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BGBl. Nr. 232/1978

kundgemacht 02.06.1978 RIS↗Parlament↗
232. Bundesgesetz: Berufsausbildungsgesetz-Novelle 1978
Bundesgesetz vom 1. März 1978, mit dem das Berufsausbildungsgesetz geändert wird (Berufsausbildungsgesetz-Novelle 1978)
Kundmachung BGBl. Nr. 232/1978× zu BAG×

Änderungen durch diese Kundmachung

Berufsausbildungsgesetz (BAG) 47 § 0↗RIS↗
§ 34neu
in Kraft 01.08.1978 – 26.08.2003 · idF BGBl. Nr. 232/1978 · danach: BGBl. I Nr. 79/2003 § 34↗RIS↗

Schlußbestimmungen

Paragraph 34,

  1. Absatz eins,Paragraph 19,, soweit die Möglichkeit der Übertragung der Besorgung der Angelegenheiten der Lehrlingsstellen an andere Lehrlingsstellen geregelt wird, und Paragraph 31, dieses Bundesgesetzes treten nach Ablauf des Tages der Kundmachung, die sonstigen Bestimmungen dieses Bundesgesetzes am 1. Jänner 1970 in Kraft. Auf dieses Bundesgesetz gestützte Verordnungen können schon vor diesem Zeitpunkt erlassen werden, treten aber frühestens zugleich mit diesem Bundesgesetz in Kraft.
  2. Absatz 2,Soweit in diesem Bundesgesetz hinsichtlich des Lehrverhältnisses nicht ausdrücklich anderes bestimmt ist, bleiben die Vorschriften des Arbeitsrechtes unberührt.
  3. Absatz 3,Durch das Inkrafttreten dieses Bundesgesetzes bleiben insbesondere auch unberührt:
    1. Ziffer eins
      Das Arbeitsinspektionsgesetz 1956, Bundesgesetzblatt Nr. 147,
    2. Ziffer 2
      das Verkehrs-Arbeitsinspektionsgesetz, Bundesgesetzblatt Nr. 99 aus 1952,, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Nr. 80 aus 1957,,
    3. Ziffer 3
      Paragraphen 4, 6 und 29 des Handelskammergesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 182 aus 1946,, in der Fassung des Bundesgesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 76 aus 1950,,
    4. Ziffer 4
      Paragraphen 2 und 31 Absatz 2, des Arbeiterkammergesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 105 aus 1954,.
  4. Absatz 4,Mit Inkrafttreten dieses Bundesgesetzes verlieren die Wirksamkeit:
    1. Ziffer eins
      1. Litera a
        Paragraph 14, vierter und fünfter Absatz der Gewerbeordnung, letzterer jedoch nur insoweit, als er sich nicht auf die Zulassung zur Meisterprüfung bezieht,
      2. Litera b
        Paragraph 13 a, Absatz 6 und 14 a der Gewerbeordnung, soweit sie den Ersatz der ordnungsmäßigen Beendigung des Lehrverhältnisses durch Schulbesuch vorsehen und
      3. Litera c
        Paragraph 14 b, Absatz 2 bis 6, Absatz 2, jedoch nur insoweit, als er sich auf die Gleichhaltung der Verwendung als Lehrling bezieht, Paragraphen 97 bis 105 a, Paragraph 132, Litera f,, soweit er sich auf Lehrlinge bezieht, und Paragraph 133 a, Litera d, der Gewerbeordnung;
    2. Ziffer 2
      das Gesetz GBl. f. d. L. Ö. Nr. 302 aus 1939,, mit dem einige das Lehrlingswesen betreffende gewerberechtliche Vorschriften abgeändert und ergänzt werden;
    3. Ziffer 3
      Artikel römisch 33 , der Gewerberechtsnovelle 1952, Bundesgesetzblatt Nr. 179;
    4. Ziffer 4
      die ehemals deutschen Vorschriften, soweit sie Angelegenheiten regeln, die Gegenstand dieses Bundesgesetzes sind, insbesondere
      1. Litera a
        der Erlaß des Reichswirtschaftsministers vom 2. Dezember 1938, Zl. III/SW 18585, zum Aufbau des industriellen und kaufmännischen Ausbildungs- und Prüfungswesens;
      2. Litera b
        die Verordnung vom 15. Dezember 1939, Deutsches RGBl. I S. 2425, über die Ausbildung von Fachkräften;
      3. Litera c
        die Verordnung vom 6. Jänner 1940, Deutsches RGBl. I S. 32, über Maßnahmen auf dem Gebiete der Berufsausbildung im Handwerk;
      4. Litera d
        die Satzungen der Prüfungsämter für die Industrie-, Facharbeiter- und Gehilfenprüfungen der Industrie- und Handelskammer;
    5. Ziffer 5
      für den Geltungsbereich dieses Bundesgesetzes Artikel römisch zwei und römisch drei des Bundesgesetzes vom 9. Juli 1953, Bundesgesetzblatt Nr. 141.
  5. Absatz 5,Paragraph 16, des Bäckereiarbeitergesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 69 aus 1955,, in der Fassung des Artikel römisch eins, Ziffer 2, des Bundesgesetzes vom 1. Juni 1960, Bundesgesetzblatt Nr. 116, verliert zu dem Zeitpunkt seine Wirksamkeit, in dem die betreffende Angelegenheit vom Bundesminister für Handel, Gewerbe und Industrie im Einvernehmen mit dem Bundesminister für soziale Verwaltung durch Verordnung gemäß Paragraph 8, Absatz 3, dieses Bundesgesetzes geregelt worden ist.