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BGBl. I Nr. 16/2013

kundgemacht 11.01.2013 RIS↗Parlament↗
Personenstandsgesetz 2013 – PStG 2013, Änderung des Staatsbürgerschaftsgesetzes 1985, des Meldegesetzes 1991 und des Namensänderungsgesetzes sowie Aufhebung des Personenstandsgesetzes
Bundesgesetz, mit dem das Bundesgesetz über die Regelung des Personenstandswesens (Personenstandsgesetz 2013 – PStG 2013) erlassen sowie das Staatsbürgerschaftsgesetz 1985, das Meldegesetz 1991 und das Namensänderungsgesetz geändert werden und das Personenstandsgesetz aufgehoben wird
Kundmachung BGBl. I Nr. 16/2013× zu ××

Änderungen durch diese Kundmachung

Staatsbürgerschaftsgesetz 1985 (StbG) 3102 § 0↗RIS↗
§ 56aneu nie in Kraft getreten
nie in Kraft getreten (vorgesehen ab 01.11.2013) · idF BGBl. I Nr. 16/2013 · an diesem Tag: BGBl. I Nr. 136/2013 § 56a↗RIS↗

ABSCHNITT römisch fünf a
Zentrales Staatsbürgerschaftsregister (ZSR)

Paragraph 56 a,

  1. Absatz eins,Die Evidenzstellen sind ermächtigt, zu Staatsbürgern
    1. Ziffer eins
      Namen;
    2. Ziffer 2
      Geburtsdaten;
    3. Ziffer 3
      Geschlecht;
    4. Ziffer 4
      den Umstand, dass jemand Staatsbürger ist, und weitere Staatsangehörigkeiten;
    5. Ziffer 5
      Datum des Erwerbs und entsprechender Erwerbsgrund;
    6. Ziffer 6
      Datum des Verlusts und entsprechender Verlustgrund;
    7. Ziffer 7
      Todesdaten;
    8. Ziffer 8
      bereichsspezifische Personenkennzeichen (bPK, Paragraphen 9, ff E-GovG);
    9. Ziffer 9
      akademische Grade und Standesbezeichnungen sowie
    10. Ziffer 10
      sonstige Umstände, die für den Erwerb, Verlust oder die Beibehaltung der Staatsbürgerschaft erforderlich sind,
    in einem Informationsverbundsystem (Paragraph 4, Ziffer 13, des Datenschutzgesetzes 2000 – DSG 2000, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 165 aus 1999,) gemeinsam zu verarbeiten (Zentrales Staatsbürgerschaftsregister).
  2. Absatz 2,Der Bundesminister für Inneres übt sowohl die Funktion des Betreibers gemäß Paragraph 50, DSG 2000 als auch die eines Dienstleisters im Sinne des Paragraph 4, Ziffer 5, DSG 2000 für diese Datenanwendung aus. In dieser Funktion hat er datenqualitätssichernde Maßnahmen zu setzen, wie insbesondere Hinweise auf eine mögliche Identität zweier ähnlicher Datensätze oder die Schreibwese von Adressen zu geben. Staatsbürgerschaftsbehörden haben dem Bundesminister für Inneres für die Zwecke des ZSR ihre Staatsbürgerschaftsdaten zu überlassen.