Additionalartikel zu dem zwischen Österreich und Griechenland unterm 4. März 1835 geschlossenen Handels- und Schiffahrtstraktate vom 12. Juni 1856 über die Behandlung der beweglichen Verlassenschaften der beiderseitigen Staatsangehörigen, R. G. Bl. Nr. 169 ex 1856;
BGBl. Nr. 139/1921
Kundmachung des Bundeskanzleramtes im Einvernehmen mit den Bundesministerien für Äußeres und für Justiz, betreffend die Geltung gewisser zwischen dem Kaisertum Österreich oder der österreichisch-ungarischen Monarchie und dem Königreiche Griechenland abgeschlossenen Staatsverträge für das Verhältnis zwischen der Republik Österreich und dem Königreiche Griechenland
Änderungen durch diese Kundmachung
Art. 1neu
Die königlich griechische Regierung hat auf Grund des Artikels 241, Absatz 1, des Staatsvertrages von St. Germain mitgeteilt, daß sie gegenüber der Republik Österreich folgende von dem Kaisertum Österreich oder der österreichisch-ungarischen Monarchie mit dem Königreiche Griechenland abgeschlossenen Staatsverträge anzuwenden wünscht:
- Litera a
- Litera bKonvention vom 28. März 1874 zwischen der österreichisch-ungarischen Monarchie und dem Königreiche Griechenland über die gegenseitige Auslieferung desertierter Matrosen, R. G. Bl. Nr. 70 ex 1875;
- Litera cStaatsvertrag vom 21. Dezember 1904 zwischen der österreichisch-ungarischen Monarchie und dem Königreiche Griechenland wegen wechselseitiger Auslieferung von Verbrechern, R. G. Bl. Nr. 129 ex 1907.
Die vorstehenden Vertragsverhältnisse sind auf Grund des Artikels 241, Absatz 2, des Staatsvertrages von St. Germain im Verhältnisse zwischen der Republik Österreich und dem Königreiche Griechenland am 18. Oktober 1920 in Kraft getreten.