BGBl. II Nr. 393/2020
Änderungen durch diese Kundmachung
Anlage A5.1
Lehrplan des Kollegs der Handelsakademie – Digital Business
römisch eins. Allgemeines Bildungsziel
Das Kolleg der Handelsakademie – Digital Business hat gemäß Paragraph 75, des Schulorganisationsgesetzes (SchOG), Bundesgesetzblatt Nr. 242 aus 1962,, die Aufgabe, in einem viersemestrigen Bildungsgang Absolventinnen und Absolventen von höheren Schulen ergänzend das Bildungsgut einer Handelsakademie zu vermitteln.
Der Ausbildungsgang am Kolleg der Handelsakademie – Digital Business wird durch eine Diplomprüfung abgeschlossen.
Im Übrigen findet das allgemeine Bildungsziel der Handelsakademie – Digital Business auf das Kolleg der Handelsakademie – Digital Business Anwendung (siehe Anlage A1.1).
römisch zwei. Allgemeine didaktische Grundsätze
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Digital Business (siehe Anlage A1.1).
römisch drei. Unterrichtsprinzipien
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Digital Business (siehe Anlage A1.1).
römisch vier. Stundentafel1
(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Unterrichtsgegenstände)
A. | Pflichtgegenstände, Verbindliche Übungen | Wochenstunden Semester | Lehrverpflichtungs-gruppe | ||||
1. | 2. | 3. | 4. | Summe | |||
A.1 | Stammbereich2 |
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1. | Religion |
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| 4 |
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1.1 | Religion | 1 | 1 | 1 | 1 | 4 | (römisch drei) |
2. | Sprachen und Kommunikation |
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| 8 |
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2.1 | Fachsprache Englisch | 2 | 2 | 2 | 2 | 8 | römisch eins |
3. | Entrepreneurship – Wirtschaft und Management |
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| 40 |
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3.1 | Betriebswirtschaft | 4 | 3 | 2 | 2 | 11 | römisch eins |
3.2 | Unternehmensrechnung3 | 4 | 4 | 3 | 5 | 16 | römisch eins |
3.3 | Entrepreneurship und Management | - | - | 2 | 2 | 4 | römisch eins |
3.4 | Betriebliche Kommunikation und Präsentation | - | 2 | - | - | 2 | römisch eins |
3.5 | Wirtschaftsrecht und E-Business | - | - | 2 | 1 | 3 | römisch zwei |
3.6 | Volkswirtschaft | - | - | 2 | 1 | 3 | römisch drei |
4. | Mathematik |
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| 4 |
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4.1 | Angewandte Mathematik | 2 | 2 | - | - | 4 | römisch eins |
Wochenstundenzahl Stammbereich | 13 | 14 | 14 | 14 | 55 |
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A.2 | Erweiterungsbereich – Digital Business |
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| 57 |
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2.1 | Wirtschaftsinformatik und Datenbanksysteme | 3 | 3 | - | - | 6 | römisch eins |
2.2 | Officemanagement und Angewandte Informatik | 4 | - | - | - | 4 | römisch zwei |
2.3 | Betriebssysteme und Netzwerkmanagement | 2 | 3 | 2 | - | 7 | römisch eins |
2.4 | Internet, Multimedia und Contentmanagement | 3 | 3 | 2 | 2 | 10 | römisch eins |
2.5 | E-Business und E-Business-Center (Übungsfirma), Case Studies | 2 | 2 | 3 | 3 | 10 | römisch eins |
2.6 | Angewandte Programmierung | 5 | 5 | - | - | 10 | römisch eins |
2.7 | Softwareentwicklung und Projektmanagement | - | 2 | 4 | 4 | 10 | römisch eins |
Gesamtwochenstundenzahl | 32 | 32 | 25 | 23 | 112 |
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B. | Pflichtpraktikum |
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| 1504 |
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C. | Freigegenstände |
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D. | Unverbindliche Übungen |
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E. | Förderunterricht |
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1 Die Stundentafel kann nach den Bestimmungen des römisch fünf. Abschnittes schulautonom geändert werden.
2 Die Pflichtgegenstände des Stammbereiches sind thematisch in Cluster gruppiert.
3 Mit Computerunterstützung.
4 Arbeitsstunden zu je 60 Minuten.
römisch fünf. Schulautonome Lehrplanbestimmungen
Allgemeine Bestimmungen
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Digital Business (Anlage A1.1).
Schulautonome Abweichungen von der Stundentafel
Die Stundentafel ist im Bereich der Pflichtgegenstände in vier Cluster gegliedert, in welchen Unterrichtsgegenstände zusammengefasst sind, die sich inhaltlich und thematisch ergänzen. Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen können im Stammbereich, ausgenommen ist der Pflichtgegenstand „Religion“, Abweichungen von der Stundentafel unter Beachtung folgender Bestimmungen vorgenommen werden:
- Ziffer einsEine Verschiebung von Pflichtgegenständen in Semester, in denen sie im Lehrplan nicht vorgesehen sind, ist zulässig. Wird das Semesterwochenstundenausmaß von Pflichtgegenständen verändert, so sind schulautonom jedenfalls die Bildungs- und Lehraufgabe und der Lehrstoff entsprechend zu adaptieren.
- Ziffer 2Neue Pflichtgegenstände dürfen nicht geschaffen werden.
- Ziffer 3Diese Veränderungen unterliegen der Beschränkung, dass Pflichtgegenstände mit einer Gesamtsemesterstundenzahl um höchstens zwei Semesterwochenstunden verändert werden dürfen.
- Ziffer 4Wird das Ausmaß von Pflichtgegenständen um mehr als eine Semesterwochenstunde verändert, so sind schulautonom jedenfalls die Bildungs- und Lehraufgabe und der Lehrstoff entsprechend zu adaptieren.
Ferner können durch schulautonome Lehrplanbestimmungen Freigegenstände und Unverbindliche Übungen sowie ein zusätzlicher Förderunterricht festgelegt werden; für im Lehrplan nicht vorgesehene Freigegenstände und unverbindliche Übungen sind zusätzliche Lehrplanbestimmungen (Bildungs- und Lehraufgabe und Lehrstoff) zu erlassen.
Die Gesamtsemesterwochenstundenzahl von 36 pro Semester darf nicht überschritten werden und die Gesamtwochenstundenzahl der Ausbildung darf höchstens 124 (ohne Freigegenstände, Unverbindliche Übungen und Förderunterricht) betragen.
Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann im Bereich der Pflichtgegenstände festgelegt werden, dass die Ausbildung unter Einbeziehung von Formen des Fernunterrichtes erfolgt. In diesem Fall ist das Ausmaß des Fernunterrichtes entsprechend den regionalen Gegebenheiten und fachlichen Erfordernissen festzulegen.
Die Ausbildung unter Einbeziehung von Formen des Fernunterrichtes ist in einer Sozial- und in einer Individualphase so durchzuführen, dass die für den Bildungsgang erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten erworben werden können. Die Individualphase hat grundsätzlich der selbstständigen Erarbeitung und Vertiefung des Lehrstoffes anhand der während der Sozialphase vorgestellten Materialien und Unterlagen in Form des Selbststudiums zu dienen, wobei die Studierenden zu betreuen sind. In hiefür geeigneten Fällen kann die Individualphase auch zur Vorbereitung der Sozialphase dienen.
Im Falle der Implementierung dieser Ausbildung in Form von Präsenz- und Distanzphasen, ist auf eine, besonders im Sinne des Lernfortschrittes der Studierenden, effektive Nutzung der Präsenz- und Distanzphasen zu achten. Dies muss durch die Erstellung eines fundierten Blended-Learning-Konzeptes gewährleistet werden (zB durch detaillierte Semesterplanungen, den Einsatz moderner Kommunikations- und eLearning-Technologien wie Lernplattformen und Web2.0-Werkzeuge, sowie den Einsatz moderner Instruktionsdesigns).
Die Anzahl der Wochenstunden, die in Form der Sozialphase geführt wird, hat mindestens 50 % der Gesamtwochenstunden pro Semester und Ausbildungsgang zu betragen. Eine diesbezügliche Aufteilung in Sozialphase und Individualphase ist der zuständigen Schulbehörde vorzulegen.
Bestimmungen bezüglich integriertes Fremdsprachenlernen (Content and Language Integrated Learning – CLIL)
Als fremdsprachlicher Schwerpunkt sind in einzelnen Pflichtgegenständen (ausgenommen die Pflichtgegenstände „Religion“ und „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“) mindestens 36 Unterrichtsstunden pro Semester in Abstimmung mit dem Pflichtgegenstand „Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“ in englischer Sprache zu unterrichten. Die Festlegung der Pflichtgegenstände und des Stundenausmaßes in den einzelnen Pflichtgegenständen hat durch schulautonome Lehrplanbestimmungen zu erfolgen. Unberührt bleibt die Möglichkeit der Anordnung der Verwendung einer lebenden Fremdsprache als Unterrichtssprache (Arbeitssprache) gemäß Paragraph 17, Absatz 3, Schulunterrichtsgesetz für Berufstätige, Kollegs und Vorbereitungslehrgänge – SchUG-BKV, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 33 aus 1997,.
römisch sechs. Lehrpläne für den Religionsunterricht
(Bekanntmachungen gemäß Paragraph 2, Absatz 2, des Religionsunterrichtsgesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 190 aus 1949,)
- Ziffer einsKatholischer ReligionsunterrichtSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 136 aus 2020, in der geltenden Fassung.
- Ziffer 2Evangelischer ReligionsunterrichtSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 130 aus 2009, (auslaufend) und die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 395 aus 2019, (aufsteigend) in der jeweils geltenden Fassung.
- Ziffer 3Altkatholischer ReligionsunterrichtDer altkatholische Religionsunterricht wird im Allgemeinen als Gruppenunterricht gemäß Paragraph 7 a, des Religionsunterrichtsgesetzes in seiner derzeit geltenden Fassung geführt. Demgemäß ist der Lehrplan für den Religionsunterricht der Oberstufe der allgemeinbildenden höheren Schulen anzuwenden.
- Ziffer 4Islamischer ReligionsunterrichtSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 234 aus 2011, in der geltenden Fassung.
- Ziffer 5Israelitischer ReligionsunterrichtDie Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Nr. 88 aus 1985, in der jeweils geltenden Fassung ist sinngemäß anzuwenden.
- Ziffer 6Neuapostolischer ReligionsunterrichtSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 108 aus 2016, in der geltenden Fassung.
- Ziffer 7Religionsunterricht der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten TageSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Nr. 239 aus 1988, in der geltenden Fassung.
- Ziffer 8Orientalisch-orthodoxer ReligionsunterrichtSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 201 aus 2004, in der geltenden Fassung.
- Ziffer 9Griechisch-orientalischer (orthodoxer) ReligionsunterrichtSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 114 aus 2016, in der geltenden Fassung.
- Ziffer 10Buddhistischer ReligionsunterrichtSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 241 aus 2008, in der geltenden Fassung.
- Ziffer 11Freikirchlicher ReligionsunterrichtSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 194 aus 2014, in der geltenden Fassung.
- Ziffer 12Alevitischer ReligionsunterrichtSiehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 14 aus 2014, in der geltenden Fassung.
römisch sieben. Bildungs- und Lehraufgaben, Lehrstoffe und didaktische Grundsätze der Cluster und Pflichtgegenstände
Im Lehrplan werden sich inhaltlich und thematisch ergänzende Unterrichtsgegenstände zu Clustern (Sprachen und Kommunikation, Entrepreneurship – Wirtschaft und Management, Mathematik) zusammengefasst. Fachübergreifendes Denken und Verstehen und fachübergreifendes Arbeiten zwischen den Unterrichtsgegenständen ist im Cluster zu forcieren. Es ist auch über die Cluster hinaus die Zusammenarbeit der Lehrerinnen und Lehrer zu fördern.
A. Pflichtgegenstände
A.1 Stammbereich
1. RELIGION
1.1 Religion
Siehe Abschnitt römisch sechs. (Lehrpläne für den Religionsunterricht)
2. SPRACHEN UND KOMMUNIKATION
2.1 Fachsprache Englisch
Didaktische Grundsätze:
Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Studierenden sowohl in den rezeptiven als auch in den produktiven Fertigkeiten das Niveau des Independent Users B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen, entsprechend der Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1998 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER), erreichen. Der Sprachunterricht ist darauf auszurichten, dass die fünf Fertigkeiten des GER ausgewogen trainiert werden und jegliche sprachliche Kommunikation im Rahmen der öffentlichen und beruflichen Domäne (Lebensbereich) stattfindet. Der Bezug zur Übungsfirma findet sich in der beruflichen Domäne. Es ist zu beachten, dass trotz einer guten Beherrschung der grammatischen Strukturen gelegentlich Fehler vorkommen können.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Bereich Rezeptive Fertigkeiten
Die Studierenden
- Strichaufzählungverstehen berufsrelevante Vorträge oder Reden, wenn die Thematik vertraut und die Darstellung unkompliziert und klar strukturiert ist;
- Strichaufzählungverstehen die Hauptpunkte in einer Kommunikationssituation, wenn in deutlich artikulierter Standardsprache über vertraute Dinge gesprochen wird, denen man normalerweise im Berufsleben, in der Ausbildung oder der Freizeit begegnet;
- Strichaufzählungverstehen Sachtexte und Infografiken, die mit berufsrelevanten Themen in Zusammenhang stehen;
- Strichaufzählungverstehen berufsbezogene Standardsituationen und berufsbezogene Korrespondenz.
Bereich Produktive Fertigkeiten
- Strichaufzählungbeherrschen ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und routinemäßige berufliche Situationen mit voraussagbaren Inhalten zu bewältigen;
- Strichaufzählungbeherrschen einen ausreichend großen Wortschatz zur Bewältigung von Alltagssituationen und einen grundlegenden Wortschatz zur Bewältigung routinemäßiger berufsrelevanter mündlicher und schriftlicher Kommunikation;
- Strichaufzählungkönnen die grammatischen Strukturen anwenden, wobei Fehler vorkommen können, aber klar bleibt, was ausgedrückt werden soll;
- Strichaufzählungkönnen eine vorbereitete Präsentation zu einem vertrauten berufsrelevanten oder allgemeinen Thema, in der die Hauptpunkte hinreichend präzise erläutert werden, durchführen;
- Strichaufzählungkönnen auf einfache berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren;
- Strichaufzählungkönnen detaillierte Texte zu vertrauten Themen verfassen.
Lehrstoff:
Rezeptive Fertigkeiten:
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand diverser allgemeiner und beruflicher Themen.
Produktive Fertigkeiten:
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen, strukturierte Präsentation.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Zusammenfassung, Korrespondenz, Mail, Memo.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Bereich Rezeptive Fertigkeiten
Die Studierenden
- Strichaufzählungverstehen Standardsprache im direkten Kontakt und in den Medien, wenn es um vertraute oder auch weniger vertraute Themen des gesellschaftlichen, beruflichen Lebens und der Ausbildung geht;
- Strichaufzählungverstehen Texte über aktuelle Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird;
- Strichaufzählungverstehen mühelos alltägliche und vertraute berufsbezogene Korrespondenz.
Bereich Produktive Fertigkeiten
- Strichaufzählungkönnen ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln anwenden, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen mit voraussagbaren Inhalten zu bewältigen und setzen einige komplexe Satzstrukturen ein;
- Strichaufzählungbeherrschen einen ausreichend großen allgemeinen und grundlegenden berufsrelevanten Wortschatz, wobei Lücken im Wortschatz noch Umschreibungen notwendig machen;
- Strichaufzählungkönnen die grammatischen Strukturen anwenden, wobei Fehler vorkommen können, aber klar bleibt, was ausgedrückt werden soll;
- Strichaufzählungkönnen routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen durchführen;
- Strichaufzählungkönnen sowohl schriftlich als auch mündlich zu einer Reihe von vertrauten Themen Standpunkte darlegen, diese durch relevante Erklärungen und Argumente begründen und adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben;
- Strichaufzählungkönnen vorbereitete Präsentationen durchführen und auf Fragen reagieren;
- Strichaufzählungkönnen einfache Infografiken erläutern und präsentieren;
- Strichaufzählungkönnen detaillierte Texte zu vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen;
- Strichaufzählungkönnen auf vertraute berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren.
Lehrstoff:
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand diverser allgemeiner und beruflicher Themen.
Produktive Fertigkeiten:
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen, Präsentation und Diskussion.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Report, CV, Mail, Memo, Standardmäßige Geschäftskorrespondenz.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Bereich Rezeptive Fertigkeiten
Die Studierenden
- Strichaufzählungverstehen Standardsprache im direkten Kontakt und in den Medien, wenn es um vertraute oder auch weniger vertraute Themen des gesellschaftlichen, beruflichen Lebens und der Ausbildung geht;
- Strichaufzählungverstehen Sachtexte und Texte zu allgemeinen Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird;
- Strichaufzählungverstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz.
Bereich Produktive Fertigkeiten
- Strichaufzählungkönnen ein Repertoire an hinreichend sprachlichen Mitteln anwenden, das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen und berufliche Situationen zu bewältigen;
- Strichaufzählungverfügen über einen ausreichend großen allgemeinen und grundlegenden berufsrelevanten Wortschatz;
- Strichaufzählungkönnen komplexere grammatische Strukturen gut anwenden;
- Strichaufzählungkönnen auf vertraute berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren;
- Strichaufzählungkönnen routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen durchführen;
- Strichaufzählungkönnen sowohl schriftlich als auch mündlich zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen Informationen austauschen, die eigenen Absichten erklären sowie Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente darlegen, verteidigen, adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben;
- Strichaufzählungkönnen vorbereitete Präsentationen durchführen und spontan auf Fragen reagieren;
- Strichaufzählungkönnen klare und strukturierte Texte zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen und dabei die für die jeweilige Textsorte relevanten Kriterien anwenden.
Lehrstoff:
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand diverser allgemeiner und beruflicher Themen.
Produktive Fertigkeiten:
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen, Präsentation und Diskussion.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Report, Article, Blog, Letter of application, Mail, Standardmäßige Geschäftskorrespondenz.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Bereich Rezeptive Fertigkeiten
Die Studierenden
- Strichaufzählungverstehen einen Vortrag oder ein Gespräch zu einem berufsrelevanten Thema oder einer beruflichen Situation, soweit der Beitrag klar vorgetragen wird;
- Strichaufzählungverstehen Texte über allgemeine und berufsrelevante Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird;
- Strichaufzählungverstehen anspruchsvollere Sachtexte und entscheiden beim raschen Lesen, welche Informationen für einen bestimmten Zweck relevant sind;
- Strichaufzählungverstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz.
Bereich Produktive Fertigkeiten
- Strichaufzählungbeherrschen ein breites Repertoire an sprachlichen Mitteln und einige komplexe Satzstrukturen, die es ihnen ermöglichen, klare Beschreibungen zu geben, Standpunkte auszudrücken und etwas zu erörtern;
- Strichaufzählungbeherrschen einen großen Wortschatz in berufsrelevanten und in den meisten allgemeinen Themenbereichen, indem sie Formulierungen variieren, um häufige Wiederholungen zu vermeiden;
- Strichaufzählungbeherrschen die Grammatik gut und machen keine Fehler, die zu Missverständnissen führen;
- Strichaufzählungkönnen routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen bewältigen;
- Strichaufzählungkönnen eine klare und systematisch angelegte Präsentation verfassen und vortragen, indem sie die wesentlichen Punkte hervorheben und spontan auf Nachfragen reagieren;
- Strichaufzählungkönnen auf berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren;
- Strichaufzählungkönnen sowohl schriftlich als auch mündlich zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen Informationen austauschen, die eigenen Absichten erklären sowie Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente darlegen, verteidigen, adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben;
- Strichaufzählungkönnen klare und strukturierte Texte zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen und dabei die für die jeweilige Textsorte relevanten Kriterien adäquat anwenden.
Lehrstoff:
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand diverser allgemeiner und beruflicher Themen.
Produktive Fertigkeiten:
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen, Präsentation und Diskussion.
Schriftliche Textsorten und -formate:
Report, Article, Extract.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).
3. ENTREPRENEURSHIP – WIRTSCHAFT UND MANAGEMENT Bildungsziele des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“:
Der Cluster steht für den Aufbau von praxisorientierter Wirtschaftskompetenz auf hohem Niveau.
Die Orientierung an nationalen und europäischen Standards der Berufsbildung befähigt sowohl zur Anpassung an die wechselnden Anforderungen des Arbeitsmarktes als auch zur Bewältigung der Anforderungen weiterführender Bildungsinstitutionen.
Der Cluster beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Entrepreneurship und Management“, „Betriebliche Kommunikation und Präsentation“, „Wirtschaftsrecht und E-Business“ sowie „Volkswirtschaft“.
Die Studierenden können im
Bereich Betriebswirtschaft
- Strichaufzählungden Aufbau des Betriebes, die Leistungsfaktoren und Leistungsbereiche sowie die Beziehungen des Betriebes zur Außenwelt unter Berücksichtigung des sozialen Umfeldes erklären;
- Strichaufzählungdie Stellung des Betriebes als Marktteilnehmer sowie nationale und internationale Verflechtungen von Unternehmen beurteilen;
- Strichaufzählunginnerbetriebliche Zusammenhänge und betriebliche Entscheidungsvorgänge verstehen sowie zum wirtschaftlichen Denken fähig sein;
- Strichaufzählungsich in der facheinschlägigen Terminologie ausdrücken;
- StrichaufzählungVerständnis für die Humanisierung der Arbeitswelt aufbringen;
- Strichaufzählungbetriebswirtschaftliche Aufgaben im Bewusstsein seiner Verantwortung gegenüber allen Beteiligten übernehmen;
- Strichaufzählungdie Notwendigkeit einer sparsamen Nutzung von Ökosystemen und Ressourcen (auch in privaten Haushalten) für die langfristige Sicherung der Lebensgrundlagen erkennen;
- Strichaufzählungdie gesellschaftliche und soziale Verantwortung aller unternehmerischen Entscheidungsträger erkennen und für die verstärkte Behandlung ethischer Fragen aufgeschlossen sein.
Bereich Unternehmensrechnung
- Strichaufzählungpraktische Arbeiten aus den für die Studierende bzw. den Studierenden wesentlichen Teilbereichen des betrieblichen Rechnungswesens durchführen (darunter laufende Geschäftsfälle, Personalverrechnung);
- Strichaufzählungin der Praxis häufig angewendete Standardsoftware effizient einsetzen;
- Strichaufzählungdie typischen Rechenabläufe des wirtschaftlichen Rechnens durchführen;
- Strichaufzählunggrundlegende Zusammenhänge der Kostenrechnung verstehen sowie Kalkulationen und Betriebsergebnisrechnungen erstellen;
- StrichaufzählungJahresabschlüsse in einfacher Form erstellen und interpretieren;
- Strichaufzählunglaufende Auswertungen der Zahlen des dokumentären Rechnungswesens vornehmen sowie Kennzahlen errechnen und interpretieren;
- Strichaufzählungsich grundlegende Kenntnisse des Steuerrechtes aneignen und in allen Teilbereichen des Rechnungswesens anwenden;
- Strichaufzählungdie Bedeutung des Rechnungswesens, insbesondere des Jahresabschlusses und des Controllings für das Unternehmen und die Gesamtwirtschaft einschätzen.
Bereich Entrepreneurship und Management
- StrichaufzählungInteresse an der unternehmerischen Selbstständigkeit entwickeln und sie für sich selbst und andere als berufliche Alternative in Betracht ziehen;
- StrichaufzählungGrundlagen und Rahmenbedingungen der Unternehmensgründung und -übernahme sowie wichtige Bereiche des Gründungs- und Übernahmemanagements erklären;
- StrichaufzählungGründungskompetenz auch durch Entwicklung eigenständiger Unternehmensgründungs- und -übernahmekonzepte, vor allem in Form von Business Plänen, unter Beweis stellen;
- StrichaufzählungElemente des normativen Unternehmenskonzeptes, auch bei Unternehmensgründungen, in Business Plänen umsetzen;
- StrichaufzählungChancen und Risiken von Unternehmensgründungen und -übernahmen erklären und beurteilen;
- StrichaufzählungManagementtechniken und Managementkonzeptionen als wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Unternehmensführung erklären und diese in konkreten Situationen anwenden;
- StrichaufzählungQualität in der betrieblichen Arbeit, auch in der Übungsfirma, als wichtigen unternehmerischen Strategiefaktor identifizieren;
- StrichaufzählungPersonalmanagement als Möglichkeit der Nutzung der innovations- und umsetzungsbezogenen Fähigkeiten und Kenntnisse aller Mitarbeiter verstehen;
- StrichaufzählungKenntnisse über die Informations- und Steuerungsinstrumente als Unterstützung der Unternehmensführung anwenden;
- Strichaufzählunggrundlegende Kenntnisse über die Entwicklung von Betrieben erwerben und die Veränderung als Managementaufgabe begreifen;
- Strichaufzählunggesellschaftliche, soziale und ökologische Verantwortung übernehmen, die mit der unternehmerischen Selbstständigkeit und mit dem Management von Organisationen verbunden sind;
- Strichaufzählungdurch Teilnahme an Fachvorträgen und Seminaren zu Spezialfragen aus Unternehmensgründung und -führung, Expertenbefragungen, Auswertung von Success-Storys, Exkursionen und Betriebserkundungen, Teilnahme an Business Plan-Wettbewerben, Mitarbeit an Unternehmensgründungs- und -führungssimulationen, Fallstudien, Rollenspiele ua. die allgemeinen betriebswirtschaftlichen und gründungsbezogenen Zusammenhänge und Marktprozesse verstehen;
- Strichaufzählunginnovative Produkt- und Unternehmenskonzepte in experimenteller Umgebung (Business Plan) entwickeln, einschließlich einer Weiterentwicklung dieser Konzepte durch Unterstützung von Know-how-Trägern zur Kreation unternehmerischer Ideen und der Erstellung von Handlungskonzepten zur Realisierung dieser Ideen;
- Strichaufzählungfacheinschlägige Literatur sowie Kenntnisse aus der Kommunikations- und Informationstechnologie und Elemente des normativen Unternehmenskonzeptes vor allem bei Unternehmensgründungen einsetzen.
Bereich Betriebliche Kommunikation
- Strichaufzählungpersönliche, soziale und fachliche Kompetenzen erwerben, d.h die Fähigkeit zu klarem und verständlichem Ausdruck sowie zur kritischen Aufnahme, Bewertung und Filterung der an ihn herangetragenen Informationen;
- StrichaufzählungInformationen beschaffen, strukturieren, bearbeiten, dokumentieren und präsentieren;
- Strichaufzählungpersönliche Erfahrungen auf praxisorientierte betriebswirtschaftliche und informationstechnologische Aufgabenstellungen anwenden;
- StrichaufzählungTechniken der Kommunikation anwenden und deren Auswirkungen einschätzen;
- Strichaufzählungdie in anderen Unterrichtsgegenständen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten sowie eigene Erfahrungen praxisorientiert umsetzen;
- StrichaufzählungKommunikationstechniken und deren Auswirkungen beurteilen;
- Strichaufzählungan Hand betrieblicher und informationstechnologischer Unterlagen Präsentationen erstellen;
- Strichaufzählungbetriebswirtschaftliche und fachspezifische Themenstellungen sowohl im Team als auch individuell aufbereiten, dokumentieren und präsentieren.
Bereich Wirtschaftsrecht und E-Business
- Strichaufzählungverschiedene relevante Rechtsbereiche auf betriebliche sowie private Standardsituationen anwenden;
- Strichaufzählunginsbesondere Rechtsvorschriften im Bereich E-Business auf betriebliche Standardsituationen anwenden;
- Strichaufzählungsich unter Anwendung elektronischer Hilfsmittel selbsttätig neue Rechtsbereiche erschließen;
- Strichaufzählungmit den zuständigen Beratungsstellen und Behörden erfolgreich – vor allem auf elektronischem Weg – kommunizieren können;
- StrichaufzählungEinsicht in rechtliche Sachverhalte zeigen;
- Strichaufzählungeinfache rechtliche Lösungsansätze selbst entwerfen;
- Strichaufzählungihre Rechte selbst- und verantwortungsbewusst ausüben.
Bereich Volkswirtschaft
- Strichaufzählungdie spezifischen Merkmale der österreichischen Wirtschaftsordnung erläutern sowie die Träger, Ziele und Aufgabenfelder der Wirtschaftspolitik erklären und Handlungsmöglichkeiten des Einzelnen anhand von Beispielen entwickeln;
- Strichaufzählungdie unterschiedlichen volkswirtschaftlichen Messgrößen beherrschen und komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge in den Themenfeldern „Markt- und Preisbildung“, „Geld- und Finanzwirtschaft“ uä. beschreiben;
- Strichaufzählungdie volkswirtschaftlichen Bereiche „Konjunktur und Budget“, „Arbeit und Soziales“ sowie „Wohlstand und Lebensqualität“ auf europäischer und globaler Ebene erklären und kritisch bewerten.
3.1 Betriebswirtschaft
Didaktische Grundsätze:
Im Rahmen der Umsetzung des Prinzips Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes, betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln sowie der Aufbau von entsprechend reflektierten Haltungen und Werten zu fördern.
Bei der Erarbeitung von Inhalten ist stets auf die Entwicklung einer ganzheitlichen Sichtweise auf das Unternehmen und sein Umfeld sowie auf eine Betrachtung aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmer, Arbeitnehmer, Konsument) zu achten. Besonderes Augenmerk ist zudem auf Aspekte der ökonomischen, ökologischen sowie sozialen Nachhaltigkeit zu legen.
Aufgabenstellungen sind in praktische Kontexte einzubetten. Die Anwendung des erworbenen Wissens und der Kompetenzen erfolgt in der Übungsfirma und im Pflichtpraktikum. Diese stellen sowohl Perspektive als auch Ressource für Lernanlässe dar.
Anleitende und offene Lehr- und Lernmethoden sind im Sinne des Kompetenzaufbaus gleichermaßen einzusetzen. Die Verwendung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien zur Bewältigung betriebswirtschaftlicher Aufgabenstellungen ist einzuplanen.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
- StrichaufzählungWirtschaftssektoren und Betriebsarten unterscheiden;
- Strichaufzählungunternehmerische, ökonomische, ökologische und soziale Wechselwirkungen darstellen;
- StrichaufzählungSachverhalte aus unterschiedlichen Perspektiven (Arbeitnehmerin/Arbeitnehmer, Unternehmerin/Unternehmer, Konsumentin/Konsument) bewerten;
- StrichaufzählungWechselwirkungen zwischen Gesellschaft und Wirtschaft und einzelnen Unternehmen erkennen, kritisch reflektieren und Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung für die aktive Gestaltung dieser Beziehungen im unmittelbaren Umfeld entwickeln;
- Strichaufzählungdie Wechselwirkung von Ökonomie und Ökologie und die ökonomischen Effekte von umweltspezifischen Maßnahmen beurteilen;
- StrichaufzählungChancen und Risiken der Globalisierung und deren Auswirkungen auf Unternehmen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Konsumentinnen und Konsumenten beurteilen;
- Strichaufzählungsich der Rolle als aktive Bürgerin bzw. aktiver Bürger in der Gestaltung von gesellschaftlichen Prozessen bewusst sein und diese reflektieren;
- Strichaufzählungdie aktive Beteiligung von Non-Profit-Organisationen an der Erfüllung gesellschaftlicher Aufgaben erkennen und reflektieren;
- Strichaufzählungdie Bedeutung von ökologischen Maßnahmen in einzelnen Betrieben und ihre langfristig positiven Effekte auf die Gesamtwirtschaft reflektieren.
Bereich Dienstleistungsbetriebe
- Strichaufzählungdie Bedeutung des Dienstleistungssektors für die Wirtschaft einschätzen.
Bereich Rechtliche Grundlagen des Unternehmens
- Strichaufzählungfür Unternehmen eine begründete Rechtsformwahl treffen: Unterschiede zwischen Einzelunternehmen, Personen- und Kapitalgesellschaften anhand verschiedener Kriterien beschreiben;
- Strichaufzählungfür Unternehmen eine begründete Entscheidung hinsichtlich Firmenbezeichnung und Eintragung ins Firmenbuch treffen sowie einem realen Firmenbuchauszug wesentliche Informationen entnehmen;
- Strichaufzählungin konkreten Fällen die Befugnisse von Bevollmächtigten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eines Unternehmens erläutern.
Bereich Businessplan
- Strichaufzählungeine Geschäftsidee für einen Businessplan entwickeln;
- Strichaufzählungdie rechtlichen Grundlagen eines Unternehmens in Bezug auf die Rechtsform des Einzelunternehmens darstellen;
- Strichaufzählungden Gründungsvorgang eines Einzelunternehmens aufzeigen.
Bereich Vertragswesen
- StrichaufzählungBedingungen für das Zustandekommen von Verträgen erläutern;
- Strichaufzählungdie Bedeutung und Konsequenzen von Verträgen kennen.
Bereich Kaufvertrag einschließlich Schriftverkehr
- Strichaufzählunggesetzliche und kaufmännische Bestandteile in kaufvertragsrelevanten Schriftstücken bestimmen;
- Strichaufzählungalle Schritte zur ordnungsgemäßen Erfüllung des Kaufvertrags aus Sicht des Unternehmens und der Konsumenten und des Konsumenten umsetzen sowie situationsadäquat kommunizieren;
- Strichaufzählungdie vertragswidrige Erfüllung des Kaufvertrags aus Sicht des Unternehmens und der Konsumentin und des Konsumenten analysieren sowie nötige Maßnahmen ableiten und situationsadäquat kommunizieren;
- Strichaufzählungdie in der internationalen Geschäftstätigkeit notwendigen Dokumente erläutern und realen Dokumenten wesentliche Informationen entnehmen;
- Strichaufzählungdie wichtigsten Liefer- und Zahlungsbedingungen in der internationalen Geschäftstätigkeit erklären und anwenden;
durch den Einsatz in Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Bereich Marketing
- Strichaufzählungfür Produkte ein stimmiges Marketingkonzept erstellen;
- StrichaufzählungMethoden der Marktanalyse einsetzen;
- Strichaufzählungeine Marketingstrategie entwickeln und Marketingziele operationalisieren;
- Strichaufzählungverschiedene Maßnahmen des Produkt-, Kontrahierungs-, Kommunikations- und Distributionsmanagements zielgruppenorientiert darstellen;
- Strichaufzählungeinen Marketing-Mix aus Sicht der Konsumentin und des Konsumenten kritisch hinterfragen.
Bereich internationale Geschäftstätigkeit
- StrichaufzählungChancen und Risiken sowie hemmende und fördernde Faktoren der internationalen Geschäftstätigkeit einschätzen;
- StrichaufzählungAuswirkungen der Globalisierung auf das Unternehmen sowie die Gestaltung der Funktionsbereiche eines Unternehmens in der Folge unterschiedlicher Internationalisierungsstrategien ableiten;
- StrichaufzählungBesonderheiten des Managements internationaler Geschäftstätigkeit unter Berücksichtigung kultureller Unterschiede reflektieren;
- Strichaufzählungfinanz- und risikopolitische Maßnahmen für die internationale Geschäftstätigkeit eines Unternehmens empfehlen;
- Strichaufzählungdie für die internationale Geschäftstätigkeit notwendigen Dokumente analysieren;
- Strichaufzählungdie volkswirtschaftliche Bedeutung der internationalen Geschäftstätigkeit für Österreich interpretieren.
Lehrstoff:
Wirtschaft und Gesellschaft:
Unternehmerisches Umfeld (Wirtschaftsordnung, gesamtwirtschaftliche Ziele, Wirtschaftsteilnehmerinnen und Wirtschaftsteilnehmer), Unternehmen (Unternehmensziele, Stakeholder, Funktionsbereiche), Wechselwirkungen zwischen Unternehmen und Umfeld.
Bedeutung des Außenhandels für die Wirtschaft, Globalisierung, Ethik und Nachhaltigkeit bei unternehmerischen und privaten Entscheidungen.
Dienstleistungsbetriebe:
Aktuelle Trends im Dienstleistungssektor.
Rechtliche Grundlagen:
Unternehmerinnen und Unternehmer und Unternehmen, Einzelunternehmen, Rechtsformen, Firma, Firmenbuch, Prokura und Handlungsvollmacht, Dienstvertrag aus Arbeitgeberinnen- und Arbeitgebersicht.
Businessplan:
Geschäftsidee, rechtlicher Rahmen.
Vertragswesen:
Vertragstypen.
Kaufvertrag einschließlich Schriftverkehr.
Bedingungen für das Zustandekommen eines Kaufvertrags, Inhalte des Kaufvertrags (rechtliche und sonstige kaufmännische Bestandteile), ordnungsgemäße Erfüllung des Kaufvertrags (Lieferung, Annahme, Zahlung), einschließlich Korrespondenz, Besonderheiten bei Käufen über das Internet, Fern-und Auswärtsgeschäft, vertragswidrige Erfüllung des Kaufvertrags (Lieferverzug, mangelhafte Lieferung, mangelhafte Rechnungen, Annahmeverzug, Zahlungsverzug), einschließlich Korrespondenz.
Dokumente sowie Liefer- und Zahlungsbedingungen in der internationalen Geschäftstätigkeit.
Marketing:
Ziele des Marketings, Arten und Instrumente der Marktforschung, Marktsegmentierung, Zielmarktfestlegung und Marktpositionierung, Produkt-, Kontrahierungs-, Distributions- und Kommunikationsmanagement, Big Data Marketing.
Internationale Geschäftstätigkeit:
Kaufvertrag im Außenhandel, Risiken im Außenhandel, Absatzwege, Aufbauorganisation, Hemmende und fördernde Faktoren der internationalen Geschäftstätigkeit (Exportförderung, Verzollung), Crosscultural Management, Transportdokumente, ökologische Aspekte der Transportwirtschaft.
Fallstudien:
Einfache betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
- Strichaufzählungdie Marktorientierung als Leitidee der Betriebswirtschaft aus der Perspektive der Unternehmerinnen und Unternehmer, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Konsumentinnen und Konsumenten kritisch hinterfragen;
- StrichaufzählungLeistungserstellung und Marketing unter Berücksichtigung von Aspekten der Ethik und Nachhaltigkeit aus der Sicht von Unternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten kritisch analysieren und beurteilen;
- Strichaufzählungdie Aspekte von nachhaltigem Handeln erklären;
- StrichaufzählungMaterialwirtschaft und Logistik unter Berücksichtigung von Aspekten der Ethik und Nachhaltigkeit aus der Sicht von Unternehmen und Konsumenten analysieren und beurteilen.
Bereich Materialwirtschaft
- StrichaufzählungZiele der Materialwirtschaft operationalisieren;
- StrichaufzählungBeschaffungsprozesse optimieren;
- Strichaufzählungein Beschaffungsmarketingkonzept erstellen;
- Strichaufzählungverschiedene Strategien der Beschaffung und Lagerorganisation unterscheiden;
- Strichaufzählungdie wesentlichen Kostenarten der Materialwirtschaft und deren Zusammenhänge beschreiben;
- Strichaufzählungeine Lageranalyse mit Hilfe geeigneter Kennzahlen und Methoden durchführen und aus den Ergebnissen Schlussfolgerungen zur Optimierung ziehen.
Bereich Logistik und Supply-Chain Management
- StrichaufzählungMaßnahmen im Rahmen einer Wertschöpfungskette analysieren.
Bereich Logistikbetriebe
- Strichaufzählungdas Angebot verschiedener Logistikbetriebe analysieren;
- Strichaufzählungdie Transportmittelwahl unter verschiedenen Aspekten analysieren;
- Strichaufzählungdie wichtigsten Dokumente im Frachtverkehr beschreiben und realen Dokumenten wesentliche Informationen entnehmen;
durch den Einsatz in Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Bereich Management
- Strichaufzählungdie normative Management-Ebene hinsichtlich Bedeutung sowie Grenzen und Reichweiten der Umsetzung reflektieren (in Grundzügen);
- StrichaufzählungInhalte des normativen Managements charakterisieren;
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Unternehmenskultur diskutieren, Leitbilder analysieren;
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen normativem, strategischem und operativem Management darstellen.
Bereich Planung
- Strichaufzählungden Planungsprozess eines Unternehmens modellhaft abbilden (in Grundzügen);
- Strichaufzählungdie strategische Ausgangslage eines Unternehmens mit Hilfe verschiedener Instrumente des strategischen Managements bestimmen;
- StrichaufzählungPrognosen mit verschiedenen Instrumenten erstellen;
- StrichaufzählungStrategische und operative Ziele für ein Unternehmen formulieren;
- Strichaufzählungdie Strategieentwicklung eines Unternehmens mit Hilfe verschiedener Instrumente des strategischen Managements durchführen;
- Strichaufzählungdie Bedeutung eines Budgets für ein Unternehmen anhand eines konkreten Beispiels erkennen.
Lehrstoff:
Wirtschaft und Gesellschaft:
Marktorientierung, Ethik und Nachhaltigkeit in Leistungserstellung und Marketing, Ethik und Nachhaltigkeit in der Materialwirtschaft und Logistik.
Materialwirtschaft:
Ziele der Materialwirtschaft, Beschaffungsprozesse, Strategien der Beschaffung und Lagerorganisation, chaotische Lagerhaltung, Kosten der Materialwirtschaft, Lageranalyse, Kennzahlen der Materialwirtschaft.
Logistik und Supply-Chain Management:
Logistik, Supply-Chain Management.
Logistikbetriebe:
Logistikbetriebe, Transportmittel, Dokumente im Frachtverkehr.
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Management:
Managementlehre, Normatives Management wie zB das St. Galler Management-Modell, unkonventionelle Managementmethoden kennen- und anwenden lernen (zB Management by Tao etc.).
Planung:
Instrumente des strategischen Managements, Instrumente des operativen Managements.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
- StrichaufzählungProduktionsbedingungen in einem Unternehmen unter den Gesichtspunkten der Ethik und der Nachhaltigkeit kritisch bewerten;
- StrichaufzählungÜberlegungen zur Standortwahl von Fertigungsbetrieben kritisch reflektieren;
- Strichaufzählungin verschiedenen Rollen (Konsumentin/Konsumenten, Arbeitnehmerin/Arbeitnehmer und Unternehmerin/Unternehmer) und gegebenen Strukturen nachhaltige Entscheidungen treffen und nachhaltig handeln;
- StrichaufzählungMaßnahmen in der Führung eines Unternehmens unter den Gesichtspunkten der Ethik und der Nachhaltigkeit kritisch bewerten;
- StrichaufzählungMaßnahmen im Personalmanagement aus der Sicht von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern hinterfragen.
Bereich Personalmanagement
- Strichaufzählungverschiedene Motivationstheorien reflektieren;
- Strichaufzählungdie Humanisierung der Arbeit kritisch hinterfragen;
- StrichaufzählungPersonalbeurteilung und Personalentwicklung als wichtige Steuerungsinstrumente des Personalmanagements reflektieren;
- StrichaufzählungAufgaben aus dem Personalmanagement eines Unternehmens ausführen;
- Strichaufzählungdie Aufgaben des Personalmanagements erläutern;
- Strichaufzählungverschiedene rechtliche Aspekte im Arbeitgeberinnen-Arbeitnehmerinnen-Verhältnis und Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis erläutern;
- Strichaufzählungverschiedene Entlohnungsmodelle voneinander abgrenzen;
- StrichaufzählungMethoden der Personalplanung und Personalfreisetzung erläutern;
- StrichaufzählungMethoden der Personalanwerbung und -auswahl einsetzen;
- StrichaufzählungKenntnisse über Methoden der Personalanwerbung und -auswahl für erfolgversprechende Bewerbungen nutzen.
Bereich Führung
- Strichaufzählungverschiedene Führungstheorien identifizieren;
- Strichaufzählungverschiedene Führungskonzepte darstellen und reflektieren.
Bereich Organisation
- StrichaufzählungMaßnahmen für die Organisation eines Unternehmens anhand verschiedener Kriterien reflektiert entwickeln;
- StrichaufzählungElemente der Aufbauorganisation analysieren;
- StrichaufzählungOrganisationsgrundsätze und Prinzipien beurteilen;
- StrichaufzählungAspekte informeller Organisation und Kommunikation reflektieren;
- Strichaufzählungverschiedene Leitungssysteme für Unternehmen gestalten;
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen Ablauforganisation und Aufbauorganisation erläutern.
Bereich Fertigungsbetriebe
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Forschung und Entwicklung für Fertigungsbetriebe erläutern;
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Qualitätsmanagement im Fertigungsbetrieb erläutern;
- Strichaufzählungdie Bedeutung des Fertigungssektors für die Wirtschaft einschätzen.
Bereich Ökomanagement und Qualitätsmanagement
- StrichaufzählungMaßnahmen in den Bereichen Öko- und Qualitätsmanagement unter einzelwirtschaftlicher und gesamtwirtschaftlicher Perspektive reflektieren;
- StrichaufzählungMaßnahmen eines Unternehmens in Bezug auf ihre Nachhaltigkeit und ökologische Verträglichkeit beurteilen;
- StrichaufzählungMaßnahmen eines Unternehmens in Bezug auf einen umfassenden Qualitätsbegriff beurteilen;
- Strichaufzählungdie Grundsätze und Methoden des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses umsetzen;
- StrichaufzählungMöglichkeiten zur Gestaltung des Öko- und Qualitätsmanagements in einem Unternehmen beschreiben.
Bereich Businessplan
- Strichaufzählungdie für die Internationalisierung nötige Markt- und Risikoanalyse durchführen und deren Ergebnisse kritisch reflektieren;
- Strichaufzählungeinen Businessplan im Rahmen der Internationalisierungsstrategie eines Unternehmens ergänzen;
- Strichaufzählungdie Umsetzbarkeit eines Businessplans auf Basis seiner Finanz- und Investitionsplanung beurteilen.
Bereich Finanzmanagement
- Strichaufzählungfinanzwirtschaftliche Maßnahmen für ein Unternehmen reflektiert entwickeln;
- StrichaufzählungBedeutung und Möglichkeiten der Innenfinanzierung und Außenfinanzierung eines Unternehmens beurteilen;
- Strichaufzählungneue Formen der Finanzierung kennen und beurteilen (zB Crowdfinanzierung);
- Strichaufzählungdie Kreditprüfung durch Kreditgeber (Lieferantinnen und Lieferanten und Banken) nach verschiedenen Kriterien analysieren und reflektieren sowie Kreditsicherheiten nach unterschiedlichen Überlegungen klassifizieren;
- StrichaufzählungFinanzierungsmöglichkeiten von Privathaushalten darstellen.
Bereich Investitionsmanagement
- StrichaufzählungGrundlagen für Investitionsentscheidungen im Unternehmens- und Privatbereich aufbereiten;
- StrichaufzählungEntscheidungen aufgrund qualitativer Methoden (Scoringmethode usw.) begründet treffen;
- StrichaufzählungGrenzen und Reichweiten der Ergebnisse statischer Investitionsrechenverfahren reflektieren;
- StrichaufzählungInvestitionsentscheidungen mit statischen Investitionsrechenverfahren durchführen und argumentieren;
- StrichaufzählungArten der Investitionen unterscheiden;
- StrichaufzählungInvestitionen steuern und kontrollieren;
durch den Einsatz in Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wirtschaft und Gesellschaft:
Ethik und Nachhaltigkeit in der Materialwirtschaft und Logistik.
Ethik in der Unternehmensführung.
Personalmanagement:
Personalplanung, Personalanwerbung und -auswahl, Arbeitsrecht, Motivation, Personalbeurteilung, Personalentwicklung, Humanisierung der Arbeit, Entlohnung.
Führung:
Führungstheorien, Führungskonzepte.
Organisation:
Zusammenhang zwischen Ablauf- und Aufbauorganisation, Elemente, Organisationsgrundsätze und Prinzipien der Aufbauorganisation, Leitungssysteme, Prozessmanagement.
Fertigungsbetriebe:
Fertigungsbetriebe, Leistungsbereiche der Fertigungsbetriebe, Qualitätsmanagement in den Fertigungsbetrieben.
Ökomanagement und Qualitätsmanagement:
Begriff der Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility, Instrumente des Ökomanagements, Qualitätsmanagementinstrumente.
Businessplan:
Bausteine eines Businessplans, einfacher Businessplan, Standortfaktoren, Finanz- und Investitionsplanung.
Vertiefter Businessplan unter Berücksichtigung besonderer Situationen im Unternehmen (Markteintrittsstrategien, Absatzwege im Außenhandel), Risiken im Außenhandel, Strategische Planungsinstrumente (Marktselektion).
Finanzmanagement:
Anlässe der Finanzierung, Arten der Finanzierung, einfacher Finanzplan, Kreditprüfung.
Investitionsmanagement:
Arten der Investitionen, qualitative und quantitative Entscheidungsmethoden.
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Bank- und Versicherungsbetriebe
- Strichaufzählungdie betrieblichen Funktionsbereiche von Banken- und Versicherungsbetrieben unterscheiden;
- Strichaufzählungdas Leistungsangebot von Bank- und Versicherungsbetrieben darstellen und aus der Sicht von Unternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten bewerten;
- Strichaufzählungden Jahresabschluss von Bank- und Versicherungsbetrieben von anderen Branchen abgrenzen;
- Strichaufzählungdie Besonderheiten von Kredit- und Versicherungsverträgen erklären;
- Strichaufzählungdie Abwicklung von Schadensfällen sowie die damit verbundene Kommunikation erledigen;
- Strichaufzählungdie Funktion und Rolle von Bank- bzw. Versicherungsbetrieben in der Volkswirtschaft überblicksmäßig skizzieren.
Bereich Wertpapiere, Derivate und Börse
- Strichaufzählungeine Veranlagungsstrategie in Abhängigkeit vom Veranlagungsprofil eines Anlegers entwickeln;
- Strichaufzählungdas Veranlagungsprofil eines Anlegers nach verschiedenen Kriterien bestimmen;
- StrichaufzählungWertpapiere und Derivate nach Kriterien analysieren;
- Strichaufzählungverschiedene Formen der Veranlagung nach Kriterien klassifizieren;
- Strichaufzählungverschiedene Wertpapierarten erläutern;
- StrichaufzählungDerivate charakterisieren;
- Strichaufzählungdas Börsengeschäft erläutern;
- StrichaufzählungArten der Börse unterscheiden.
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
- StrichaufzählungSteuerungsvorgänge in Unternehmen (Gründung, Zusammenschlüsse, Krisenmanagement, Auflösung) aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmerin/Unternehmer, Arbeitnehmerin/Arbeitnehmer, Konsumentin/Konsument) bewerten und die Konsequenzen daraus für Wirtschaft und Gesellschaft beschreiben.
Bereich Risikomanagement
- Strichaufzählungrisikopolitische Maßnahmen für ein Unternehmen empfehlen;
- Strichaufzählungdas Instrumentarium des Risikomanagements für ein Unternehmen umsetzen;
- Strichaufzählungdie Grundlagen des Risikomanagements beschreiben;
durch den Einsatz in Fallstudien
- Strichaufzählungihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Bank- und Versicherungsbetriebe:
Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung von Bank- und Versicherungsbetrieben, Kredit- und Versicherungsvertrag, Produktportfolio von Banken und Versicherungen, Abwicklung von Schadensfälle, Trends im Bank- und Versicherungswesen.
Wertpapiere, Derivate und Börse:
Wertpapiere, Derivate und sonstige Instrumente der Vermögensveranlagung, Rendite, Kapitalmarkt, Arten der Börse, Ratingagenturen.
Wirtschaft und Gesellschaft:
Ethische Geldanlage, Stakeholder-Management.
Risikomanagement:
Risiko und Risikomanagement, Instrumente des Risikomanagements, Umgang mit seltenen Ereignissen (Black Swan Theorie) und deren Auswirkungen auf Organisationen, Risikosteuerung durch Komplexitätsreduktion.
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
3.2 Unternehmensrechnung
Didaktische Grundsätze:
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern. Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
- Strichaufzählunggrundlegende gesetzlichen Bestimmungen des Umsatzsteuerrechts anwenden;
- StrichaufzählungBelege erkennen, prüfen, bearbeiten und in einer Einnahmen-Ausgaben-Rechnung erfassen und ablegen;
- Strichaufzählungeine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung für den privaten Bereich führen;
- StrichaufzählungGeschäftsfälle anhand von Belegen unter Berücksichtigung von Vorsteuer und Umsatzsteuer erfassen;
- Strichaufzählungdie Zahllast ermitteln und die Umsatzsteuervoranmeldung erstellen;
- Strichaufzählungdie vorgeschriebenen Aufzeichnungen der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung führen.
Bereich Doppelte Buchführung in der Praxis
- Strichaufzählungdie Gliederung und Aufgaben des Rechnungswesens erläutern sowie die rechtlichen Grundlagen der Buchführung nennen;
- StrichaufzählungBuchführungs- und Aufzeichnungsvorschriften nennen sowie deren Folgen für einzelne Unternehmen abschätzen;
- Strichaufzählungdie Systematik der Doppelten Buchführung anwenden;
- Strichaufzählungden Kontenrahmen und Kontenplan anwenden;
- Strichaufzählungdie einzelnen Belegarten erkennen;
- StrichaufzählungBuchungssätze bilden und auflösen, sowie Korrekturen durchführen.
Bereich Verbuchung laufender Geschäftsfälle
- StrichaufzählungBuchungssätze für laufende Geschäftsfälle unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer bilden;
- Strichaufzählungdie Auswirkung der Buchungen auf die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung erkennen.
Lehrstoff:
Einnahmen-Ausgaben-Rechnung:
Rechtliche Bestimmungen, laufende Aufzeichnungen mit Hilfe von Nebenbüchern, Erfolgsermittlung, Berechnung der Umsatzsteuer-Zahllast.
Doppelte Buchführung:
Gliederung und Aufgaben der Buchführung, rechtliche Grundlagen, Vorschriften.
Begriff und Merkmale, die Bilanz als Ausgangspunkt der doppelten Buchführung, Buchungen auf Bestandskonten, auf Erfolgskonten, auf Warenkonten und auf dem Privatkonto, Systematik der Verbuchung im Hauptbuch einschließlich Eröffnung und Abschluss.
Kontenrahmen (ÖPWZ) und Kontenplan, Belegwesen, Belegorganisation, Abschluss des Hauptbuches, Führung der Neben- und Hilfsbücher (im Besonderen Kassabuch).
Verbuchung laufender Geschäftsfälle:
Gliederung der Umsatzteuer, Umsatzsteuer im Beschaffungs- und Absatzbereich, formale Bestimmungen; Verbuchung, Verrechnung mit dem Finanzamt.
Verbuchung von Wareneinkäufen, Warenverkäufen und Warenrücksendungen, Bezugs- und Versandkosten, Preisnachlässe (Skonto/Rabatt).
Verbuchung von Kraftfahrzeug-Betriebskosten, Steuern und Umlagen in der Buchführung, Rechnungsausgleich unter Berücksichtigung von Mahnspesen, Verzugszinsen, Skonto.
Löhne und Gehälter, die Auswirkung der Buchungen auf die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen der Jahresabschlussarbeiten
- Strichaufzählungdie Summen- und Saldenbilanz ermitteln;
- Strichaufzählungdie Abschlussarbeiten nach dem Anfall reihen;
- StrichaufzählungInventur und Inventar unterscheiden;
- Strichaufzählungdie grundlegenden Bewertungsvorschriften, Bewertungsgrundsätze, Wertmaßstäbe nennen;
- Strichaufzählungdie Bewertungsregeln für das Anlage- und Umlaufvermögen sowie das Fremdkapital aufzählen.
Bereich Anlagenbewertung:
- Strichaufzählungden Kauf von Anlagegütern inkl. geringwertiger Wirtschaftsgüter in der Buchführung erfassen;
- Strichaufzählungdie Aufgabe der Anlagenbewertung nennen;
- Strichaufzählungweitere Zugänge des Anlagevermögens in der Buchführung erfassen;
- Strichaufzählungdas Ausscheiden von Anlagegütern verbuchen;
- Strichaufzählungden Bilanzansatz von Anlagegütern ermitteln;
- Strichaufzählungdie Auswirkung der Anlagenbewertung auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Bewertung von Forderungen:
- Strichaufzählungdie Aufgabe der Forderungsbewertung nennen;
- Strichaufzählungdie Forderungen nach der Einbringlichkeit einteilen;
- Strichaufzählungdie umsatzsteuerlichen Besonderheiten im Rahmen der Forderungsbewertung berücksichtigen;
- StrichaufzählungEinzelbewertungen von Forderungen vornehmen und die erforderlichen Buchungen erstellen.
Bereich Rechnungsabgrenzung
- Strichaufzählungdie Aufgabe der Rechnungsabgrenzung nennen;
- Strichaufzählungbeurteilen, wann Rechnungsabgrenzungen erforderlich sind;
- Strichaufzählungdie abzugrenzenden Beträge ermitteln und die Verbuchung der Rechnungsabgrenzungen durchführen;
- Strichaufzählungdie Auswirkung von Rechnungsabgrenzungen auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Rückstellungen
- Strichaufzählungdie Aufgabe von Rückstellungen nennen;
- Strichaufzählungden Rückstellungsbetrag ermitteln und die erforderlichen Buchungen vornehmen.
Bereich Aufstellung des Jahresabschlusses
- Strichaufzählungdie Bestandteile von Jahresabschlüssen nennen;
- StrichaufzählungJahresabschlussarbeiten in der richtigen Reihenfolge durchführen;
- StrichaufzählungBilanzierungsgrundsätze anwenden;
- Strichaufzählungdie unternehmens- und steuerrechtlichen Bestimmungen (Erstellungspflicht, Erstellungszeitpunkt) nennen;
- Strichaufzählungdie Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung nach den Bestimmungen des Unternehmensrechts gliedern;
- Strichaufzählungden Erfolg von Einzelunternehmen ermitteln, die erforderlichen Buchungen vornehmen, den Jahresabschluss erstellen.
Lehrstoff:
Grundlagen der Jahresabschlussarbeiten:
Abschluss-(Bilanzierungs)-Arbeiten, allgemeine Bewertungsvorschriften, Waren- und Materialbewertung.
Anlagenbewertung:
Ermittlung und Verbuchung der Abschreibung, Anlagenbuchführung, Zugänge im Anlagevermögen, Ausscheiden von Gegenständen des Anlagevermögens.
Bewertung von Forderungen:
Aufgaben und Arten der Forderungsbewertung, Einzel- und Pauschalbewertung.
Rechnungsabgrenzung:
Aufgaben und Arten der Rechnungsabgrenzungen, Vorauszahlungen, Rückstände.
Rückstellungen:
Begriff und Bildung bzw. Auflösung von Rückstellungen, besondere Rückstellungsarten.
Aufstellung des Jahresabschlusses:
Erstellung des Jahresabschlusses von Einzelunternehmen.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland
- Strichaufzählungdie Verbuchung von laufenden Geschäftsfällen, die den Warenverkehr mit dem Ausland betreffen, durchführen.
Bereich Personalverrechnung
- Strichaufzählunglaufende Bezüge (Gehälter, Löhne, Lehrlingsentschädigungen, geringfügig Beschäftigte, Zulagen und Zuschläge, Sachbezüge, Aufwandsentschädigungen) und sonstige Bezüge abrechnen;
- StrichaufzählungAbrechnungen bei Beendigung von Dienstverhältnissen vornehmen;
- Strichaufzählungdie Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen sowie Aufwandsentschädigungen vornehmen;
- Strichaufzählungdie Arbeitnehmerveranlagung mittels FinanzOnline durchführen.
Bereich Grundlagen der Kostenrechnung
- StrichaufzählungAufgabenbereiche der Kostenrechnung erläutern und Teilbereiche der Kostenrechnung nennen;
- Strichaufzählungdie Stellung der Kostenrechnung im Rechnungswesen erkennen;
- StrichaufzählungKostenrechnungssysteme unterscheiden.
Bereich Kostenrechnung als Grundlage der Preisbildung
- Strichaufzählungdie Schritte von der Ermittlung des Einstandspreises über die Leistungserstellung zur Errechnung des Verkaufspreises erläutern;
- Strichaufzählungmit der Bezugskalkulation den Einstandspreis ermitteln und die entsprechenden Buchungen vornehmen;
- StrichaufzählungAufwendungen zu Kosten und Erträge zu Leistungen überleiten;
- StrichaufzählungKosten auf Kostenstellen zurechnen und die Selbstkosten ermitteln;
- StrichaufzählungKostenträgerstück- und Kostenträgerzeitrechnungen durchführen;
- Strichaufzählungden Verkaufspreis berechnen und die entsprechenden Buchungen vornehmen;
- Strichaufzählungmit Differenzkalkulationen Entscheidungsgrundlagen vorbereiten;
- Strichaufzählungmit Hilfe der Kostenträgererfolgsrechnung den Erfolg ermitteln.
Bereich Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument
- StrichaufzählungDeckungsbeiträge ermitteln;
- Strichaufzählungunternehmerische Entscheidungen treffen.
Lehrstoff:
Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland:
Verbuchung von Import- und Exportgeschäften, Innergemeinschaftliche Lieferung, innergemeinschaftlicher Erwerb.
Kostenrechnung:
Grundbegriffe, Kostenrechnungssysteme im Überblick, Aufgaben und Stellung im Rechnungswesen.
Kostenrechnung als Instrument zur Preisfindung:
Kostenerfassung unter Berücksichtigung der Bezugskalkulation (einschließlich Eingangsabgaben), Berechnung der kalkulatorischen Kosten, Kostenverteilung, Kostenverteilungsschlüssel, innerbetriebliche Leistungsverrechnung (einfache Form), Bezugsgrößenwahl für die Berechnung der Gemeinkostensätze, Kostenträgerrechnung (Zuschlags-, Absatzkalkulation ua.).
Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument:
Deckungsbeitrag, Istkostenrechnung zu Teilkosten.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Jahresabschluss
- Strichaufzählungden Jahresabschluss mit Anhang unter Berücksichtigung der Rechnungslegungsvorschriften erstellen;
- Strichaufzählungdie Gewinnanteile der Gesellschafterinnen und Gesellschafter einer kleinen GmbH unter Berücksichtigung der unternehmensrechtlichen Bestimmungen zu den Rücklagen ermitteln und verbuchen;
- Strichaufzählungdie Prüfungs- und Offenlegungsbestimmungen beschreiben.
Bereich Rücklagen
- Strichaufzählungunternehmensrechtliche Bestimmungen zu den Rücklagen ermitteln und verbuchen.
Bereich Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik
- Strichaufzählungdas Zahlenmaterial in einer Prozentbilanz, prozentuellen Gewinn- und Verlustrechnung, Bewegungsbilanz und Erfolgsveränderungsrechnung aufbereiten;
- Strichaufzählungfinanzwirtschaftliche und erfolgswirtschaftliche Kennzahlen berechnen, interpretieren und entsprechend unternehmerisch handeln;
- StrichaufzählungKapitalflussrechnungen (zB Cashflow-Rechnung) erstellen;
- Strichaufzählunglaufende Auswertungen des Rechnungswesens durchführen;
- Strichaufzählungdie Ergebnisse der Jahresabschlussanalyse mit Instrumenten der Gefahrenfrüherkennung (zB Quicktest, multiple Diskriminanzanalyse) auswerten.
Bereich Personalverrechnung
- Strichaufzählunglaufende Bezüge (Gehälter, Löhne, Lehrlingsentschädigungen, geringfügig Beschäftigte, Zulagen und Zuschläge, Sachbezüge, Aufwandsentschädigungen) und sonstige Bezüge abrechnen;
- StrichaufzählungAbrechnungen bei Beendigung von Dienstverhältnissen vornehmen;
- Strichaufzählungaußerbetriebliche Abrechnungen durchführen;
- Strichaufzählungdie erforderlichen Aufzeichnungen führen;
- Strichaufzählungdie Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen sowie Aufwandsentschädigungen vornehmen;
- Strichaufzählungdie Arbeitnehmerveranlagung mittels FinanzOnline durchführen;
- Strichaufzählungden Schriftverkehr mit Sozialversicherung und Finanzamt abwickeln.
Lehrstoff:
Jahresabschluss:
Abschluss von Personengesellschaften, Gewinn und Verlustverteilung, Rechnungslegung und Abschluss einer (kleinen) GmbH.
Rücklagen:
Begriff und Einteilung, Berechnung und Verbuchung einfacher Fälle, Bedeutung aus bilanzpolitischer Sicht.
Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik:
Auswertung der Zahlen des dokumentären Rechnungswesens, unternehmerische Entscheidungen, Gewinnung, Aufbereitung und Darstellung des Zahlenmaterials (Statistik), Errechnung und Interpretation von Kennzahlen, laufende Auswertung des Rechnungswesens (kurzfristige Erfolgsrechnung).
Personalverrechnung:
Abrechnung von laufenden und sonstigen Bezügen, Verrechnung mit der Krankenkasse, dem Finanzamt und der Gemeinde, Verbuchung von Löhnen und Gehältern, gesetzlich erforderliche Aufzeichnungen.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit.
3.3 Entrepreneurship und Management
Didaktische Grundsätze:
Im Rahmen der Umsetzung des Prinzips Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes, betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln sowie der Aufbau von entsprechend reflektierten Haltungen und Werten zu fördern.
Bei der Erarbeitung von Inhalten ist stets auf die Entwicklung einer ganzheitlichen Sichtweise auf das Unternehmen und sein Umfeld sowie auf eine Betrachtung aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmer, Arbeitnehmer, Konsument) zu achten. Besonderes Augenmerk ist zudem auf Aspekte der ökonomischen, ökologischen sowie sozialen Nachhaltigkeit zu legen.
Aufgabenstellungen sind in praktische Kontexte einzubetten. Die Anwendung des erworbenen Wissens und der Kompetenzen erfolgt in der Übungsfirma und im Pflichtpraktikum. Diese stellen sowohl Perspektive als auch Ressource für Lernanlässe dar.
Anleitende und offene Lehr- und Lernmethoden sind im Sinne des Kompetenzaufbaus gleichermaßen einzusetzen. Die Verwendung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien zur Bewältigung betriebswirtschaftlicher Aufgabenstellungen ist einzuplanen.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Allgemeine Grundlagen der Unternehmensgründung
- StrichaufzählungBerufsbilder erkennen und unterscheiden;
- StrichaufzählungNotwendige persönliche Voraussetzungen für eine Unternehmensgründung realistisch einschätzen;
- StrichaufzählungArten der und Wege in die Selbstständigkeit unterscheiden;
- Strichaufzählunggebotene Chancen für den Schritt in die Selbstständigkeit erkennen.
Bereich Gründungsplanung und -entscheidungen
- StrichaufzählungArten der Unternehmensgründung unterscheiden;
- StrichaufzählungGründungsstrategien entwickeln und Gründungsberatung in Anspruch nehmen;
- StrichaufzählungErfolgsfaktoren und Risiken erkennen und einschätzen;
- Strichaufzählungbestehende Marktchancen richtig einschätzen;
- Strichaufzählungeinen Businessplan mit allen wichtigen Bestandteilen erstellen und entwickeln;
- Strichaufzählungein Geschäftskonzept überzeugend vorstellen.
Bereich Unternehmensphilosophie und Leitbild
- StrichaufzählungCorporate Identity als wesentlichen Bereich der Unternehmensphilosophie beschreiben;
- Strichaufzählungein Leitbild entwickeln;
- StrichaufzählungInstrumente der strategischen Planung einsetzen;
- Strichaufzählunginner- sowie außerbetriebliche Kommunikationskanäle nutzen um Leitbilder, CI, Strategien etc. entsprechend zu kommunizieren.
Bereich Strategien und Instrumente des Marketings
- StrichaufzählungInstrumente des strategischen Marketings anwenden;
- StrichaufzählungInstrumente der Markterschließung und -bearbeitung passend einsetzen;
- StrichaufzählungKunden akquirieren und Kundenbeziehungen betreuen.
Bereich Unternehmensplanspiel
- Strichaufzählungdie erworbenen Fähigkeiten praktisch einsetzen.
Lehrstoff:
Allgemeine Grundlagen der Unternehmensgründung:
Berufsbild, gesellschaftliche Rolle und Image des Unternehmers, persönliche Voraussetzungen, Arten der Selbstständigkeit, Wege in die Selbstständigkeit.
Gründungsplanung und Gründungsentscheidungen:
Arten der Unternehmensgründung (Neugründung, Übernahme, Franchising), Gründungsstrategien, Gründungsberatung, Erfolgsfaktoren und Risiken, Marktanalyse, Business Plan (Branche, Produkt, Standort, Rechtsform, Finanzierung, Investitionen) incl. formaler Gestaltung, Präsentation und Argumentation.
Unternehmensphilosophie und Leitbild:
Corporate Identity, inner- und außerbetriebliche Kommunikation, Unternehmenspositionierung und Entwicklung eines Leitbildes, Formulierung von Unternehmensphilosophie und Unternehmensleitbild, Unternehmensstrategien, strategische Unternehmensführung im Lebenszyklus des Unternehmens, Stärken- und Schwächen-Analyse.
Strategien und Instrumente des Marketings:
Strategisches Marketing, Markterschließung, Marktbearbeitung, Kundenakquisition und -pflege, Key Account Management.
Unternehmensplanspiel:
Praxiseinsatz der erworbenen Kenntnisse.
Schularbeiten:
Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Personalmanagement
- StrichaufzählungInstrumente der Personalauswahl und -entwicklung adäquat einsetzen;
- Strichaufzählungzentrale Instrumente aus den Bereichen Mitarbeiterführung, -beurteilung und Coaching handhaben;
- StrichaufzählungMitarbeiter situationsgerecht führen.
Bereich Funktionen und Techniken des Managements
- Strichaufzählunggeeignete Werkzeuge in unterschiedlichen Situationen (zB Entscheidungsfindung, Time-Management) einsetzen;
- Strichaufzählungpassende Maßnahmen in Stress- oder Konfliktsituationen ergreifen.
Bereich Unternehmensentwicklung und Krisenmanagement
- Strichaufzählungunternehmerische Anpassung- und Optimierungsprozesse leiten und durchführen;
- StrichaufzählungInstrumente der Insolvenzfrüherkennung und -prophylaxe praxisgerecht einsetzen;
- Strichaufzählungnotwendige Sanierungsmaßnahmen ergreifen.
Bereich Unternehmensplanspiel
- Strichaufzählungdie erworbenen Fähigkeiten praktisch einsetzen.
Lehrstoff:
Personalmanagement:
Personalauswahl und -entwicklung, Assessment, Entlohnungssysteme, Mitarbeitermotivation, Coaching, Mitarbeiterführung, Personalbeurteilung.
Managementkonzeptionen und Führungsverhalten.
Funktionen und Techniken des Managements:
Managementregelkreis, Entscheidungstechniken, Time-Management-Systeme, Stressmanagement, Konfliktmanagement.
Unternehmensentwicklung und Krisenmanagement:
Unternehmerische Anpassungs- und Optimierungsprozesse, Insolvenzfrüherkennung und Insolvenzprophylaxe, Sanierungsmaßnahmen, Verwertung und Auflösung von Unternehmen.
Analyse von Gründungen (Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren).
Unternehmensplanspiel:
Praxiseinsatz der erworbenen Kenntnisse.
Schularbeiten:
Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig).
3.4 Betriebliche Kommunikation und Präsentation
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Kommunikation und Präsentation
- Strichaufzählungdie Auswirkungen einer (zB betrieblichen) Verhaltenskultur auf das eigene Verhalten sowie das persönliche Auftreten abschätzen und entsprechend reagieren;
- Strichaufzählungverschiedene Arten der Kommunikation zusammen mit den passenden Kommunikationstechnologien zielgerichtet im betrieblichen Umfeld einsetzen;
- StrichaufzählungGespräche im betrieblichen Alltag vorbereiten, durchführen und nachbereiten;
- Strichaufzählungkundenorientiert telefonieren und Gesprächsnotizen erstellen;
- StrichaufzählungArbeitsunterlagen und Präsentationen IT-gestützt erstellen;
- Strichaufzählungkonstruktives Feedback annehmen und geben;
- Strichaufzählungselbstständig Informationen zu alltäglichen betrieblichen Aufgabenstellungen akquirieren.
Bereich Gesprächs-, Argumentations-, Diskussions- und Verhandlungstechniken
- StrichaufzählungGespräch-, Argumentations-, Diskussions- und Verhandlungstechniken situationsgerecht einsetzen;
- Strichaufzählungsich professionell auf Verhandlungen vorbereiten;
- StrichaufzählungEDV-gestützte Präsentationen vorbereiten, erstellen und abhalten;
- StrichaufzählungKreativitätstechniken zur Lösung kommunikativer Probleme in der Praxis einsetzen;
- StrichaufzählungBeschwerden professionell begegnen;
- StrichaufzählungInstrumente und Hilfsmittel im Bereich „Telefonieren“ adäquat einsetzen;
- StrichaufzählungIT-gestützte Anlagen und Werkzeuge im Bereich Call-Center, Telefonverkauf und Beschwerdemanagement bedienen.
Lehrstoff:
Kommunikation und Präsentation:
Verhaltenskultur, persönliches Auftreten.
Arten der Kommunikation (schriftlich, mündlich, multimedial) und deren Wirkungsweisen, Einsatz aktueller Kommunikationstechnologien, zielorientierte und adressatenbezogene Gesprächsführung.
Vorbereitung, Führung und Nachbereitung von Gesprächen und Telefonaten im Hinblick auf betriebliche und allgemeine Alltagssituationen.
IT-gestützte Präsentationen, IT-gestützte Arbeitsunterlagen, selbstständige Informationsbeschaffung unter Zuhilfenahme neuer Medien.
Gesprächs-, Argumentations-, Diskussions- und Verhandlungstechniken:
Gesprächs-, Argumentations-, Diskussions- und Verhandlungstechniken, Verhandlungstaktiken sowohl im persönlichen Gespräch als auch am Telefon, EDV-unterstützte Präsentationstechniken (Einzel- und Teampräsentation).
Kreativitätstechniken.
Beschwerdemanagement.
Umgang mit Telefonanlagen, Call-Center-Organisation, Grundlagen von Messaging-Systemen, Präsentationen am Beamer, Telefonverkauf mit EDV-Unterstützung, Beschwerdemanagement mit EDV-Unterstützung, Call-Center, Messaging-Systeme.
3.5 Wirtschaftsrecht und E-Business
Didaktische Grundsätze:
Das Schwergewicht im Unterricht soll – ausgehend von aktuellen Fallbeispielen – in der selbsttätigen Erschließung von einschlägigen Rechtsquellen liegen. Dabei soll nicht nur das österreichische, sondern auch das europäische Normensystem behandelt werden.
Die Schulung in der Kommunikation mit Behörden, Interessensvereinigungen und Rechtsabteilungen von Unternehmen – vor allem mit Hilfe elektronischer Medien – hat dabei Vorrang vor der bloßen Anhäufung von theoretischem Basiswissen in rechtlichen Belangen.
Gefördert werden soll insbesondere die Methodenkompetenz im Umgang mit digitalisierter Rechtsinformation und elektronischen Wirtschaftsinformationssystemen.
Eine zentrale Stellung im Unterricht nimmt die Anleitung zur verantwortungsbewussten Wahrnehmung der Rechte und Pflichten als mündiger Staats- und Unionsbürger sowie als Unternehmer ein.
Die Fähigkeit, rechtlich relevante Sachverhalte gegenüber Rechtsfachleuten darzulegen sowie einfache praxisbezogene Rechtsangelegenheiten im Wesentlichen selbstständig zu erfassen und zu erledigen, ist im Unterricht zum Beispiel durch situationsbezogene Rollenspiele und Fallstudien aufzubauen.
Rechtspolitische Fragestellungen sind unter Einbeziehung von Medien zu erörtern, ggf. zu debattieren und dabei einer kritischen Analyse zu unterziehen.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen des Rechts
- Strichaufzählungdie Entstehung und den Stufenbau der Rechtsordnung erklären;
- StrichaufzählungArten von Normen nennen und erklären;
- Strichaufzählungdie Grundlagen der Rechtsdurchsetzung nennen und erklären.
Bereich Zugang zu Rechtsinformationen
- Strichaufzählungmit dem Rechtsinformationssystem des Bundes sowie den Rechtsdatenbanken der Europäischen Union relevante Rechtsinformationen recherchieren und entsprechend interpretieren;
- Strichaufzählungin Webangeboten gesetzgebender Körperschaften und der Gemeinden relevante Rechtsinformationen recherchieren und entsprechend interpretieren;
- StrichaufzählungServiceangebote (wie Amtshelfer, Formularportale, E-Government-Angebote etc.) von öffentlichen Stellen und Interessenvereinigungen für die Abwicklung entsprechender betrieblicher Vorgänge nutzen.
Bereich Zugang zu Unternehmensinformationen für Start-ups
- Strichaufzählungausgehend von aktuellen Fallbeispielen – selbsttätig einschlägige Rechtsquellen erschließen (österreichische und europäische Normensysteme);
- StrichaufzählungWeb- und Formularangebote der öffentlichen Stellen und Interessenvereinigungen kennen und nutzen können;
- StrichaufzählungFirmenbuch- und Gewerberegisterdaten sowie Grundstücksdaten beschaffen und interpretieren;
- Strichaufzählungmit der gerichtlichen Ediktsdatei arbeiten;
- Strichaufzählungmit den zuständigen Beratungsstellen und Behörden erfolgreich – vor allem auf elektronischem Weg – kommunizieren;
- StrichaufzählungInformationen der Gläubigerschutzverbände finden und auswerten.
Bereich E-Commerce
- Strichaufzählungeinschlägige Gesetze und Richtlinien (darunter E-Commerce-Richtlinie, E-Commerce-Gesetz (ECG), Fernabsatzrichtlinie, Fernabsatzgesetz) interpretieren und für die Gestaltung eigener – bzw. die Analyse bestehender – E-Commerce-Angebote anwenden;
- Strichaufzählungden Nutzen verschiedener E-Commerce-Gütesiegel einschätzen, entsprechende Angebote auf die Erfüllung der Anforderungen überprüfen und eigene Angebote entsprechend ausrichten;
- Strichaufzählungdie Funktion des Internet-Ombudsmannes in Österreich erklären und in Anspruch nehmen;
- Strichaufzählungdie Signaturrichtlinie sowie entsprechende Gesetzte und Verordnungen interpretieren und deren Einsatz im betrieblichen Ablauf planen;
- Strichaufzählungden Zweck von elektronischen Zertifikaten und Zertifizierungsdiensten sowie Zertifikatstypen erklären;
- StrichaufzählungVerschlüsselungsmechanismen für die Sicherung der betrieblichen Kommunikation einsetzen.
Bereich Datenschutz und Onlinerecht
- Strichaufzählungdas Datenschutzrecht sowie das Domainrecht aus österreichischer und europäischer Sicht auf betriebliche Standardsituationen anwenden;
- StrichaufzählungRechtsschutzinstrumente im Datenschutz und Onlinerecht anwenden;
- Strichaufzählungrechtliche Problematiken bei Tauschbörsen und Online-Auktionshäusern für den privaten Bereich aber auch aus Sicht eines Betriebes einschätzen und entsprechend handeln.
Lehrstoff:
Grundlagen des Rechts:
Entstehung und Stufenbau der Rechtsordnung, Arten von Normen, Rechtsdurchsetzung (Beteiligte, Abläufe, Fristen, Kosten).
Zugang zu Rechtsinformationen:
Suchen und Arbeiten mit dem Rechtsinformationssystem des Bundes und mit den Datenbanken der Europäischen Union (zB CELEX, EUDOR), Recherche in Webangeboten gesetzgebender Körperschaften (Österreichisches und Europäisches Parlament, Landtage) sowie in Webangeboten von Gemeinden, Nützen von Serviceangeboten öffentlicher Stellen und Interessenvereinigungen im Internet (zB Amtshelfern, Downloaden von Formularen, E-Government-Angebote in Österreich und in der EU).
Zugang zu Unternehmensinformationen für Start-ups:
Rechtsquellen, Rechtsformen von Unternehmen unter Berücksichtigung neuer europäischer Entwicklungen (zB Europäische wirtschaftliche Interessenvereinigung, Europäische Aktiengesellschaft-SE), Auswahl der geeigneten Rechtsform.
Serviceangebote öffentlicher Stellen und Interessenvereinigungen im Internet, Gläubigerschutzverbände (KSV, AKV).
E-Commerce:
E-Commerce-Richtlinie, E-Commerce-Gesetz (ECG), E-Commerce-Gütesiegel und Funktion des Internet-Ombudsmannes in Österreich, Fernabsatzrichtlinie, Fernabsatzgesetz, Signaturrichtlinie, -gesetz, -verordnung, Zertifizierungsdienste und Zertifikatstypen.
Datenschutz- und Onlinerecht:
Datenschutzrecht aus österreichischer und europäischer Sicht; Rechtsschutzinstrumente im Datenschutz, Domainrecht (Vergabestellen, Vergabevorgang, Verfahren bei Domainstreitigkeiten unter Berücksichtigung der WIPO), Tauschbörsen und Online-Auktionen und ihre rechtliche Problematik (Erfüllung, Leistungsstörungen, Schadenersatz).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Ausgewählte Grundzüge des Privatrechts
- Strichaufzählungverschiedene Rechtsgebiete des Privatrechts (darunter Sachenrecht, Familienrecht, Erbrecht, Vertragsrecht, Schuldrecht, Schadenersatzrecht, Produkthaftung) in ihren Grundzügen erklären bzw. interpretieren und anhand von entsprechenden Standardfällen anwenden;
- Strichaufzählungdie Struktur des bürgerlichen Rechtes wiedergeben und wichtige Nebengesetze des ABGB nennen;
- Strichaufzählungdie Rechts- und Handlungsfähigkeit anhand konkreter Beispiele erläutern sowie die Altersstufen nach rechtserheblichen Fähigkeiten überprüfen;
- Strichaufzählungdie Rechtsverhältnisse zwischen Ehepartnern, eingetragenen Partnern sowie Eltern und Kindern charakterisieren;
- Strichaufzählungrechtliche Auswirkungen von Ehe und Lebensgemeinschaft vergleichen;
- Strichaufzählungzwischen den Arten der Scheidung unterscheiden und deren Folgen analysieren;
- Strichaufzählungdie Testamentsformen, das gesetzliche Erbrecht und das Pflichtteilsrecht der engsten Angehörigen und des Ehepartners erklären;
- Strichaufzählungdie wichtigsten Schritte des Verlassenschaftsverfahrens erläutern;
- StrichaufzählungBesitz und Eigentum an beweglichen und unbeweglichen Sachen sowie Struktur und Bedeutung des Grundbuchs erklären;
- Strichaufzählungeinen Besitzstörungsfall erläutern sowie nachbarrechtliche Streitfälle beurteilen;
- Strichaufzählungdie wichtigsten Voraussetzungen des Vertragsabschlusses, die Bedeutung der Vertragsfreiheit und deren Ausnahmen sowie einige wichtige Vertragsarten erläutern;
- Strichaufzählungdie Vertragsstörungen (insbesondere Verzug, Gewährleistung und Garantie) charakterisieren;
- StrichaufzählungWesen und Bedeutung der Erfüllungssicherung von Verträgen untersuchen;
- StrichaufzählungVoraussetzungen für Schadenersatzansprüche benennen und die Haftungsformen für eigenes, fremdes sowie ohne Verschulden vergleichen.
Bereich Wirtschaftsrecht
- Strichaufzählungmit den zuständigen Beratungsstellen und Behörden erfolgreich – vor allem auf elektronischem Weg – kommunizieren, sowie darauf aufbauend, das erarbeitete Rechtswissen im beruflichen Lebensumfeld erfolgreich anwenden;
- Strichaufzählungdie Anwendungsvoraussetzungen des Konsumentenschutzgesetzes und die wichtigsten Konsumentenschutzbestimmungen (insbesondere Rücktrittsrecht, Kostenvoranschläge, unzulässige Vertragsbestandteile sowie Verbandsklage) anhand von Beispielen erklären;
- Strichaufzählungdie Auswirkungen des Gewerberechts, Kartellrechts, Konsumentenschutzrechts sowie des Wettbewerbsrechts auf Betriebe erklären, einschätzen und auf betriebliche Situationen anwenden.
Bereich Gewerblicher Rechtsschutz
- Strichaufzählungdie Kernelemente des Urheberrechts sowie des Markenrechts erklären und auf private sowie betriebliche Standardsituationen anwenden;
- StrichaufzählungSinn und Zweck sowie den Weg zur Anmeldung von Patenten erklären.
Bereich Strafrecht
- StrichaufzählungVoraussetzungen der gerichtlichen Strafbarkeit nennen;
- Strichaufzählunghäufig vorkommende Delikte (insbesondere Wirtschaftskriminalität im Internet) charakterisieren;
- Strichaufzählungmoderne Strafzwecke erläutern und kommentieren;
- Strichaufzählungwichtige Aspekte des Medienrechts im Bereich Internet und Multimedia erläutern und auf betriebliche sowie private Standardsituationen anwenden.
Lehrstoff:
Ausgewählte Grundzüge des Privatrechts:
Sachenrecht, Familienrecht, Erbrecht, Vertragsrecht, Schuldrecht, Schadenersatzrecht, Produkthaftung.
Wirtschaftsrecht:
Behördenkontakte, Gewerberecht, österreichisches und europäisches Wettbewerbsrecht unter besonderer Berücksichtigung der Befugnisse der Europäischen Kommission (zB Fusionskontrolle), Kartellrecht, Konsumentenschutzrecht.
Gewerblicher Rechtsschutz:
Urheberrecht, Recht der Patente, Marken und Muster.
Strafrecht:
Strafrecht (wichtigste Bestimmungen), Wirtschaftskriminalität (Verbreitung von Computerviren, Hackerangriffe, Software- und Musikpiraterie und ihre Bekämpfung, Spam), Medienrecht (Impressumspflichten, Anbieterkennzeichnung).
3.6 Volkswirtschaft
Didaktische Grundsätze:
Eine zentrale Stellung nimmt die Stärkung der Rolle als mündige Staatsbürgerin und mündiger Staatsbürger mit Europakompetenz ein. Ein besonderes Augenmerk ist auf die Beschaffung und kritische Analyse von Informationen zu legen.
Die Entwicklung einer eigenen Position zu unterschiedlichen ökonomischen Fragestellungen mit entsprechenden Begründungen im Rahmen von Debatten ist zu fördern.
Mit Hilfe komplexer Methoden (Szenario-Methode, Rollenspiel usw.) sind Nachhaltigkeit, Entrepreneurship und eine positive Einstellung zur Mitgestaltung der Zivilgesellschaft und Wirtschaft bei den Studierenden aufzubauen.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlegende Fragestellungen der Volkswirtschaft
- Strichaufzählungdie zentralen Aufgaben und die Teilgebiete der Volkswirtschaftslehre beschreiben;
- Strichaufzählungdie Bedeutung von Modellen – für die Erklärung komplexer wirtschaftlicher Zusammenhänge – erläutern;
- Strichaufzählungvolkswirtschaftliche Größen erklären.
Bereich Wirtschaftstheorien und Wirtschaftssysteme
- Strichaufzählungdie unterschiedlichen marktwirtschaftlichen Systeme im Spektrum zwischen freier und ökosozialer Marktwirtschaft vergleichen;
- Strichaufzählungdie spezifischen Merkmale der österreichischen Wirtschaftsordnung erläutern;
- Strichaufzählungdie Träger, Ziele und Aufgabenfelder der Wirtschaftspolitik erklären und Handlungsmöglichkeiten des Einzelnen anhand von Beispielen vorstellen.
Bereich Markt und Preisbildung
- Strichaufzählungdas Angebot-Nachfrage-Modell erläutern und seine Grenzen aufzeigen.
Bereich Wohlstand und Lebensqualität
- Strichaufzählungden Stellenwert des BIP-Wachstums für den Wohlstand einer Volkswirtschaft erläutern sowie die Grenzen dieses Indikators für die Messung des Wohlstands eines Landes (soziale und ökologische Perspektive) kritisch reflektieren.
Bereich Arbeit und Soziales
- Strichaufzählunghäufig verwendete Methoden der Erhebung und Berechnung der Arbeitslosenzahlen erklären;
- Strichaufzählungwichtige Ursachen für Arbeitslosigkeit unterscheiden und bedeutsame individuelle und gesellschaftliche Folgen der Arbeitslosigkeit darlegen;
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen Ursachen der Arbeitslosigkeit und darauf abgestimmte Instrumente der Bekämpfung analysieren und argumentieren.
Bereich Geld und Finanzwirtschaft
- Strichaufzählungdie Stufen der Geldentwicklung, die Erscheinungsformen, die Funktionen, die Eigenschaften des Geldes, den Geldschöpfungsprozess der Geschäftsbanken sowie die Ursachen und Auswirkungen von Preissteigerungen beschreiben;
- Strichaufzählungdie Zusammenhänge zwischen Geldpolitik und Inflation erläutern und wichtige Instrumente der Geldpolitik kritisch bewerten;
- Strichaufzählungdie zentralen Anliegen, die Aufgaben und Organe der Europäischen Währungsunion, deren geldpolitische Strategien und Instrumente erläutern;
- Strichaufzählungdie Zusammenhänge zwischen Finanzmarkt und Realwirtschaft erklären.
Lehrstoff:
Grundlegende Fragestellungen der Volkswirtschaft:
Aufgaben, Teilgebiete und Untersuchungsmethoden, Wirtschaftskreislauf, Produktionsfaktoren, Exportquote, Handelsbilanz, Leistungsbilanz, Zahlungsbilanz.
Wirtschaftstheorien und Wirtschaftssysteme:
Volkswirtschaftliche Lehrmeinungen, Marktwirtschaft und ihre Ausprägungen, Wirtschaftspolitik (Begriff, Träger, Ziele und Aufgabenfelder).
Markt und Preisbildung:
Angebot und Nachfrage, Preismechanismus und Preispolitik.
Wohlstand und Lebensqualität:
Messung, Verteilung und Verwendung des Wohlstands, Wachstum und nachhaltiges Wirtschaften.
Arbeit und Soziales:
Arbeit, Arbeitslosigkeit und Arbeitsmarktpolitik, Einkommensverteilung und Einkommenspolitik, Sozialpolitik und sozialer Wandel.
Geld und Finanzwirtschaft:
Entstehung, Arten und Funktionen des Geldes, Geldmengenbegriffe, Geldwert und Geldwertstörungen, Währung (Wechselkurs, Wechselkursbildung, Geldversorgung, Geldpolitik), Finanzmarkt und Realwirtschaft.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Konjunktur und Budget
- Strichaufzählungdie Messgrößen zur Bestimmung der jeweiligen Konjunkturlage aufzählen, wichtige Ursachen für konjunkturelle Schwankungen erläutern und konjunkturpolitische Instrumente beschreiben;
- Strichaufzählungangebots- und nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik unterscheiden und einzelne Maßnahmen diesen beiden Konzepten zuordnen;
- Strichaufzählungdie Erstellung des Budgets sowie die Auswirkungen der Budgetpolitik für die längerfristige Entwicklung einer Volkswirtschaft erläutern.
Bereich Europäische Wirtschaft
- Strichaufzählungwichtige Meilensteine in der Entwicklung der Europäischen Union, ihre wichtigsten Institutionen und ihre Aufgaben nennen und erklären;
- Strichaufzählungdie Bedeutung der Europäischen Union für Österreich beschreiben und reflektieren und erkennen wo die zukünftigen Herausforderungen für die Europäische Union liegen werden.
Bereich Internationale Wirtschaft
- Strichaufzählungden Begriff, die Ursachen der Globalisierung erläutern und die zentralen Vor- und Nachteile der Globalisierung argumentieren und bewerten;
- Strichaufzählungdie Aufgaben der wichtigsten internationalen Wirtschaftsorganisationen darstellen und bewerten.
Lehrstoff:
Konjunktur und Budget:
Konjunktur und Konjunkturpolitik, Budget und Budgetpolitik, Staatsverschuldung, Fiskalpolitik.
Europäische Wirtschaft:
Europäische Union (Schritte der europäischen Integration, Aufgaben und Organe), Binnenmarkt (Chancen und Risiken), EU-Haushalt, Europäische Wirtschafts- und Währungsunion, Wettbewerbspolitik, Agrarpolitik, Regionalentwicklung, Verkehrspolitik, Energiepolitik.
Internationale Wirtschaft:
Außenhandel und Zahlungsbilanz, Globalisierung (Begriff, Ursachen und Auswirkungen), internationale Wirtschaftsorganisationen, Entwicklungsländer und Entwicklungszusammenarbeit.
4. MATHEMATIK Bildungsziele des Clusters „Mathematik“:
Der Cluster umfasst den Unterrichtsgegenstand „Angewandte Mathematik“. Die Verbindung mit den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ fördert das interdisziplinäre und vernetzte Denken.
Die Studierenden können
- Strichaufzählungdie für die Berufspraxis und für weiterführende Ausbildungen notwendigen mathematischen Begriffe, Methoden und Denkweisen anwenden;
- Strichaufzählungeinfache Sachverhalte, im Besonderen auch aus der Wirtschaft, mit mathematischen Modellen beschreiben, analysieren und interpretieren;
- Strichaufzählungunter Verwendung einer exakten mathematischen Ausdrucksweise Sachverhalte kommunizieren, argumentieren, kritisieren und beurteilen;
- Strichaufzählungdie Ergebnisse mathematischer Analysen in Bezug auf die Ausgangssituation bewerten;
- Strichaufzählungallgemeine Rechenverfahren auf unterschiedliche Problemstellungen (insbesondere aus der Wirtschaft usw.) anwenden;
- Strichaufzählungzeitgemäße technische Hilfsmittel zielorientiert einsetzen.
4.1 Angewandte Mathematik
Didaktische Grundsätze:
Die Handlungsdimensionen Modellieren/Transferieren, Operieren/Technologieeinsatz, Interpretieren/Dokumentieren, Argumentieren/Kommunizieren sind ausgewogen in den Unterricht zu integrieren.
Der Unterricht soll die Studierenden dazu befähigen, die mathematische Symbolik und Fachsprache zu verstehen und aktiv zur Argumentation einzusetzen.
Zur Bearbeitung von Aufgabenstellungen sollen zeitgemäße Technologien eingesetzt werden. Dabei sollen die Studierenden die Technologien sowohl als Rechenwerkzeug als auch als didaktisches Medium für die Erarbeitung von Lerninhalten kennenlernen.
Die Studierenden sollen verschiedene Unterrichtsmethoden und Lernformen kennenlernen, die zu selbstständigem und eigenverantwortlichen Arbeiten sowie zur Teamarbeit führen.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Zinseszinsrechnung
- Strichaufzählungdie dekursive Verzinsung mittels Zinseszins für ganz- und unterjährige Zinsperioden sowie die stetige Verzinsung beschreiben;
- Strichaufzählungdieses Verzinsungsmodell kontextbezogen anwenden.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Rentenrechnung und Schuldentilgung
- Strichaufzählungden Zusammenhang zwischen geometrischen Reihen und der Rentenrechnung beschreiben;
- Strichaufzählungdie charakteristischen Größen der Rentenrechnung berechnen, interpretieren und im Kontext deuten;
- Strichaufzählungden Begriff des Effektivzinssatzes erklären, mittels Technologie berechnen und das Ergebnis interpretieren;
- StrichaufzählungZahlungsströme grafisch darstellen und gegebene grafische Darstellungen des Zahlungsstroms interpretieren;
- Strichaufzählungdie Annuitätenschuld als eine Möglichkeit der Schuldtilgung beschreiben und diese auf wirtschaftliche Aufgabenstellungen anwenden;
- StrichaufzählungRentenumwandlungen und Schuldkonvertierungen durchführen und deren Ergebnisse interpretieren.
Lehrstoff:
Funktionale Zusammenhänge:
Zinseszinsrechnung (dekursive Verzinsung – ganzjährige und unterjährige Verzinsung, Zinseszins, stetige Verzinsung), Rentenrechnung, Schuldentilgung.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Investitionsrechnung
- Strichaufzählungverschiedene Methoden der dynamischen Investitionsrechnung, zumindest Kapitalwertmethode, Methode des internen Zinssatzes und Methode des modifizierten internen Zinssatzes beschreiben;
- Strichaufzählungmit diesen Methoden Investitionsanalysen durchführen und Investitionen bewerten.
Bereich Funktionale Zusammenhänge – Kurs- und Rentabilitätsrechnung
- Strichaufzählungdie Begriffe der Kurs- und Rentabilitätsrechnung erklären und damit argumentieren;
- StrichaufzählungRendite, Barwert, Kauf- und Verkaufspreis (am Tag der Kuponzahlung), zumindest bei jährlicher Kuponzahlung, auf Basis festverzinslicher Wertpapiere berechnen, interpretieren und im Kontext deuten.
Bereich Analysis – Kosten- Preistheorie
- StrichaufzählungNachfrage- und Angebotsfunktionen bestimmen, deren Eigenschaften erklären und markante Punkte (Mindestpreis, Höchstpreis, Sättigungsmenge, Marktgleichgewicht) ermitteln, grafisch darstellen und interpretieren;
- Strichaufzählungdie Begriffe der (Punkt-)Elastizität und Bogenelastizität im wirtschaftlichen Kontext erklären;
- StrichaufzählungElastizitäten berechnen und die Ergebnisse interpretieren;
- Strichaufzählungden Begriff und die Eigenschaften der ertragsgesetzlichen Kostenfunktion beschreiben und diese als Polynomfunktion 3. Grades berechnen;
- Strichaufzählungdie typischen Kostenverläufe (degressiv, progressiv) beschreiben und interpretieren;
- Strichaufzählungtypische Begriffe der Kosten- und Preistheorie (insbesondere Kostenkehre, Betriebsoptimum, langfristige Preisuntergrenze, Betriebsminimum, kurzfristige Preisuntergrenze, Break Even Point, Gewinnzone, Cournot’scher Punkt, Deckungsbeitrag, Erlösmaximum, Gewinnmaximum) berechnen und interpretieren;
- Strichaufzählungden Begriff der Grenzfunktion beschreiben, diese im wirtschaftlichen Kontext erklären und anwenden.
Lehrstoff:
Funktionale Zusammenhänge:
Investitionsrechnung.
Analysis:
Regressionsrechnung, Kosten- und Preistheorie.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
A.2 Erweiterungsbereich – Digital Business
Der Erweiterungsbereich Digital Business umfasst die Gegenstände „Wirtschaftsinformatik und Datenbanksysteme“, „Office Management und Angewandte Informatik“, „Betriebssysteme und Netzwerkmanagement“, „Internet Multimedia und Contentmanagement“, „E-Business und E-Business-Center (Übungsfirma), Case Studies“, „Angewandte Programmierung“, „Softwareentwicklung und Projektmanagement“.
Didaktische Grundsätze:
Im Sinne der Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln. Aufgabenstellungen sind in praktische Kontexte zu stellen. Die betriebswirtschaftlichen Problemstellungen sind fächerübergreifend unter Anwendung der geeigneten Qualitäts- und Projektmanagementinstrumente zu bearbeiten.
Aktuelle Entwicklungen im Fachgebiet sind zu berücksichtigen. Der Einsatz unterschiedlicher Lehr- und Lernmethoden ist anzustreben. Moderne IT-Techniken zur Bewältigung betriebswirtschaftlicher Aufgabenstellungen sind einzusetzen. Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
Soweit als möglich und zielführend sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen Beziehungen herzustellen, die den Erwerb fächerübergreifender Kompetenzen fördern.
Allgemeines Bildungsziel des Erweiterungsbereichs Digital Business:
Die Studierenden können im Erweiterungsbereich
- Strichaufzählungkomplexere Kalkulationen und Datenbankapplikationen zur Unterstützung von betriebswirtschaftlichen Abläufen erstellen;
- Strichaufzählungden gesamten Schriftverkehr sowie wichtige Büroabläufe eines Unternehmens IT-gestützt effizient abwickeln;
- StrichaufzählungComputernetzwerke in Unternehmen aufbauen, installieren, konfigurieren und warten;
- Strichaufzählungmoderne Webauftritte von Unternehmen (inkl. multimedialen Komponenten) planen, umsetzen und warten;
- Strichaufzählungmoderne ERP-Systeme einsetzen, um durch die effiziente Planung von Unternehmensressourcen (Kapital, Betriebsmittel, Personal etc.) Geschäftsprozesse zu optimieren;
- Strichaufzählungkomplexere Computerprogramme auf Basis von Anforderungen aus der täglichen Praxis von Unternehmen entwickeln (dazu zählen insb. auch webbasierte bzw. verteilte Applikationen);
- Strichaufzählungkomplette IT-Projekte (zB Aufbau von Computernetzwerken, Computerprogrammen, Webapplikationen) planen, durchführen und evaluieren;
- StrichaufzählungKonzepte, Werkzeuge und Methoden der Informatik aus den verschiedenen Gegenständen im Rahmen von betriebswirtschaftlichen Problemstellungen anwenden um zu entsprechenden Lösungen zu kommen;
- StrichaufzählungAbläufe in Unternehmen mit den Methoden der Informatik analysieren und durch den Einsatz von Informatiksystemen zur Effizienzsteigerung beitragen.
2.1 Wirtschaftsinformatik und Datenbanksysteme
Didaktische Grundsätze:
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zu den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zu den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit und sind anhand betriebswirtschaftlicher Anwendungssituationen zu üben.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Tabellenkalkulation
- StrichaufzählungKalkulationsmodelle in einer gängigen Tabellenkalkulationssoftware anlegen, bearbeiten, gestalten, verknüpfen, auswerten und visualisieren sowie deren Daten importieren und exportieren;
- Strichaufzählungkomplexe betriebswirtschaftliche Problemstellungen mit Hilfe einer gängigen Tabellenkalkulationssoftware zu einer Lösung bringen.
Lehrstoff:
Tabellenkalkulation:
Dateneingabe und -bearbeitung, Berechnungen, Funktionen, Formatierungen, Daten sortieren und filtern, Druck, Diagramme, Auswertung umfangreicher Datenbestände, Absicherung von Eingaben, betriebswirtschaftliche Anwendungen.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Datenbanken
- Strichaufzählungdie Einsatzmöglichkeiten und den Aufbau von gängigen relationalen DBMS erklären;
- Strichaufzählungnach detaillierten Vorgaben (zB Relationenschema) Datenbankschemata in einem gängigen DBMS implementieren (Tabellen, Attribute, Schlüssel, Integritätsbedingungen);
- StrichaufzählungDaten in einem gängigen DBMS einfügen, löschen, aktualisieren, importieren, exportieren und über Abfragen und Filter auswerten;
- Strichaufzählungauf Basis von betriebswirtschaftlichen Anwendungsfällen redundanzfreie Datenmodelle erstellen (Anwendungsfall – ER-Diagramm – Relationenschema – Normalisierung);
- StrichaufzählungDatenbankapplikationen erkennen, analysieren, anwenden und selbst unter Verwendung von entsprechenden Werkzeugen (wie Abfragen, Formularen, Berichten, Makros oder auch Programmiersprachen) erstellen;
- Strichaufzählungmit einer standardisierten Datenbanksprache (wie SQL) Datenauswertungen und Datenabfragen in umfangreichen Datenständen durchführen, im Speziellen: Abfragen mit komplexen Kriterien, Abfragen über mehrere Tabellen, Funktionen, Gruppierungen, Sortierungen, Limitierungen;
- Strichaufzählungmit einer standardisierten Datenbanksprache Datensätze einfügen, ändern, löschen;
- StrichaufzählungBefehle einer standardisierten Datenbanksprache zur Erstellung, Änderung und zum Löschen von Tabellen bzw. Datenbanken erklären;
- StrichaufzählungBefehle einer standardisierten Datenbanksprache zum Setzen von Berechtigungen erklären.
Lehrstoff:
Datenbanken:
Einsatz und Aufbau von Datenbanken, Datenbankschemata implementieren, Datenmodellierung, Daten eingeben, aufbereiten, auswerten, analysieren und darstellen, Datenimport, Datenexport, Datenbankapplikationen.
Betriebswirtschaftliche Anwendungen.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
2.2 Officemanagement und Angewandte Informatik
Didaktische Grundsätze:
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zu den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zu den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Sämtliche Lehrplaninhalte bilden auch die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgaben:
Die Studierenden können im
Bereich Informatiksysteme – Hardware und Netzwerk
- StrichaufzählungPeripheriegeräte unterscheiden, anschließen und einfache technische Probleme lösen (Geräteverbindungen überprüfen, Papierstau und Tonermangel beheben);
- StrichaufzählungHardware-Komponenten und Schnittstellen unterscheiden und deren Funktionen erklären;
- Strichaufzählunggängige Hardwarekomponenten und Peripheriegeräte auswählen, einbauen bzw. anschließen;
- StrichaufzählungHardwareangebote analysieren, vergleichen und bewerten;
- Strichaufzählungauftretende Fehler in Computersystemen erkennen und eine konkrete Beschreibung des Fehlers an die richtige Adressatin oder den richtigen Adressaten melden.
Bereich Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft
- Strichaufzählungunterschiedliche Medien zur Datensicherung einsetzen und diese sicher verwahren;
- Strichaufzählungautomatisierte Sicherungen durchführen, Daten wiederherstellen;
- StrichaufzählungSicherungen selektiv wiederherstellen, Systeme wiederherstellen (System Recovery);
- Strichaufzählungdie Sicherheit von Daten gewährleisten;
- StrichaufzählungAntivirenprogramme und Firewalls einsetzen;
- Strichaufzählungsichere Passwörter wählen;
- StrichaufzählungDaten kopieren, sichern, schützen und aktualisieren;
- Strichaufzählunglizenzrechtliche Bestimmungen von Software unterscheiden;
- Strichaufzählungsich in sozialen Netzwerken sicher bewegen.
Bereich Publikation und Kommunikation
- Strichaufzählungmit dem 10-Finger-System schreiben;
- StrichaufzählungTexte schreiben, korrigieren, formatieren und speichern (Zeichen- und Absatzformatierungen, Nummerierung und Aufzählung, Spalten- und Seitenumbrüche);
- StrichaufzählungDruckoptionen festlegen;
- StrichaufzählungTabellen erstellen, die Summenfunktion in Tabellen einsetzen;
- StrichaufzählungBilder und grafische Elemente einfügen und platzieren (web- und drucktaugliche Formate);
- Strichaufzählungeinfache Präsentationen erstellen.
Lehrstoff:
Informatiksysteme (Hardware und Netzwerk):
Betriebssysteme, Benutzeroberfläche, Computer und Peripheriegeräte, Datenverwaltung, Lernplattformen.
IT-Arbeitsumgebung funktionell einrichten (Hard- und Software, Fehlerbehebung, Hilfesysteme), Anschaffungsentscheidungen.
Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft:
Grundlegende Sicherheitsmaßnahme (Passwörter), sichere Internetnutzung.
Publikation und Kommunikation:
10-Finger-System, Standardfunktionen eines Textverarbeitungsprogramms, Informationsbeschaffung im Internet, Programm- und Onlinehilfen, Briefgestaltung, Präsentationssoftware, webtaugliche Formate, Termin- und Aufgabenverwaltung, Layout, Typografie, Corporate Design, Seriendokumente, Protokolle, Formulare, betriebswirtschaftliche Anwendungen.
Schularbeiten:
Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig).
2.3 Betriebssysteme und Netzwerkmanagement
Didaktische Grundsätze:
Im Teilbereich Betriebssysteme sollen Kenntnisse in zwei unterschiedlichen Betriebssystemen erworben und vertieft werden. Weiters sollen aktuelle Sicherungs- und Sicherheitskonzepte umgesetzt werden.
Im Teilbereich Netzwerkmanagement sollen Grundlagen der Netzwerktechnik, die Installation von Einzelkomponenten und die Wartung des Gesamtsystems gezeigt und vermittelt werden. Der Schwerpunkt soll die Bereiche File-, Druck-, FTP- und Web-Server umfassen.
Optimale Lernarrangements zielen primär auf die Entwicklung der Problemlösungskompetenz mit den Instrumenten und Methoden des Gegenstandes ab, behandeln praxisorientierte, authentische Aufgabenstellungen mit besonderem Bezug zur Übungsfirma und zu anderen betriebswirtschaftlichen Domänen. Sie fordern die Studierenden zu fächerübergreifendem, logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln.
Lernarrangements sollen situationsbezogen verschiedene etablierte Instruktionsdesigns und Unterrichtsmethoden einsetzen, wie zB Projektunterricht (Beispielprojekte, Referenzprojekte), Problembasiertes Lernen, kooperatives Lernen, Peer-Lernen, Peer-Tutoring, Peer-Feedback, Worked-Examples, Cognitive-Apprenticeship, Direkte Instruktion oder Mastery Learning, um die Kooperation und den Austausch mit der facheinschlägigen Wirtschaftspraxis zu ermöglichen.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Betriebssysteme
- StrichaufzählungAufgaben, Aufbau und Arten von Betriebssystemen erklären;
- StrichaufzählungUnterschiede von Client/Server erklären;
- Strichaufzählungden Nutzen von Virtualisierungen erklären;
- Strichaufzählungeine virtuelle Umgebung erzeugen und nutzen;
- Strichaufzählungein Betriebssystem installieren;
- Strichaufzählungund für den Praxiseinsatz konfigurieren;
- Strichaufzählungund auf diesem Betriebssystem ein Sicherungskonzept umsetzen.
Bereich Netzwerk
- StrichaufzählungNetzwerkhardware und Netzwerktopologien erklären;
- Strichaufzählungden Aufbau von IP-Adressen erläutern;
- StrichaufzählungSubnetting erklären;
- StrichaufzählungNetzwerkadressierung erläutern;
- StrichaufzählungNetzwerkprotokolle erklären;
- StrichaufzählungMac-Adressen erläutern;
- StrichaufzählungGateways erklären;
- StrichaufzählungNamensauflösungen erläutern;
- StrichaufzählungRessourcen im Netzwerk freigeben und diese über Zugriffsrechte konfigurieren;
- Strichaufzählungüberprüfen, ob die Netzwerkeinstellungen richtig konfiguriert sind;
- StrichaufzählungÄnderungen an der Konfiguration von Netzwerkeinstellungen vornehmen;
- Strichaufzählungeinfache Netzwerkprobleme untersuchen und beheben.
Lehrstoff:
Betriebssysteme:
Client/Server-Betriebssysteme, Virtualisierung.
Netzwerk:
Netzwerkhardware, Netzwerkgrundlagen, Netzwerkkonfiguration.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Betriebssysteme
- Strichaufzählungwichtige Serverdienste (DNS, DHCP, Dateifreigabe, Druck) einrichten und testen;
- Strichaufzählungeinen Domänencontroller einrichten und einsetzen;
- StrichaufzählungDomänenbenutzer einrichten;
- StrichaufzählungArbeitsstationen in die Domäne aufnehmen;
- StrichaufzählungGruppenrichtlinien erarbeiten, zuordnen und verwalten;
- StrichaufzählungClients in eine Domäne einbinden und für die Nutzung aller bisher gelernten Dienste konfigurieren;
- Strichaufzählungeinen Deployment-Dienst für die automatisierte Installation und Einbindung von Clients im Netzwerk einrichten.
Bereich Netzwerkmanagement
- Strichaufzählungdie Funktion und Struktur von Computernetzwerken erklären;
- Strichaufzählungden Aufbau und Nutzen des ISO/OSI-Referenzmodells erklären;
- Strichaufzählungdie Funktionsweise wichtiger Netzwerkhardware der verschiedenen Schichten erklären;
- Strichaufzählungdie Funktionsweise wichtiger Netzwerkprotokolle der verschiedenen Schichten erklären;
- Strichaufzählungwichtige Konzepte der verschiedenen Schichten erklären (darunter Adressierung, Subnetting, Routing und Namensauflösung);
- Strichaufzählungein kleines Computernetzwerk planen, aufbauen, konfigurieren, administrieren und testen;
- StrichaufzählungStandardtools eines Netzwerkbetriebssystems sowie spezielle Netzwerk-Monitoring-Tools anwenden, um ein Computernetzwerk zu testen, zu überwachen und zu optimieren;
- Strichaufzählungwichtige Aspekte der Sicherheit in Computernetzwerken erklären;
- StrichaufzählungStandardprobleme (aus den Bereichen Benutzer, Hardware, Software, Security) in Computernetzwerken identifizieren und lösen.
Lehrstoff:
Betriebssysteme:
(Netzwerk-)Betriebssysteme, Serverdienste, Verzeichnisdienste, Gruppenrichtlinien, Deployment.
Netzwerkmanagement:
Verzeichnisdienst, Gruppenrichtlinien, Netzwerkgrundlagen, Monitoring, Drahtlosnetzwerke, Fehlerbehandlung.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Betriebssysteme
- StrichaufzählungFTP- und Webserver installieren, konfigurieren und mit entsprechenden Clients testen;
- StrichaufzählungFirewalls einrichten;
- StrichaufzählungSicherheitskonzepte (NAT, DMZ, Portfilter, Contentfilter) umsetzen und testen.
Bereich Netzwerk
- Strichaufzählungden Aufbau und die Funktionsweise von FTP und HTTP erklären;
- Strichaufzählungdie Funktionsweise von Firewalls erklären;
- Strichaufzählungein LAN sicher an das Internet anbinden;
- StrichaufzählungMöglichkeiten der Nutzung von Cloudservices nennen und erklären;
- StrichaufzählungCloud-Services einrichten und anwenden;
- Strichaufzählungein SOHO-Computernetzwerk (Hardware, Software, Services) unter Einsatz aller bisher erworbenen Kenntnisse von Grund auf planen, aufbauen, konfigurieren und testen.
Lehrstoff:
Betriebssysteme:
Serverdienste, Firewalls, Sicherheitskonzepte.
Netzwerkmanagement:
Firewalls, Sicherheitskonzepte, Internetanbindung, Cloudservices, praktische Anwendungen.
2.4 Internet, Multimedia und Contentmanagement
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Layout und Screendesign
- Strichaufzählungdie Grundregeln des Designs anwenden;
- Strichaufzählungtypografische Kenntnisse im Screendesign anwenden;
- StrichaufzählungErkenntnisse der Farbpsychologie im Screendesign umsetzen;
- StrichaufzählungGrundlagen des UI/UX-Design (Usability etc.) erkennen und erläutern;
- Strichaufzählungein einfaches Screendesign erstellen.
Bereich Webdesign
- StrichaufzählungHTML-Quelltext interpretieren und manuell erstellen;
- StrichaufzählungHTML-Dokumente mit Hilfe von CSS formatieren und layouten.
Bereich Audio- und Videobearbeitung
- StrichaufzählungVideomaterial bearbeiten und mit Tonelementen versehen;
- StrichaufzählungVideos unter Berücksichtigung der technischen Grundlagen produzieren;
- StrichaufzählungTon aufnehmen und bearbeiten;
- StrichaufzählungVideos mit visuellen Effekten in der Postproduktion versehen;
- StrichaufzählungVideos für unterschiedliche Plattformen bereitstellen;
- Strichaufzählungein Multimediaprojekt planen und umsetzen.
Lehrstoff:
Layout und Screendesign:
Gestaltungsprinzipien, Farbpsychologie, Farbsysteme und Symbolik, Typografie, User Interface Design, User Experience, Screendesign.
Webdesign:
HTML, CSS.
Audio- und Videobearbeitung:
Audio- und Videobearbeitung.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Fotografie und Bildbearbeitung
- StrichaufzählungFotos unter Berücksichtigung der technischen Grundlagen erstellen und einfache Postproduktionen vornehmen;
- StrichaufzählungBildmaterial bearbeiten und für verschiedene Anwendungsbereiche aufbereiten;
- StrichaufzählungVektorgrafiken erstellen und für verschiedene Anwendungsbereiche aufbereiten.
Bereich Webdesign
- Strichaufzählungbenutzerfreundliche und barrierefreie Websites unter Verwendung der erlernten HTML-, CSS- und Design-Kenntnisse umsetzen.
Lehrstoff:
Fotografie und Bildbearbeitung:
Technische Grundlagen, Bildgestaltung, Postproduktion, Bildbearbeitung, Komprimierungstechniken, Dateiformate.
Vektorgrafik: Grundlagen Vektorgrafikprogramm, Postproduktion, Dateiformate.
Webdesign:
HTML, CSS, Usability und Barrierefreiheit im Web.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Webserver und Domain
- Strichaufzählungdie Kommunikation zwischen Browser und Webserver verstehen;
- Strichaufzählungeinen Webspace einrichten und verwalten;
- Strichaufzählungeine Website unter Berücksichtigung rechtlicher Aspekte veröffentlichen und warten;
- Strichaufzählungeine Domain verwalten.
Bereich Web-Projekte mit CMS
- Strichaufzählungeinen lokalen Webserver für Testzwecke einrichten;
- Strichaufzählungeinen Überblick über die gängigen webbasierten CMS-Systeme geben;
- Strichaufzählungein CMS redaktionell bedienen;
- StrichaufzählungAnforderungen analysieren und dokumentieren;
- Strichaufzählungein Web-Projekt mit CMS planen;
- Strichaufzählungeinen den Anforderungen entsprechenden Provider auswählen;
- Strichaufzählungdas Layout und Design des CMS-Frontends anpassen;
- Strichaufzählungdas Web-Projekt publizieren;
- Strichaufzählungindividuelle Templates einbinden;
- StrichaufzählungErweiterungen installieren und konfigurieren.
Bereich Web-Projekte mit Webshop
- Strichaufzählungeinen Überblick über gängige Webshop-Systeme geben;
- StrichaufzählungAnforderungen analysieren und dokumentieren;
- Strichaufzählungein Web-Projekt mit Webshop planen;
- Strichaufzählungeinen Webshop installieren und konfigurieren;
- Strichaufzählungdas Layout und Design des Webshops anpassen;
- Strichaufzählungeinen Webshop administrieren.
Lehrstoff:
Webserver und Domain:
Webserver, Veröffentlichung von Websites, Domains.
Web-Projekte mit CMS:
Webserver, CMS.
Web-Projekte mit Webshop:
Webshop-Systeme.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Webdesign
- Strichaufzählungihre bisher erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Problemstellungen vernetzt einsetzen;
- StrichaufzählungEntwicklungen und Trends analysieren.
Bereich Websites mit dynamischen Elementen
- StrichaufzählungCSS3-Techniken verwenden, um dynamische Elemente in Websites einzubinden;
- Strichaufzählunggängige Javascript-Bibliotheken verwenden, um dynamische Elemente in Websites einzubinden (zB dynamische UI-Elemente, Effekte, Galerien, Formularauswertungen etc.);
- Strichaufzählungeinfachen clientseitigen Javascript-Code erstellen.
Lehrstoff:
Webdesign:
Nutzung und Weiterentwicklung der Kompetenzen.
Praktische Problemstellungen.
Websites mit dynamischen Elementen:
Dynamik mit CSS3, Javascript, Javascript-Bibliotheken.
2.5 E-Business und E-Business Center (Übungsfirma), Case Studies
Didaktische Grundsätze:
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Studierenden zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team, sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen der Cluster „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ und „Erweiterungsbereich“, Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Der kompetenzorientierte Unterricht soll in allen Modulen die notwendigen Veränderungen der gesamten Unternehmensorganisation (Struktur und Abläufe) für Digital-Business-Lösungen aufzeigen und Lösungsvorschläge für Organisationsprobleme bringen.
Es werden neue Berufsbilder, neue Arbeits- und Wirtschaftsformen und die Möglichkeiten, Chancen und Risiken im Bereich des Digital-Business dargestellt.
Die gesellschaftliche und individuelle Verantwortung, die mit dem Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien verbunden ist, sowie die Chancen und Risiken einer Unternehmensgründung im Bereich des Digital-Business werden verständlich gemacht.
Maßnahmen zur Qualitätssicherung (QS Zertifizierung) werden gesetzt.
Es ist eine aktuelle, integrierte, betriebswirtschaftliche Standardsoftware (ERP-Software zB SAP) einzusetzen.
Im Rahmen der Übungsfirma sind Vernetzungen zu allen anderen Unterrichtsgegenständen anzustreben.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen E-Business
- Strichaufzählunggrundlegende Begriffe des E-Business erklären;
- Strichaufzählungdas Potential des E-Business für die Marktteilnehmer beschreiben;
- Strichaufzählungdie mit der Digitalisierung verbundenen Veränderungen der ökonomischen Abläufe erklären;
- Strichaufzählungdie mit dem digitalen Wandel verbundenen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und psychologischen Auswirkungen bzw. sozioökonomischen und psychologische Konsequenzen der Arbeitswelt 4.0 beschreiben;
- Strichaufzählungeinen Webauftritt einer Firma analysieren (Erfolgsfaktoren, Funktionen, Usability, Barrierefreiheit, weitere Analysefaktoren);
- Strichaufzählungeine Marktübersicht von E-Business-Anwendungen erstellen und bewerten;
- StrichaufzählungMöglichkeiten der Erfassung und Verwertung von Kundendaten erkennen.
Bereich ERP-Systeme: Finanzbuchhaltung
- StrichaufzählungStammdatenpflege, Buchungen und Auswertungen im Hauptbuch durchführen;
- StrichaufzählungStammdatenpflege, Buchungen und Auswertungen im Kreditorenbuch durchführen;
- StrichaufzählungStammdatenpflege, Buchungen und Auswertungen im Debitorenbuch durchführen;
- StrichaufzählungStammdatenpflege, Buchungen und Auswertungen im Anlagenbuch durchführen;
- StrichaufzählungKassabuch führen.
Bereich ERP-Systeme: Materialwirtschaft Grundlagen
- Strichaufzählungdie relevanten Stammdaten des Einkaufs (Lieferantinnen und Lieferanten, Artikel/Produkte, Einkaufspreise und -konditionen) erkennen, einpflegen und ändern;
- Strichaufzählungdie relevanten Stammdaten des Einkaufs filtern und auswerten;
- Strichaufzählungeinen durchgängigen Einkaufsprozess (Bestellanforderung, Anfrage, Angebot, Bestellung, Wareneingang, Rechnungseingang, Zahlungsausgang inkl. Skonto) eines lagerhaltigen Artikels abbilden;
- StrichaufzählungArtikelbestände analysieren;
- StrichaufzählungUmbuchungen am Lager abwickeln;
- StrichaufzählungStornierungen der Wareneingänge durchführen;
- Strichaufzählungdie notwendigen Papiere des Einkaufs ausdrucken (Anfrage, Bestellung);
- Strichaufzählungden aktuellen Stand des Einkaufsprozesses feststellen und die nächsten notwendigen Schritte initiieren;
- Strichaufzählungdie Schnittstellen (Belege) zur Finanzbuchhaltung und Controlling im Einkaufsprozess erkennen und interpretieren.
Bereich ERP-Systeme: Vertrieb Grundlagen
- Strichaufzählungdie relevanten Stammdaten des Vertriebs (Kundinnen und Kunden, Artikel/Produkte, Konditionen, Zu- und Abschläge) erkennen, einpflegen und ändern;
- Strichaufzählungdie relevanten Stammdaten des Vertriebs filtern und auswerten;
- Strichaufzählungeinen durchgängigen Vertriebsprozess (Anfrage, Angebot, Kundenauftrag, Kommissionierung, Lieferung/Warenausgang, Faktura, Zahlungseingang inkl. Skonto) abbilden;
- Strichaufzählungdie notwendigen Papiere (Auftragsbestätigung, Kommissionierliste, Lieferschein, Faktura) des Vertriebs ausdrucken;
- StrichaufzählungInformationen aus Verkaufsgesprächen (Preis, Lieferdaten usw.) in den Kundenauftrag einpflegen;
- Strichaufzählungden aktuellen Stand der Vertriebsprozesse feststellen und die nächsten notwendigen Schritte initiieren;
- StrichaufzählungVertriebsbelege stornieren;
- Strichaufzählungoffene Posten zum Kunden auswerten;
- Strichaufzählungdie Schnittstellen (Belege) zur Finanzbuchhaltung und Controlling im Vertriebsprozess erkennen und interpretieren.
Lehrstoff:
Grundlagen E-Business:
Begriffe (Digitalisierung, Industrie 4.0, Arbeitswelt 4.0, ERP), E-Business Potentiale, Geschäftsprozessbeschreibung, -analyse und -optimierung, Rationalisierungsprozesse, Webauftritt, Marktübersicht, Verwertungsmöglichkeiten.
ERP-Systeme: Finanzbuchhaltung:
Stammdaten, Buchungen und Auswertungen in den Büchern der Finanzbuchhaltung.
ERP-Systeme: Materialwirtschaft Grundlagen:
Stammdaten des Einkaufs, Einkaufsprozess, Auswertungen, Umbuchung, Anfrage- und Bestelldruck, Stornierungen, Einkaufsprozessanalyse, Integration ins Finanzwesen.
ERP-Systeme: Vertrieb Grundlagen:
Stammdaten des Vertriebs, Vertriebsprozess, Auswertungen, Druck der notwendigen Papiere, Vertriebsprozessanalyse, Stornierungen von Vertriebsbelegen, offene Posten, Integration ins Finanzwesen.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich E-Marketing
- StrichaufzählungGrundlagen des E-Marketing verstehen;
- StrichaufzählungÜbersicht über die E-Marketing-Werkzeuge erstellen (zB E-Mail, Newsletter, Social Media, Videomarketing, Mobile Marketing, Cross-Media-Marketing, Suchmaschinenoptimierung, affiliate Marketing, weitere neue Entwicklungen);
- Strichaufzählungden Erfolg von E-Marketing-Maßnahmen kaufmännisch beurteilen (Web-Analytics, weitere Beurteilungsmaßnahmen);
- Strichaufzählunggesellschaftliche und psychologische Auswirkungen von E-Marketing (E-Mail, Newsletter, Social Media etc.).
Bereich E-Recht
- Strichaufzählunggesetzliche Informationspflichten eines Webauftrittes einhalten (Kaufvertrag, Informationspflichten, AGB, Preisauszeichnung, weitere gesetzliche Regelungen);
- Strichaufzählungverschiedene Gütesiegel kennen;
- Strichaufzählungeinen Webauftritt anhand von Gütesiegelkriterien analysieren.
Bereich E-Payment
- Strichaufzählungeine Übersicht über die verschiedenen E-Payment-Methoden erstellen;
- Strichaufzählungeinzelne E-Payment-Methoden im Ablauf darstellen (Online-Banking, Mobile-Banking, Kreditkarte, weitere Methoden);
- Strichaufzählungverschiedene E-Payment-Methoden aus Kunden- und Unternehmersicht beurteilen.
Bereich E-Rechnung
- Strichaufzählungdie gesetzlichen Anforderungen wiedergeben;
- Strichaufzählungeine E-Rechnung erstellen (via e-interface, weitere neue Technologien);
- StrichaufzählungEinsparungspotential erkennen.
Bereich E-Sicherheit
- Strichaufzählungeinen Überblick über Sicherheitskonzepte im Unternehmen geben;
- Strichaufzählungeinzelne Sicherungskonzepte erklären (Verschlüsselungstechniken, Digitale Signatur, Digitale Zertifikate, Zugriffskontrollen, weitere neue Technologien).
Bereich Vorbereitung auf die Übungsfirmenarbeit
- Strichaufzählungfachspezifische Informationen zum Bereich Übungsfirmenarbeit, ACT-Dienstleistungen, beschaffen, bewerten, vernetzt verarbeiten und nachvollziehbar dokumentieren;
- StrichaufzählungAnalysen am Übungsfirmenmarkt durchführen;
- Strichaufzählungbetriebliche Arbeitsabläufe (Aufbau-, Ablauforganisation) einer Übungsfirma nachvollziehen und präsentieren;
- Strichaufzählungsich in geeigneter Form bei einer Übungsfirma bewerben und im Bewerbungsverfahren zielorientiert agieren (Bewerbungsmappe, Bewerbungsgespräch, Webauftritt, Bewerbungsvideo, weitere Varianten);
- Strichaufzählungarbeitsrechtliche Inhalte im Arbeitgeberin-Arbeitnehmerin-Verhältnis und Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis anwenden.
Lehrstoff:
E-Marketing:
Grundlagen, Werkzeuge, Erfolgskontrolle.
E-Recht:
Rechtliche Grundlagen, Webauftritt (Impressum, Datenschutz, etc.) und Gütesiegel.
E-Payment:
Übersicht, Methoden, Ablauf, Beurteilung.
E-Rechnung:
Gesetzliche Bestandteile, Erstellung, Einsparungspotential.
E-Sicherheit:
Überblick, Sicherheitskonzepte.
Vorbereitung auf die Übungsfirmenarbeit:
Vorbereitung auf die Arbeit in der Übungsfirma, Bewerbungstraining und Bewerbung.
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich E-Business-Center (Übungsfirma)
- Strichaufzählungdie in anderen Unterrichtsgegenständen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten auf praxisorientierte Aufgabenstellungen in ihrem Verantwortungsbereich anwenden sowie je nach Verantwortungsbereich;
- Strichaufzählungstrategische Ziele entwickeln und davon operative Ziele ableiten;
- Strichaufzählungbetriebliche Prozesse verstehen, Zusammenhänge erkennen, Prozessabläufe darstellen und Prozessverfolgung durchführen;
- Strichaufzählungeine Plangewinn- und Verlustrechnung und eine Investitionsplanung erstellen;
- Strichaufzählunggrundlegende betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen, eventuell auch mit internationalem Bezug, inhaltlich und formal richtig, termingerecht, zielorientiert und eigenverantwortlich bearbeiten;
- Strichaufzählunganhand betrieblicher Unterlagen Auswertungen erstellen, interpretieren und unternehmerische Entscheidungen auf Basis vorliegender Betriebsdaten begründet treffen;
- Strichaufzählungbetriebliche und persönliche Ziele im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses planen, umsetzen, evaluieren und bei Bedarf anpassen;
- Strichaufzählungmit gegebenen Daten Kosten- und Preiskalkulationen durchführen;
- StrichaufzählungPersonalverrechnung unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen;
- StrichaufzählungVerbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen vornehmen;
- Strichaufzählungunternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr termingerecht abwickeln;
- StrichaufzählungBuchführungsarbeiten unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen;
- Strichaufzählunginterne und externe betriebliche Kommunikation in mündlicher und schriftlicher Form situationsgerecht anwenden;
- Strichaufzählunggeschäftsfeldbezogene Strategien und Instrumente des Marketings anwenden und richtig einsetzen;
- Strichaufzählungaktuelle Informationstechnologien zielorientiert und den Anforderungen des jeweiligen Falles entsprechend einsetzen und anwenden;
- Strichaufzählungdie zentrale Bedeutung der Qualität der betrieblichen Leistung für den Bestand und die Entwicklung eines Unternehmens erkennen und analysieren;
- StrichaufzählungUnternehmensanalysen durchführen.
Bereich E-Business
- StrichaufzählungE-Business-Anwendungen und ERP-Systeme einsetzen;
- Strichaufzählungein elektronisches Dokumentenmanagementsystem betreiben;
- Strichaufzählungeinzelne Geschäftsprozesse IT-unterstützt abwickeln (Dokumentenverwaltung, CRM, Intranet, Werbevideo, weitere neue Entwicklungen);
- StrichaufzählungAngebote des E-Government einsetzen.
Bereich Kommunikation, Präsentation und Konfliktmanagement
- StrichaufzählungFührungstechniken anwenden;
- StrichaufzählungKreativitäts-, Darstellungs-, Moderations-, Präsentationstechniken und Kommunikationstechniken anwenden und deren Auswirkungen beurteilen;
- StrichaufzählungTechniken zur Arbeitsorganisation entsprechend des Betätigungsfeldes einsetzen;
- StrichaufzählungMöglichkeiten zur Informationsbeschaffung erweitern und vertiefen;
- StrichaufzählungKonflikte nach den Grundsätzen des Konfliktmanagements lösen;
- Strichaufzählungsich im Team situationsadäquat verhalten, menschlich, tolerant und wertschätzend agieren und ihre Kommunikationsfähigkeit einsetzen;
- StrichaufzählungKooperationsfähigkeit entwickeln und erfolgreich im Team zusammenarbeiten;
- Strichaufzählungkundenorientiertes Verhalten entwickeln und entsprechend handeln.
Bereich Zeitmanagement und Organisation
- StrichaufzählungZeitmanagement-Tools in mein Arbeitsverhalten integrieren;
- Strichaufzählungzuverlässig handeln und das Arbeitsverhalten dem Gruppenziel unterordnen;
- Strichaufzählungihnen aufgetragene Arbeiten sorgfältig, selbstständig und genau erledigen, flexibel auf sich ändernde Arbeitssituationen reagieren und kritisch das eigene Handeln reflektieren.
Lehrstoff:
E-Business-Center (Übungsfirma):
Arbeiten im Betriebswirtschaftlichen Zentrum in verschiedenen Funktionen (wie Administration, Rechnungswesen mit Steuer- und Abgabewesen, Beschaffung, Investition und Finanzierung, Personalwesen, Absatz, Import und Export, Controlling, Qualitätsmanagement, IT) oder prozessorientiert unter Einsatz der in der Praxis verwendeten aktuellen Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologien und Anwendungssoftware unter Einbeziehung der Lerninhalte aller Semester.
E-Business:
Implementierung eines Webauftritts, Einsatz von Werkzeugen des E-Marketing, Implementierung eines Webshops, IT Unterstützung von Geschäftsprozessen, E-Government.
Kommunikation, Präsentation und Konfliktmanagement:
Kommunikation in einer Fremdsprache, Qualitätsmanagementsystem, Zielerreichungs- und Steuerungsinstrumente, Grundlagen Management und strategisches Controlling, Instrumente der Unternehmensanalyse (zB Balanced Scorecard).
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Übungsfirma
- Strichaufzählungdie in anderen Unterrichtsgegenständen und insbesondere die im vorherigen Kompetenzmodul erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten auf praxisorientierte Aufgabenstellungen in ihrem Verantwortungsbereich anwenden sowie je nach Verantwortungsbereich;
- StrichaufzählungPersonalverrechnung unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen;
- StrichaufzählungVerbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen vornehmen;
- Strichaufzählungunternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr termingerecht abwickeln;
- StrichaufzählungBuchführungsarbeiten unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen;
- StrichaufzählungKosten analysieren und deren Auswirkungen auf Preise und Betriebsergebnis beurteilen;
- StrichaufzählungUnternehmenskonzepte in Business Pläne umsetzen, präsentieren und argumentieren;
- StrichaufzählungQualität in der betrieblichen Arbeit als wichtigen unternehmerischen Strategiefaktor erkennen;
- Strichaufzählungstrategisches Controlling wie Customer-Relationship-Management und Key-Account-Management anwenden;
- Strichaufzählungunternehmerische Anpassungs- und Optimierungsprozesse durchführen;
- Strichaufzählungnationale und internationale Beschaffungs- und Absatzvorgänge anbahnen und abwickeln;
- Strichaufzählungbei Vertragsverletzungen entsprechende Handlungen setzen;
- Strichaufzählungein Leistungsportfolio erstellen;
- StrichaufzählungJahresabschlussarbeiten durchführen und Steuererklärungen ausfertigen;
- StrichaufzählungSteuerungsmodelle und Steuerungsinstrumente wie Kostenrechnung, Budgetierung, Finanzplanung anwenden;
- StrichaufzählungAnalysen von Managemententscheidungen im Unternehmen durchführen;
- StrichaufzählungPersonalmanagement als Nutzung der innovations- und umsetzungsbezogenen Fähigkeiten und Kenntnisse aller Mitarbeiter einsetzen (zB Knowledge-Management).
Bereich Management
- StrichaufzählungManagementkonzeptionen und Managementtechniken in konkreten Situationen anwenden;
- StrichaufzählungInformationen, die zur Problemlösung beitragen, beschaffen und auswerten;
- Strichaufzählungdie unterschiedlichsten Kommunikationstechniken einsetzen.
Bereich E-Business
- Strichaufzählungein elektronisches Dokumentenmanagementsystem betreiben;
- Strichaufzählungeinzelne Geschäftsprozesse IT-unterstützt abwickeln (Dokumentenverwaltung, CRM, Intranet, Werbevideo, weitere neue Entwicklungen);
- StrichaufzählungAngebote des E-Government einsetzen.
Bereich Case Studies
- Strichaufzählungihre in den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „E-Business und E-Business-Center (Übungsfirma), Case Studies“ erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Aufgabenstellungen vernetzt einsetzen;
- Strichaufzählungbetriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien aus der Unternehmenspraxis und/oder aus einer Übungsfirma EDV-unterstützt bearbeiten.
Lehrstoff:
Übungsfirma:
Arbeiten im Betriebswirtschaftlichen Zentrum in verschiedenen Funktionen (wie Administration, Rechnungswesen mit Steuer- und Abgabewesen, Beschaffung, Investition und Finanzierung, Personalwesen, Absatz, Import und Export, Controlling, Qualitätsmanagement, IT) oder prozessorientiert unter Einsatz der in der Praxis verwendeten aktuellen Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologien und Anwendungssoftware unter Einbeziehung der Lerninhalte aller Jahrgänge.
Management:
Customer-Relationship-Management, Key-Account-Management, Jahresabschlussarbeiten, Steuererklärungen, Kommunikation mit den Abgabenbehörden, Change Management.
E-Business:
Funktion IT: Implementierung eines Webauftritts, Einsatz von Werkzeugen des E-Marketing, Implementierung eines Webshops, IT Unterstützung von Geschäftsprozessen, E-Government.
Vertiefende Wiederholung und Aktualisierung.
Neue Entwicklungen im Bereich des E-Business.
Case Studies:
Fallbeispiele/Fallstudien mit integrierten Aufgabenstellungen.
2.6 Angewandte Programmierung
Didaktische Grundsätze:
Optimale Lernarrangements im Gegenstand „Softwareentwicklung und Projektmanagement“ zielen primär auf die Entwicklung von Problemlösungskompetenz mit den Instrumenten und Methoden der Softwareentwicklung und des Projektmanagements ab. Entscheidend sind praxisorientierte, authentische Aufgabenstellungen mit besonderem Bezug zu betriebswirtschaftlichen Domänen und zur Übungsfirma.
Die Aufgaben sind sowohl selbständig als auch im Team zu lösen. Dabei ist auf eine genaue und konsequente Arbeitsweise, sowie fächerübergreifendes, logisches, kreatives und vernetztes Denken und verantwortungsbewusstes Entscheiden und Handeln zu achten. Die Selbsttätigkeit der Studierenden stehen im Vordergrund und erfordern die eigenständige Auseinandersetzung und Anwendung der (englischsprachigen) Fachliteratur in Verbindung mit einschlägigen Internetquellen.
Genau definierte, herausfordernde, aber schaffbare Lernintentionen mit klaren Erfolgskriterien fördern und fordern Selbstvertrauen, Selbstmotivation, Selbstbeobachtung, Selbstbeurteilung, Selbstregulation, Selbstlernstrategien sowie die Konzentration, Genauigkeit und Ausdauer der Studierenden . Regelmäßiges lernergebnisbezogenes und sachbezogenes Feedback ermöglichen die kontinuierliche Auseinandersetzung mit den Inhalten und Methoden des Faches.
1. Semester – Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen der Programmierung
- Strichaufzählungeine Entwicklungsumgebung verwenden;
- Strichaufzählungdie Konzepte einer Programmiersprache (Variablen und Datentypen, Anweisungen, Operatoren, Kontrollstrukturen, Prozeduren, Funktionen und Arrays) nutzen;
- Strichaufzählungsyntaktische Fehler erkennen und beheben;
- StrichaufzählungAlgorithmen in Programmen umsetzen und grafisch darstellen;
- Strichaufzählungalgorithmische Fehler erkennen und beheben;
- Strichaufzählungprogrammatische Fehlerbehandlungen einsetzen (Exception-Handling).
Bereich Objektorientierte Programmierung
- Strichaufzählungobjektorientierte Konzepte (Klassen- und Objekt-Begriff, Elementvariablen, Methoden) erläutern;
- Strichaufzählunggenerische Datenstrukturen anwenden;
- StrichaufzählungKlassen und Objekte, Bestandteile von Objekten (Elementvariablen, Konstruktoren, Methoden, Eigenschaften) sowie deren Zugriffsmodifikatoren einsetzen;
- Strichaufzählungmit Vererbung Klassenhierarchien planen und verwenden (Basisklassen, abgeleitete Klassen, Überschreiben von Methoden);
- StrichaufzählungKlassendiagramme erklären und selbst darstellen.
Bereich Benutzerschnittstellen
- StrichaufzählungAnwendungen mit grafischer Benutzeroberfläche erstellen;
- Strichaufzählungprogrammatisch Steuerelemente verwenden.
Lehrstoff:
Grundlagen der Programmierung:
Grundlagen der Programmierung, Algorithmen, Grundlagen der objektorientierten Programmierung, Fehlerbehebung und -behandlung.
Objektorientierte Programmierung:
Objektorientierte Programmierung, Vererbung, Klassenbibliotheken, Datenstrukturen.
Benutzerschnittstellen:
Grafische Benutzeroberfläche, Steuerelemente, Datenspeicherung und Datenmanipulation.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen der Programmierung
- Strichaufzählungereignisgesteuert programmieren (Event-Handling).
Bereich Objektorientierte Programmierung
- Strichaufzählungkomplexe objektorientierte Konzepte (Vererbung, abstrakte Klassen, Polymorphismus, Schnittstellen) einsetzen;
- Strichaufzählungwesentliche objektorientierte Entwurfsprinzipien erklären (Zuständigkeitsprinzip, Open/Closed-Prinzip);
- Strichaufzählungfertige Klassenbibliotheken einsetzen.
Bereich persistente Datenspeicherung
- StrichaufzählungDatenspeicherungsformen verstehen und vergleichen;
- Strichaufzählungfür das Einbinden von Datenquellen die entsprechende Technologie nutzen;
- Strichaufzählungeingebundene Datenquellen lesend und schreibend nutzen;
- Strichaufzählungeingelesene Daten aufbereiten;
- Strichaufzählungverschiedene Datenformate nutzen;
- StrichaufzählungDatenbanken mittels SQL-Statements (Select, Insert, Update, Delete) nutzen;
- Strichaufzählungeine komplexe betriebswirtschaftliche Applikation mit Datenbankanbindung erläutern, konzipieren und implementieren.
Lehrstoff:
Vertiefende objektorientierte Konzepte (Vererbung, abstrakte Klassen, Interfaces, Polymorphismus), Entwurfsprinzipien (SOLID), Klassendiagramme, Datenaustauschformate (zB csv, xml, Office Dokumente), Datenbankapplikationen, ereignisgesteuert programmieren.
2.7 Softwareentwicklung und Projektmanagement
Didaktische Grundsätze:
Optimale Lernarrangements im Gegenstand „Softwareentwicklung und Projektmanagement“ zielen primär auf die Entwicklung von Problemlösungskompetenz mit den Instrumenten und Methoden der Softwareentwicklung und des Projektmanagements ab. Entscheidend sind praxisorientierte, authentische Aufgabenstellungen mit besonderem Bezug zu betriebswirtschaftlichen Domänen und zur Übungsfirma.
Die Aufgaben sind sowohl selbständig als auch im Team zu lösen. Dabei ist auf eine genaue und konsequente Arbeitsweise, sowie fächerübergreifendes, logisches, kreatives und vernetztes Denken und verantwortungsbewusstes Entscheiden und Handeln zu achten. Die Selbsttätigkeit der Studierenden stehen im Vordergrund und erfordern die eigenständige Auseinandersetzung und Anwendung der (englischsprachigen) Fachliteratur in Verbindung mit einschlägigen Internetquellen.
Genau definierte, herausfordernde, aber schaffbare Lernintentionen mit klaren Erfolgskriterien fördern und fordern Selbstvertrauen, Selbstmotivation, Selbstbeobachtung, Selbstbeurteilung, Selbstregulation, Selbstlernstrategien sowie die Konzentration, Genauigkeit und Ausdauer der Studierenden. Regelmäßiges lernergebnisbezogenes und sachbezogenes Feedback ermöglichen die kontinuierliche Auseinandersetzung mit den Inhalten und Methoden des Faches.
Die Kooperation und der Austausch mit der Softwareindustrie fördern die Praxisnähe und Aktualität der Unterrichtsinhalte und -methoden. Auf den Einsatz vielseitiger, situationsadäquater Instruktionsdesigns (Projektunterricht (Beispielprojekte, Referenzprojekte), problembasiertes und kooperatives Lernen, Peer-Lernen, Peer-Tutoring, Peer-Feedback, Worked-Examples, Cognitive-Apprenticeship, direkte Instruktion) ist zu achten.
2. Semester – Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Allgemeines Projektmanagement
- StrichaufzählungProjektwürdigkeitsanalysen durchführen;
- StrichaufzählungRollen im Projekt definieren und kompetenzorientiert besetzen;
- StrichaufzählungProjektziele definieren und Indikatoren der Zielerreichung formulieren;
- StrichaufzählungProjektabgrenzungen durchführen;
- StrichaufzählungTeams bilden und eine Projektkultur entwickeln;
- Strichaufzählungmit (externem) Auftraggeber in geeigneter Weise kommunizieren und verhandeln;
- Strichaufzählungunterschiedliche Projektphasen definieren und bearbeiten;
- StrichaufzählungProjekte nach den Methoden des Projektmanagements anbahnen, planen, durchführen und abschließen;
- StrichaufzählungProjekte laufend evaluieren;
- Strichaufzählungdie Grundlagen vorwissenschaftlichen Arbeitens anwenden.
Bereich Software Projektmanagement
- StrichaufzählungPhasen des Projektmanagements in der Softwareentwicklung erläutern;
- Strichaufzählungphasenbezogene Dokumente – in Abhängigkeit vom Projekt – unterscheiden und erklären;
- Strichaufzählungdie zyklische Sichtweise des Phasenmodells zur Fehlerbereinigung im Sinne einer umfassenden Qualitätssicherung darlegen;
- Strichaufzählungund auf eine komplexe betriebswirtschaftliche Applikation aus „Angewandter Programmierung“ anwenden;
- Strichaufzählungeine facheinschlägige Aufgabenstellung mit informatischem Schwerpunkt und betriebswirtschaftlichem Hintergrund mit den erlernten Methoden und Instrumenten des Projektmanagements anbahnen, planen und begleiten.
Lehrstoff:
Allgemeines Projektmanagement:
Definition (Projekt, Projektmanagement, Projektarten), Rollen und Funktionen im Projekt, Projektkultur, Projektmanagementphasen (Vorprojektphase, Projekt und Nachprojektphase), Projektdurchführung, Projektabschluss, Projektmanagementinstrumente (Antrag, Abgrenzungen, Zieleplan, Kostenplan, Objektstrukturplan, Auftrag, Projektstrukturplan, Verantwortungsmatrix, Arbeitspakete, Terminplan, Risikoanalyse, Projektcontrolling).
Software Projektmanagement:
Planungsphase (Machbarkeitsstudie, Lastenheft), Definitionsphase (Produktspezifikation unter Berücksichtigung ergonomischer Anforderungen, Pflichtenheft), Entwurfsphase (Produktentwurf, Prototyping), Implementierungsphase (Modellierung, Programmierung, Technische Dokumentation, Test und Qualitätssicherung, Testprotokoll, Produkt), Abnahme (Übergabe, Abnahmetest, Abnahmeprotokolle), Einführungsphase (Schulung, Manual), Wartungs- und Pflegephase (Helpdesk).
3. Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Projektmanagement
- Strichaufzählungdie Instrumente des allgemeinen Projektmanagements anhand eines Referenzprojektes anwenden;
- Strichaufzählungdie Instrumente des softwarespezifischen Projektmanagements in diesem Referenzprojekt anwenden.
Bereich Softwareentwicklung
- Strichaufzählungobjektorientierte Entwurfsprinzipien nutzen;
- Strichaufzählungeinfache N-Tier Architekturen charakterisieren;
- StrichaufzählungKriterien zur Wahl der Technologie eines bestimmten Tiers (Backend, Business-Layer, Frontend) anwenden;
- StrichaufzählungClient/Server-Anwendungen umsetzen;
- Strichaufzählungdas Referenzprojekt aus dem Bereich Projektmanagement entwerfen, implementieren, testen und dokumentieren.
Lehrstoff:
Projektmanagement:
Instrumente des Projektmanagements.
Softwareentwicklung:
Objektorientierte Entwurfsprinzipien, N-Tier Architekturen, serverseitige Schnittstellen, Client/Server-Anwendungen, Referenzprojekt.
4. Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Softwareentwicklung
- Strichaufzählungobjektorientierte Entwurfsprinzipien nutzen;
- StrichaufzählungN-Tier Architekturen umsetzen;
- Strichaufzählungserverseitige Schnittstellen definieren und implementieren;
- Strichaufzählungkomplexere Client/Server-Anwendungen umsetzen;
- Strichaufzählungeine praxisorientierte Anwendung unter Einsatz der erworbenen Methoden und Instrumente planen und implementieren;
- Strichaufzählungaktuelle Technologien der Softwaretechnik nutzen.
Lehrstoff:
Softwareentwicklung:
Objektorientierte Entwurfsprinzipien, N-Tier Architekturen, serverseitige Schnittstellen (zB REST), Client/Server-Anwendungen, moderne Webframeworks, praxisorientierte integrative Aufgabenstellungen, aktuelle Technologien der Softwaretechnik.
B. Pflichtpraktikum
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Digital Business (siehe Anlage A1.1).
C. Freigegenstände
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Digital Business (siehe Anlage A1.1).
D. Unverbindliche Übungen
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Digital Business (siehe Anlage A1.1).
E. Förderunterricht
Wie im Lehrplan der Handelsakademie – Digital Business (siehe Anlage A1.1).