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BGBl. Nr. 766/1996

kundgemacht 30.12.1996 RIS↗Parlament↗
766. Bundesgesetz: Änderung des Schulorganisationsgesetzes
Bundesgesetz, mit dem das Schulorganisationsgesetz geändert wird
Kundmachung BGBl. Nr. 766/1996× zu SchOG×

Änderungen durch diese Kundmachung

Schulorganisationsgesetz (SchOG) 268 § 0↗RIS↗
§ 29geändertÜberschrift, Bezeichnung (neu); Abs 1 Schlussteil, sublit bb (entfallen), sublit cc (entfallen), sublit dd (entfallen), lit c (entfallen); Abs 2
in Kraft 01.09.1990 – 31.08.1997 · idF BGBl. Nr. 467/1990 · danach: BGBl. Nr. 766/1996 § 29↗RIS↗
in Kraft 01.09.1997 – 31.08.2006 · idF BGBl. Nr. 766/1996 · danach: BGBl. I Nr. 91/2005 § 29↗RIS↗
§ 29. Lehrplan des der Polytechnischen Lehrganges Schule
§ 29.
(1) Im Lehrplan (§ 6) des der Polytechnischen Lehrganges Schule sind vorzusehen:
a) als Pflichtgegenstände:
Religion, Lebenskunde (mit Hinweisen zu einer sinnvoll gestalteten Freizeit), Deutsch, eine lebende Fremdsprache, Mathematik, Sozialkunde und Wirtschaftskunde (einschließlich der Zeitgeschichte), Naturkundliche Grundlagen der modernen Wirtschaft, Politische Bildung, Wirtschaftskunde, Naturkunde und Ökologie, Gesundheitslehre, Berufskunde und Praktische Berufsorientierung, Leibesübungen;
b) als alternative Pflichtgegenstände:
aa) vertiefter Unterricht in Sozialkunde und Wirtschaftskunde, Lebenskunde sowie angewandter Informatik (Sozial- und lebenskundliches Seminar); die im Hinblick auf die Berufsgrundbildung sowie zur Erweiterung und Vertiefung der Allgemeinbildung erforderlichen Unterrichtsgegenstände; diese können in Fachbereiche zusammengefaßt werden, die Berufsfeldern entsprechen.
bb) vertiefter Unterricht in Wirtschaftskunde sowie angewandter Informatik (Wirtschaftskundliches Seminar);
cc) vertiefter Unterricht in Naturkundlichen Grundlagen der modernen Wirtschaft sowie angewandter Informatik (Naturkundlich-technisches Seminar);
dd) vertiefter Unterricht in Naturkundlichen Grundlagen der modernen Wirtschaft, Sozialkunde und Wirtschaftskunde, Lebenskunde sowie angewandter Informatik (Landwirtschaftskundliches Seminar);
c) als zusätzliche alternative Pflichtgegenstände:
Werkerziehung (technischer Bereich), Werkerziehung (textiler Bereich – Wohnen), Hauswirtschaft und Kinderpflege, Informatik sowie weitere lebens- und berufsvorbereitende Gegenstände in einem für alle Schüler gleichen Stundenausmaß.
(2) Für den Unterricht in den Pflichtgegenständen Deutsch, Lebende Fremdsprache körperbehinderte und Mathematik sind drei Leistungsgruppen vorzusehen sinnesbehinderte Schüler hat die Schulbehörde erster Instanz unter Bedachtnahme auf die Behinderung und die Förderungsmöglichkeiten sowie die grundsätzliche Erfüllung der Aufgabe der Polytechnischen Schule (§ 28) Abweichungen vom Lehrplan festzulegen.