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BGBl. I Nr. 61/1997

kundgemacht 30.06.1997 RIS↗Parlament↗
61. Bundesgesetz: 1. BDG-Novelle 1997, Änderung des Gehaltsgesetzes 1956, des Pensionsgesetzes 1965, des Nebengebührenzulagengesetzes, des Vertragsbedienstetengesetzes 1948, des Verwaltungsakademiegesetzes, des Ausschreibungsgesetzes 1989, des Landeslehrer-Dienstrechtsgesetzes 1984, des Land- und forstwirtschaftlichen Landeslehrer-Dienstrechtsgesetzes 1985, des Bundeslehrer-Lehrverpflichtungsgesetzes, des Bundes-Personalvertretungsgesetzes, des Land- und Forstarbeiter-Dienstrechtsgesetzes, des Richterdienstgesetzes, des Mutterschutzgesetzes 1979, des Elternkarenzurlaubsgesetzes, des Bundesfinanzgesetzes 1997, des DAK-Gesetzes 1996, des Entwicklungshelfergesetzes, des Wachebediensteten-Hilfeleistungsgesetzes, der Reisegebührenvorschrift 1955, des Dienstrechtsverfahrensgesetzes 1984, des Bundestheaterpensionsgesetzes, des Überbrückungshilfengesetzes, des Landesvertragslehrergesetzes 1966, des Land- und forstwirtschaftlichen Landesvertragslehrergesetzes, des Karenzurlaubsgeldgesetzes, des Beamten-Kranken- und Unfallversicherungsgesetzes, des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes, des Gewerblichen Sozialversicherungsgesetzes, des Bauern-Sozialversicherungsgesetzes und des Rechtspraktikantengesetzes und Aufhebung des ÖBB-Ausschreibungsgesetzes
Bundesgesetz, mit dem das Beamten-Dienstrechtsgesetz 1979 (1. BDG-Novelle 1997), das Gehaltsgesetz 1956, das Pensionsgesetz 1965, das Nebengebührenzulagengesetz, das Vertragsbedienstetengesetz 1948, das Verwaltungsakademiegesetz, das Ausschreibungsgesetz 1989, das Landeslehrer-Dienstrechtsgesetz 1984, das Land- und forstwirtschaftliche Landeslehrer-Dienstrechtsgesetz 1985, das Bundeslehrer-Lehrverpflichtungsgesetz, das Bundes-Personalvertretungsgesetz, das Land- und Forstarbeiter-Dienstrechtsgesetz, das Richterdienstgesetz, das Mutterschutzgesetz 1979, das Elternkarenzurlaubsgesetz, das Bundesfinanzgesetz 1997, das DAK-Gesetz 1996, das Entwicklungshelfergesetz, das Wachebediensteten-Hilfeleistungsgesetz, die Reisegebührenvorschrift 1955, das Dienstrechtsverfahrensgesetz 1984, das Bundestheaterpensionsgesetz, das Überbrückungshilfengesetz, das Landesvertragslehrergesetz 1966, das Land- und forstwirtschaftliche Landesvertragslehrergesetz, das Karenzurlaubsgeldgesetz, das Beamten-Kranken- und Unfallversicherungsgesetz, das Allgemeine Sozialversicherungsgesetz, das Gewerbliche Sozialversicherungsgesetz, das Bauern-Sozialversicherungsgesetz und das Rechtspraktikantengesetz geändert werden und das ÖBB-Ausschreibungsgesetz aufgehoben wird
Kundmachung BGBl. I Nr. 61/1997× zu ××

Änderungen durch diese Kundmachung

Gehaltsgesetz 1956 (GehG) 1431 § 0↗RIS↗
§ 103geändertAbs 1
nie in Kraft getreten (vorgesehen ab 01.05.1996) · idF BGBl. Nr. 375/1996 · an diesem Tag: BGBl. I Nr. 61/1997 § 103↗RIS↗
in Kraft 01.05.1996 – 31.05.1996 · idF BGBl. I Nr. 61/1997 § 103↗RIS↗
ABSCHNITT IX
Beamte des Post- und Fernmeldewesens
Anwendungsbereich und Gehalt
§ 103.
(1) Dieser Abschnitt ist auf die Beamten des Post- der Post und Fernmeldewesens Telekom Austria Aktiengesellschaft (PTA) oder eines Unternehmens, an dem die PTA zumindest mehrheitlich beteiligt ist, und auf die Beamten in der Fernmeldehoheitsverwaltung anzuwenden. Der Begriff „Fernmeldehoheitsverwaltung'' umfaßt alle Verwendungen im Fernmeldezentralbüro, in den nachgeordneten Fernmeldebüros sowie im Frequenz- und Zulassungsbüro anzuwenden.
(2) Das Gehalt des Beamten des Post- und Fernmeldewesens wird durch die Verwendungsgruppe und in ihr durch die Gehaltsstufe bestimmt und beträgt:
… 32 unveränderte Absätze
---------------------------------------------------------------------
in der Verwendungsgruppe
in der -------------------------------------------------------------
Gehalts- PT 9  PT 8  PT 7  PT 6  PT 5  PT 4  PT 3  PT 2  PT 1
stufe -------------------------------------------------------------
Schilling
---------------------------------------------------------------------
1  13917  14510  14648  15131  15131  17081  17081  17081  20737
2  14036  14655  14841  15298  15298  17453  17453  17453  20737
3  14160  14827  15057  15519  16295  17898  17898  17898  20737
4  14293  15024  15300  15799  16347  18416  18428  18428  21830
5  14435  15249  15568  16128  16500  19002  19043  19508  22988
6  14581  15500  15863  16517  16755  19655  19741  20220  24210
7  14736  15775  16184  16966  17126  20373  20528  21041  25503
8  14898  16080  16530  17487  17599  21157  21395  21966  26858
9  15066  16410  16910  18063  18181  22008  22349  23002  28278
10  15243  16764  17322  18696  18865  22927  23384  24146  29763
11  15428  17160  17763  19387  19654  23908  24509  25396  31318
12  15619  17586  18231  20137  20550  24956  25720  26754  32933
13  15818  18039  18726  20941  21551  26069  27013  28223  34618
14  16023  18518  19247  21804  22657  27247  28386  29796  36369
15  16237  19026  19793  22726  23867  28492  29847  31481  38181
16  16459  19560  20368  23704  25184  29806  31394  33275  40061
17  16687  20120  20969  24740  26602  31183  33025  35173  42008
(3) Den im § 229 Abs. 4 BDG 1979 angeführten Beamten gebührt während der Zeit ihrer innerbetrieblichen Ausbildung zu dem gemäß Abs. 2 in Betracht kommenden Gehalt eine ruhegenußfähige Ergänzungszulage von 2 908 S. Diese Ergänzungszulage erhöht sich nach zweijähriger Verwendung auf 3 170 S.
(4) Das Gehalt des Beamten des Post- und Fernmeldewesens beginnt, soweit im folgenden nicht anderes bestimmt wird, mit der Gehaltsstufe
1. Wenn es jedoch besondere dienstliche Rücksichten geboten erscheinen lassen, kann dem Beamten des Post- und Fernmeldewesens bei der Anstellung durch Verfügung des Bundespräsidenten unmittelbar eine höhere Gehaltsstufe zuerkannt werden; hiebei ist nach Maßgabe der Bestimmungen über den Vorrückungsstichtag auf die bisherige Berufslaufbahn und die künftige Verwendung des Beamten Bedacht zu nehmen.
(5) An Stelle des im Abs. 2 für die Verwendungsgruppe PT 1 vorgesehenen Gehaltes gebührt
1. den Leitern einer Gruppe der Generaldirektion der Post und Telekom Austria Aktiengesellschaft (PTA) und dem Leiter der Direktion der PTA für Wien, Niederösterreich und Burgenland ein Gehalt im Ausmaß von 96 111 S und
2. den Leitern der übrigen Direktionen der PTA ein Gehalt im Ausmaß von 91 266 S.
(6) Für die im Abs. 5 Z 1 oder 2 angeführten Beamten gelten durch das Gehalt alle Mehrleistungen in zeitlicher und mengenmäßiger Hinsicht als abgegolten. Für diese Beamten gelten 20 vH des Gehaltes als Abgeltung für zeitliche Mehrleistungen. Die §§ 104 bis 106 sind auf diese Beamten nicht anzuwenden.
(7) Wird ein im Abs. 5 Z 1 oder 2 angeführter Beamter auf eine andere Planstelle ernannt oder übergeleitet, so kommt für ihn eine allfällige Ergänzungszulage nach § 12b nicht in Betracht.
§ 103geändertAbs 1
nie in Kraft getreten (vorgesehen ab 01.06.1996) · idF BGBl. Nr. 375/1996 · an diesem Tag: BGBl. I Nr. 61/1997 § 103↗RIS↗
in Kraft 01.06.1996 – 31.12.1997 · idF BGBl. I Nr. 61/1997 · danach: BGBl. I Nr. 123/1998 § 103↗RIS↗
ABSCHNITT IX
Beamte des Post- und Fernmeldewesens
Anwendungsbereich und Gehalt
§ 103.
(1) Dieser Abschnitt ist auf die Beamten des Post- der Post und Fernmeldewesens Telekom Austria Aktiengesellschaft (PTA) oder eines Unternehmens, an dem die PTA zumindest mehrheitlich beteiligt ist, und auf die Beamten in der Fernmeldehoheitsverwaltung anzuwenden. Der Begriff „Fernmeldehoheitsverwaltung'' umfaßt alle Verwendungen im Fernmeldezentralbüro, in den nachgeordneten Fernmeldebüros sowie im Frequenz- und Zulassungsbüro anzuwenden.
(2) Das Gehalt des Beamten des Post- und Fernmeldewesens wird durch die Verwendungsgruppe und in ihr durch die Gehaltsstufe bestimmt und beträgt:
… 32 unveränderte Absätze
---------------------------------------------------------------------
in der Verwendungsgruppe
in der -------------------------------------------------------------
Gehalts- PT 9  PT 8  PT 7  PT 6  PT 5  PT 4  PT 3  PT 2  PT 1
stufe -------------------------------------------------------------
Schilling
---------------------------------------------------------------------
1  13917  14510  14648  15131  15131  17081  17081  17081  20737
2  14036  14655  14841  15298  15298  17453  17453  17453  20737
3  14160  14827  15057  15519  16295  17898  17898  17898  20737
4  14293  15024  15300  15799  16347  18416  18428  18428  21830
5  14435  15249  15568  16128  16500  19002  19043  19508  22988
6  14581  15500  15863  16517  16755  19655  19741  20220  24210
7  14736  15775  16184  16966  17126  20373  20528  21041  25503
8  14898  16080  16530  17487  17599  21157  21395  21966  26858
9  15066  16410  16910  18063  18181  22008  22349  23002  28278
10  15243  16764  17322  18696  18865  22927  23384  24146  29763
11  15428  17160  17763  19387  19654  23908  24509  25396  31318
12  15619  17586  18231  20137  20550  24956  25720  26754  32933
13  15818  18039  18726  20941  21551  26069  27013  28223  34618
14  16023  18518  19247  21804  22657  27247  28386  29796  36369
15  16237  19026  19793  22726  23867  28492  29847  31481  38181
16  16459  19560  20368  23704  25184  29806  31394  33275  40061
17  16687  20120  20969  24740  26602  31183  33025  35173  42008
(3) Den im § 229 Abs. 4 BDG 1979 angeführten Beamten gebührt während der Zeit ihrer innerbetrieblichen Ausbildung zu dem gemäß Abs. 2 in Betracht kommenden Gehalt eine ruhegenußfähige Ergänzungszulage von 2 908 S. Diese Ergänzungszulage erhöht sich nach zweijähriger Verwendung auf 3 170 S.
(4) Das Gehalt des Beamten des Post- und Fernmeldewesens beginnt, soweit im folgenden nicht anderes bestimmt wird, mit der Gehaltsstufe
1. Wenn es jedoch besondere dienstliche Rücksichten geboten erscheinen lassen, kann dem Beamten des Post- und Fernmeldewesens bei der Anstellung durch Verfügung des Bundespräsidenten unmittelbar eine höhere Gehaltsstufe zuerkannt werden; hiebei ist nach Maßgabe der Bestimmungen über den Vorrückungsstichtag auf die bisherige Berufslaufbahn und die künftige Verwendung des Beamten Bedacht zu nehmen.
(5) An Stelle des im Abs. 2 für die Verwendungsgruppe PT 1 vorgesehenen Gehaltes gebührt
1. den Leitern einer Gruppe der Generaldirektion der Post und Telekom Austria Aktiengesellschaft (PTA) und dem Leiter der Direktion der PTA für Wien, Niederösterreich und Burgenland ein Gehalt im Ausmaß von 96 111 S und
2. den Leitern der übrigen Direktionen der PTA ein Gehalt im Ausmaß von 91 266 S.
(6) Für die im Abs. 5 Z 1 oder 2 angeführten Beamten gelten durch das Gehalt alle Mehrleistungen in zeitlicher und mengenmäßiger Hinsicht als abgegolten. Für diese Beamten gelten 20% des Gehaltes als Abgeltung für zeitliche Mehrleistungen. Die §§ 104 bis 106 sind auf diese Beamten nicht anzuwenden.
(7) Wird ein im Abs. 5 Z 1 oder 2 angeführter Beamter auf eine andere Planstelle ernannt oder übergeleitet, so kommt für ihn eine allfällige Ergänzungszulage nach § 12b nicht in Betracht.