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BGBl. I Nr. 122/2017

kundgemacht 31.07.2017 RIS↗Parlament↗
Insolvenzrechtsänderungsgesetz 2017 – IRÄG 2017
Bundesgesetz, mit dem die Insolvenzordnung, das Gerichtsgebührengesetz, das Insolvenz-Entgeltsicherungsgesetz und die Exekutionsordnung geändert werden (Insolvenzrechtsänderungsgesetz 2017 – IRÄG 2017)
Kundmachung BGBl. I Nr. 122/2017× zu ××

Änderungen durch diese Kundmachung

Insolvenzordnung (IO) 16501 § 0↗RIS↗
§ 220geändertÜberschrift; Abs 1; Abs 2
in Kraft 01.07.2003 – 25.06.2017 · idF BGBl. I Nr. 36/2003 · danach: BGBl. I Nr. 122/2017 § 220↗RIS↗
in Kraft ab 26.06.2017 · idF BGBl. I Nr. 122/2017 § 220↗RIS↗
Zuständigkeit für Sicherungsmaßnahmen Haupt-, Partikular- oder Sekundärinsolvenzverfahren
§ 220.
Für Sicherungsmaßnahmen nach Art. 38 der EU-Insolvenzverordnung ist das in § 63 bezeichnete Gericht zuständig. (1) Im Anwendungsbereich der EuInsVO hat das Gericht in der Entscheidung über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens auszusprechen, ob es sich um ein Haupt-, Partikular- oder Sekundärinsolvenzverfahren im Sinne der EuInsVO handelt. Dies ist öffentlich bekanntzumachen.
Anmerkung
(2) Stellt sich während des Insolvenzverfahrens heraus, dass Auslandsbezug gegeben ist, so ist auszusprechen, ob es sich um ein Haupt-, Partikular- oder Sekundärinsolvenzverfahren im Sinne der EuInsVO handelt. Dies ist öffentlich bekanntzumachen.
EG: Art. VI § 2, BGBl. I Nr. 36/2003 Schlagworte
Hauptinsolvenzverfahren, Partikularinsolvenzverfahren