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Art. 2 (ÜR) WRG 1959

Fassungen
ab 01.10.1997 — BGBl. I Nr. 74/1997
InkrafttretenAußerkrafttretenKundmachung
Art. 2 (ÜR) heute01.10.1997 BGBl. I Nr. 74/1997

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Kurztitel

Wasserrechtsgesetz 1959 ÜR

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 74 aus 1997,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Artikel 2

Inkrafttretensdatum

01.10.1997BGBl. I Nr. 74/1997

Außerkrafttretensdatum

Abkürzung

WRG 1959

Index

81/01 Wasserrechtsgesetz 1959

Übergangsrecht/Verfassungsbestimmung

ÜR

Text

Artikel römisch zwei
Übergangsbestimmungen

Anmerkung, aus Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 74 aus 1997,, zu den Paragraphen 23 a, 27, 28, 29, 31 a, 32 b, 33 c, 40 und 41 Wasserrechtsgesetz, Bundesgesetzblatt Nr. 215 aus 1959,)

  1. Absatz eins,Am Tag des Inkrafttretens dieses Bundesgesetzes anhängige Verfahren sind nach den bis dahin geltenden Zuständigkeitsbestimmungen zu Ende zu führen. Im übrigen sind auf alle anhängigen Verfahren die Bestimmungen dieses Bundesgesetzes anzuwenden.
  2. Absatz 2,Bei Inkrafttreten dieses Bundesgesetzes bereits bestellte Talsperrenverantwortliche und deren Vertreter gelten bis zu einer Neubestellung als Verantwortliche im Sinne des Paragraph 23 a, Absatz 2,
  3. Absatz 3,Anlagen und Maßnahmen, für deren Bewilligung gemäß den Paragraphen 38, 40, oder 41 ab dem 19. Juni 1985 strengere Bestimmungen eingeführt wurden und die zu diesem Zeitpunkt bereits bestanden haben, gelten als bewilligt, wenn sie binnen Jahresfrist nach Inkrafttreten dieses Bundesgesetzes unter Angabe der Lage und der wesentlichen Merkmale der Anlage sowie des Berechtigten der Behörde angezeigt werden, oder wenn nach Ablauf dieser Frist der Berechtigte den Bestand dieser Anlage zum Stichtag nachweist. Diese Anzeigen sind nicht gebührenpflichtig.
  4. Absatz 4,Bei Inkrafttreten einer Verordnung gemäß Paragraph 31 a, Absatz 3 und 5 bestehende wasserrechtliche Bewilligungen nach Paragraph 31 a, gelten, soweit die Verordnung für diese Anlagen und Stoffe eine Bewilligungspflicht festlegt, als Bewilligung im Sinne des Paragraph 31 a, Absatz 5,, wenn sie binnen Jahresfrist unter Angabe der Lage und der wesentlichen Merkmale der Anlage sowie des Berechtigten der Behörde angezeigt werden. Diese Anzeigen sind nicht gebührenpflichtig. Bewilligungen für bestehende Anlagen und Stoffe, für die nach der Verordnung keine Bewilligungspflicht vorgesehen ist, erlöschen mit Inkrafttreten der Verordnung nach Paragraph 31 a, Absatz 3 und 5, Paragraph 29, findet in den letztgenannten Fällen keine Anwendung.
  5. Absatz 5,Eine zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des Paragraph 32 b, bereits bestehende wasserrechtliche Indirekteinleiterbewilligung bleibt jedenfalls bis zum Inkrafttreten einer Verordnung gemäß Paragraph 32 b, Absatz 5, aufrecht und gilt ab dem Inkrafttreten dieser Verordnung, sofern darin eine Bewilligungspflicht für diesen Abwasserherkunftsbereich festgelegt wird, als Bewilligung nach Paragraph 32 b, In diesen Bescheiden festgelegte Überwachungshäufigkeiten bleiben unberührt. Sanierungsverpflichtungen gemäß Paragraph 33 c, werden ebenfalls nicht berührt. Bestehende wasserrechtliche Indirekteinleiterbewilligungen, für die nach einer Verordnung gemäß Paragraph 33 b, Absatz 5, keine Bewilligungspflicht vorgesehen ist, erlöschen mit Inkrafttreten dieser Verordnung. Die Paragraphen 27 und 29 finden in diesen Fällen keine Anwendung. Sofern noch keine Mitteilung im Sinne des Paragraph 32 b, Absatz 2, an das Kanalisationsunternehmen erfolgt ist, hat der Indirekteinleitungsberechtigte dieser Verpflichtung innerhalb eines Jahres ab Inkrafttreten einer Verordnung nachzukommen.
  6. Absatz 6,Das Kanalisationsunternehmen hat die Aufzeichnungen nach Paragraph 32 b, Absatz 4, innerhalb von drei Jahren nach Inkrafttreten dieses Bundesgesetzes vorzunehmen.

Zuletzt aktualisiert am

08.06.2021

Gesetzesnummer

10010290

Dokumentnummer

NOR12161718

Alte Dokumentnummer

N8199747071L