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BGBl. I Nr. 123/1998

kundgemacht 14.08.1998 RIS↗Parlament↗
123. Bundesgesetz: 1. Dienstrechts-Novelle 1998
Bundesgesetz, mit dem das Beamten-Dienstrechtsgesetz 1979, das Gehaltsgesetz 1956, das Pensionsgesetz 1965, das Nebengebührenzulagengesetz, das Vertragsbedienstetengesetz 1948, das Landeslehrer-Dienstrechtsgesetz 1984, das Land- und forstwirtschaftliche Landeslehrer-Dienstrechtsgesetz 1985, das Bundeslehrer-Lehrverpflichtungsgesetz, das Bundes-Personalvertretungsgesetz, die Reisegebührenvorschrift 1955, das Richterdienstgesetz, das Teilpensionsgesetz, das Bundesgesetz über dienstrechtliche Sonderregelungen für ausgegliederten Einrichtungen zur Dienstleistung zugewiesene Beamte, das Ausschreibungsgesetz 1989, das Mutterschutzgesetz 1979, das Elternkarenzurlaubsgesetz, das Staatsbürgerschaftsgesetz 1985, das Bundesfinanzgesetz 1999, das Bundestheaterpensionsgesetz und das Beamten-Kranken- und Unfallversicherungsgesetz geändert werden (1. Dienstrechts-Novelle 1998)
Kundmachung BGBl. I Nr. 123/1998× zu ××

Änderungen durch diese Kundmachung

Gehaltsgesetz 1956 (GehG) 64411 § 0↗RIS↗
§ 105geändertAbs 2; Abs 3 Z 2; Abs 4
in Kraft 01.07.1997 – 31.12.1997 · idF BGBl. I Nr. 110/1997 · danach: BGBl. I Nr. 123/1998 § 105↗RIS↗
in Kraft 01.01.1998 – 31.12.1998 · idF BGBl. I Nr. 123/1998 · danach: BGBl. I Nr. 9/1999 § 105↗RIS↗
… 31 unveränderte Absätze
Dienstzulage
§ 105.
(1) Dem Beamten des Post- und Fernmeldewesens im PTA-Bereich gebührt eine ruhegenußfähige Dienstzulage, wenn er dauernd mit einer Verwendung betraut ist, die nach der Anlage 1 zum BDG 1979 oder durch Verordnung nach § 229 Abs. 3 BDG 1979 einer der nachstehend angeführten Dienstzulagengruppen zugeordnet ist. Sie beträgt:
---------------------------------------------------------------------
in den Gehaltsstufen      ab der
auf Arbeitsplätzen  in der        ----------------------    Gehalts-
der Verwendungs-  Dienstzulagen-  1 bis 10  11 bis 14    stufe 15
gruppe          gruppe      -----------------------------------
Schilling
---------------------------------------------------------------------
S            13 595      25 957      41 532
1            11 974      14 967      26 940
PT 1              1b            8 980      14 967      26 940
2            8 980      11 974      23 944
3            8 231      11 225      14 967
3b            7 481      10 477      14 967
---------------------------------------------------------------------
S            12 322      17 493      21 741
1            7 481      10 477      12 722
1b            1 498      6 735      12 722
PT 2              2            2 994      6 735      8 980
2b            1 048      2 994      8 980
3            1 498      2 994      5 987
3b            1 048      2 994      5 987
---------------------------------------------------------------------
1            1 498      2 994      4 491
1b            1 048      2 994      4 491
PT 3              2            1 048      2 095      3 142
3              747      1 197      1 645
---------------------------------------------------------------------
PT 4              1              669        973      1 420
---------------------------------------------------------------------
PT 5              1              299        449        601
(2) Dem Beamten des Post- und Fernmeldewesens in der Post- und Fernmeldehoheitsverwaltung gebührt eine ruhegenußfähige Dienstzulage, wenn er dauernd mit einer Verwendung betraut ist, die nach der Anlage 1 zum BDG 1979 oder durch Verordnung nach § 229 Abs. 3a BDG 1979 einer der nachstehend angeführten Dienstzulagengruppen zugeordnet ist. Sie beträgt:
---------------------------------------------------------------------
… 13 unveränderte Absätze
auf Arbeits-                      in den Gehalts-        ab der
plätzen der    in der Dienst-        stufen              Gehalts-
Verwendungs-  zulagengruppe  -------------------------  stufe 15
gruppen                        1 bis 10    11 bis 14
-------------------------
Schilling
---------------------------------------------------------------------
S            12 786      24 413        39 061
PT 1          1b            8 446      14 076        25 337
2            8 446      11 262        22 519
3            7 741      10 557        14 076
Für die Beamten der Dienstzulagengruppen 1 bis 3b der Verwendungsgruppe PT 2 und der Dienstzulagengruppen 1 und 2 der Verwendungsgruppe PT 3 der Fernmeldehoheitsverwaltung richten sich die Ansprüche auf Dienstzulage nach Abs. 1.
(3) Durch die für die Verwendungsgruppe PT 1 und für die Dienstzulagengruppe S der Verwendungsgruppe PT 2 vorgesehene Dienstzulage gelten alle Mehrleistungen des Beamten in zeitlicher und mengenmäßiger Hinsicht als abgegolten. Es gelten
1. für die Beamten des PTA-Bereiches 35% und
2. für die Beamten der Post- und Fernmeldehoheitsverwaltung 30,89% dieser Dienstzulage als Abgeltung für zeitliche Mehrleistungen.
(4) Dem Beamten des Post- und Fernmeldewesens, der dauernd mit der Ausübung einer der nachstehend angeführten Verwendungen betraut ist, gebührt eine ruhegenußfähige Dienstzulage. Sie beträgt:
… 27 unveränderte Absätze
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auf Arbeitsplätzen      in der der Verwendungs-    Dienstzulagen-
für die Verwendung      Schilling
gruppe            gruppe          als (im)
---------------------------------------------------------------------
A                                    897
PT 5          -------------------------------------------------
B
1 994
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Dienst des Facharbeiters
als Vorarbeiter, der im
einschlägigen Lehrberuf
verwendet wird und mit
A      der Überwachung der          449
PT 7                        Tätigkeit anderer
Arbeiter beauftragt ist
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B      Omnibuslenkerdienst        2 184
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A      Omnibuslenkerdienst        2 184
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PT 8                        Landzustelldienst,
B      Codierer bei
automatischen
Verteilanlagen, Bediener      449
elektronischer
Abfertigungsstraßen im
Rechenzentrum PTA-Informationsservice
Die für den Omnibuslenkerdienst vorgesehene Dienstzulage gebührt auch dann, wenn der Beamte infolge eines im Omnibuslenkerdienst erlittenen Dienstunfalles nicht mehr in diesem Dienst verwendet werden kann.
(5) Die Abs. 1 bis 4 sind nicht auf Zeiten anzuwenden, in denen die vom Beamten ausgeübte Verwendung einer niedrigeren Verwendungsgruppe zugeordnet ist als jener, in die der Beamte ernannt ist.