BGBl. I Nr. 29/2010
Insolvenzrechtsänderungsgesetz 2010 – IRÄG 2010
Bundesgesetz, mit dem die Konkursordnung in Insolvenzordnung umbenannt und gemeinsam mit dem Insolvenzrechtseinführungsgesetz, dem Gerichtsgebührengesetz, dem Gerichtlichen Einbringungsgesetz, dem Insolvenz-Entgeltsicherungsgesetz, dem IEF-Service-GmbH-Gesetz, dem Arbeitsvertragsrechts-Anpassungsgesetz, dem Landarbeitsgesetz 1984 und der Gewerbeordnung 1994 geändert wird sowie die Ausgleichsordnung aufgehoben wird (Insolvenzrechtsänderungsgesetz 2010 – IRÄG 2010)
Änderungen durch diese Kundmachung
§ 17geändertÜberschrift; Abs 1 bis Abs 3
Rechte der Mitschuldner und Bürgen gegen die Konkursmasse Insolvenzmasse
§ 17.
(1) Mitschuldner zur ungeteilten Hand und Bürgen des Gemeinschuldners Schuldners können im Konkurs Insolvenzverfahren das Begehren auf Ersatz der vor oder nach der Konkurseröffnung Eröffnung des Insolvenzverfahrens von ihnen auf die Forderung geleisteten Zahlungen stellen, soweit ihnen ein Rückgriff gegen den Gemeinschuldner Schuldner zusteht.
(2) In Ansehung der Zahlungen, die sie infolge ihrer Haftung etwa künftig treffen könnten, bleibt ihnen vorbehalten, ihre Ansprüche im Konkurs Insolvenzverfahren für den Fall anzumelden, daß die Forderung von dem Gläubiger im Konkurs Insolvenzverfahren nicht geltend gemacht wird.
(3) Nach der Konkurseröffnung Eröffnung des Insolvenzverfahrens können Mitverpflichtete des Gemeinschuldners Schuldners die Forderung vom Gläubiger oder von einem Nachmanne, der gegen sie Rückgriff nehmen kann, einlösen.
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