Rechtstracker.at

Anl. 1/15

Fassungen
ab 05.10.2022 — BGBl. II Nr. 368/2022 (Stammfassung)
InkrafttretenAußerkrafttretenKundmachung
Anl. 1/15 heute05.10.2022 BGBl. II Nr. 368/2022 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Kurztitel

Lehrpläne der Sonderformen der Höheren technischen und gewerblichen Lehranstalten sowie Lehrplan des Vorbereitungslehrganges für Berufstätige für technische Fachrichtungen

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 368 aus 2022,

Typ

römisch fünf

Paragraph/Artikel/Anlage

Anlage eins /, 15

Inkrafttretensdatum

05.10.2022BGBl. II Nr. 368/2022

Außerkrafttretensdatum

Index

64/02 Bundeslehrer; 70/02 Schulorganisation; 70/07 Schule und Kirche

Beachte

semesterweise gestaffeltes Inkrafttreten vergleiche Paragraph 4,)

Text

Anlage 1.15 LEHRPLAN DES FÜNFSEMESTRIGEN AUFBAULEHRGANGES FÜR BERUFSTÄTIGE FÜR OFENBAUTECHNIK römisch eins.1 STUNDENTAFEL1

(Gesamtsemesterwochenstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Module)

 

 

Semesterwochenstunden

 

Lehrver-

 

Pflichtgegenstände

Semester

 

pflich-

 

 

 

 

 

 

 

 

tungs-

 

 

1.

2.

3.

4.

5.

Summe

gruppe

A.

Allgemeinbildende Pflichtgegenstände

 

 

 

 

 

 

 

1.

Religion/Ethik2

1

1

1

1

1

5

III/III

2.

Deutsch

6

2

2

2

2

14

römisch eins

3.

Englisch

6

2

2

2

2

14

römisch eins

4.

Angewandte Mathematik

4

3

3

3

3

16

römisch eins

5.

Wirtschaft und Recht3

-

2

2

2

2

8

römisch zwei bzw. römisch drei

7.

Angewandte Informatik

2

-

-

-

-

2

römisch eins

8.

Naturwissenschaftliche und technische Grundlagen

4

-

-

-

-

4

römisch zwei

B.

Fachtheorie und Fachpraxis

 

 

 

 

 

 

 

1.

Betriebstechnik

-

3

3

3

3

12

römisch eins

2.

Projekt- und Qualitätsmanagement

-

2

2

2

2

8

römisch eins

3.

Betriebsinformatik

-

2

2

-

-

4

römisch eins

4.

Technische Physik

-

2

2

2

2

8

römisch eins

5.

Technologie

-

-

-

2

2

4

römisch eins

6.

Feuerungs- und Heizungstechnik

-

2

2

3

3

10

römisch eins

7.

Stilkunde und Designtheorie

-

2

2

-

-

4

römisch zwei

8.

Konstruktionsübungen und Entwurfsprojekt

-

4

4

6

6

20

römisch eins

9.

Laboratorium und Projekt

-

2

2

2

2

8

römisch eins

10.

Werkstätte

-

5

5

6

6

22

römisch vier

 

Gesamtsemesterwochenstundenzahl

23

34

34

36

36

163

 

C.

Pflichtpraktikum

mindestens 8 Wochen in der unterrichtsfreien Zeit vor Antritt zur Reife- und Diplomprüfung

 

 

Semesterwochenstunden

 

Lehrver-

 

Freigegenstände, Förderunterricht

Semester

 

pflich-

 

 

 

 

 

 

 

 

tungs-

 

 

1.

2.

3.

4.

5.

Summe

gruppe

D.

Freigegenstände

 

 

 

 

 

 

 

1.

Deutsch – Rhetorik / Präsentationstechnik

-

-

-

2

-

2

römisch eins

2.

Englisch – Rhetorik / Präsentationstechnik

-

-

-

-

2

2

römisch eins

3.

Zweitsprache Deutsch

-

2

2

-

-

4

römisch eins

4.

Politische Bildung

-

2

2

-

-

4

römisch drei

5.

Volkswirtschaftliche Grundlagen

-

-

-

2

-

2

römisch drei

6.

Technische Dokumentation

2

-

-

-

-

2

römisch drei

7.

Darstellende Geometrie

-

2

2

-

-

4

römisch eins

 

 

 

 

 

 

 

 

 

E.

Förderunterricht4

 

 

 

 

 

 

 

1.

Deutsch

 

 

 

 

 

 

 

2.

Englisch

 

 

 

 

 

 

 

3.

Angewandte Mathematik

 

 

 

 

 

 

 

4.

Fachtheoretische Pflichtgegenstände

 

 

 

 

 

 

 

___________________

1 Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann von dieser Stundentafel im Rahmen des Abschnittes römisch vier abgewichen werden. Die Bildungs- und Lehraufgaben sowie Lehrstoffe des Kompetenzmoduls 1 des jeweiligen Unterrichtsgegenstandes bzw. der jeweiligen Übung gemäß Abschnitt römisch sieben werden jeweils dem ersten Semester, in welchem ein Unterrichtsgegenstand oder eine Übung gemäß dieser Stundentafel vorgesehen ist, zugeordnet, und die Bildungs- und Lehraufgaben sowie Lehrstoffe der weiteren Kompetenzmodule des jeweiligen Unterrichtsgegenstandes bzw. der jeweiligen Übung werden jeweils den weiteren Semestern semesterweise aufsteigend, in welchem ein Unterrichtsgegenstand oder eine Übung gemäß dieser Stundentafel vorgesehen ist, zugeordnet.

2 Pflichtgegenstand für Studierende, die am Religionsunterricht nicht teilnehmen.

3 Die Lehrverpflichtungsgruppe römisch drei bezieht sich auf den Bereich „Recht“.

4 Bei Bedarf parallel zum jeweiligen Pflichtgegenstand bis zu 16 Unterrichtseinheiten pro Schuljahr; Einstufung wie der entsprechende Pflichtgegenstand.

LEHRPLAN DES VIERSEMESTRIGEN KOLLEGS FÜR BERUFSTÄTIGE FÜR OFENBAUTECHNIK römisch eins.2 STUNDENTAFEL1

(Gesamtsemesterwochenstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Module)

 

 

Semesterwochenstunden

 

Lehrver-

 

Pflichtgegenstände

Semester

 

pflich-

 

 

 

 

 

 

 

tungs-

 

 

1.

2.

3.

4.

Summe

gruppe

A.

Allgemeinbildende Pflichtgegenstände

 

 

 

 

 

 

1.

Religion/Ethik2

1

1

1

1

4

III/III

2.

Angewandte Mathematik

-

-

1

1

2

römisch eins

3.

Wirtschaft und Recht3

2

2

2

2

8

römisch zwei bzw. römisch drei

B.

Fachtheorie und Fachpraxis

 

 

 

 

 

 

1.

Fachtheorie

3

3

2

2

10

römisch eins

2.

Betriebstechnik

3

3

3

3

12

römisch eins

3.

Projekt- und Qualitätsmanagement

2

2

2

2

8

römisch eins

4.

Betriebsinformatik

2

2

-

-

4

römisch eins

5.

Technische Physik

2

2

2

2

8

römisch eins

6.

Technologie

-

-

2

2

4

römisch eins

7.

Feuerungs- und Heizungstechnik

2

2

3

3

10

römisch eins

8.

Stilkunde und Designtheorie

2

2

-

-

4

römisch zwei

9.

Konstruktionsübungen und Entwurfsprojekt

6

6

6

6

24

römisch eins

10.

Laboratorium und Projekt

2

2

2

2

8

römisch eins

11.

Werkstätte

11

11

6

6

34

römisch vier

 

Gesamtsemesterwochenstundenzahl

38

38

32

32

140

 

C.

Pflichtpraktikum

mindestens 8 Wochen in der unterrichtsfreien Zeit vor Antritt zur Diplomprüfung

 

 

Semesterwochenstunden

 

Lehrver-

 

Freigegenstände, Förderunterricht

Semester

 

pflich-

 

 

 

 

 

 

 

tungs-

 

 

1.

2.

3.

4.

Summe

gruppe

D.

Freigegenstände

 

 

 

 

 

 

1.

Deutsch – Rhetorik / Präsentationstechnik

-

-

2

-

2

römisch eins

2.

Englisch – Rhetorik /Präsentationstechnik

-

-

-

2

2

römisch eins

3.

Zweitsprache Deutsch

2

2

-

-

4

römisch eins

4.

Politische Bildung

2

2

-

-

4

römisch drei

5.

Volkswirtschaftliche Grundlagen

-

-

2

-

2

römisch drei

6.

Darstellende Geometrie

2

2

-

-

4

römisch eins

 

 

 

 

 

 

 

 

E.

Förderunterricht4

 

 

 

 

 

 

 

Fachtheoretische Pflichtgegenstände

 

 

 

 

 

 

_______________________

1 Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann von dieser Stundentafel im Rahmen des Abschnittes römisch vier abgewichen werden. Die Bildungs- und Lehraufgaben sowie Lehrstoffe des Kompetenzmoduls 1 des jeweiligen Unterrichtsgegenstandes bzw. der jeweiligen Übung gemäß Abschnitt römisch sieben werden jeweils dem ersten Semester, in welchem ein Unterrichtsgegenstand oder eine Übung gemäß dieser Stundentafel vorgesehen ist, zugeordnet, und die Bildungs- und Lehraufgaben sowie Lehrstoffe der weiteren Kompetenzmodule des jeweiligen Unterrichtsgegenstandes bzw. der jeweiligen Übung werden jeweils den weiteren Semestern semesterweise aufsteigend, in welchem ein Unterrichtsgegenstand oder eine Übung gemäß dieser Stundentafel vorgesehen ist, zugeordnet.

2 Pflichtgegenstand für Studierende, die am Religionsunterricht nicht teilnehmen.

3 Die Lehrverpflichtungsgruppe römisch drei bezieht sich auf den Bereich „Recht“.

4 Bei Bedarf parallel zum jeweiligen Pflichtgegenstand bis zu 16 Unterrichtseinheiten pro Schuljahr; Einstufung wie der entsprechende Pflichtgegenstand.

römisch zwei. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL

Siehe Anlage 1.

römisch drei. FACHBEZOGENES QUALIFIKATIONSPROFIL 1. Einsatzgebiete und Tätigkeitsfelder:

Die Einsatzgebiete der Absolventinnen und Absolventen des Aufbaulehrgangs bzw. des Kollegs für Berufstätige für Ofenbautechnik liegen in der Planung, der Herstellung und Montage heizungstechnischer Anlagen und Hafnersystemen, sowie in der Beratung von fachspezifischen Handwerkerinnen und Handwerkern sowie von Endkunden. Auch die Dokumentation, Wartung und Instandhaltung von Maschinen und Anlagen sowie Materialprüfung mittels einschlägiger Software zählen zu den typischen Aufgabenbereichen. Die Einhaltung und Anwendung einschlägiger Normen und Vorschriften sowie Schutzmaßnahmen sind integrierte Bestandteile aller Tätigkeiten.

Kenntnisse und Fertigkeiten der Ofenbautechnikerinnen und Ofenbautechniker umfassen das Erstellen von Planungen, Durchführen berufsspezifischer Berechnungen, Bearbeiten und Herstellen von Öfen und Heizungsanlagen für Einzelraum-, Mehrraum- oder Ganzhausheizungen für feste Brennstoffe sowie andere Energieträger. Weitere typische Tätigkeitsfelder sind das Einbauen von Mess-, Steuer- und Regelsystemen in Öfen und Heizungsanlagen sowie die Durchführung von Funktionsanalysen und Abgasanalysen. Beraten von Kunden und fachspezifischen Handwerkerinnen und Handwerkern in Energie-, Klima- und Umweltfragen und Durchführen von Instandhaltungs- und Servicearbeiten unter Berücksichtigung der einschlägigen Sicherheitsvorschriften, Brandschutz, Normen, Umwelt- und Qualitätsstandards sind weitere Kompetenzen.

2. Berufsbezogene Lernergebnisse des Abschnittes B: Betriebstechnik:

Die Absolventinnen und Absolventen können die Struktur des Jahresabschlusses beschreiben, aus betriebswirtschaftlichen Kennzahlen Schlussfolgerungen ziehen und die Ergebniswirksamkeit von einfachen Geschäftsfällen auf den Jahresabschluss beurteilen. Sie können die wichtigsten Kostenbegriffe erklären, eine einfache Kostenstellenrechnung durchführen, mit vorgegebenen Daten Kalkulationen durchführen, Deckungsbeiträge ermitteln und beurteilen. Sie können die verschiedenen Erscheinungsformen der Ertragsteuern erläutern, das System der Umsatzsteuer, der Personalnebenkosten und den Aufbau einfacher Lohn- und Gehaltsabrechnungen erklären. Sie können die Funktionsweise der Marketing-Instrumente erläutern, einfache Organigramme und Abläufe in Unternehmen interpretieren, Ziele und Aufgaben der Logistik sowie Vertriebs- und Beschaffungsprozesse beschreiben. Außerdem können Sie Gestaltungsgrundsätze der Produktion beschreiben, Methoden der Zeitermittlung erläutern, Arbeitspläne erstellen und Methoden des Projektmanagements und Qualitätsmanagements beschreiben und anwenden.

Technische Physik:

Im Bereich Elektrotechnik können die Absolventinnen und Absolventen die Grundbegriffe der Gleichstrom- und der Wechselstromtechnik beschreiben und in der Gleichstromtechnik anwenden und die Sicherheitsvorschriften nennen und anwenden.

Im Bereich Statik und Festigkeitslehre können die Absolventinnen und Absolventen die Grundbegriffe der Statik und der Festigkeitslehre beschreiben, einfache statische Aufgaben ihres Fachgebietes lösen, Bauteile bauphysikalisch, humanökologisch und materialgerecht analysieren und dimensionieren und fachbezogenen Normen anwenden.

Im Bereich Bauphysik können die Absolventinnen und Absolventen die Schritte zum Bau eines Gebäudes benennen und beschreiben, verschiedene Bauweisen von Gebäuden beschreiben und fachbezogene Vorschriften nennen und beschreiben.

Im Bereich Gebäudetechnik können die Absolventinnen und Absolventen die Kennzahlen für den Energiebedarf beschreiben und anwenden, einen Energieausweis beschreiben und erklären, Einflüsse auf die Energiekennzahl beschreiben und anwenden, Maßnahmen für den Brandschutz beschreiben und anwenden und Anforderungen an den Schallschutz beschreiben und erklären.

Im Bereich Behaglichkeit können die Absolventinnen und Absolventen den Wärmehaushalt des Menschen beschreiben und erklären und Einflüsse auf die Behaglichkeit beschreiben und bewerten.

Technologie:

Im Bereich keramische Werkstoffe können die Absolventinnen und Absolventen praxisübliche keramische Rohstoffe, Werkstoffe, Hilfsstoffe und Halbfabrikate beschreiben und verwenden, die Eigenschaften keramischer Werkstoffe beschreiben und für verschiedene Anwendungen beurteilen und praxisübliche Bearbeitungsverfahren und Maschinen verwenden und für verschiedene Anforderungen auswählen.

Im Bereich nichtkeramische Werkstoffe können die Absolventinnen und Absolventen praxisübliche nichtkeramische Werkstoffe beschreiben und anwenden, die Eigenschaften nichtkeramischer Werkstoffe beschreiben und beurteilen und Bearbeitungsverfahren und Maschinen für verschiedene Anforderungen auswählen.

Im Bereich Qualitätssicherung können die Absolventinnen und Absolventen Qualitätskriterien im Materialbereich und im Produktionsablauf benennen und erklären, Qualitätskontrollen im Materialbereich durchführen und bewerten und relevante Gesetze, Verordnungen und Normen beschreiben.

Im Bereich Arbeits- und Umweltschutz können die Absolventinnen und Absolventen ergonomische Einflussfaktoren auf die Arbeitsplatzgestaltung beschreiben und anwenden, Schutzmaßnahmen gegen Lärm, Staub und Hitze benennen und durchführen und die Schutzvorrichtungen im Arbeitsbereich handhaben.

Feuerungs- und Heizungstechnik:

Im Bereich Heizungstechnik können die Absolventinnen und Absolventen Verluste und Einflüsse auf den Wärmebedarf eines Gebäudes benennen und ermitteln, die Heizlastberechnung für einfache Gebäude und Raumverbände durchführen und einen Kachelofen auslegen und berechnen.

Im Bereich Hafnersysteme können die Absolventinnen und Absolventen die Merkmale und Eigenschaften von verschiedenen Hafnersystemen nennen und beschreiben, die Materialien für verschiedene Hafnersysteme beschreiben und bewerten und einschlägigen Normen und Vorschriften anwenden.

Im Bereich Energiequellen und Umwelttechnik können die Absolventinnen und Absolventen verschiedene Energiequellen erklären, die Merkmale und Eigenschaften von verschiedenen Energiequellen nennen und beschreiben und die Einflüsse verschiedener Energiequellen auf die Umweltverschmutzung beschreiben und bewerten.

Im Bereich Kachelofentechnik können die Absolventinnen und Absolventen die einschlägigen Normen und Vorschriften nennen und beschreiben, die Ausführungsdetails im Kachelofenbau erklären und einsetzen und brandschutztechnische Vorgaben im Kachelofenbau beschreiben und anwenden.

Im Bereich Hydraulik können die Absolventinnen und Absolventen wassergeführte Heizungssysteme erklären und bewerten, Merkmale und Eigenschaften von verschiedenen Heizungssystemen nennen und beschreiben und den Kachelofen in ein hydraulisches Heizungssystem implementieren und bewerten.

Im Bereich vertiefende Kachelofentechnik können die Absolventinnen und Absolventen die Eigenschaften und den Einfluss einer Abgasanlage benennen und beschreiben, die gesetzlichen Vorgaben im Bereich Baurecht nennen und anwenden und die Einflüsse auf den Kachelofen im modernen Wohnbau beschreiben und erklären.

Konstruktionsübung- und Entwurfsprojekt:

Im Bereich Konstruktionsübung können die Absolventinnen und Absolventen einen Satz technischer Zeichnungen in branchenüblichen Zeichenprogrammen erstellen, verschiedene Hafnersysteme an eine örtliche Gegebenheit angepasst auslegen, eine Planung eines Hafnersystems unter der Berücksichtigung von „Kundenwünschen“ durchführen und die Planung mit Hilfe von handelsüblichen Softwareprogrammen umsetzen.

Im Bereich Entwurfsprojekt können die Absolventinnen und Absolventen malerische und räumliche Darstellungsmittel und -techniken anwenden, perspektivische Darstellungen von Körpern erstellen, Ideen in Form von Skizzen und Präsentationskonzepten umsetzen und darstellen und eigene Ideen für die Umsetzung eines Kachelofens entwickeln und ausführen.

Laboratorium und Projekt:

Im Bereich Laboratorium und Projekt können die Absolventinnen und Absolventen geeignete Methoden und Geräte unter Beachtung der Sicherheits- und Qualitätsanforderungen auswählen und anwenden und komplexe Projekte aus dem Fachgebiet planen, durchführen und die erforderlichen Unterlagen erstellen.

Werkstätte:

Im Bereich Grundlegende Techniken können die Absolventinnen und Absolventen einen traditionell gesetzten Kachelofen nach Vorgaben errichten, Ofenanlagen mit diversen Gestaltungstechniken bauen und dien Ofenanlage mit Luftspalt nach Vorgaben errichten.

Im Bereich projektbezogene Anwendungen können die Absolventinnen und Absolventen Ofenanalgen nach Vorgaben auslegen und ausführen und verschiedene Ofenanlagen errichten.

Fachtheorie:

Im Bereich Keramiktechnik können die Absolventinnen und Absolventen auf Grund technischer, ökologischer und wirtschaftlicher Kriterien eine zweckmäßige Werkstoffauswahl treffen, eine Auswahl entsprechender Bearbeitungsverfahren für Einzel- und Serienfertigung trennen und erklären und die Grundlagen der Automation und elektronischer Informationsverarbeitung in facheinschlägigen Bereichen beschreiben und erklären.

Im Bereich Energietechnik können die Absolventinnen und Absolventen die Grundlagen der Energietechnik und der Wärmeübertragen beschreiben und anwenden, verschiedene Hafnersysteme und deren Eigenschaften erklären und analysieren, die Normen im Bereich Energietechnik nennen und beschreiben und technische Ausführungsdetails in der Ofenbautechnik beschreiben und erklären.

römisch vier. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN

Siehe Anlage 1.

römisch fünf. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE

Siehe Anlage 1.

römisch sechs. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT

Siehe Anlage 1.

römisch sieben. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN SOWIE LEHRSTOFFE DER UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE A. Allgemeinbildende Pflichtgegenstände Pflichtgegenstände gemäß der römisch eins.1 Stundentafel

„Ethik“, „Deutsch“, „Englisch“, „Angewandte Mathematik“, „Wirtschaft und Recht“, „Angewandte Informatik“ und „Naturwissenschaftliche und technische Grundlagen“.

Siehe Anlage 1.

Pflichtgegenstände gemäß der römisch eins.2 Stundentafel

„Ethik“ und „Wirtschaft und Recht“.

Siehe Anlage 1.

ANGEWANDTE MATHEMATIK Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können

  • Strichaufzählung
    quantitative Aufgabenstellungen auf dem jeweiligen Wissensstand mathematisch modellieren, numerische Ergebnisse ermitteln und zeitgemäße Rechenhilfen einsetzen;
  • Strichaufzählung
    Aufgabenstellungen des Fachgebietes unter Anwendung der aus dem begleitenden fachtheoretischen Unterricht bekannten Gesetze durch Gleichungen und Funktionen modellieren.

Lehrstoff alle Bereiche:

Anwendungen aus dem Fachgebiet; Verwendung der in der Praxis üblichen Rechenhilfen; Einsatz von für das Fachgebiet relevanten Technologien.

1. Kompetenzmodul:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Zahlen und Maße

  • Strichaufzählung
    mit komplexen Zahlen rechnen und die Ergebnisse in der Gaußschen Zahlenebene interpretieren.

Bereich Algebra und Geometrie

  • Strichaufzählung
    die Lösbarkeit von linearen Gleichungssystemen argumentieren, die Lösungsfälle an Hand von Beispielen veranschaulichen und lineare Gleichungssysteme in zwei und mehr Variablen lösen;
  • Strichaufzählung
    lineare und quadratische Gleichungen lösen und die verschiedenen Lösungsfälle argumentieren sowie einfache Gleichungen mit trigonometrischen Funktionen, Exponential- und Logarithmusfunktionen lösen;
  • Strichaufzählung
    können im allgemeinen Dreieck und anderen ebenen Figuren Sinus- bzw. Kosinussatz anwenden und die Flächeninhalte der Figuren berechnen.

Bereich Funktionale Zusammenhänge

  • Strichaufzählung
    Funktionen als Modelle zur Beschreibung der Abhängigkeit zwischen Größen verstehen, aufstellen und berechnen;
  • Strichaufzählung
    Funktionen durch Wertetabellen und grafisch im rechtwinkeligen Koordinatensystem darstellen;
  • Strichaufzählung
    die trigonometrischen Funktionen an Hand des Einheitskreises argumentieren, die Parameter der allgemeinen Sinusfunktion interpretieren, sinusförmige Vorgänge mit der allgemeinen Sinusfunktion modellieren.

Bereich Analysis

  • Strichaufzählung
    anwendungsbezogene Aufgabenstellungen mithilfe von arithmetischen und geometrischen Folgen und Reihen modellieren, die Aufgaben lösen und Ergebnisse interpretieren;
  • Strichaufzählung
    in Natur und Technik auftretende Änderungsraten mit dem Differenzen- und Differentialquotienten darstellen;
  • Strichaufzählung
    mit Hilfe der Differentialrechnung die Eigenschaften der Funktionen (Nullstelle, Extremwerte, Wendestelle, Tangente, Monotonie, Krümmungsverhalten, Steigungswinkel, modellieren, berechnen und reflektieren;
  • Strichaufzählung
    die Differentialrechnung anwendungsbezogen verwenden;
  • Strichaufzählung
    Kurvendiskussionen und Umkehraufgaben von Polynomfunktionen anwendungsbezogen modellieren, berechnen und interpretieren;
  • Strichaufzählung
    Aufgabenstellungen, die das Maximieren und Minimieren von Größen behandeln, aufstellen, berechnen und interpretieren.

Lehrstoff:

Bereich Zahlen und Maße:

Komplexe Zahlen (Darstellung, Addition, Subtraktion; Polarkoordinaten und Polarformen; Multiplikation, Division).

Bereich Algebra und Geometrie:

Rechnen mit Gleichungen (Quadratische Gleichung, Exponentialgleichung, logarithmische Gleichung, trigonometrische Gleichung).

Lineare Gleichungssysteme (Lösbarkeit).

Elementare Geometrie und Trigonometrie (Allgemeines Dreieck: Sinussatz, Kosinussatz, trigonometrische Flächenformel).

Bereich Funktionale Zusammenhänge:

Quadratische Funktion, Polynomfunktion, Potenzfunktionen, Exponentialfunktion, trigonometrische Funktionen.

Eigenschaften von Funktionen (Nullstellen, Polstellen; Umkehrfunktion, logarithmische Skalierung).

Bereich Analysis:

Endliche Folgen und Reihen:

Arithmetische und geometrische Folgen und Reihen, Summenformel, Summenzeichen.

Zinseszins- und Rentenrechnung.

Differentialrechnung:

Differenzenquotient, Differentialquotient, Ableitung, Ableitungsregeln, höhere Ableitungen, Monotonie, Krümmungsverhalten, Extremwerte, Wendepunkte, Tangente, Steigungswinkel inklusive deren Anwendungen. Fachbezogene Anwendungen der Differentialrechnung.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Analysis

  • Strichaufzählung
    Differenzial- und Integralrechnung bei Problemstellungen aus dem Alltag, Wirtschaft und Wissenschaft sicher einsetzen, Lösungswege und Lösungen dokumentieren, interpretieren sowie erklären;
  • Strichaufzählung
    die für das Fachgebiet relevanten mathematischen Methoden anwenden.

Bereich Stochastik

  • Strichaufzählung
    Beispiele für Zufallsexperimente und Ereignisse angeben und mit Baumdiagrammen modellieren;
  • Strichaufzählung
    aus Stichprobenwerten Häufigkeitsverteilungen tabellarisch und grafisch darstellen;
  • Strichaufzählung
    Lage- und Streuungsmaße berechnen und interpretieren, ein Boxplot erstellen und interpretieren;
  • Strichaufzählung
    Zufallsexperimente mit Hilfe der Binomialverteilung verstehen und anwenden.

Bereich Funktionale Zusammenhänge

  • Strichaufzählung
    Wachstums-/Lade-/Zerfalls-/Entladeprozesse mit Exponentialfunktionen modellieren und berechnen;
  • Strichaufzählung
    die Parameter der allgemeinen quadratischen Funktion interpretieren; quadratische Funktionen modellieren (auch in Scheitelpunktform) und Berechnungen mit diesen ausführen;
  • Strichaufzählung
    die Parameter der Potenzfunktionen interpretieren; mit Potenzfunktionen modellieren und Berechnungen mit diesen ausführen.

Lehrstoff:

Bereich Analysis:

Anwendungen von Kurvendiskussionen und Extremwertaufgaben in Technik und Wirtschaft. Integralrechnung im ausbildungsbezogenen Kontext (Energieaufwand, Volumenberechnungen, …)

Bereich Stochastik:

Wahrscheinlichkeitsrechnung (Zufallsexperimente; Baumdiagramme). Eindimensionale Datenbeschreibung (Häufigkeitsverteilung, Boxplot, Lage- und Streuungsmaße). Wahrscheinlichkeitsverteilungen (Binomialverteilung).

Bereich Funktionale Zusammenhänge:

Eigenschaften von Exponentialfunktionen (Nullstellen, Polstellen; Umkehrfunktion, logarithmische Skalierung).

B. Fachtheorie und Fachpraxis Gemäß Stundentafel römisch eins.1 und Stundentafel römisch eins.2. BETRIEBSTECHNIK Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können

  • Strichaufzählung
    Organisationsstrukturen nennen und die Auswirkungen von Strukturänderungen beurteilen;
  • Strichaufzählung
    den Einsatz von Produktionsfaktoren auf einander abstimmen und optimieren;
  • Strichaufzählung
    die Einflussfaktoren von betrieblichen Prozessen benennen, bewerten und optimieren;
  • Strichaufzählung
    das Controlling erklären und anwenden;
  • Strichaufzählung
    mit Hilfe der Marketinginstrumente unter Bedachtnahme der Nachhaltigkeit die Aktivitäten nach den Kundenbedürfnissen ausrichten.

Lehrstoff:

Kompetenzmodule 1 und 2:

Grundbegriffe der Betriebstechnik und der Betriebswirtschaft:

Wirtschaftlichkeitskennzahlen, wirtschaftliche, soziale und ökologische Ziele von Unternehmungen.

Unternehmensorganisation:

Aufbauorganisation und Ablauforganisation.

Unternehmensfunktionen:

Beschaffung, Produktion, Vertrieb, Finanzierung, Rechnungswesen, Controlling.

Rechnungswesen:

Grundlagen der Buchhaltung; Kostenrechnung.

Kompetenzmodule 3 und 4:

Logistik:

Grundlagen der Logistik, Planung und Steuerung im Bereich Materialwirtschaft, Betriebsmitteleinsatz und Betriebsmittelinstandhaltung.

Zeitwirtschaft:

Methoden der Zeitermittlung und Zeitplanung.

Produktionsplanung und -steuerung:

Grundlagen des betrieblichen Informationssystems zur Auftragsabwicklung, Produktionsplanung, Produktionssteuerung.

Personalwirtschaft:

Anforderungsermittlung, Entlohnung.

Controlling:

Operatives Controlling, Wirtschaftlichkeits- und Investitionsrechnung, Grundlagen der Finanzierung.

Marketing:

Ziele und Instrumente, Marktforschung, Produktmanagement und -innovation.

Unternehmensgründung:

Persönliche, finanzielle und fachliche Voraussetzungen.

PROJEKT- UND QUALITÄTSMANAGEMENT Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können

  • Strichaufzählung
    den betriebswirtschaftlichen Einsatz des Qualitätsmanagements erklären;
  • Strichaufzählung
    die für die Berufspraxis notwendige Sicherheit in der Anwendung von Techniken des Qualitätsmanagements besitzen;
  • Strichaufzählung
    statistische Gesetzmäßigkeiten des Qualitätsmanagements anwenden;
  • Strichaufzählung
    qualitätsrelevante Kosten analysieren, darstellen und ermitteln;
  • Strichaufzählung
    die Erstellung eines Qualitätshandbuches betriebsintern koordinieren;
  • Strichaufzählung
    Organisationsstrukturen benennen und die Auswirkungen von Strukturänderungen beurteilen;
  • Strichaufzählung
    die Grundlagen des Projektmanagements, der Ablauf- und Ressourcenplanung erklären und anwenden können sowie Planungs- und Entscheidungstechniken einsetzen;
  • Strichaufzählung
    Projektinformationssysteme aufbauen.

Lehrstoff:

Kompetenzmodule 1 und 2:

Qualitätsmanagement:

QM-Systeme, unterschiedliche QM-Normenreihen, Zertifizierung und Audits. Werkzeuge des Qualitätsmanagements, QM-Strategien.

Prozessmanagement:

Definition und Darstellung von Prozessen, Prozessmessung, Prozesskennzahlen.

Qualitätskosten:

Qualitätskosten als Prozesskennzahlen.

Kompetenzmodule 3 und 4:

Projektorganisation:

Methoden der Ideenfindung und der Strukturierung, Arbeitssysteme, Projektphasen, Personalplanung, Prozessstruktur.

Projektmanagement:

Projektplanung mit Optimierungstechniken, Projektdurchführung, Projektüberwachung, Fehleranalyse und -behebung, Informationsstruktur.

BETRIEBSINFORMATIK Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können

  • Strichaufzählung
    die IT–Infrastruktur nutzen, das Zusammenwirken von Hard- und Software verstehen, Leistungsmerkmale beurteilen sowie Hard- und Software auswählen;
  • Strichaufzählung
    Standardsoftware anwenden und Schriftverkehr abwickeln, Präsentationen erstellen, Berechnungen und Auswertungen durchführen;
  • Strichaufzählung
    auf elektronischem Wege kommunizieren, Informationen beschaffen und publizieren;
  • Strichaufzählung
    die Grundlagen von Datenbanken verstehen und Datenbanken nutzen.

Lehrstoff:

Kompetenzmodule 1 und 2:

Computerarbeitsplatz:

Arbeitsumgebung, Hardware-Komponenten und ihr Zusammenwirken. Leistungsmerkmale. Rechnerarchitektur, Betriebssysteme, Dienstprogramme.

Internet:

Informationsbeschaffung und Kommunikation, Sicherheitsaspekte, Präsentation im Netz.

Standardsoftware:

Grundlagen, Programmieraufgaben.

Präsentationsprogramm:

Grundlagen, Gestalterische Grundelemente, Layout.

Datenbanken:

Datenbank-Modelle, Relationale Datenbanken, Tabellen, Abfragen, Formulare, Berichte.

Multimedia:

Dateiformate für Text, Bild, Ton und Video, Grundlagen der Bildbearbeitung, Gestaltung und Präsentation von Web-Dokumenten.

TECHNISCHE PHYSIK

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Elektrotechnik

  • Strichaufzählung
    die Grundbegriffe der Gleichstromtechnik beschreiben und anwenden;
  • Strichaufzählung
    die Grundbegriffe der Wechselstromtechnik beschreiben;
  • Strichaufzählung
    die Sicherheitsvorschriften nennen und anwenden.

Bereich Statik und Festigkeitslehre

  • Strichaufzählung
    die Grundbegriffe der Statik und der Festigkeitslehre beschreiben;
  • Strichaufzählung
    einfache statische Aufgaben ihres Fachgebietes lösen;
  • Strichaufzählung
    Bauteile bauphysiksalisch, humanökologisch und materialgerecht analysieren und dimensionieren;
  • Strichaufzählung
    die fachbezogenen Normen anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Elektrotechnik:

Elektrotechnische Begriffe, Größen und Einheiten, Schaltung von Widerständen und Kondensatoren, Sicherheitsvorschriften und elektrische Schutzmaßnahmen, fachbezogene Normen.

Bereich Statik und Festigkeitslehre:

Größen und Einheiten der Mechanik, Zusammensetzen und Zerlegen von Kräften, Gleichgewichtsbedingungen, Anwendungen auf Balken und Stäbe, Beanspruchungsarten (Zug, Druck, Biegung), Dimensionierung einfacher Bauteile.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Bauphysik

  • Strichaufzählung
    die Schritte zum Bau eines Gebäudes benennen und beschreiben;
  • Strichaufzählung
    verschiedene Bauweisen von Gebäuden beschreiben;
  • Strichaufzählung
    fachbezogenen Vorschriften nennen und beschreiben.

Lehrstoff:

Bereich Bauphysik:

Rohbauarbeiten an Gebäuden, Wand- und Deckenaufbauten, Wärmedehnung, Dehnfugen, Entkoppelung von Bauteilen.

Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Feuchteschutz

  • Strichaufzählung
    Kennwerte des Feuchteschutzes in Gebäuden beschreiben und anwenden;
  • Strichaufzählung
    Einflüsse auf die Entstehung von Feuchtigkeit in Gebäuden erkennen und bewerten;
  • Strichaufzählung
    Maßnahmen für die Vermeidung von Feuchtigkeitsproblemen erklären und setzen.

Bereich Gebäudetechnik

  • Strichaufzählung
    Kennzahlen für den Energiebedarf beschreiben und anwenden;
  • Strichaufzählung
    einen Energieausweis beschreiben und erklären;
  • Strichaufzählung
    Einflüsse auf die Energiekennzahlen beschreiben und anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Feuchteschutz:

Wasserdampf; relative Feuchtigkeit; Taupunkt; Dampfdruck; Wasserdampftransport (Diffusion, Kapillarleitung); Dampfsperre, Verhinderung von Kondensatbildung; Maßnahmen gegen Feuchtigkeit und Schimmelbildung; Wärmebrücken.

Bereich Gebäudetechnik:

Energiekennzahlen; Energieausweis; Wärmeschutzverordnung; LEK-Werte.

Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Gebäudetechnik

  • Strichaufzählung
    Maßnahmen für den Brandschutz beschreiben und anwenden;
  • Strichaufzählung
    Anforderungen an den Schallschutz beschreiben und erklären.

Bereich Behaglichkeit

  • Strichaufzählung
    den Wärmehaushalt des Menschen beschreiben und erklären;
  • Strichaufzählung
    die Einflüsse auf die Behaglichkeit beschreiben und bewerten.

Lehrstoff:

Bereich Gebäudetechnik:

Brandschutz, brandschutztechnische Vorschriften, Anforderungen an den Brandschutz; Schallschutz und Raumakustik; Anforderungen an den Schallschutz; Luftschalldämmung; Trittschalldämmung von Gebäuden; schalltechnische Anforderungen.

Bereich Behaglichkeit:

Thermische Kriterien für die Behaglichkeit (Temperaturen, Luftfeuchtigkeit, Luftgeschwindigkeit); weitere Kriterien für die Behaglichkeit, Einflüsse auf die Behaglichkeit und Gesundheit.

TECHNOLOGIE

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

              Die Studierenden können im

Bereich Keramische Werkstoffe

  • Strichaufzählung
    praxisübliche keramischer Rohstoffe, Werkstoffe, Hilfsstoffe und Halbfabrikate beschreiben und verwenden;
  • Strichaufzählung
    die Eigenschaften der keramischen Werkstoffe beschreiben und für verschiedene Anwendungen zu beurteilen;
  • Strichaufzählung
    praxisübliche Bearbeitungsverfahren und Maschinen verwenden und für verschiedene Anforderungen auswählen.

Bereich Nichtkeramische Werkstoffe

  • Strichaufzählung
    praxisübliche nichtkeramische Werkstoffe beschreiben und anwenden;
  • Strichaufzählung
    Eigenschaften von nichtkeramischen Werkstoffen beschreiben und beurteilen;
  • Strichaufzählung
    Bearbeitungsverfahren und Maschinen für verschiedene Anwendungen auswählen.

Lehrstoff:

Bereich Keramische Werkstoffe:

Feuerfeste Erzeugnisse; Oxidkeramik; feuerfeste Baustoffe; Feuerleicht- und Isoliersteine; feuerfeste Massen und Sondererzeugnisse; Bindemittel. Untersuchungsmethoden; technische Keramik; Sondermassen; Keramikfasern; Verbundwerkstoffe, Beschichtungen; Bearbeitungsverfahren, Werkzeuge und Maschinen.

Bereich Nichtkeramischer Werkstoffe:

Metalle (Stahl, Aluminium), Kunststoffe; Eigenschaften, Verarbeitungstechnologien, Einsatzgebiete.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Qualitätssicherung

  • Strichaufzählung
    Qualitätskriterien im Materialbereich und im Produktionsablauf benennen und erklären;
  • Strichaufzählung
    Qualitätskontrollen im Materialbereich durchführen und bewerten;
  • Strichaufzählung
    Relevante Gesetze, Verordnungen und Normen beschreiben.

Bereich Arbeits- und Umweltschutz

  • Strichaufzählung
    ergonomische Einflussfaktoren auf die Arbeitsplatzgestaltung beschreiben und anwenden;
  • Strichaufzählung
    Schutzmaßnahmen gegen Lärm, Staub und Hitze benennen und durchführen;
  • Strichaufzählung
    die Schutzvorrichtungen im Arbeitsbereich handhaben.

Lehrstoff:

Bereich Qualitätssicherung:

Qualitätskriterien im Materialbereich und im Produktionsablauf; Qualitätskontrolle; relevante Gesetze, Verordnungen und Ö-Normen.

Bereich Arbeits- und Umweltschutz:

Arbeitsplatzgestaltung; Lärmschutz; Staubschutz; Hitzeschutz; Ergonometrie; Schutzvorrichtungen.

FEUERUNGS- UND HEIZUNGSTECHNIK

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Heizungstechnik

  • Strichaufzählung
    Verluste und Einflüsse auf den Wärmebedarf eines Gebäudes benennen und ermitteln;
  • Strichaufzählung
    eine Heizlastberechnung für einfache Gebäude / Raumverbände durchführen;
  • Strichaufzählung
    einen Kachelofen auslegen und berechnen.

Lehrstoff:

Bereich Heizungstechnik:

Transmissions- und Lüftungsverluste, Ermittlung der Heizlast eines Raumes und mehrerer Räume; Berechnung von Kachelöfen; Luftreinhaltegesetze und –verordnungen.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Hafnersysteme

  • Strichaufzählung
    die Merkmale und Eigenschaften von verschiedenen Hafnersystemen nennen und beschreiben;
  • Strichaufzählung
    die Materialien für verschiedene Hafnersysteme beschreiben und bewerten;
  • Strichaufzählung
    die einschlägigen Normen und Vorschriften anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Hafnersysteme:

Kachelofen, Grundofen, offener Kamin, Heizkamin, Herd, Ganzhausheizungen; Ofenbaumaterialien mit Eigenschaften und Einsatzgebieten; Wärmespeicherung und Wärmeabgabe; Kachel- und Schamotteerzeugung.

Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Energiequellen und Umwelttechnik

  • Strichaufzählung
    verschiedene Energiequellen erklären;
  • Strichaufzählung
    die Merkmale und Eigenschaften von verschiedenen Energiequellen nennen und beschreiben;
  • Strichaufzählung
    die Einflüsse verschiedener Energiequellen auf Umweltverschmutzung beschreiben und bewerten.

Bereich Kachelofentechnik

  • Strichaufzählung
    die einschlägigen Normen und Vorschriften nennen und beschreiben;
  • Strichaufzählung
    Ausführungsdetails im Kachelofenbau erklären und einsetzen;
  • Strichaufzählung
    Brandschutztechnische Vorgaben im Kachelofenbau beschreiben und anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Energiequellen und Umwelttechnik:

Gasförmige, flüssige, feste Brennstoffe; Elektroenergie; Sonnenenergie; Windkraft; Verbrennungsvorgänge; Wasserkraft; Atomkraft.

Bereich Kachelofentechnik:

Ofenkonstruktionen (Hinterlüftung, Luftspalt, Zuluftleitungen, Sockelbau, Türeinbau); brandschutztechnische Vorgaben und Umsetzung.

Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Hydraulik

  • Strichaufzählung
    wassergeführte Heizungssysteme erklären und bewerten;
  • Strichaufzählung
    Merkmale und Eigenschaften von verschiedenen Heizungssysteme nennen und beschreiben;
  • Strichaufzählung
    den Kachelofen in ein hydraulisches Heizungssystem implementieren und bewerten.

Bereich Vertiefende Kachelofentechnik

  • Strichaufzählung
    die Eigenschaften und den Einfluss einer Abgasanlage benennen und beschreiben;
  • Strichaufzählung
    die gesetzlichen Vorgaben im Bereich Baurecht nennen und anwenden;
  • Strichaufzählung
    Einflüsse auf den Kachelofen im modernen Wohnbau beschreiben und erklären.

Lehrstoff:

Bereich Hydraulik:

Einbauten in hydraulischen Heizungssystemen (Pumpen, Ventile, Wärmetauscher, …); hydraulische Grundschaltungen, Wasser als Wärmeträger, Kachelofenganzhausheizungssysteme.

Bereich Vertiefende Kachelofentechnik:

Abgasanlage; Baurechtsgesetze und –vorschriften; Kachelofen im Niedrigenergiehaus und im Passivhaus (Zuluft).

STILKUNDE UND DESIGNTHEORIE Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können

  • Strichaufzählung
    die Wechselwirkung von sozialer, wirtschaftlicher, politischer und schöpferischer Situation im Verlauf der Geschichte innerhalb und außerhalb Europas erkennen;
  • Strichaufzählung
    die Wesenszüge der Stilepochen, die Entstehung der Produkte und Techniken im Fachgebiet sowie die wesentliche kunsthistorische Diktion benennen und auf Aufgaben der Praxis anwenden;
  • Strichaufzählung
    Querverbindungen zwischen den einzelnen Epochen und Kunstströmungen herstellen;
  • Strichaufzählung
    die Entwicklung des Designs im historischen Kontext überblicken;
  • Strichaufzählung
    eine Basis für die eigenständige Beurteilung von Designprodukten in Bezug auf praktische, ästhetische und symbolische Funktionalität unter Berücksichtigung ökologischer, materialgerechter und produktionsgerechter Aspekte entwickeln;
  • Strichaufzählung
    Verantwortungsbewusstsein bezüglich umweltverträglicher, nachhaltiger Produktions-, Vertriebs- und Entsorgungsverfahren im Entwurfsprozess anwenden.

Lehrstoff:

Kompetenzmodule 1 und 2:

Theorie und Kunst:

Einteilung; Begriffe; Gattungen; Funktionen; Kunstbetrachtungen und visuelle Kommunikation.

Geschichte der Kunst:

Exemplarische Beispiele von der Antike bis zum 20. Jahrhundert in ihrer Vorbildwirkung für spätere Kunstepochen und kulturelle Strömungen; Querverbindungen zu außereuropäischen Kulturen und Einflüssen auf Designentwicklung; Design; Technik; Fotografie; Werbung.

Handwerk und Design:

Historische Entwicklung von Design und Handwerkstechniken; Einfluss handwerklicher Verfahren auf die Ästhetik; Formgebung von Konsumprodukten als Manifestation kultureller, historischer, gesellschaftlicher und verfahrenstechnischer Entwicklungen.

Design und Gestaltung:

Raumauffassung; Proportionen; Rhythmus und Ordnung; gestalterische Hierarchien; Design als Entwicklungsprozess von der Bedarfsanalyse über Produktion und Vertrieb zur sinnvollen Nutzung (formale bis nachhaltige Bewertung); Nachhaltigkeit (ökologische Verantwortung; Konsumentenverhalten und Ergonomie; Gesamtwirtschaftlichkeit).

KONSTRUKTIONSÜBUNGEN UND ENTWURFSPROJEKT

Gemäß Stundentafel römisch eins.1.

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Konstruktionsübung

  • Strichaufzählung
    Schnittzeichnungen von gegebenen Kachelöfen erstellen;
  • Strichaufzählung
    einen Satz technischer Zeichnungen eines gegebenen Ofens erstellen;
  • Strichaufzählung
    einen einfachen Kachelofen berechnen und zeichnen.

Bereich Entwurfsprojekt

  • Strichaufzählung
    malerische und räumliche Darstellungsmittel und –techniken anwenden;
  • Strichaufzählung
    Natur- und Objektstudien durchführen;
  • Strichaufzählung
    Abstraktionen von Objekten als Gestaltungsmittel anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Konstruktionsübung:

Darstellung von Schnitten eines Kachelofens, senkrechter Schnitt, waagrechter Schnitt; Satz technischer Zeichnungen (Risse und Schnitte), Berechnung eines Kachelofens.

Bereich Entwurfsprojekt:

Verschiedene Darstellungstechniken und –mittel, Naturstudie, Objektstudien, Verfremdung bekannter Objekte.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Konstruktionsübung

  • Strichaufzählung
    einen Kachelofen an eine örtliche Gegebenheit angepasst auslegen;
  • Strichaufzählung
    Zeichnungen mit Hilfe von branchenüblichen Software Programmen erstellen;
  • Strichaufzählung
    einen Satz technischer Zeichnungen in branchenüblichen Zeichenprogrammen erstellen.

Bereich Entwurfsprojekt

  • Strichaufzählung
    Charakteristik und Symbolik von Farben erkennen und anwenden;
  • Strichaufzählung
    Durchdringung, Überschneidungen und Verknüpfungen verschiedener Körper erstellen;
  • Strichaufzählung
    perspektivische Darstellung von Körpern erstellen.

Lehrstoff:

Bereich Konstruktionsübung:

3-dimensionale Zeichnung eines Kachelofens mit Hilfe von Palette CAD, Berechnung eines Kachelofens nach Kundenvorgaben, Schnittdarstellung.

Bereich Entwurfsprojekt:

Farbenlehre, Durchdringungen, Verknüpfungen und Überschneidungen geometrischer Körper, Zentralperspektive, 2-Punkt-Perspektive.

Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Konstruktionsübung

  • Strichaufzählung
    verschiedene Hafnersysteme an eine örtliche Gegebenheit angepasst auslegen;
  • Strichaufzählung
    Berechnung verschiedener Hafnersysteme mit Hilfe von branchenüblichen Software Programmen erstellen;
  • Strichaufzählung
    Zeichnungen in branchenüblichen Zeichenprogrammen erstellen.

Bereich Entwurfsprojekt

  • Strichaufzählung
    verschiedene Arten von Ideenfindung für eine gegebene Aufgabe durchführen;
  • Strichaufzählung
    Ideen in Form von Skizzen und Präsentationskonzepten umsetzen und darstellen;
  • Strichaufzählung
    eigene Designs für verschiedene Hafnersysteme entwickeln und darstellen.

Lehrstoff:

Bereich Konstruktionsübung:

Heizkamin, Herd, Kombiofen, Warmluftofen, Ganzhausheizung, Einzimmer- und Mehrzimmerlösungen, Auslegung mit Hilfe von Kachelofenberechnung 2Plus und Darstellung in Palette CAD.

Bereich Entwurfsprojekt:

Entwicklung eines Designs für einen Kachelofen und Erstellung von Skizzen und einer Präsentation.

Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Konstruktionsübung

  • Strichaufzählung
    eine Planung eines Hafnersystems unter der Berücksichtigung von „Kundenwünschen“ durchführen;
  • Strichaufzählung
    die Planung mit Hilfe von handelsüblichen Softwareprogrammen umsetzen;
  • Strichaufzählung
    eine „kundenfreundliche“ Darstellung des Ofens erstellen.

Bereich Entwurfsprojekt

  • Strichaufzählung
    einen eigenständigen Präsentationsauftritt entwickeln;
  • Strichaufzählung
    eigene Ideen für die Umsetzung eines Kachelofens entwickeln und ausführen.

Lehrstoff:

Bereich Konstruktionsübung:

Auslegung eines Hafnersystems mit Hilfe von Kachelofenberechnung 2Plus und Darstellung in Palette CAD.

Bereich Entwurfsprojekt:

Entwicklung eines Designs für einen Kachelofen und Erstellung von Skizzen und einer Präsentation.

KONSTRUKTIONSÜBUNGEN UND ENTWURFSPROJEKT

Gemäß Stundentafel römisch eins.2.

Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in der Stundentafel römisch eins.1 und darüber hinaus:

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Grundlagen Konstruktion

  • Strichaufzählung
    die Gesetzmäßigkeiten der Konstruktionslehre verstehen und anwenden;
  • Strichaufzählung
    fachbezogene Normen und Vorschriften benennen und erklären;
  • Strichaufzählung
    Technische Merkblätter und Datenblätter lesen und anwenden.

Bereich Grundlagen Entwurf

  • Strichaufzählung
    verschiedene Darstellungsarten beschreiben und erklären;
  • Strichaufzählung
    einfache Körper 3-dimensional grafisch darstellen;
  • Strichaufzählung
    Natur- und Objektstudien durchführen.

Lehrstoff:

Bereich Grundlagen Konstruktion:

Grundlagen zur Erstellung technischer Zeichnungen, Bemaßungen, Beschriftung, Werkzeichnungen einfacher technischer Körper erklären.

Bereich Grundlagen Entwurf:

Darstellungsarten, perspektivische Darstellung einfacher Körper (Zentralperspektive, 2-Punkt-Perspektive), Darstellung einfacher und komplexer Körper.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Grundlagen Konstruktion

  • Strichaufzählung
    Grundriss, Aufriss und Seitenriss eines Körpers erstellen;
  • Strichaufzählung
    Schnittzeichnungen eines gegebenen Kachelofens erstellen;
  • Strichaufzählung
    aus den Rissen den Aufbau eines Objektes ablesen und konstruktiv verwerten.

Bereich Entwurf

  • Strichaufzählung
    eigene Ideen grafisch umsetzen und darstellen;
  • Strichaufzählung
    das Design eines Kachelofens selbstständig erarbeiten und grafisch darstellen;
  • Strichaufzählung
    Anschauungsskizzen eines Kachelofens erstellen.

Lehrstoff:

Bereich Grundlagen Konstruktion:

Umwandlung von 2-dimensionalen Rissen in eine 3-dimensionale Darstellung, Grundriss, Seitenriss und Aufriss eines einfachen geometrischen Objekts (Ofen) erstellen, Schnittzeichnungen eines Kachelofens erstellen.

Bereich Entwurf:

Entwicklung eigener Ideen, grafische Darstellung, Design eines einfachen Kachelofens, kundengerechte Darstellung.

LABORATORIUM UND PROJEKT

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Laboratorium und Projekt

  • Strichaufzählung
    eine Messaufgabe der betrieblichen Praxis ausführen und analysieren.

Lehrstoff:

Bereich Laboratorium und Projekt:

Eine vorgegebene Messaufgabe durchführen und die Ergebnisse dokumentieren und darstellen.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Laboratorium und Projekt

  • Strichaufzählung
    eine Planungsaufgabe der betrieblichen Praxis selbstständig ausführen und analysieren.

Lehrstoff:

Bereich Laboratorium und Projekt:

Planung Projekte aus dem Fachgebiet mit wirtschaftlicher Betrachtung und Erstellung aller notwendigen Dokumente.

Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Laboratorium und Projekt

  • Strichaufzählung
    geeignete Methoden und Geräte unter Beachtung der Sicherheits- und Qualitätsanforderungen für eine Planungs- und Messaufgabe auswählen und anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Laboratorium und Projekt:

Planung der geeigneten Methoden und Geräte für Projekte aus dem Fachgebiet mit wirtschaftlicher Betrachtung und Erstellung aller notwendigen Dokumente.

Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Laboratorium und Projekt

  • Strichaufzählung
    Planung komplexer Projekte aus dem Fachgebiet durchführen.

Lehrstoff:

Bereich Laboratorium und Projekt:

Planung komplexer Projekte aus dem Fachgebiet mit wirtschaftlicher Betrachtung und Erstellung aller notwendigen Dokumente.

WERKSTÄTTE

Gemäß Stundentafel römisch eins.1.

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Grundlegende Techniken

  • Strichaufzählung
    die Arbeitsgänge anwenden und in exakter Fachsprache analysieren und Ergebnisse analysieren;
  • Strichaufzählung
    die facheinschlägigen Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften beschreiben und anwenden;
  • Strichaufzählung
    einen traditionell gesetzten Kachelofen nach Vorgaben errichten.

Lehrstoff:

Bereich Grundlegende Techniken:

Sicherheitsvorschriften, Unfallverhütung, Setzen von Fußsimse und Blattsimse, Setzen von Kachelreihen, Einbau eines keramischen Brennraums und eines keramischen Zugsystems.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Grundlegende Techniken

  • Strichaufzählung
    fachspezifische Werkzeuge, Einrichtungen, Maschinen und Arbeitsbehelfe handhaben und instandhalten;
  • Strichaufzählung
    Ofenanlagen mit diversen Aufbau- und Gestaltungstechniken bauen;
  • Strichaufzählung
    Ofenanlagen mit Luftspalt nach Vorgaben bauen.

Lehrstoff:

Bereich Grundlegende Techniken:

Handhaben und instand halten von Werkzeugen, Maschinen und Arbeitsbehelfe, Bau von Ofenanlagen mit Luftspalt, Bau keramischer Hülle.

Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Projektebezogene Anwendungen

  • Strichaufzählung
    Ofenanlagen nach Vorgaben auslegen und ausführen.

Lehrstoff:

Bereich Projektbezogene Anwendungen:

Auslegung einer Ofenanlage nach Vorgaben, Bau der Ofenanlage mit verschiedenen technischen Einbauten (Zuluft, Verbrennungsluftklappe).

Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Projektebezogene Anwendungen

  • Strichaufzählung
    verschiedene Ofenanlagen ausführen.

Lehrstoff:

Bereich Projektbezogene Anwendungen:

verschiedene Heizungsanlagen (Heizkamin, Warmluftofen, Kombiofen, Ganzhausheizungsanlagen).

WERKSTÄTTE

Gemäß Stundentafel römisch eins.2.

Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in der Stundentafel römisch eins.1 und darüber hinaus:

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Grundausbildung

  • Strichaufzählung
    die Werkstättenordnung erklären und anwenden und den Werkstättenbetrieb ausführen;
  • Strichaufzählung
    die einschlägigen Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften beschreiben und beachten;
  • Strichaufzählung
    die im Fachgebiet verwendeten Werkzeuge, Einrichtungen und Maschinen handhaben und instandhalten;
  • Strichaufzählung
    die Eigenschaften, sowie die Verwendungs- und Bearbeitungsmöglichkeiten der für die Fachrichtung bedeutsamen Werk- und Hilfsstoffe erklären.

Lehrstoff:

Bereich Grundausbildung:

Werkstättenordnung, Werkstättenbetrieb, Sicherheitsvorschriften, Unfallverhütungsvorschriften; Werkzeuge, Einrichtungen, Maschinen, Fachsprache, Werkstoffe, Hilfsstoffe.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Grundausbildung

  • Strichaufzählung
    facheinschlägige Erzeugnisse nach normgerechten Zeichnungen erstellen;
  • Strichaufzählung
    facheinschlägige praktische Tätigkeiten ausführen und aufgabenbedingt anwenden;
  • Strichaufzählung
    einen Brennraum, das Zugsystem und die Hülle eines gegebenen Kachelofens aufbauen.

Lehrstoff:

Bereich Grundausbildung:

Fertigung von Produkten unter Berücksichtigung verschiedener Bearbeitungstechniken, Masseaufbereitung für unterschiedliche Anwendungen. Bau eines Grundofens.

FACHTHEORIE

Gemäß Stundentafel römisch eins.2.

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Keramiktechnik

  • Strichaufzählung
    die Arten und Eigenschaften der in der Praxis verwendeten Werkstoffe erklären und anwenden;
  • Strichaufzählung
    die verschiedenen Hilfsstoffe und deren Einsatzgebiete benennen und erklären.

Bereich Energietechnik

  • Strichaufzählung
    die Grundlagen der Energietechnik beschreiben und anwenden;
  • Strichaufzählung
    verschiedene Arten der Wärmeübertragung erklären und analysieren.

Lehrstoff:

Bereich Keramiktechnik:

Aufbau, Eigenschaften, Verwendungs- und Verarbeitungsmöglichkeiten von keramischen Rohstoffen und Werkstoffen, Hilfsstoffe (Eigenschaften, Verwendungsgebiete).

Bereich Energietechnik:

Relevante Größen und Einheiten (Leistung, Energie, Wärmeübertragung), Wärmeübertragungsarten (Leitung, Konvektion, Strahlung).

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Keramiktechnik

  • Strichaufzählung
    die verschiedenen Formgebungsverfahren benennen und erklären;
  • Strichaufzählung
    die Anwendungsgebiete der Formgebungsverfahren erklären.

Bereich Energietechnik

  • Strichaufzählung
    verschiedene Arten von Hafnersystemen erklären und analysieren;
  • Strichaufzählung
    Eigenschaften von verschiedenen Hafnersystemen nennen und erklären.

Lehrstoff:

Bereich Keramiktechnik:

Formgebungsverfahren, Anwendungsgebiete.

Bereich Energietechnik:

Hafnersysteme – Arten, Merkmale und Eigenschaften (Speicherofen, Heizkamin, Herd, …).

Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Keramiktechnik

  • Strichaufzählung
    auf Grund technischer, ökologischer und wirtschaftlicher Kriterien eine zweckmäßige Werkstoffauswahl treffen;
  • Strichaufzählung
    eine Auswahl entsprechender Bearbeitungsverfahren für Einzel- und Serienfertigung treffen und erklären.

Bereich Energietechnik

  • Strichaufzählung
    die Normen im Bereich der Energietechnik nennen und beschreiben.

Lehrstoff:

Bereich Keramiktechnik:

Zweckmäßige Werkstoffauswahl, Bearbeitungsverfahren für Einzel- und Serienfertigungen.

Bereich Energietechnik:

Normen, Gesetze und Vorschriften im Bereich Energietechnik bzw. Heizungstechnik.

Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Keramiktechnik

  • Strichaufzählung
    Grundlagen der Automation und elektronischer Informationsverarbeitung in facheinschlägigen Bereichen beschreiben und erklären.

Bereich Energietechnik

  • Strichaufzählung
    technische Ausführungsdetails im Ofenbautechnik beschreiben und erklären.

Lehrstoff:

Bereich Keramiktechnik:

Facheinschlägigen Grundlagen der Automation und Informationsverarbeitung.

Bereich Energietechnik:

Technische Merkblätter im Bereich Ofenbautechnik.

C. Pflichtpraktikum

Siehe Anlage 1.

D. Freigegenstände

Siehe Anlage 1.

E. Förderunterricht

Siehe Anlage 1.

Im RIS seit

11.10.2022

Zuletzt aktualisiert am

11.10.2022

Gesetzesnummer

20012030

Dokumentnummer

NOR40247452