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BGBl. I Nr. 232/2022

kundgemacht 30.12.2022 RIS↗Parlament↗
Änderung des Bilanzbuchhaltungsgesetzes 2014 und des Wirtschaftstreuhandberufsgesetzes 2017
Bundesgesetz, mit dem das Bilanzbuchhaltungsgesetz 2014 und das Wirtschaftstreuhandberufsgesetz 2017 geändert werden
Kundmachung BGBl. I Nr. 232/2022× zu ××

Änderungen durch diese Kundmachung

Wirtschaftstreuhandberufsgesetz 2017 (WTBG 2017) 2 § 0↗RIS↗
§ 239ageändertÜberschrift; Abs 6
nie in Kraft getreten (vorgesehen ab 31.12.2022) · idF BGBl. I Nr. 113/2022 · an diesem Tag: BGBl. I Nr. 232/2022 § 239a↗RIS↗
in Kraft 31.12.2022 – 18.07.2024 · idF BGBl. I Nr. 232/2022 · danach: BGBl. I Nr. 86/2024 § 239a↗RIS↗
Sonderregelungen – COVID-19 – UEZG
§ 239a.
(Anm.: Abs. 1 bis 5 mit 31.12.2022 außer Kraft getreten)
(6) Die zur selbständigen Ausübung des Wirtschaftstreuhandberufes Steuerberater oder des Wirtschaftstreuhandberufes Wirtschaftsprüfer Berechtigten sind zur Beratung, Vertretung und zur Ausstellung von Bestätigungen und Feststellungen betreffend Maßnahmen im Zusammenhang mit der Bewältigung der COVID-19-Krisensituation und betreffend Förderungen nach dem Unternehmens-Energiekostenzuschussgesetz (UEZG), BGBl. I. Nr. 117/2022) und der aufgrund des § 5 UEZG erlassenen Förderrichtlinien berechtigt.
(7) Im Rahmen der Tätigkeiten gemäß Abs. 6 ist die Haftung des Berufsberechtigten auf Fälle von Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, im Falle grober Fahrlässigkeit mit der zehnfachen Mindestversicherungssumme gemäß § 11, höchstens jedoch mit der Höhe des erlangten oder erhaltenen Vorteils oder abgewehrten Nachteils begrenzt, soweit nicht aufgrund ausdrücklicher gesetzlich zwingender Bestimmungen andere Haftungsbeschränkungen anzuwenden sind oder eine Haftungsbegrenzung ausdrücklich ausgeschlossen ist.