Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Kurztitel
Allgemeines Grundbuchsgesetz 1955
Kundmachungsorgan
BGBl. Nr. 39/1955Bundesgesetzblatt Nr. 39 aus 1955,
§/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/Anlage
§ 35Paragraph 35
Text
DRITTER ABSCHNITT.
Von der Vormerkung.
a) Zulässigkeit.
§ 35.Paragraph 35,
Wenn die beigebrachte Urkunde nicht alle in den §§ 31 bis 34 festgesetzten besonderen Erfordernisse zur Einverleibung, wohl aber die allgemeinen Erfordernisse (§§ 26, 27) zur grundbücherlichen Eintragung besitzt, kann auf Grund der Urkunde die Vormerkung (§ 8 Z. 2) bewilligt werden. Wenn die beigebrachte Urkunde nicht alle in den Paragraphen 31 bis 34 festgesetzten besonderen Erfordernisse zur Einverleibung, wohl aber die allgemeinen Erfordernisse (Paragraphen 26, 27,) zur grundbücherlichen Eintragung besitzt, kann auf Grund der Urkunde die Vormerkung (Paragraph 8, Ziffer 2,) bewilligt werden.
Anmerkung
1. siehe auch die §§ 438, 439, 445 und 453 ABGB, JGS Nr. 946/1811
2. Nach § 85 „begreift das Begehren um Einverleibung jenes um Vormerkung stillschweigend in sich“.
Zuletzt aktualisiert am
22.02.2024
Dokumentnummer
NOR12025551
Alte Dokumentnummer
N2195511214S