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BGBl. I Nr. 60/2017

kundgemacht 25.04.2017 RIS↗Parlament↗
BRIS-Umsetzungsgesetz – BRIS-UmsG
Bundesgesetz, mit dem das Firmenbuchgesetz, das EU-Verschmelzungsgesetz und das Gerichtsgebührengesetz geändert werden (BRIS-Umsetzungsgesetz – BRIS-UmsG)
Kundmachung BGBl. I Nr. 60/2017× zu ××

Änderungen durch diese Kundmachung

Firmenbuchgesetz (FBG) 28 § 0↗RIS↗
§ 13geändertAbs 2
in Kraft 01.07.1996 – 31.05.2017 · idF BGBl. I Nr. 10/1997 · danach: BGBl. I Nr. 60/2017 § 13↗RIS↗
in Kraft ab 01.06.2017 · idF BGBl. I Nr. 60/2017 § 13↗RIS↗
Mitteilungspflichten
§ 13.
(1) Die Gerichte und Verwaltungsbehörden, die Staatsanwaltschaften, die zuständigen gesetzlichen Interessenvertretungen, sowie die Notare als Gerichtskommissäre in Verlassenschaftssachen haben die zu ihrer Kenntnis gelangenden Fälle einer unrichtigen, unvollständigen oder unterlassenen Anmeldung oder Eintragung dem Gericht unverzüglich mitzuteilen.
(2) Die Gewerbebehörde ist verpflichtet, bei den nach § 2 eingetragenen Rechtsträgern den Gewerberechtswortlaut, Gewerbeinhaber, gewerberechtlichen Geschäftsführer oder Pächter, Fortbetriebsberechtigten, Standort und die Zwangsverpachtung oder Zwangsverwaltung sowie alle Änderungen und Löschungen das Erlöschen der oben genannten Daten einzigen oder letzten Gewerbeberechtigung unverzüglich dem Gericht mitzuteilen. Dieser Mitteilungspflicht ist durch Verknüpfung der Daten des Zentralen Gewerberegisters Gewerbeinformationssystems Austria (GISA) mit der Datenbank des Firmenbuchs nachzukommen.
Anmerkung
ÜR: Art. III, BGBl. I Nr. 10/1997
EG/EU: Art. 4, BGBl. I Nr. 60/2017