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Art. 13

Fassungen
ab 01.03.2017 — BGBl. III Nr. 25/2017 (Stammfassung)
InkrafttretenAußerkrafttretenKundmachung
Art. 13 heute01.03.2017 BGBl. III Nr. 25/2017 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Kurztitel

Doppelbesteuerung und zur Verhinderung der Steuerumgehung – Einkommen- und Vermögensteuern samt Protokoll (Island)

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 25 aus 2017,

Typ

Vertrag – Island

Paragraph/Artikel/Anlage

Artikel 13

Inkrafttretensdatum

01.03.2017BGBl. III Nr. 25/2017

Außerkrafttretensdatum

Index

39/03 Doppelbesteuerung

Text

Artikel 13

GEWINNE AUS DER VERÄUSSERUNG VON VERMÖGEN

  1. Absatz eins,Gewinne, die eine in einem Vertragsstaat ansässige Person aus der Veräußerung unbeweglichen Vermögens im Sinne des Artikels 6 bezieht, das im anderen Vertragsstaat liegt, dürfen im anderen Staat besteuert werden.
  2. Absatz 2,Gewinne aus der Veräußerung beweglichen Vermögens, das Betriebsvermögen einer Betriebstätte ist, die ein Unternehmen eines Vertragsstaats im anderen Vertragsstaat hat, einschließlich derartiger Gewinne, die bei der Veräußerung einer solchen Betriebstätte (allein oder mit dem übrigen Unternehmen) erzielt werden, dürfen im anderen Staat besteuert werden.
  3. Absatz 3,Gewinne aus der Veräußerung von Seeschiffen oder Luftfahrzeugen, die im internationalen Verkehr betrieben werden und von beweglichem Vermögen, das dem Betrieb dieser Schiffe oder Luftfahrzeuge dient, dürfen nur in dem Vertragsstaat besteuert werden, in dem sich der Ort der tatsächlichen Geschäftsleitung des Unternehmens befindet.
  4. Absatz 4,Gewinne aus der Veräußerung des in den Absätzen 1, 2 und 3 nicht genannten Vermögens dürfen nur in dem Vertragsstaat besteuert werden, in dem der Veräußerer ansässig ist.
  5. Absatz 5,Wird eine natürliche Person, die in einem Vertragsstaat ansässig war, im anderen Vertragsstaat ansässig, darf der erstgenannte Staat entsprechend seiner innerstaatlichen Gesetze und ungeachtet des Absatzes 4 Gewinne aus der Veräußerung von Aktien beziehungsweise Rechten an einer Gesellschaft besteuern, insoweit die Gewinne zum Zeitpunkt des Ansässigkeitsverlagerung entstanden sind, wenn diese Aktien beziehungsweise Rechte veräußert werden oder die Person Tatbestände verwirklicht, die zum Verlust des Besteuerungsrechts des erstgenannten Staates führen. Falls der erstgenannte Staat die Veräußerungsgewinne entsprechend dem vorhergehenden Satz besteuert, erkennt der andere Staat – bei der Ermittlung des Veräußerungsgewinns – den vom erstgenannten Staat ermittelten Verkaufspreis als Anschaffungskosten an.

Im RIS seit

15.02.2017

Zuletzt aktualisiert am

04.11.2025

Gesetzesnummer

20009815

Dokumentnummer

NOR40191322