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BGBl. I Nr. 57/2015

kundgemacht 20.05.2015 RIS↗Parlament↗
Änderung des Kriegsopferversorgungsgesetzes 1957, des Opferfürsorgegesetzes, des Heeresversorgungsgesetzes, des Verbrechensopfergesetzes, des Behinderteneinstellungsgesetzes, des Bundesbehindertengesetzes sowie Aufhebung des Kriegsopfer- und Behindertenfondsgesetzes und Bundesgesetz, mit dem eine Rentenleistung für Contergan-Geschädigte eingeführt wird
Bundesgesetz, mit dem das Kriegsopferversorgungsgesetz 1957, das Opferfürsorgegesetz, das Heeresversorgungsgesetz, das Verbrechensopfergesetz, das Behinderteneinstellungsgesetz sowie das Bundesbehindertengesetz geändert werden, das Kriegsopfer- und Behindertenfondsgesetz aufgehoben und ein Bundesgesetz, mit dem eine Rentenleistung für Contergan-Geschädigte eingeführt wird, erlassen wird
Kundmachung BGBl. I Nr. 57/2015× zu ××

Änderungen durch diese Kundmachung

Kriegsopferversorgungsgesetz 1957 (KOVG 1957) 34 § 0↗RIS↗
§ 16geändertAbs 1; Abs 2 Schlussteil (entfallen)
in Kraft 01.01.2002 – 30.06.2015 · idF BGBl. I Nr. 70/2001 · danach: BGBl. I Nr. 57/2015 § 16↗RIS↗
in Kraft ab 01.07.2015 · idF BGBl. I Nr. 57/2015 § 16↗RIS↗
§ 16.
(1) Schwerbeschädigten gebührt auf Antrag zur Zusatzrente für jeden Familienangehörigen monatlich eine Familienzulage in doppelter Höhe des gemäß § 12 Abs. 2 letzter zweiter Satz jeweils festgesetzten Betrages. Die Familienzulage ist um jenen Betrag zu kürzen, um den die Zusatzrente gemäß § 12 Abs. 2 wegen des Anspruches auf die Familienzulage erhöht wird. Besteht Anspruch auf zwei oder mehr Familienzulagen, so sind diese zu gleichen Teilen zu kürzen. Gebührt eine Zusatzrente lediglich auf Grund der Erhöhung der Einkommensgrenze wegen des Anspruches auf die Familienzulage, so beträgt die Familienzulage monatlich 32,78 € (Anm. 1).
(2) Als Familienangehörige gelten:
… 3 unveränderte Absätze
1. der Ehegatte;
2. der geschiedene Ehegatte, wenn er gegenüber dem Schwerbeschädigten auf Grund eines gerichtlichen Urteiles, eines gerichtlichen Vergleiches oder einer vor Auflösung der Ehe eingegangenen vertraglichen Verpflichtung Anspruch auf Unterhaltsleistungen hat;
3. die ehelichen Kinder, die unehelichen Kinder und die Wahlkinder;
4. die Pflege- und Stiefkinder, solange sie vom Schwerbeschädigten überwiegend erhalten werden.
(_____________________
Anm. 1: gemäß BGBl. II Nr. 34/2002 ab 1.1.2002: 33,10 €
gemäß BGBl. II Nr. 455/2002 ab 1.1.2003: 33,30 €
gemäß BGBl. II Nr. 52/2004 ab 1.1.2004: 33,60 €
gemäß BGBl. II Nr. 504/2004 ab 1.1.2005: 34,10 €
gemäß BGBl. II Nr. 3/2006 ab 1.1.2006: 35,00 €
gemäß BGBl. II Nr. 25/2007 ab 1.1.2007: 35,60 €
gemäß BGBl. II Nr. 28/2008 ab 1.1.2008: 36,20 €
gemäß BGBl. II Nr. 442/2008 ab 1.1.2009: 37,40 €
gemäß BGBl. II Nr. 436/2009 ab 1.1.2010: 38,00 €
gemäß BGBl. II Nr. 456/2010 ab 1.1.2011: 38,50 €
gemäß BGBl. II Nr. 420/2011 ab 1.1.2012: 39,50 €
gemäß BGBl. II Nr. 468/2012 ab 1.1.2013: 40,60 €
gemäß BGBl. II Nr. 462/2013 ab 1.1.2014: 41,60 €
gemäß BGBl. II Nr. 330/2014 ab 1.1.2015: 42,30 €)
Anmerkung
… 3 unveränderte Absätze
ÜR: Art. II Abs. 1 bis 3, BGBl. Nr. 614/1977; Art. III, BGBl. Nr. 614/1977; Art. VII Abs. 1, BGBl. Nr. 614/1987; Art. V, BGBl. Nr. 285/1990
Schlagworte
Pflegekind