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BGBl. I Nr. 49/2024

kundgemacht 30.04.2024 RIS↗Parlament↗
Psychotherapiegesetz 2024 sowie Änderung des Musiktherapiegesetzes und des Psychologengesetzes 2013
Bundesgesetz, mit dem das Psychotherapiegesetz 2024 (PThG 2024) erlassen sowie das Musiktherapiegesetz und das Psychologengesetz 2013 geändert werden
Kundmachung BGBl. I Nr. 49/2024× zu ××

Änderungen durch diese Kundmachung

Psychotherapiegesetz 2024 (PThG 2024) neu § 0↗RIS↗
§ 61neu
in Kraft ab 01.01.2025 · idF BGBl. I Nr. 49/2024 § 61↗RIS↗

Ausbildungseinrichtungen

Paragraph 61,

  1. Absatz eins,Einrichtungen, die vor Inkrafttretens dieses Bundesgesetzes
    1. Ziffer eins
      als propädeutische psychotherapeutische Ausbildungseinrichtung gemäß Paragraph 4, Psychotherapiegesetz, Bundesgesetzblatt Nr. 361 aus 1990,, anerkannt sind oder
    2. Ziffer 2
      zum Zeitpunkt des Außerkrafttretens des Psychotherapiegesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 361 aus 1990,, in einem Anerkennungsverfahren als propädeutische psychotherapeutische Ausbildungseinrichtung stehen und innerhalb von sechs Monaten ab dem Tag der bescheidmäßigen Anerkennung die Ausbildungstätigkeit aufnehmen,
    sind berechtigt, das psychotherapeutische Propädeutikum gemäß den Ausbildungsbestimmungen des Psychotherapiegesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 361 aus 1990,, bis längstens 30. September 2030 anzubieten.
  2. Absatz 2,Einrichtungen, die vor Inkrafttretens dieses Bundesgesetzes
    1. Ziffer eins
      als fachspezifische psychotherapeutische Ausbildungseinrichtung gemäß Paragraph 7, Psychotherapiegesetz, Bundesgesetzblatt Nr. 361 aus 1990,, anerkannt sind, oder
    2. Ziffer 2
      zum Zeitpunkt des Außerkrafttretens des Psychotherapiegesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 361 aus 1990,, in einem Anerkennungsverfahren als fachspezifische psychotherapeutische Ausbildungseinrichtung stehen und innerhalb von sechs Monaten ab dem Tag der bescheidmäßigen Anerkennung die Ausbildungstätigkeit aufnehmen,
    sind berechtigt, das psychotherapeutische Fachspezifikum gemäß den Ausbildungsbestimmungen des Psychotherapiegesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 361 aus 1990,, bis längstens 30. September 2038 anzubieten.
  3. Absatz 3,Zur Gewährleistung des rechtzeitigen Abschlusses des psychotherapeutischen Fachspezifikums dürfen Personen in das psychotherapeutische Fachspezifikum nur bis längstens 1. Oktober 2030 neu aufgenommen werden.
  4. Absatz 4,Sofern eine inländische anerkannte postsekundäre Bildungseinrichtung gemäß UG oder PrivHG eine Kooperation oder erweiterte Zusammenarbeit im Sinne des Paragraph 56, Absatz 4, 2. Satz UG mit einer als propädeutische psychotherapeutische Ausbildungseinrichtung gemäß Paragraph 4, Psychotherapiegesetz, Bundesgesetzblatt Nr. 361 aus 1990,, anerkannten Einrichtung hat, ist abweichend von Paragraph 70, Absatz eins, Ziffer eins und 2 UG und Paragraph 10 a, Absatz 7, PrivHG Voraussetzung für die Zulassung zu einem außerordentlichen Bachelorstudium der Psychotherapie
    1. Ziffer eins
      die allgemeine Universitätsreife und
    2. Ziffer 2
      eine einschlägige berufliche Qualifikation oder
    3. Ziffer 3
      eine mehrjährige einschlägige Berufserfahrung.
  5. Absatz 5,Sofern eine inländische anerkannte postsekundäre Bildungseinrichtung gemäß UG oder PrivHG eine Kooperation oder erweiterte Zusammenarbeit im Sinne des Paragraph 56, Absatz 4, 2. Satz UG mit einer als fachspezifische psychotherapeutische Ausbildungseinrichtung gemäß Paragraph 7, Psychotherapiegesetz, Bundesgesetzblatt Nr. 361 aus 1990,, anerkannten Einrichtung hat, ist abweichend von Paragraph 70, Absatz eins, Ziffer 3, UG und Paragraph 10 a, Absatz 7, PrivHG Voraussetzung für die Zulassung zu einem außerordentlichen Masterstudium der Psychotherapie der Abschluss entweder
    1. Ziffer eins
      eines fachlich in Frage kommenden Bachelorstudiums mit mindestens 180 ECTS-Anrechnungspunkten im Sinne des Paragraph 11, oder
    2. Ziffer 2
      ein Berufsnachweis gemäß Paragraph 10, Absatz 2,
  6. Absatz 6,Fachspezifische psychotherapeutische Ausbildungseinrichtung gemäß Paragraph 7, Psychotherapiegesetz, Bundesgesetzblatt Nr. 361 aus 1990,, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Bundesgesetzes die Voraussetzungen des Absatz 2, erfüllen, gelten auch als Psychotherapeutische Fachgesellschaften im Sinne des Paragraph 4, Ziffer 12,