung
    Am Beispiel der Sakramente kann die Dimension des göttlichen Wirkens und des Beitrages des Gläubigen aufgezeigt und in der Folge auf andere kirchliche Handlungen und Ereignisse übertragen werden. (Kompetenz römisch sechs)
  • Strichaufzählung
    Gott kann in seiner Dreieinigkeit und in seiner gegenwärtigen und zukünftigen Offenbarung beschrieben werden. Das Apostelamt kann erklärt und in seiner Bedeutung für das persönliche Leben wahrgenommen werden. (Kompetenz römisch sieben)
  • Strichaufzählung
    Das Wirken Gottes und die Bedeutung des Apostelamts in der Neuapostolischen Kirche und anderen christlichen Kirchen kann verglichen und kommentiert werden. (Kompetenz römisch acht)
  • Strichaufzählung
    Auf der Grundlage der Aussage der Neuapostolischen Kirche, dass das Leben nicht als zeitlich begrenzt zu verstehen ist, können Entscheidungsalternativen erarbeitet werden, die nicht nur auf einer Bewertung der gegenwärtigen Situation gründen. (Kompetenz römisch zehn)
  • Strichaufzählung
    Bei der Diskussion von gesellschaftlich relevanten Themen können Entscheidungsalternativen angeboten und argumentiert werden, die neben der unmittelbaren Lebens- auch eine Glaubensperspektive beinhalten. Das Entschlafenenwesen in der Neuapostolischen Kirche kann erklärt und biblisch belegt werden. (Kompetenz römisch elf)
  • Strichaufzählung
    Die gegenwärtigen Angebote im Heils- und Erlösungsplan Gottes werden wahrgenommen, können beschrieben und im Gesamtzusammenhang entwickelt werden. (Kompetenz römisch zwölf)
  • Strichaufzählung
    Die Position der Neuapostolischen Kirche zu Situationen an der Schnittstelle zwischen Leben und Tod ist bekannt und kann argumentiert werden. (Kompetenz römisch dreizehn)

11. Schulstufe (6. Semester der Oberstufe) – Kompetenzmodul 6

Der neuapostolische Christ und sein Glaubensleben – Schwerpunkt „Das Leben in der Kirchengemeinde“

  • Strichaufzählung
    Die Gemeinde lebt
  • Strichaufzählung
    Frauen in der Kirche

Beziehung zwischen Mann und Frau

  • Strichaufzählung
    Ehe und Familie

Interreligiöser Dialog – Schwerpunkt „Weltreligionen“

  • Strichaufzählung
    Entwicklung christlicher Glaubenstraditionen
  • Strichaufzählung
    Weltreligionen

Bildungs- und Lehraufgabe:

  • Strichaufzählung
    Unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Aufgabenbereiche und Rollenverteilung in der Kirchengemeinde kann eine fundierte Entscheidung über die eigene Rolle getroffen und kommuniziert werden. (Kompetenz römisch eins)
  • Strichaufzählung
    Unter Wahrung der eigenen religiösen Gefühle und Wertvorstellungen soll die Entwicklung des Christentums und das Wesentliche der Weltreligionen beschrieben und beurteilt werden können. (Kompetenz römisch drei)
  • Strichaufzählung
    Die Voraussetzungen für ein gelingendes Zusammenleben in der Kirchengemeinde können skizziert werden. Zur Rolle der Frau in der Neuapostolischen Kirche und in anderen christlichen Konfessionen kann Stellung bezogen werden. Auf dieser Grundlage können die eigene Positionierung innerhalb der Kirchengemeinde herausgearbeitet und Beziehungsfelder zu Mitgliedern reflektiert werden. (Kompetenz römisch fünf)
  • Strichaufzählung
    Unter Berücksichtigung der Entwicklung des Christentums können bedeutsame Inhalte anderer christlicher Konfessionen beschrieben werden. (Kompetenz römisch sieben)
  • Strichaufzählung
    Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Christentum und anderen Weltreligionen können erklärt werden. (Kompetenz römisch acht)
  • Strichaufzählung
    Gemeinsame Entwicklungen und Inhalte der verschiedenen christlichen Konfessionen und die Anliegen der Weltreligionen sind bekannt und Grundlage einer wertschätzenden Kommunikation. (Kompetenz römisch neun)
  • Strichaufzählung
    Die Position der Neuapostolischen Kirche zu Fragen des Zusammenlebens in Partnerschaft und Ehe ist bekannt und kann argumentiert werden. (Kompetenz römisch dreizehn)
  • Strichaufzählung
    Zu Fragen der Lebens- und Familienplanung und zur Abtreibung können die Positionen in der Gesellschaft und in der Neuapostolischen Kirche dargelegt und gegenübergestellt werden. (Kompetenz römisch vierzehn)

Inhalte E

12. Schulstufe (7. und 8. Semester der Oberstufe) – Kompetenzmodul 7 sowie für das 8. Semester der fünfjährigen Formen der Oberstufe der allgemein bildenden höheren Schulen und berufsbildenden höheren Schulen – Kompetenzmodul 8

7. Semester der Oberstufe

Die Heilige Schrift

  • Strichaufzählung
    Entstehung und Aufbau der Bibel
  • Strichaufzählung
    Bibel lesen, forschen und verstehen

Vereinbarkeit von Wissenschaft und Glaube

  • Strichaufzählung
    Bedeutung und Grenzen des Glaubens
  • Strichaufzählung
    Bedeutung und Grenzen des Wissens

Der Heils- und Erlösungsplan

  • Strichaufzählung
    Erlösung im Diesseits
  • Strichaufzählung
    Erlösung im Jenseits
  • Strichaufzählung
    Wiederkunft Jesu

Bildungs- und Lehraufgabe:

  • Strichaufzählung
    Unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Aufgabenbereiche und Rollenverteilung in der Gesellschaft kann auf der Grundlage der Neuapostolischen Glaubenslehre eine fundierte Entscheidung über die eigene Rolle getroffen und kommuniziert werden. (Kompetenz römisch eins)
  • Strichaufzählung
    Die über das natürliche Leben hinausgehende Heilsbedeutung der neuapostolischen Glaubenslehre wird verstanden und kann gedeutet werden. (Kompetenz römisch vier)
  • Strichaufzählung
    Wechselbeziehungen, Potentiale und Grenzen von Glauben und Wissen können aufgezeigt werden. Religiöse und weltanschauliche Konzepte können kommuniziert werden. (Kompetenz römisch sieben)
  • Strichaufzählung
    Aussagen aus der neuapostolischen Glaubenslehre können auf individuelle Lebenssituationen übertragen und zur Beurteilung von Fragen zum verantwortungsvollen Umgang mit dem eigenen Leben herangezogen werden. (Kompetenz römisch zehn)
  • Strichaufzählung
    Aussagen aus der neuapostolischen Glaubenslehre können auf gesellschaftlich relevante Themen angewendet und in eine Diskussion eingebracht werden. (Kompetenz römisch elf)
  • Strichaufzählung
    Implikationen der Wiederkunft Christi auf das Leben im gesellschaftlichen Kontext können benannt und kritisch reflektiert werden. (Kompetenz römisch zwölf)

8. Semester der Oberstufe

Der neuapostolische Christ und sein Glaubensleben – Schwerpunkt „Vorbild Jesus“

  • Strichaufzählung
    Gebete Jesu und das persönliche Gebet
  • Strichaufzählung
    Wesen Jesu als Vorbild für die persönliche Verwirklichung in der Gesellschaft
  • Strichaufzählung
    Der „öffentliche“ Christ

Interreligiöser Dialog – Schwerpunkt „Religionenkunde“

  • Strichaufzählung
    Christliche Religionen
  • Strichaufzählung
    Religionen ohne Gott
  • Strichaufzählung
    Neue religiöse Lehren

Bildungs- und Lehraufgabe:

  • Strichaufzählung
    Unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Aufgabenbereiche und Rollenverteilung in der Gesellschaft kann auf der Grundlage der Neuapostolischen Glaubenslehre eine fundierte Entscheidung über die eigene Rolle getroffen und kommuniziert werden. (Kompetenz römisch eins)
  • Strichaufzählung
    Die Bedeutung des persönlichen Gebetes und des Gebetes in der Gemeinde kann nachvollzogen und erläutert werden. Auf dieser Basis können fundierte Entscheidungen zur eigenen Gebetspraxis getroffen werden. (Kompetenz römisch zwei)
  • Strichaufzählung
    Die religiöse Vielfalt in Österreich und weltweit soll wahrgenommen und mit Verständnis und Toleranz gewürdigt werden können. (Kompetenz römisch drei)
  • Strichaufzählung
    Die christliche Lehre wird als Grundlage für einen toleranten Umgang mit von Diskriminierung bedrohten und betroffenen Gruppen der Gesellschaft erkannt und auf Situationen im eigenen Umfeld übertragen werden. (Kompetenz römisch fünf)
  • Strichaufzählung
    Mit Positionierungen anderer religiöser und weltanschaulicher Konzepte kann ein Vergleich durchgeführt und das Ergebnis kritisch reflektiert werden. (Kompetenz römisch acht)
  • Strichaufzählung
    Aussagen aus der neuapostolischen Glaubenslehre können auf individuelle Lebenssituationen übertragen und zur Beurteilung von Fragen zum verantwortungsvollen Umgang mit dem eigenen Leben herangezogen werden. (Kompetenz römisch zehn)
  • Strichaufzählung
    Aussagen aus der neuapostolischen Glaubenslehre können auf gesellschaftlich relevante Themen angewendet und in eine Diskussion eingebracht werden. (Kompetenz römisch elf)
  • Strichaufzählung
    Implikationen des Lebens Christi auf das Leben im gesellschaftlichen Kontext können benannt und kritisch reflektiert werden. (Kompetenz römisch zwölf)

13. Schulstufe (9. und 10. Semester der Oberstufe für fünfjährige Formen der Oberstufe der allgemein bildenden höheren Schulen sowie der berufsbildenden höheren Schulen) – Kompetenzmodul 9

Die Inhalte der Lernfelder in der 10., 11. und 12. Schulstufe werden (wie dargestellt) als schulstufenübergreifender Unterricht durchgeführt.

9. Semester der Oberstufe

Der neuapostolische Christ und sein Glaubensleben – Schwerpunkt „Das Leben in der Gesellschaft“

  • Strichaufzählung
    Das Individuum als Teil der Gesellschaft
  • Strichaufzählung
    Umgang mit Medien

Bildungs- und Lehraufgabe:

  • Strichaufzählung
    In den Medien vermittelte sowie in der Gesellschaft vertretene Haltungen und Werte können kritisch reflektiert und auf Basis der eigenen Überzeugung sachlich kommentiert werden. (Kompetenz römisch neun)
  • Strichaufzählung
    Aussagen aus der neuapostolischen Glaubenslehre können auf gesellschaftlich relevante Themen angewendet und in eine Diskussion eingebracht werden. (Kompetenz römisch elf)

10. Semester der Oberstufe

Glaube und Sexualität

  • Strichaufzählung
    Kirchliche Stellungnahme zu sexuellen Orientierungen und Identitäten
  • Strichaufzählung
    Respekt- und verständnisvoller Umgang mit allen Menschen, unabhängig von der sexuellen Orientierung

Bildungs- und Lehraufgabe:

  • Strichaufzählung
    Aussagen aus der neuapostolischen Glaubenslehre können auf gesellschaftlich relevante Themen angewendet und in eine Diskussion eingebracht werden. (Kompetenz römisch elf)
  • Strichaufzählung
    Die Position der Neuapostolischen Kirche zu Fragen unterschiedlicher sexueller Veranlagungen ist bekannt und kann argumentiert werden. (Kompetenz römisch dreizehn)
  • Strichaufzählung
    Zu Fragen der Lebens- und Familienplanung außerhalb der Ehe können die Positionen in der Gesellschaft und in der Neuapostolischen Kirche dargelegt und gegenübergestellt werden. (Kompetenz römisch vierzehn)

Schlagworte

Religionslehrer, Bildungsaufgabe, Lebensfrage, Glaubenskompetenz, Ausbildung, Gruppenarbeit, Sprachform, Kommunikationsform, Selbstverständnis, Festtag, Heilsplan

Im RIS seit

17.05.2016

Zuletzt aktualisiert am

17.05.2016

Gesetzesnummer

20009528

Dokumentnummer

NOR40180991