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BGBl. I Nr. 131/2017

kundgemacht 02.08.2017 RIS↗Parlament↗
Gesundheitsreformumsetzungsgesetz 2017 – GRUG 2017
Bundesgesetz, mit dem ein Bundesgesetz über die Primärversorgung in Primärversorgungseinheiten (Primärversorgungsgesetz – PrimVG) erlassen und das Gesundheits-Zielsteuerungsgesetz, das Allgemeine Sozialversicherungsgesetz, das Gewerbliche Sozialversicherungsgesetz, das Bauern-Sozialversicherungsgesetz, das Beamten-Kranken- und Unfallversicherungsgesetz, das Unterbringungsgesetz, das Krankenanstalten- und Kuranstaltengesetz, das Gesundheitstelematikgesetz 2012, das Gesundheits- und Krankenpflegegesetz, das Hebammengesetz, das Medizinische Assistenzberufe-Gesetz und das Medizinischer Masseur- und Heilmasseurgesetz geändert werden (Gesundheitsreformumsetzungsgesetz 2017 – GRUG 2017)
Kundmachung BGBl. I Nr. 131/2017× zu ××

Änderungen durch diese Kundmachung

Unterbringungsgesetz (UbG) 1 § 0↗RIS↗
§ 8geändert
in Kraft 01.07.2010 – 02.08.2017 · idF BGBl. I Nr. 18/2010 · danach: BGBl. I Nr. 131/2017 § 8↗RIS↗
in Kraft 03.08.2017 – 30.06.2023 · idF BGBl. I Nr. 131/2017 · danach: BGBl. I Nr. 147/2022 § 8↗RIS↗
Unterbringung ohne Verlangen
§ 8.
Eine Person darf gegen oder ohne ihren Willen nur dann in eine psychiatrische Abteilung gebracht werden, wenn ein sie ein/eine im öffentlichen Sanitätsdienst stehender Arzt stehende/r Arzt/Ärztin, ein Polizeiarzt/-ärztin oder ein Polizeiarzt sie Arzt/eine Ärztin einer Primärversorgungseinheit, die hierfür gemäß § 8 Abs. 7 des Primärversorgungsgesetzes, BGBl. I Nr. 131/2017 verpflichtet wurde, untersucht und bescheinigt, daß dass die Voraussetzungen der Unterbringung vorliegen. In der Bescheinigung sind im einzelnen Einzelnen die Gründe anzuführen, aus denen der Arzt die Voraussetzungen der Unterbringung für gegeben erachtet.