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BGBl. Nr. 412/1996

kundgemacht 20.08.1996 RIS↗Parlament↗
412. Bundesgesetz: 21. Novelle zum Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz
Bundesgesetz, mit dem das Gewerbliche Sozialversicherungsgesetz geändert wird (21. Novelle zum GSVG)
Kundmachung BGBl. Nr. 412/1996× zu GSVG×

Änderungen durch diese Kundmachung

Gewerbliches Sozialversicherungsgesetz (GSVG) 55 § 0↗RIS↗
§ 150neu
in Kraft 01.08.1996 – 31.12.1999 · idF BGBl. Nr. 412/1996 · danach: BGBl. I Nr. 1/2000 § 150↗RIS↗

Richtsätze

Paragraph 150,

  1. Absatz eins,Der Richtsatz beträgt unbeschadet der Bestimmungen des Absatz 2
    1. Litera a
      für Pensionsberechtigte aus eigener Pensionsversicherung,
      1. Sub-Litera, a, a
        wenn sie mit dem Ehegatten (der Ehegattin) im gemeinsamen Haushalt , leben
        10 700 S Anmerkung eins, ),
      2. Sub-Litera, b, b
        wenn die Voraussetzungen nach aa) nicht zutreffen
        7 500 S Anmerkung 2, ),
    2. Litera b
      für Pensionsberechtigte auf Witwen(Witwer)pension
      7 500 S Anmerkung 2, ),
    3. Litera c
      für Pensionsberechtigte auf Waisenpension:
      1. Sub-Litera, a, a
        bis zur Vollendung des 24. Lebensjahres
        2 801 S Anmerkung 3, ),
        falls beide Elternteile verstorben sind
        4 206 S Anmerkung 4, ),
      2. Sub-Litera, b, b
        nach Vollendung des 24. Lebensjahres
        4 976 S Anmerkung 5, ),
        falls beide Elternteile verstorben sind
        7 500 S Anmerkung 2, ).
    Der Richtsatz gemäß Litera a, erhöht sich um 799 S Anmerkung 6, ) für jedes Kind (Paragraph 128,), dessen Nettoeinkommen den Richtsatz für einfach verwaiste Kinder bis zur Vollendung des 24. Lebensjahres nicht erreicht.
  2. Absatz 2,An die Stelle der Richtsätze und der Richtsatzerhöhung gemäß Absatz eins, treten ab 1. Jänner eines jeden Jahres, erstmals ab 1. Jänner 1995, die unter Bedachtnahme auf Paragraph 51, mit dem Anpassungsfaktor (Paragraph 47,) vervielfachten Beträge.
  3. Absatz 3,Hat eine Person Anspruch auf mehrere Pensionen aus einer Pensionsversicherung nach diesem oder einem anderen Bundesgesetz, so ist der höchste der in Betracht kommenden Richtsätze anzuwenden. In diesem Fall gebührt die Ausgleichszulage zu der Pension, zu der vor Anfall der weiteren Pension Anspruch auf Ausgleichszulage bestanden hat, sonst zur höheren Pension.
  4. Absatz 4,Haben beide Ehegatten Anspruch auf eine Pension aus einer Pensionsversicherung nach diesem oder einem anderen Bundesgesetz und leben sie im gemeinsamen Haushalt, so besteht der Anspruch auf Ausgleichszulage bei der Pension, bei der er früher entstanden ist.

    Anmerkung, Absatz 5, aufgehoben durch Ziffer 68, Bundesgesetzblatt Nr. 412 aus 1996,)

(__________________

Anmerkung eins, : gemäß Bundesgesetzblatt Nr. 808 aus 1995, für 1996 und Bundesgesetzblatt Nr. 732 aus 1996, für 1997: 11 253 S

gemäß Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 431 aus 1997, für 1998: 11 403 S
gemäß Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 808 aus 1998, für 1999: 11 574 S

Anmerkung 2, : für 1996 und 1997: 7 887 S

für 1998: 7 992 S
für 1999: 8 112 S

Anmerkung 3, : für 1996 und 1997: 2 945 S

für 1998: 2 984 S
für 1999: 3 029 S

Anmerkung 4, : für 1996 und 1997: 4 423 S

für 1998: 4 482 S
für 1999: 4 549 S

Anmerkung 5, : für 1996 und 1997: 5 233 S

für 1998: 5 303 S
für 1999: 5 383 S

Anmerkung 6, : für 1996 und 1997: 840 S

für 1998: 851 S
für 1999: 864 S)