Absatz eins,Für das Verfahren vor den Versicherungsträgern in Leistungssachen und in Verwaltungssachen gelten entsprechend die nachstehenden Bestimmungen des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetzes 1950, Bundesgesetzblatt Nr. 172: Paragraph 6, über die Wahrnehmung der Zuständigkeit mit der Maßgabe, daß Paragraph 361, Absatz 4, des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes unberührt bleibt, Paragraph 7, über die Befangenheit von Verwaltungsorganen, Paragraph 8, über Beteiligte, Parteien, Paragraph 9, über Rechts- und Handlungsfähigkeit, Paragraphen 10 bis 12 über Vertreter, Paragraphen 13 bis 17 über Anbringen, Rechtsbelehrung, Niederschriften, Aktenvermerke und Akteneinsicht, Paragraph 18, Absatz eins, 2 und 4 über Erledigungen, Paragraphen 21 und 22 über Zustellungen, Paragraphen 32 und 33 über Fristen, Paragraph 38, über die Beurteilung von Vorfragen, Paragraph 58,, Paragraphen 59 bis 61 und Paragraph 62, Absatz 4, über Inhalt und Form der Bescheide, Paragraphen 69 und 70 über Wiederaufnahme des Verfahrens, Paragraphen 71 und 72 über Wiedereinsetzung in den vorigen Stand.
BGBl. Nr. 647/1982
647. Bundesgesetz: 38. Novelle zum Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz
Bundesgesetz vom 10. Dezember 1982, mit dem das Allgemeine Sozialversicherungsgesetz, das Insolvenz-Entgeltsicherungsgesetz, das Wohnungsbeihilfengesetz und das Entgeltfortzahlungsgesetz geändert werden (38. Novelle zum Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz)
Änderungen durch diese Kundmachung
§ 357neu
2. UNTERABSCHNITT.
Gemeinsame Bestimmungen für das Verfahren in Verwaltungs- und in Leistungssachen vor den Versicherungsträgern.
Anwendung des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetzes.
Paragraph 357,
- Absatz 2,Die in Absatz eins, angeführte Bestimmung des Paragraph 18, Absatz 4, des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetzes 1950 ist mit der Maßgabe anzuwenden, daß Ausfertigungen, die mittels elektronischer Datenverarbeitungsanlagen hergestellt werden, weder einer Unterschrift noch einer Beglaubigung bedürfen.