Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Kurztitel
Rechtsanwaltsprüfungsgesetz A
Kundmachungsorgan
BGBl. Nr. 556/1985 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 163/1987Bundesgesetzblatt Nr. 556 aus 1985, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Nr. 163 aus 1987,
§/Artikel/AnlageParagraph/Artikel/Anlage
Art. 6Artikel 6
Übergangsrecht/Verfassungsbestimmung
A
Text
Artikel VIArtikel römisch sechs
Inkrafttreten, Aufhebung von Rechtsvorschriften, Übergangsbestimmungen, Vollziehung
(1)Absatz eins,Es treten in Kraft
der Art. I dieses Bundesgesetzes am 1. Juli 1986,der Artikel römisch eins, dieses Bundesgesetzes am 1. Juli 1986,
die übrigen Bestimmungen am 1. Jänner 1986.
(2)Absatz 2,Es treten außer Kraft
mit dem Inkrafttreten des Art. I dieses Bundesgesetzesmit dem Inkrafttreten des Artikel römisch eins, dieses Bundesgesetzes
die Verordnung des Justizministeriums vom 11. Oktober 1854, RGBl. Nr. 264, wodurch infolge Allerhöchster Entschließung vom 10. Oktober 1854 neue gesetzliche Bestimmungen über die zur Ausübung der Advokatur erforderliche praktische Prüfung und über die zur Zulassung zu dieser Prüfung erforderliche Geschäftspraxis erlassen werden;
der Art. XVII der 8. Gerichtsentlastungsnovelle vom 26. Juli 1933, BGBl. Nr. 346/1933;der Artikel römisch siebzehn, der 8. Gerichtsentlastungsnovelle vom 26. Juli 1933, Bundesgesetzblatt Nr. 346 aus 1933,; der § 3 und der § 4 Abs. 3 der Rechtsanwaltsordnung vom 6. Juli 1868, RGBl. Nr. 96, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. Nr. 383/1983;der Paragraph 3 und der Paragraph 4, Absatz 3, der Rechtsanwaltsordnung vom 6. Juli 1868, RGBl. Nr. 96, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Nr. 383 aus 1983,;
mit dem Inkrafttreten der übrigen Bestimmungen
die Hofkanzleidekrete vom 16. April 1833, PGS Bd. 61, Nr. 59, und vom 5. Februar 1847, PGS Bd. 75, Nr. 14;
der § 6 der Rechtsanwaltsordnung vom 6. Juli 1868, RGBl. Nr. 96, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. Nr. 383/1983.der Paragraph 6, der Rechtsanwaltsordnung vom 6. Juli 1868, RGBl. Nr. 96, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Nr. 383 aus 1983,.
(3)Absatz 3,Für Rechtsanwaltsanwärter, die vor dem 1. Jänner 1986 in die Liste der Rechtsanwaltsanwärter eingetragen waren, es in diesem Zeitpunkt sind oder die praktische Verwendung bei Gericht begonnen haben und bis spätestens 1. Jänner 1987 in die Liste der Rechtsanwaltsanwärter eingetragen worden sind, gelten, sofern sie bis spätestens 1. Jänner 1992 die Eintragung in die Liste der Rechtsanwälte erwirken, hinsichtlich der Dauer der zur Ausübung der Rechtsanwaltschaft erforderlichen praktischen Verwendung die bisherigen Bestimmungen.
(4)Absatz 4,Rechtsanwaltsanwärter, die am 1. Jänner 1989 die Voraussetzungen für die Ablegung der Rechtsanwaltsprüfung nach den bisherigen Bestimmungen erfüllt und sich zur Prüfung angemeldet haben, können auf ihren Antrag die Prüfung nach den bisherigen Bestimmungen ablegen.
(5)Absatz 5,Am 1. Jänner 1986 bestehende Eintragungen in die Verteidigerliste bleiben aufrecht.
(6)Absatz 6,Gleiches gilt für in diesem Zeitpunkt bestehende Rechte zur Führung einer öffentlichen Agentie nach den Hofkanzleidekreten vom 16. April 1833, PGS Bd. 61, Nr. 59, und vom 5. Februar 1847, PGS Bd. 75, Nr. 14.
(7)Absatz 7,Bestehende Befugnisse, die in den Berechtigungsumfang von freien Gewerben fallen, bleiben durch § 8 Abs. 2 der Rechtsanwaltsordnung in der Fassung des Art. II Z 4 dieses Bundesgesetzes unberührt.Bestehende Befugnisse, die in den Berechtigungsumfang von freien Gewerben fallen, bleiben durch Paragraph 8, Absatz 2, der Rechtsanwaltsordnung in der Fassung des Artikel römisch zwei, Ziffer 4, dieses Bundesgesetzes unberührt.
(8)Absatz 8,Art. IV Z 5 dritter Satz des Gesetzes vom 1. August 1895, RGBl. Nr. 112, betreffend die Einführung der Zivilprozeßordnung bleibt unberührt.Artikel römisch vier, Ziffer 5, dritter Satz des Gesetzes vom 1. August 1895, RGBl. Nr. 112, betreffend die Einführung der Zivilprozeßordnung bleibt unberührt.
(9)Absatz 9,Die im Art. I § 28 dieses Bundesgesetzes vorgesehene Verordnung kann bereits von dem der Kundmachung dieses Bundesgesetzes folgenden Tag an erlassen werden. Ab diesem Zeitpunkt können auch nach Art. I dieses Bundesgesetzes erforderliche organisatorische Maßnahmen getroffen werden. Die Verordnung und die Maßnahmen können jedoch frühestens mit 1. Juli 1986 in Kraft beziehungsweise in Wirksamkeit gesetzt werden.Die im Artikel römisch eins, Paragraph 28, dieses Bundesgesetzes vorgesehene Verordnung kann bereits von dem der Kundmachung dieses Bundesgesetzes folgenden Tag an erlassen werden. Ab diesem Zeitpunkt können auch nach Artikel römisch eins, dieses Bundesgesetzes erforderliche organisatorische Maßnahmen getroffen werden. Die Verordnung und die Maßnahmen können jedoch frühestens mit 1. Juli 1986 in Kraft beziehungsweise in Wirksamkeit gesetzt werden.
(10)Absatz 10,Mit der Vollziehung dieses Bundesgesetzes sind hinsichtlich des Art. I § 27 der Bundesminister für Justiz im Einvernehmen mit den beteiligten Bundesministern, des Art. I § 28 der Bundesminister für Justiz im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Finanzen, des Art. II Z 10 und des Art. VI Abs. 2 lit. b Z 1 und Abs. 6 der Bundesminister für Inneres, hinsichtlich der übrigen Bestimmungen der Bundesminister für Justiz betraut.Mit der Vollziehung dieses Bundesgesetzes sind hinsichtlich des Artikel römisch eins, Paragraph 27, der Bundesminister für Justiz im Einvernehmen mit den beteiligten Bundesministern, des Artikel römisch eins, Paragraph 28, der Bundesminister für Justiz im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Finanzen, des Artikel römisch zwei, Ziffer 10 und des Artikel römisch sechs, Absatz 2, Litera b, Ziffer eins und Absatz 6, der Bundesminister für Inneres, hinsichtlich der übrigen Bestimmungen der Bundesminister für Justiz betraut.
Anmerkung
1. Die in Abs. 1 lit. b, Abs. 2 lit. b Z 2, Abs. 3, Abs. 5 sowie Abs. 7 und 8 enthaltenen Schluß- und Übergangsbestimmungen betreffen die Art. II bis V und sind für das eigentliche Rechtsanwaltsprüfungsrecht bedeutungslos; dies gilt auch für den Abs. 2 lit. b Z 1, womit die formell noch bestandene Möglichkeit zum Erwerb einer „öffentlichen Agentie“ beseitigt wurde; bestehende Befugnisse bleiben jedoch aufrecht (Abs. 6).
2. Im Abs. 4 wurde die ursprünglich mit 1.7.1987 begrenzte Übergangsfrist für die Ablegung der „alten“ Rechtsanwaltsprüfung durch das BG, BGBl. Nr. 163/1987 bis zum 1.1.1989 verlängert.
Zuletzt aktualisiert am
09.06.2016
Dokumentnummer
NOR12033886
Alte Dokumentnummer
N2198517425R