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BGBl. II Nr. 210/2022

kundgemacht 02.06.2022 RIS↗
Zinsvortrags-Übergangsverordnung
Verordnung des Bundesministers für Finanzen zum Übergang eines Zins- und EBITDA-Vortrages (Zinsvortrags-Übergangsverordnung – Zinsvortrags-ÜbergangsV)
Kundmachung BGBl. II Nr. 210/2022× zu Zinsvortrags-ÜbergangsV×

Änderungen durch diese Kundmachung

Zinsvortrags-Übergangsverordnung (Zinsvortrags-ÜbergangsV) neu § 0↗RIS↗
§ 2neu
in Kraft ab 03.06.2022 · idF BGBl. II Nr. 210/2022 § 2↗RIS↗

Paragraph 2,

Der Übergang eines Zins- oder EBITDA-Vortrages im Sinne des Paragraph eins, richtet sich nach den für den Verlustabzug maßgebenden Grundsätzen und erfolgt bei den einzelnen Umgründungsarten nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen:

  1. Ziffer eins
    Bei der Verschmelzung gemäß Artikel römisch eins, UmgrStG ist Paragraph 4, Ziffer eins, Litera a und c UmgrStG sinngemäß anzuwenden.
  2. Ziffer 2
    Bei der Umwandlung gemäß Artikel römisch zwei, UmgrStG ist Paragraph 10, Ziffer eins, Litera a und b UmgrStG sinngemäß anzuwenden, wobei für Zwecke des Paragraph 10, Ziffer eins, Litera a, UmgrStG die Anwendung von Paragraph 4, Ziffer eins, Litera d, UmgrStG ausgenommen ist.
  3. Ziffer 3
    Bei der Einbringung gemäß Artikel römisch drei, UmgrStG und der Spaltung gemäß Artikel römisch sechs, UmgrStG ist Paragraph 21, Ziffer eins, UmgrStG sinngemäß anzuwenden, wobei die Anwendung von Paragraph 4, Ziffer eins, Litera d, UmgrStG ausgenommen ist.
Kann ein Zins- oder EBITDA-Vortrag den noch vorhandenen und nicht mehr vorhandenen Betrieben, Teilbetrieben oder nicht einem Betrieb zurechenbaren Vermögensteilen nicht eindeutig zugeordnet werden, ist eine sachgerechte Zuordnung vorzunehmen.